Die Wirkung von Arginin: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Die Wirkung von Arginin ist Großteils bestätigt und findet tatsächlich einige Anwendungsmöglichkeiten bei diversen Krankheiten oder körperlichen Problemen. Dennoch ist die Wirkung von Arginin in manchen Anwendungsbereichen umstritten und gehört noch weiter erforscht.

Dieser Artikel bestätigt den Nutzen von Arginin, spricht aber auch Zweifel in anderen Bereichen an und stützt sich auf anerkannte, klinische Studien. Dieser Artikel soll dem Leser Klarheit über die verschiedenen Wirkungen von Arginin schaffen und gewährleistet eine neutrale Berichterstattung.

Das Wichtigste in Kürze

Arginin ist eine Aminosäure und trägt wie alle anderen auch zu einem funktionierenden Organismus bei. Die wichtigste Eigenschaft von Arginin ist die Synthetisierung zu Stickstoffmonoxid, die essenziell für die Gesundheit ist.

Die wichtigsten Fragen rund um das Thema “Wirkung von Arginin” werden in diesem Artikel detailliert beantwortet und sollen Zweifel aufräumen. Du erfährst ob Arginin Nebenwirkungen hat, was Arginin mit Citrullin zu tun hat und für wen die Einnahme sinnvoll ist.

Durch die spezielle Beschaffenheit von Arginin lassen sich prinzipiell keine Alternativen von anderen Stoffen oder Aminosäuren finden. Dennoch kann man Arginin in verschiedenen Formen zu sich nehmen und so eine Alternative wählen.

Die Wirkung von Arginin: Was du wissen solltest

Arginin ist eine proteinogene Aminosäure und wird mittels Nahrungsaufnahme im Körper natürlich produziert. Arginin wird oft auch als L-Arginin bezeichnet, da sich die Moleküle dieser Aminosäure L-förmig anordnen.(1)

Im Wesentlichen entsteht aus dem Stoffwechsel des Arginins Stickstoffmonoxid (NO), welches im menschlichen Körper viele nützliche Funktionen ausführt. Wie sich die Wirkung von Arginin positiv auswirken kann, zeigt die folgende Tabelle:

AnwendungWirkung
BluthochdruckArginin fördert nicht nur die Durchblutung, sondern weitet auch die Gefäße. Das führt zu einer natürlichen Senkung des Blutdrucks und kann so Herzinfarkte oder Schlaganfälle vorbeugen.(2)
WundheilungArginin spendet der Haut nicht nur Feuchtigkeit, sondern macht sie auch widerstandsfähiger und kann sogar zur Regeneration von Hautschäden führen.(3)
Typ-2-DiabetesDie reichliche Einnahme von Arginin führt nachweislich zu einem verbesserten Insulinspiegel und verhindert eine überhöhte Steigerung des Blutzuckerspiegels.(4, 5)
HaarausfallDas verstoffwechselte NO regt die Durchblutung der Haarwurzeln an, erhöht das Haarwachstum und kann Haarausfall somit vorbeugen.(6)
ParodontitisArginin kann dentalen Biofilm zerstören. Der Einfluss auf die Zellen verursacht, dass sich Bakterien nicht mehr auf der Zahnoberfläche halten können.(7)
ErektionsstörungenMöglicherweise trägt die Einnahme von L-Arginin dazu bei, die männliche als auch weibliche Libido zu erhöhen und die reproduktive Gesundheit zu beeinflussen.(8)
MuskelaufbauArginin könnte dafür verantwortlich sein, dass die Verbesserung der mitochondrialen Funktionen, die Bildung von Muskelfasern fördert.(9)

Offensichtlich findet Arginin und das daraus entstehende Stickstoffmonoxid in vielen unterschiedlichen Bereichen unseres Körpers Anwendung und zeigt positive Wirkungen bei diversen Leiden und Beschwerden.

Wie lange dauert es bis Arginin wirkt?

Nachdem der Körper Arginin natürlich über Nahrungsmittel aufnimmt, ist es schwer zu sagen, ab wann Arginin wirkt. Auf alle Fälle muss die Verstoffwechselung von Arginin in Stickstoffmonoxid vollendet sein, damit das NO seine volle Wirkung zeigt.

Manchen Berichten zufolge passiert das etwa 20 Minuten nach Einnahme. Das ist wissenschaftlich jedoch nicht untermauert. Wenn du täglich oder zumindest regelmäßig Nahrungsmittel isst, die L-Arginin beinhalten, wirkt Arginin wie alle anderen Aminosäuren durchgängig.(10)

Wenn man Arginin als Nahrungsergänzungsmittel für Sportaktivitäten nutzt, sollte man die Kapseln bzw. das Pulver ungefähr 20-30 Minuten davor einnehmen, damit es während der körperlichen Aktivität wirkt.

Was sagen Hersteller zur Wirkung von Arginin?

Über die Wirkung von Arginin werden einschlägige Aussagen von verschiedenen Herstellern wie bulk, Avitale, pro medico, Vitamaze, Quiris Healthcare, Queisser Pharma oder Zein Pharma getroffen. Laut den Pharmaherstellern die L-Arginin hauptsächlich in Pulver- oder Kapselform auf den Markt bringen, bringt die Supplementierung von Arginin folgende Vorteile:

  • Stärkung der Muskulatur
  • Behandlung von Gefäßfunktionsstörungen
  • liefert Energie für Sport
  • Blutdruck senkend
  • Fettabbau
  • ausgeglichener Homocystein-Stoffwechsel
  • Bildung roter Blutkörperchen
  • normale Herzfunktion
  • fördert Zellteilung und Wachstum

Auf dem Markt finden sich sehr viele verschiedene Hersteller von Nahrungsergänzungsmittel mit hohem oder reinem Arginin. So gut wie alle Beipackzettel deuten darauf hin, dass Arginin eine sehr wichtige Aminosäure ist, da sie Stickstoffmonoxid bildet und dadurch positiv auf unser Immun- und Kreislaufsystem wirkt.

Was sagen Studien über die Wirkung von Arginin aus?

Über Arginin gibt es doch zahlreiche Studien, die eine Wirkung von Arginin entweder deutlich belegen oder widerlegen. In manchen Fällen sogar beides. Anhand einiger Beispiele, wollen wir aufzeigen wie sich Studien mit dem Thema Arginin auseinandersetzten, wie die Studien ablaufen und was erforscht wurde:

  1. Einige Studien zeigten, dass eine unzureichende Produktion von Stickstoffmonoxid zu einem erhöhten Blutdruck bei Menschen als auch Tieren führte. Eine Untersuchung von verschiedenen Studien, die dieses Problem studiert haben, hat ergeben, dass eine orale Supplementierung von L-Arginin den Blutdruck nachgewiesener Maßen senkt. Durchschnittlich um 5,39/2,66 Millimeter auf der Quecksilbersäule (Blutdruckmessgerät).(11)
  2. Grundsätzlich haben manche Studien gezeigt, dass Arginin die Wundstärke und Kollagenablagerungen in Schnittwunden bei Nagetieren und Menschen verbesserte. Dennoch wird eine Arginin Supplementierung zur Wundheilung von manchen Wissenschaftlern diskutiert, da es noch weitere klinische Studien braucht um diese Hypothese zu stützen und die Wirkung zu beweisen.(12)
  3. L-Arginin hat beim Menschen wichtige antimykobakterielle Wirkungen. Aufgrund dieses Fakts wurde eine Studie durchgeführt, bei der die Wirkung von Arginin im Zusammenhang mit Tuberkulose in Indonesien untersucht wurde. Nachdem jedoch keine positiven Auswirkungen nach der Supplementierung (inkl. Placebos) bei 200 Studienteilnehmern auf die Tuberkuloseerkrankung festgestellt werden konnte, wurde diese These fallen gelassen.(13)
  4. In mehreren kontrollierten klinischen Studien, wurde gezeigt, dass die Langzeitverabreichung von L-Arginin positive Auswirkungen auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat und diese verbesserte. In anderen Studien war Arginin jedoch nicht vorteilhaft und in einer spezifischen Studie von 2014, führte die Verabreichung von Arginin im Gegensatz zu Placebos zu einer erhöhten Mortalität bei Studien-Teilnehmern.(14)

Das erste Beispiel zeigt, dass viele Studien die dieselbe These stützen bzw. zu denselben Ergebnissen gelangen und wenige bis keine Studien existieren, die das Gegenteil behaupten, mit hoher Wahrscheinlichkeit die positiven Auswirkungen von Arginin belegen können und beweisen.

Das zweite Beispiel zeigt, dass eine positive Auswirkung von Arginin erst dann tatsächlich bewiesen werden kann, wenn es genügend klinische Studien gibt die diese Ergebnisse auch stützen. Dennoch ist ein guter Ansatz vorhanden und die Möglichkeit besteht, dass Arginin nach weiteren Untersuchungen, zur Verbesserung von diversen Krankheiten führen könnte.

Es finden sich viele klinische Studien über Arginin. Es ist wichtig abzuwägen wie seriös diese Studien aufgezogen wurden und wie aussagekräftig sie sind. (Bildquelle: Ousa Chea/unsplash)

Beim dritten Beispiel kann man erkennen, dass Studien, die vor allem sehr viele Studienteilnehmer mit einbeziehen, schnell widerlegen können, dass Arginin bei Krankheiten oder Leiden keine Auswirkungen hat. Somit kann man sicher sein, dass Arginin wie im Beispielfall mit Tuberkulose keine Hilfe darstellt und unwirksam ist.

Und dann gibt es noch Fälle in denen einige Studien die Wirkung von Arginin behaupten oder sogar belegen und andere wiederum genau das Gegenteil beweisen. In solchen Fällen ist sehr genau abzuwägen, ob die Einnahme von Arginin tatsächlich hilfreich ist oder nicht. Hier kommt es vor allem auf die individuellen Gegebenheiten der Erkrankung oder der Arginin-Einnahme an und kann die positive oder negative Wirkung von Arginin nicht pauschal bestätigen.

Können Nebenwirkungen bei der Aufnahme von Arginin auftreten?

Im Zuge der Recherche wurden keine Hinweise darauf gefunden, dass das Einnehmen von reinem Arginin zu negativ behafteten Nebenwirkungen kommen kann. Hier wird bewusst von reinem Arginin gesprochen, zumal die natürliche Zufuhr über Nahrungsmittel erfolgt.

Wenn du dir nicht sicher bist, wie du auf solche Supplementierungen reagierst, frag zur Sicherheit deinen Hausarzt oder erkundige dich bei einer Apotheke.

Wenn man Arginin jedoch als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Tabletten oder Pulver einnimmt, wird es meist mit Bindemitteln oder Hilfsstoffen wie Hypromellose, Karmin, Siliciumdioxid, Talkum oder beispielsweise Magnesiumsalze versetzt. In erhöhter Dosis und je nach individuellem Vertragen dieser Stoffe kann es möglicherweise zu Nebenwirkungen kommen.

Deshalb ist es immer wichtig, dass du dich darüber informierst wie dein Arginin Präparat zusammengesetzt ist. Auf Beipackzetteln werden verpflichtend alle möglichen Nebenwirkungen aufgezählt.

Wie steigert Citrullin die Wirkung von Arginin?

L-Citrullin ist die nicht proteinogene Vorstufe von Arginin. Bei der reinen Supplementierung von Arginin wird das Enzym Arginase hochreguliert. Das führt zum vorzeitigen Abbau von Arginin zu der nicht proteinogenen Aminosäure L-Ornithin. Das hat zur Folge, dass weiteres zugeführtes Arginin nicht mehr für die Stickstoffmonoxid-Synthese zur Verfügung steht.

Zugeführtes Citrullin wird zusätzlich aufgenommen und in der Leber zu Arginin umgewandelt. Dies führt zu einer verlängerten Erhöhung der Arginin-Konzentration im Blutplasma und verstärkt so die Wirkung von Arginin.(15)

Wann und für wen ist die Einnahme von Arginin sinnvoll?

Generell ist die Einnahme von Arginin für jeden Menschen sinnvoll, da aus der Aminosäure Stickstoffmonoxid synthetisiert wird und wichtige Eigenschaften für den Organismus mit sich bringt. Doch in erster Linie wäre die Einnahme von Arginin wohl für Leute mit Bluthochdruck oder Herzschwächen sinnvoll.

Eine randomisierte Studie hat ergeben, dass die orale Einnahme von Arginin im Gegensatz zu Placebos, die Lebensqualität bei Menschen mit chronischen Herzfehlern signifikant verbesserte.(16)

Die zusätzliche Supplementierung von Arginin ist auch für Personen sinnvoll, die regelmäßig im Fitnessstudio trainieren. Das Arginin hilft indirekt beim Muskelaufbau und stärkt die Fasern. Das Arginin die Leistungssteigerung bei Sportlern beeinflusst wurde allerdings in keiner Studie behauptet und ist nicht belegt.

Arginin trägt sicherlich zur Stärkung der Muskulatur und dem Muskelaufbau bei. Ob das auch für den Energiehaushalt und die Leistungssteigerung gilt, bleibt fraglich. (Bildquelle: Sven Mieke/unsplash)

Arginin nimmst du prinzipiell immer dann ein, wenn du Arginin-haltige Lebensmittel isst. Nahrungsergänzungsmittel wie Kapseln oder Pulver kannst du je nach empfohlener Dosis ein Mal täglich oder mehrere Male pro Woche einnehmen. Wenn das Arginin beim Sport oder Trainieren wirken soll, dann ist die Einnahme 30 Minuten vor Beginn dieser Aktivitäten ratsam.

Was hat Lysin mit der Wirkung von Arginin zu tun?

Lysin ist wie L-Arginin eine basische Aminosäure, da sie ebenfalls aus sechs Kohlenstoffatomen und einer basischen Gruppe zusammengesetzt ist. Lysin fungiert als Antagonist von Arginin. Antagonisten sind Wirkstoffe die sich an Rezeptoren binden und pharmakologische Effekte aufheben.(17) Das heißt, dass Lysin die Wirkung von Arginin prinzipiell aufhebt bzw. lindert.

Wirkt Arginin Base oder Arginin Hydrochlorid besser?

Die Arginin Base wirkt auf jeden Fall besser als Hydrochlorid. Das liegt daran, dass basische Produkte nahezu 100 Prozent der Aminosäure beinhalten und das Arginin somit in Reinform aufgenommen wird. Bei Supplementen mit Hydrochlorid, ist Arginin allerdings an das Salz der Salzsäure gebunden und weisen daher einen deutlich niedrigeren Arginin-Gehalt auf. Dieser legt bei ca. 70-80 Prozent der Gesamtmenge.

Welche Alternativen gibt es zu Arginin?

Nachdem L-Arginin die einzige Aminosäure ist, die Stickstoffmonoxid synthetisieren kann, wirst du leider keine Alternativen zu Arginin finden, die dazu in der Lage wären. Allerdings hast du die Alternative Arginin entweder mit Arginin-haltiger Nahrung aufzunehmen oder Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln, Tabletten oder Pulver einzunehmen.

Laut dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sollte die Grenze von 1000 Milligramm pro Tag bei einer Verzehrungsempfehlung von zwei Arginin-Kapseln nicht überschritten werden.(18)

Welche Lebensmittel Arginin enthalten, wie Arginin in Supplementierungen zusammengesetzt ist und welche Vor- und Nachteile die einzelnen Einnahme-Arten mit sich bringen erfährst du jetzt.

Lebensmittel

Es gibt eine Reihe an Lebensmittel, die natürliches Arginin enthalten. Die folgende Tabelle zeigt dir die Lebensmittel mit dem meisten Arginin-Anteil:

LebensmittelArginin-Gehalt/100g
tierische Gelatine6400 mg
Sojaerzeugnisse5200-1100 mg
Fische und Meerestiere: Stockfisch, Kaviar, Languste, Garnele, Hummer, Flusskrebs, Krabbe, div. Krebstiere, Forelle, Heilbutt, Hecht, Zander, Dorsch, Thunfisch, Barsch, Sardine, Karpfen, Lachs, Kabeljau, Seezunge, Flunder, Tintenfisch, Wels, Matjeshering, Aal, Sprotte4500-1000 mg
Kerne und Samen: Pinienkern, Kürbiskern, Leinsamen, Sesam, Sonnenblumenkern, Mohn, Pistazie4500-1600 mg
Nüsse: Erdnuss, Mandeln, Paranuss, Walnuss, Haselnuss, Cashewnuss3200-1600 mg
Fleisch: Pferdefleisch, Rehfleisch, Rindfleisch, Hirschfleisch, Ziegenfleisch, Putenfleisch, Schweinefleisch, Lammfleisch, Hasenfleisch, Gansfleisch, Wachtelfleisch, Taubenfleisch, Entenfleisch2600-1100 mg
Steinpilz2500 mg
Bohnen und Hülsenfrüchte2400-2200 mg
Hefe1700 mg
Maggikraut1400 mg

Wie man in der Tabelle gut erkennen kann, sind tierische Gelatine, Sojaerzeugnisse und Fische oder Meeresfrüchte die top Lieferanten an natürlichem Arginin.

Pros Cons
Arginin in Reinform keine
große Auswahl an Argininlieferanten
ohne zusätzlichen Aufwand verbunden

Kapseln

Sportler oder Personen/Patienten mit Arginin-Mangel greifen oft auf Nahrungsergänzungsmittel zurück um ihren Argininspiegel und die damit verbundene Stickstoffmonoxid-Umwandlung anzugleichen. Die Kapseln bestehen aus tierischer oder pflanzlicher Gelatine und werden mit Wasser oder anderen Getränken geschluckt.

Pros Cons
lange Haltbarkeit Zusatzstoffe wie Magnesiumstearat
rasche Einnahme ungeeignet bei Schluckproblemen

Tabletten

Arginin-Tabletten sind prinzipiell dasselbe wie Arginin-Kapseln, mit dem Unterschied, dass Tabletten hart gepresst werden und nicht in Kapselform verabreicht werden.

Pros Cons
lange Haltbarkeit Zusatzstoffe wie Hydrochlorid oder Magnesiumsalze
rasche Einnahme ungeeignet bei Schluckproblemen
geringe Stückzahl im Gegensatz zu Kapseln

Pulver

Zu guter Letzt gibt es Arginin auch in Pulverform. Das Pulver wird in Wasser aufgelöst und anschließend getrunken.

Pros Cons
individuelle Dosierung aufwendigere Einnahme
in sehr großen Mengen erhältlich, leicht einzunehmen, kaum bis keine Zusatzstoffe

Fazit

Es bleibt ohne Zweifel, dass Arginin Blutdruck senken und Wunden schneller heilen lässt. Aus den Studien lässt sich ablesen, dass Arginin mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Muskelfasern stärkt und sich positiv auf den Blutzuckerspiegel von Typ-2-Diabetes Patienten auswirkt.

Arginin wird oft im Zusammenhang mit Sport oder dem Training im Fitnessstudio genannt. Dass die Muskulatur durch Arginin gestärkt wird und deswegen auch oft als Pulver für Trainingszwecke angeboten wird ist legitim, wie Studien zeigten. Das die Energie oder Leistungssteigerung bei Sportler immens beeinflusst wird, konnte aber nicht bewiesen werden.

Die Wirkung von Arginin lässt sich bei der richtigen und gezielten Anwendung in vielen gesundheitlichen Bereichen nicht bestreiten. Es bleibt abzuwarten, ob weitere Studien im Zusammenhang mit Arginin erfolgen und neue Erkenntnisse ans Licht kommen. Arginin-haltige Nahrung und ausgewogene Supplementierung kann auf jeden Fall nicht schaden.

Literaturhinweise (18)

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Wissenschaftliche Untersuchung
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Behördlicher Artikel
Fricke G. Nahrungsergänzungsmittel mit Zusatz von L-Arginin (BVL 13/01/005). 2013 Mai. 101-222-8140-3/2565.
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