Binaurale Beats: Die richtige Wellenlänge für mehr Konzentration und Fokus

Dass Musik einen großen Einfluss auf uns hat, ist nichts Neues. Wenn wir traurig sind, steigern wir durch Musik unsere Laune. Bestimmte Songs helfen uns dabei, uns an Ereignisse und Momente in unserem Leben zu erinnern. Das Phänomen der binauralen Beats kann bewusst eingesetzt werden, um unseren mentalen Zustand zu verändern. Wir brauchen bloß die richtige Wellenlänge, um uns in einen konzentrierteren Zustand mit Flowerlebnis zu versetzen.

In unserem Beitrag zum Thema binaurale Beats versuchen wir dir alles über die Entstehung und die Wirkung dieser Töne zu erklären. Dabei gehen wir auch auf die Funktion des Gehirns ein und wie du es schaffst binaurale Beats zu deinem Vorteil bewusst einzusetzen.

Das wichtigste in Kürze

  • Binaurale Beats sind eine Sinneswahrnehmung, die im Gehirn entsteht, wenn das linke und rechte Ohr unterschiedlichen Frequenzen hören. Das Gehirn gleicht die Diskrepanz aus und kreiert eigene Wellen des Mittelwertes.
  • Binaurale Beats wirken, indem sie das Gehirn beeinflussen und in einen anderen Bewusstseinszustand bringen. Zum Beispiel helfen binaurale Beats dabei zu entspannen, sich zu konzentrieren und zu fokussieren, Stress abzubauen und den Schlaf zu verbessern.
  • Damit binaurale Beats erlebt werden können, müssen sie über Stereokopfhörer gehört werden. Das linke und rechte Ohr müssen separate Frequenzen hören. Die Wirkung entsteht erst im Gehirn.

Hintergründe: Was sind Binaurale Beats?

In unserem Ratgeber findest du die wichtigsten Informationen bezüglich Binauralen Beats und ihrer Wirkung.

Was sind Binaurale Beats?

Das Phänomen der binauralen Töne wurde im Jahr 1839 von dem deutschen Physiker Heinrich Wilhelm Dove entdeckt. Es handelt sich dabei um eine Sinneswahrnehmung im Hörbereich, die entsteht, wenn du Schallwellen mit zwei unterschiedlichen Frequenzen gleichzeitig wahrnimmst. Binaural bedeutet „mit beiden Ohren“ und heißt, dass das linke und rechte Ohr die Töne separat wahrnehmen.

Binaural bedeutet “mit beiden Ohren”. Das linke und rechte Ohr nehmen die Töne separat wahr.

Lange galt diese Entdeckung als physikalische Kuriosität, bis der Biophysiker Gerald Oster sich an das Thema heranwagte und 1973 einen Artikel in der Scientific American publizierte(12).

Wie entstehen Binaurale Beats?

Binaurale Beats entstehen im Gehirn, das bedeutet, dass diese Töne nur in deiner inneren Wahrnehmung vorhanden sind und eine Art akustische Täuschung sind. Wenn du gleichzeitig links und rechts unterschiedliche Frequenzen hörst, überschneiden sie sich nicht im Gehör, sondern werden erst im Gehirn überlagert.

Das linke und rechte Ohr hören unterschiedliche Frequenzen, die das Gehirn ausgleicht. Es kreiert binaurale Beats. (Bildquelle: Simon Abrams / unsplash)

Die tonale Diskrepanz wird versucht auszugleichen, indem das Mittel der beiden Töne gebildet wird. Hat sich dein Gehirn an die neue Mittelfrequenz gewöhnt, kreiert es selbst Schallwellen mit der gleichen Frequenz(10).

Zum Beispiel: Wenn du mit dem linken Ohr eine Frequenz von 114 Hertz hörst und mit dem rechten Ohr eine Frequenz von 120 Hertz, sollte dein Gehirn einen Unterschied von 6 Hertz wahrnehmen. Es produziert dann selbst Wellen mit einer Frequenz von 6 Hertz.

Wichtig: Der Unterschied der beiden Frequenzen darf nicht größer als 30 Hertz sein, ansonsten kann der Effekt der binauralen Beats nicht wahrgenommen werden(12).

Wirkung: Was bringen Binaurale Beats?

Der bewusste Einsatz von binauralen Beats soll dein Gehirn beeinflussen. Durch unterschiedliche Frequenzen lässt sich das Gehirn in unterschiedliche Bewusstseinszustände führen. Je nach Wahl der Frequenz ist der resultierende Zustand eine Kombination aus Fokus und Flow.

Dabei können dir binaurale Beats helfen:

Im menschlichen Gehirn entstehen je nach Aktivität Wellen mit verschiedenen Frequenzen. Wenn du wach und konzentriert bist, ist die Frequenz hoch, denn in dem Moment verarbeitet dein Gehirn viel Information. Wenn du jedoch schläfst oder meditierst, dann sinkt die Frequenz der Wellen. Mit einem EEG-Gerät lassen sich diese Gehirnströme messen.

Was haben Binaurale Beats mit Gehirnfrequenzen zu tun?

Unser Gehirn hat fünf verschiedene Frequenzbereiche, die über verschiedene mentale, emotionale und körperlichen Zustände Auskunft geben. Es wird unterschieden zwischen Delta-, Theta-, Alpha-, Beta- und Gamma-Frequenzen. Hier findest du eine Übersicht darüber, welche Herzzahlen den einzelnen Frequenzbereichen zugeordnet werden.

WellenFrequenzbereich
Delta-Wellen0,5 bis 4 Hertz
Theta-Wellen4 bis 8 Hertz
Alpha-Wellen8 bis 13 Hertz
Beta-Wellen13 bis 30 Hertz
Gamma-Wellenüber 30 Hertz

Im Folgenden erfährst du in welchen Frequenzbereichen welcher Zustand herrscht und wie die unterschiedlichen Gehirnwellen auf dein Bewusstsein wirken.

Delta-Wellen

Zustand: Traumloser Schlaf. Die Phase des Tiefschlafs erleben wir unbewusst. Eine hohe Anzahl an Delta-Wellen ist ein Indikator für gute Schlafqualität. In diesem Zustand werden zudem Hormone wie Melatonin ausgeschüttet, die regenerativ wirken.

Theta-Wellen

Zustand: REM-Phase, Traum, Müdigkeit, tiefe Meditation und Kreativität. Der Theta-Zustand steht eng mit den unbewussten psychischen Prozessen in Verbindung. Um dich jedoch an Träume erinnern zu können, müssen auch Alpha-Wellen involviert sein.

Alpha-Wellen

Zustand: Tagträumerei, Meditation, Visualisierung, Erinnerung. Im Alpha-Zustand sind die Augen geschlossen, jedoch bist du wach, entspannt und vollständig wahrnehmungsfähig. Den Alpha-Zustand kannst du auch bei monotonen Alltagsaktivitäten erleben. Dieser Zustand ermöglicht somit eine Brücke zu deinen tieferen Bewusstseinsschichten.

Im Alpha-Zustand ist die Gedächtnisleistung höher(8). Zudem zeichnet er sich durch die Abwesenheit von negativen Emotionen aus(9).

Beta-Wellen

Zustand: Wachbewusstsein, Wahrnehmung, Sinnesreize, Denken, Logik. Im Beta-Zustand sind die Augen geöffnet und somit empfänglich für äußere Reize, die die Aktivität des Gehirns anregen. Die Beta-Wellen prägen den Großteil unserer Wachzeit und sind eng mit unserem rationalen und logischen Denken verbunden.

Die Beta-Wellen sind eng mit dem logischen Denken verbunden. (Bildquelle: Tanner Mardis / unsplash)

Die Beta-Frequenzen rufen jedoch auch viele negative Emotionen hervor, etwa Selbstzweifel, Nervosität und Angst. Auch Schlaflosigkeit hängt mit der dominanten Anwesenheit von Beta-Wellen zusammen.

Gamma-Wellen

Zustand: Konzentration, Kreativität, Lernen, Flow, Fokus. Im Gamma-Zustand kannst du deine Bestleistung erleben, wie etwa durch schnelles und effizientes Denken. In diesem Zustand treffen Fokus, Flow und Kreativität zusammen, sodass du vollkommen in deiner Arbeit versinkst(11).

Im Gamma-Zustand verstehst du komplexe Aufgaben schneller. Zudem kreieren Gamma-Wellen einen Zusammenhang zwischen Selbstdisziplin, Glücksgefühl und verstärkter Sinneswahrnehmung.

Wobei können dir binaurale Beats helfen?

Die Wirkung von binauralen Beats ist in der Wissenschaft noch recht umstritten. Dennoch gibt es viele Untersuchungen, die sich bereits mit binauralen Beats und damit, wie sie Menschen helfen können, beschäftigt haben.

  • Verbesserung des Langzeitgedächtnisses: Im Jahr 2017 wurde eine Studie vom Springer-Verlag veröffentlicht, die belegt, dass binaurale Beats das Langzeitgedächtnis verbessern. Konkret trat der Effekt auf, wenn die Teilnehmer Beta-Frequenzen hörten. Sie konnten sich neue Wörter besser merken, als Teilnehmer der Kontrollgruppen(1).
  • Verminderung des Angst- und Schmerzempfindens: Eine wissenschaftliche Metaanalyse konnte herausfinden, dass binaurale Beats das Angstlevel und die Schmerzwahrnehmung reduzierten. Der Effekt hängt von der Frequenz, der Dauer und der Häufigkeit der Anwendung ab(2).
  • Bessere Konzentration und Stimmung: Eine Studie untersuchte, ob binaurale Beats in unterschiedlichen Frequenzbereichen Einfluss auf die Leistung bei Aufgaben, die Aufmerksamkeit fordern, und die Stimmung haben. Das Ergebnis war, dass die Beschallung mit Beta-Wellen mehr korrekte Ergebnisse hervorbrachte, als andere Frequenzen. Zudem hatten die Probanden im Beta-Frequenzbereich eine bessere Stimmung(3).
  • Längere Aufmerksamkeitsspanne: Eine weitere Studie fand heraus, dass Probanden die mit binauralen Gamma-Beats stimuliert wurden, ihre Aufmerksamkeit länger aufrechterhalten konnte(6).
  • Besserer Schlaf: Eine Pilotstudie untersuchte, ob binaurale Beats zu einer besseren Schlafqualität und Leistung führten. Dafür wurden 15 jugendliche Fußballspieler acht Wochen während des Schlafs binauralen Beats ausgesetzt. Einmal pro Woche gaben sie in Tagebüchern an, wie sie geschlafen haben und wie motiviert sie sich fühlten. Am Ende der Untersuchung konnte eine Verbesserung der eignen Schlafqualität wahrgenommen werden. Jedoch war der Zeitraum der Untersuchung zu kurz, um eine Aussage über die Leistungsverbesserung treffen zu können(4).
  • Reduzierung von Stress und Depression: Eine Studie untersuchte den Entspannungs-Effekt von binauralen Alpha-Beats. Hierfür wurden 102 Probanden in drei Gruppen eingeteilt. Über die Erfassung der Herzrate, Atemfrequenz und ausgewählte Parameter der Herzratenvariabilität konnte die Entspannung gemessen werden. Jedoch zeigten die Ergebnisse keine subjektive und messbare Entspannung der Probanden(5).
  • Verbesserung der kognitiven Leistung: Ob und wie binaurale Beats die kognitive Leistung verbessern, untersuchte eine Studie anhand von Aufmerksamkeitskontrollen. Das Ergebnis zeigte, dass binaurale Beats die kognitive Leistung tatsächlich verbessern. Jedoch bedingt, der Effekt hängt von individuellen Unterschieden der Probanden ab(7).
Binaurale Beats können die Konzentration steigern und die Aufmerksamkeitsspanne verlängern. Zudem bewirken Beta-Wellen eine gute Stimmung. (Bildquelle: Brooke Cagle / unsplash)

Warum binaurale Beats mit Kopfhörern gehört werden müssen?

Da die Ohren mit Tönen unterschiedlicher Frequenzen beschallt werden, ist es wichtig diese Beats auch separat links und rechts wahrzunehmen. Daher sind Stereokopfhörer eine essenzielle Voraussetzung, um die gewünschte Wirkung der binauralen Beats zu erfahren.

Stereokopfhörer sind Voraussetzung, um binaurale Beats erleben zu können.

Über die Stereoanlage im Auto haben binaurale Beats nicht den gewünschten Effekt, da beide Ohren beide Frequenzen wahrnehmen. Auch können komprimierte Audiodateien ein Hindernis für die Wirkung der binauralen Töne darstellen. Aus diesem Grund werden binaurale Beats im MP3- oder WAV-Format angeboten.

Wie gefährlich sind binaurale Beats?

Für die meisten Menschen stellen binaurale Beats keine Gefahr dar. Da es jedoch um die Beeinflussung von Gehirnwellen geht, sollten Patienten mit Epilepsie und anderen Hirnerkrankungen oder mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko darauf verzichten.

Wichtig: Solltest du dich unsicher fühlen oder Bedenken haben, ob binaurale Beats etwas für dich sind, dann solltest du einen Facharzt aufsuchen.

Wo liegt der Unterschied zwischen binauralen Beats und isochronen Tönen?

Binaural Beats und isochrone Töne sind nicht dasselbe und entfalten ihre Wirkung auch auf unterschiedliche Weise. Beide haben jedoch den Anspruch die Gehirnwellen und somit den Bewusstseinszustand zu beeinflussen.

Binaurale BeatsIsochrone Töne
Binaural= mit beiden Ohren Beats= SchlägeIso=gleich Chronos= Zeit Tones=Töne
zwei verschiedene Frequenzen auf das linke und rechte Ohrschnell pulsierende Töne des gleichen Tons
Stereokopfhörer sind essenziell für die Wirkungauch über Lautsprecher wirksam

Sowohl binaurale Beats als auch isochrone Töne wirken auf deinen Bewusstseinszustand und können dir beim Entspannen oder Anregen helfen. Du kannst von der Wirkung beider Töne profitieren.

Was ist die Schumann – Frequenz?

Die Schuhmann – Frequenz wird als „Herzschlag“ der Erde bezeichnet. Die Frequenz von exakt 7,83 Hertz ist nach dem deutschen Physiker Winfried Otto Schumann benannt, der sich zuerst theoretisch mit diesem Phänomen befasste. Kurze Zeit später wurde nachgewiesen, dass 40 bis 50 Blitze pro Sekunde zwischen der Erde und der Ionosphäre elektromagnetische Wellen erzeugen, welche achtmal pro Sekunde um die Erde schwingen. In diesem Schwingmuster pulsiert unsere Erde.

Die Schuhmann – Frequenz liegt im Bereich der Theta-Wellen (4 bis 8 Hertz) und soll besonderes Wohlbefinden erzeugen und dich in Gleichklang mit der Erde bringen. Dies ist jedoch noch nicht bewiesen. Was eine Studie allerdings ergeben hat ist, dass die Grundfrequenz des Hippocampus im Bereich der Schumann – Frequenz liegt(13). Der Hippocampus ist die Schnittstelle zwischen Kurz- und Langzeitgedächtnis.

Was sind die Solfeggio – Frequenzen?

Solfeggio – Frequenzen stammen aus einer Sechstonleiter des frühen Mittelalters. Diese wurde für heilige Gesänge und gregorianische Sprechgesänge verwendet. Folgende Herzzahlen werden als die Solfeggio – Frequenzen bezeichnet.

  • 396 Hertz
  • 417 Hertz
  • 528 Hertz
  • 639 Hertz
  • 741 Hertz
  • 852 Hertz

Die Wirkung der Solfeggio – Frequenzen sind noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen und finden überwiegend im Bereich der Esoterik Anwendung.

Fazit

Binaurale Beats können die fünf Gehirnfrequenzbereiche und somit deinen Bewusstseinszustand beeinflussen. Es wird unterschieden zwischen Delta-, Theta-, Alpha-, Beta- und Gamma-Frequenzen. Grundsätzlich gilt: Mit den niedrigeren Frequenzbereichen erreichst du einen entspannenden Effekt. Die höheren Frequenzbereiche bewirken einen positiven Effekt auf die Konzentration, das logische und kreative Denken und das Gedächtnis.

Viele Anwender sind begeistert von binauralen Beats. Es gibt einige Untersuchungen, die positive Effekte auf die Schlafqualität und kognitive Leistungen belegen. Jedoch ist das Phänomen noch nicht gut genug erforscht, sodass viele Ergebnisse umstrittenen sind.

Verunsicherungen und Fragen nach möglichen Gefahren der Anwendung von binauralen Beats treten bei Interessierten auf. Binaurale Beats finden daher auch Anwendung in Grenzwissenschaften, wie der Esoterik. An dieser Stelle ist Vorsicht geboten.

Literaturhinweise (13)

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Source

2. Garcia-Argibay M, Santed MA, Reales JM. Efficacy of binaural auditory beats in cognition, anxiety, and pain perception: a meta-analysis. Psychol Res. 2019 Mar;83(2):357-372. doi: 10.1007/s00426-018-1066-8. Epub 2018 Aug 2. PMID: 30073406.
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3. James D. Lane A. und Stefan J. Kasian A. (1998): Binaural Auditory Beats Affect Vigilance Performance and Mood. https://doi.org/10.1016/S0031-9384(97)00436-8
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4. Vera Abeln und Jens Kleinert (2013): Brainwave entrainment for better sleep and post-sleep state of young elite soccer players – A pilot study. https://doi.org/10.1080/17461391.2013.819384
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5. Georg Schamber, Eva Meinicke und Thomas Schäfer (2015): Stressreduktion durch Binaurale Stimulation? Eine experimentelle Untersuchung zum Effekt einer Alpha-Stimulation auf die psychophysiologische Entspannungsreaktion. https://doi.org/10.1024/1016-264X/a000155
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6. Colzato LS, Barone H, Sellaro R, Hommel B. More attentional focusing through binaural beats: evidence from the global-local task. Psychol Res. 2017 Jan;81(1):271-277. doi: 10.1007/s00426-015-0727-0. Epub 2015 Nov 26. PMID: 26612201; PMCID: PMC5233742.
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7. Reedijk, S. A., Bolders, A., Colzato, L. S., & Hommel, B. (2015). Eliminating the Attentional Blink through Binaural Beats: A Case for Tailored Cognitive Enhancement. Frontiers in psychiatry, 6, 82. https://doi.org/10.3389/fpsyt.2015.00082
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8. Klimesch, W. (1999), EEG alpha and theta oscillations reflect cognitive and memory performance: a review and analysis, Brain Research: Brain Research Reviews, Volume 29, Issue 2-3, 169-195. https://doi.org/10.1016/S0165-0173(98)00056-3
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9. Phneah, S.W., Nisar, H. EEG-based alpha neurofeedback training for mood enhancement. Australas Phys Eng Sci Med 40, 325–336 (2017). https://doi.org/10.1007/s13246-017-0538-2
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10. Spitzer MW, Semple MN. Transformation of binaural response properties in the ascending auditory pathway: influence of time-varying interaural phase disparity. J Neurophysiol. 1998 Dec;80(6):3062-76. doi: 10.1152/jn.1998.80.6.3062. PMID: 9862906.
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11. S. A. Reedijk, A. Bolders, B. Hommel: The impact of binaural beats on creativity. In: Front Hum Neurosci. 7, 14. Nov 2013, S. 786. https://doi.org/10.3389/fnhum.2013.00786
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12. Oster G. Auditory beats in the brain. Sci Am. 1973 Oct;229(4):94-102. doi: 10.1038/scientificamerican1073-94. PMID: 4727697.
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13. O'Keefe, J., & Nadel, L. (1979). Précis of O'Keefe & Nadel's The hippocampus as a cognitive map. Behavioral and Brain Sciences, 2(4), 487-494. doi:10.1017/S0140525X00063949
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Wissenschaftliche Studie
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Wissenschaftlicher Artikel
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