Blutdruck zu niedrig: Ursachen und Behandlung

Niedriger Blutdruck ist weit verbreitet. Vor allem schlanke Menschen im jungen Alter sind dafür anfällig, aber auch schwangere Frauen leiden häufig an einem niedrigen Blutdruck, auch Hypotonie genannt. Die Betroffenen leiden meist an Müdigkeit, Schwindel oder Herzrasen.

In diesem Artikel gehen wir auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema niedrigen Blutdruck ein. Sodass du weißt, wie sich ein niedriger Blutdruck bemerkbar macht und wie du mit einfachen Hausmitteln und Tipps deinen Blutdruck anheben kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein niedriger Blutdruck ist nicht lebensbedrohlich, dennoch äußert sich ein niedriger Blutdruck unter anderem durch Müdigkeit oder auch Schwindel.
  • Ein niedriger Blutdruck liegt bei einem Wert unter 110 mmHg. Idealerweise solltet dein Blutdruck aber auch nicht 130 mmHg überschreiten.
  • Sport machen ist gut gegen einen niedrigen Blutdruck. Des Weiteren solltest du viel Wasser trinken, um deinen Blutdruck zu erhöhen.

Definition: Was ist ein zu niedriger Blutdruck?

Ein niedriger Blutdruck wird auch Hypotonie genannt. Allgemein beschreibt der Wert des Blutdruckes wie ausführlich das Blut in das Herz gepumpt wird. Wenn der Blutdruck zu niedrig ist, dann wird die Blutversorgung im Körper an die Organe eingeschränkt. Das hat zur Folge, dass sehr viele Symptome entstehen können. Unter einem niedrigen Bluthochdruck herrscht bei einem Wert unter 110/60 mmHg.

Die Messung des Blutdruckes kannst du ganz einfach zu Hause messen. Mittlerweile gibt es viele preisgünstige Blutdruckgeräte. Diesen befestigt man meistens an den Oberarm und in wenigen Sekunden misst danach das Gerät deinen Blutdruck.

Hintergründe: Was du über ein zu niedrigen Blutdruck wissen solltest

Hier zeigen wir dir alles rund ums Thema niedrigen Blutdruck und welche unterschiedlich Gründe es dafür gibt.

Wie äußert sich zu niedriger Blutdruck?

Häufig treten gar keine Beschwerden vor. Es ist eigentlich gut einen eher niedrigen Blutdruck zu haben, denn damit schonst du deinen Kreislauf und dein Herz. Somit ist ein niedriger Blutdruck nicht unbedingt gefährlich. Aber es kann auch passieren, dass ein niedriger Blutdruck bei dir nichts Gutes sein muss. Ein zu niedriger Blutdruck kann zu kann eine Durchblutung zum Gehirn mindern. Zu den Symptomen gehören unter anderem:

  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Herzrasen
  • Schwindel
  • Kalte Hände und Füße
  • Übelkeit

Wie gefährlich ist zu niedriger Blutdruck?

Vergleichsweise mit einem zu hohen Blutdruck ist ein niedriger Blutdruck kaum gefährlich. Viele Menschen haben einen zu niedrigen Blutdruck aber spüren es so gut wie gar nicht. Leistungsathleten können auch einen zu niedrigen Blutdruck haben, ohne an Qualität zu verlieren.

Nichtsdestotrotz solltest du eine zu niedrigen Blutdruck nicht auf die einfache Schulter nehmen. Versuche Beispielsweise viel Wasser zu trinken, damit Symptome durch einen niedrigen Blutdruck nicht erst entstehen können. (1)

Welche Formen von Hypotonie gibt es?

Man unterscheidet bei einer Hypotonie in zwei unterschiedlichen Formen. Einmal in primär und einmal in sekundär. Die am häufigsten auftretende Form ist der primäre niedrige Blutdruck. Der primäre Blutdruck wird nicht als eine Krankheit angesehen und ist zudem meistens angeboren. Hierbei sind die Blutdruckwerte ohne jegliche Ursache niedrig. Die sekundäre niedrige Hypotonie ist dagegen eine folge aus verschiedener Krankheiten.

Gründe für sekundäre Blutdruck sind unter anderem Schilddrüsenunterfunktion, Herzerkrankung, Salzmangel oder auch eine Unterfunktion der Nebennierenrinde. Ein Grund einen niedrigen Blutdruck kann eine zu geringe Wasseraufnahme sein.

Wenn, du nämlich zu wenig Wasser trinkst dann verringert sich der Druck in deinen Gefäßen. Aber auch die zunahm von Medikamenten kann zu einem niedrigen Blutdruck werden. Zu diesen Medikamenten gehören unter anderem Diuretika oder auch Psychopharmaka.

Des Weiteren gibt es eine Sonderform. Ein Beispiel für die Sonderform, orthostatischer Hypotonie, ist, wenn dein Blutdruck beim plötzlichen Aufstehen oder beim Längeren stehen gestört wird. Die orthostatischer Hypotonie tritt besonders häufig in einem warmen Raum oder wenn es eine Stresssituation gibt. Hierbei fällt das Blut in den unteren Abschnitt des Körpers und die Folge hierbei ist, dass dir schwarz vor Augen werden kann.

Falls der Fall eintrifft, leg dich am besten einfach kurz hin, dann normalisiert sich dein Blutdruck von alleine. Mögliche gründe, sind zum einen sekundäre niedrigen Blutdruck, Nervenzelle Schädigung im Gehirn oder auch Krampfadern.

Was sagt der untere Blutdruckwert aus?

Zu aller erst solltest du wissen, dass es einen systolische Druck und einen diastolische Blutdruck gibt. Diese zwei Werte werden für die Bestimmung des Blutdruckes verwendet. Beim systolische Blutdruck ist die obere Messwert Grenze gemeint.

Der diastolische Blutdruck ist der untere Messwert. Dieser entspricht dem niedrigsten Druckwert zwischen der Erweiterungsphase und Entspannungsphase des Herzmuskels. Bei Systolischem Blutdruck ist es der maximale Druck zwischen Erweiterungsphase und Entspannungsphase des Herzmuskels.

Was ist der Unterschied zwischen niedrigem Blutdruck und zu hohem Blutdruck?

Ein zu niedriger Blutdruck ist in den seltenen fällen gefährlich und lebensbedrohlich. Viele Leistungssportler haben einen geringen Blutdruck. Von einer Hypotonie spricht man erst, wenn Blut in die Organe unzureichend fließt. Ein zu hoher Blutdruck kann in einigen Fällen auch tödlich enden. Es führt unter anderem zum Herzinfarkt, Nierenversagen oder auch zu einem Schlaganfall.(2)

Ab wann ist der Blutdruck zu niedrig oder zu hoch?

Die folgende Tabelle soll dir einen Überblick darüber geben, was die verschiedenen Werte des systolischen Blutdrucks bedeuten (3):

Blutdrucksystolisch (mmHg)
Niedriger Blutdruck110/100
Normaler Blutdruck110-129
Hoch-normale Blutdruck130-139
Hoher Blutdruckab 140

Wie führt niedriger Blutdruck zu hohem Puls?

Der Grund warum du einen hohen Puls bei einem niedrigen Blutdruck bekommen kannst ist ganz einfach. Dein Herz versucht die Hypotonie auszugleichen um jedes Organ deines Körpers immer noch mit genug Blut zu Versorgung. Ein niedriger Blutdruck und ein hoher Puls gefährden nicht den Körper. Durch den hohen Puls fließt schneller Blut in deinem Körper. Anzeichen für hohen Puls kann ein Herzrasen oder auch eine schnelle Bewegung des Autar sein.

Welche Symptome treten bei zu niedrigem Blutdruck aus?

Es gibt unterschiedliche Symptome, die bei einem niedrigen Blutdruck auftreten können. Beispielsweise könnte ein niedriger Blutdruck für Herzrasen, Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme oder auch zu Müdigkeit führen.

Frauen leiden während der Schwangerschaft häufig an einem zu niedrigen Blutdruck. (Bildquelle: Alicia Petresc / Unsplash)

Personen, die häufig von solchen Symptomen betroffen sind schwangere Frauen, schlanke Personen, ältere Menschen oder auch pubertierende Jugendliche. Sollte einer der oben genannten fällen bei dir, ab und zu oder auch häufiger, zu treffen dann empfiehlt sich ein Arzt Besuch.

Appetitlosigkeit

Die Appetitlosigkeit ist ein Symptom von niedrigem Bluthochdruck. Aber hierbei ist zu beachten, dass eine Appetitlosigkeit nicht nur durch einen niedrigen Blutdruck entstehen kann. Weiter Gründe könnte unter anderem Stress oder auch Anspannung sein. Du solltest hierbei nicht sofort den Arzt aufsuchen. Erst wenn noch weiter Symptome auf dich zu treffen, ist es sinnvoll wegen einem niedrigen Blutdruck dich beim Arzt abchecken zu lassen.

Kopfschmerzen

Der Grund für Kopfschmerzen bei einem niedrigen Blutdruck ist, das die Durchblutung im Kopf verringert wird. Diese Kopfschmerzen fühlen sich wie ein stechen an. Kopfschmerzen kannst du selbstverständlich mithilfe von Medikamenten beseitigen.

Dennoch empfehlen wir vor der einnahme von Medikamenten einige andere Sachen auszuprobieren. Viel Wasser trinken hilft ganz besonders gegen Kopfschmerzen, da das Zunehmen von Wasser das Blut verdünnt und somit kann es wieder besser fließen. Ein Spaziergang an der frischen Luft ist auch eine Möglichkeit diese Kopfschmerzen loszuwerden.

Schwindel

Schwindel kann ebenfalls durch einen niedrigen Blutdruck verursacht werden. Dieser Schwindel entsteht durch eine zu geringe Versorgung von Blut. Zudem ist der Schwindel auch verantwortlich dafür, dass dir schwarz vor Augen wenn kann oder auch ein unangenehmes Ohrensausen bekommst.

Der Schwindel tritt häufig auf, wenn man sitzt und danach ganz schnell aufsteht. Hierbei ist das meiste Blut noch im unteren Körperbereich und dein Körper kann ein wenig Zeit brauchen, um das Blut wieder gleichmäßig zu verteilen. Hilfreich ist hier, wenn du dich wieder hinsetzt und kurz etwas Wasser trinkst. Danach ist es wichtig langsamer aufzustehen.

Atemnot

Ein stechen im Herz Bereich oder ein sehr unangenehmes drücken in der Brustregion sind Anzeichen für einen niedrigen Blutdruck. Es kann passieren das du schlecht Luft deswegen bekommst. Der Grund für eine Atemnot ist, dass die Blutgefäße relativ eng sind und um das Blut in die wichtigen Organe wie beispielsweise zum Herz zu gelangen. Atemnot kann auch zu einem hohen Puls führen. Da hierbei das Blut schwer zum Herz gelangt und dieser dann somit automatisch schneller schlägt als er es eigentlich tun sollte.

Wenn diese Atemnot bei dir zutreffen sollte, ist es ganz wichtig ruhe zu bewahren. Legt dich am besten in eine stabile Position, um deinen Körper nicht zu überanstrengen. Somit kann der Sauerstoff im Körper besser verteilt werden. Unter einer stabilen Position versteht man sich auf den Rück zu legen und die Beine so senkrecht wie es geht zu positionieren.

Das ermöglicht es das Blut aus den Beinen in die Herzregion fließen zu lassen. Falls das auch nichts bringt sollte so schnell wie geht ein Arzt aufgesucht werden, welcher dir dagegen auch Medikamente verschreiben kann. (4)

Müdigkeit

Müdigkeit führt zu Konzentrationsproblemen und Benommenheit. Patienten benötigen dann in der Regel länger als üblich, um richtig wach zu werden. Zudem kann es auch dazu führen, dass du zittrig wirst.

Ist ein niedriger Blutdruck während der Schwangerschaft problematisch?

Nein ist es nicht. In den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft ist ein niedriger Blutdruck normal. Es kann auch passieren, dass nach den ersten sechs Monaten ein niedriger Blutdruck herrscht. Der Grund für den niedrigen Blutdruck ist das sogenannte Vena-cava Syndrom.

Hierbei drückt das ungeborene Baby gegen die Vena Cava, also die Hohlvene. Genau dieses Blutgefäß führt das Blut zurück in dein Herz. Deswegen hat ein ungeborenes Baby einen solchen großen Einfluss bei einem niedrigen Blutdruck. Somit sind auch die anderen Organe davon betroffen, da hier ein geringer Blutfluss herrscht. (5)

Blutdruck erhöhen: Die besten Tipps & Tricks um dein Blutdruck zu erhöhen

Wir zeigen dir hier was auf dich zukommt, wenn du zum Arzt gehst und wie du auch ohne Arzt diese schmerzen loswerden kannst.

Zum Arzt gehen

Bei einem niedrigen Blutdruck kann ein Arztbesuch nötig sein. Hierfür kannst du zu deinem Hausarzt gehen. Jedoch solltest du so weit es geht den niedrigen Blutdruck selbst zu Hause in den Griff bekommen. Falls die Techniken und Mittel nicht funktionieren ist selbstverständlich ein Arztbesuch notwendig. Beim Arzt wird erst eine Diagnose erstellt. Hier wirst du auf unterschiedliche Sachen getestet. Danach kommt die Behandlung.

Diagnose

Damit der Arzt eine Diagnose für deinen niedrigen Blutdruck erstellen möchte, ist eine regelmäßige Kontrolle notwendig. Zudem finden die Kontrollen zu unterschiedlichen Zeiten statt.

Mithilfe eines Schellong-Test kann der Arzt erkennen, ob der niedrige Blutdruck eine Folge von einer orthostatische Hypotonie ist. In dieser Übung musst du erst zehn Minuten liegen und danach so schnell wie es geht aufstehen. Wenn du stehst, musst du ebenfalls zehn Minuten so bleiben. Bei einer orthostatische Hypotonie würdest du nun Schwindelgefühle haben.

Des Weiteren gibt es die Kipptisch-Untersuchung. Dies wird bei Patienten ausgeführt, die schon einmal durch einen niedrigen Blutdruck in Ohnmacht gefallen sind. Hierbei wird der Patient an einen Kipptisch mit zwei Gurten festgebunden. Während du liegst werden deine Blutdruckwerte überwacht.

Nach einer Liegezeit von zehn Minuten wirst du mit dem Kipptisch in eine 60 bis 80 Grad liegenden Position aufgestellt. Es wird ein schnelles aufstehen simuliert, um zu prüfen,, ob du dadurch Ohnmächtig wirst. Falls du nun Ohnmächtig werden solltest, liegt bei dir eine vasovagaler Synkope vor.

Der Arzt kann auch weiter Untersuchungen anordnen, falls er denkt, dass der niedrige Blutdruck durch eine Grunderkrankung folgt. Wenn das der Fall sein sollte, spricht man von einer sekundären Hypotonie. Hierfür kann ein EKG bei der Aufklärung bei einer Herzerkrankung Helfen. Zudem kann der Arzt deine Schilddrüsenwerte begutachten. Diese Werte werden im Blut gemessen und durch einen Ultraschall begutachtet.

Behandlung

Der Arzt wird nur in seltenen Fällen Medikamente verschreiben. Zu diesen seltenen Fällen gehört zum Beispiel ernste Beschwerden oder wenn es Lebensbedrohlich wird. Die lästigen Symptome von einem niedrigen Blutdruck können mithilfe von Tricks und Hausmittel gelindert werden.

Die Behandlung mit Medikamenten kann in einigen Fällen notwendig sein. (Bildquelle: stevepb / Pixabay)

Falls es zu einer Behandlung mithilfe von Medikamenten kommen sollte, dann stehen zwei Wirkstoffe zur deiner Verfügung. Zum einen Sympathomimetika, welches die Blutgefäße verengt und die Herzfrequenz erhöht. Dadurch kein dein Blutdruck gesteigert werden.

Eine Nebenwirkung könnte allerdings eine Herzrhythmus Störung sein. Des weiter gibt es noch Fludrocortison. Durch das Medikament wird Flüssigkeitsmenge in den Blutgefäßen gesteigert. Nebenwirkung könnte hier unter anderem Gewichtszunahme oder auch eine Ödeme sein.

Bluthochdruck selbst erhöhen

Es gibt einige Hausmittel und Tricks die helfen können deinen Blutdruck zu steigern. Diese Tipps sollen dir im Alltag helfen. Mit diesen Tipps kannst du zudem einen Arztbesuch vermeiden.

Wechseldusche

Eine Wechseldusche hat mehrere Vorteile für deine Körper. Diese wirkt positiv auf dein Immunsystem, Stoffwechsel, Herz und auch deinen Kreislauf. Durch die unterschiedlichen Reize von kalt und warm Wasser verengen und breiten sich deine Blutgefäße.

Bei der Wechseldusche fängst du erst mit dem warmen Wasser an. Danach musst dich überwinden und auf kalt einstellen und dich abduschen. Fang am besten erst mit deinem rechten Fuß an und geh danach in Richtung Hüfte. Danach setzt du mit der Innenseite des Oberschenkels fort. Genau das Gleiche machst du dann mit der linken Seite.

Nachdem du deinen unteren Körper kalt geduscht hast, kommt nun dein Oberkörper dran. Hierfür fängst du an der echten Außenhand an und hörst an der Schulter auf. Ab der Schulter gehst du dann durch die Innenseite bis zur deiner Hand vor. Ebenfalls machst du das gleiche auch auf deiner Linken Seite.

Bei der Wechseldusche gibt es insgesamt zwei Durchgänge. Erst warm dann kalt und danach das gleiche noch einmal. Der Grund das du mit dem kalten Wasser aufhörst ist, dass sich deine Blutgefäße verengen. Sorge nach der Dusche das du dich schnell wieder aufwärmst. Sogar Sportler nutzen diese Technik, um sich besser zu erholen. (6)

Regelmäßige Bewegung

Sich einen festen Plan zu machen, um Sport zu machen ist sehr nützlich gegen einen niedrigen Blutdruck. Wir empfehlen dir in der Woche drei feste Tage zu organisieren, an denen du regelmäßig dich bewegst. Die Sportarten sind hier relativ frei wählbar, beispielsweise joggen oder auch Muskeltraining.

Wichtig ist das dir der Sport Spaß macht. Idealerweise suchst du dir zwischen zügigem spazieren, joggen, schwimmen oder Tanzen eine Sportart aus. Wenn du bisschen Abwechslung brauchst, sind verschiedene Sportarten auch empfehlenswert.

Auf Kraftsportarten solltest du aber komplett verzichten. Hierbei steigt zwar der Blutdruck schnell an, nimmt aber dafür danach wieder ab. Dieses hoch und runter des Blutdruckes kann zu Übelkeit und Schwindel führen.

Ausreichend schlaf

Bei einer Hypotonie kann auch die Schlaflosigkeit ein Grund für die Erkrankung sein. Deshalb ist es wichtig einen guten und erholsamen Schlaf zu haben. In der Regel benötigen Patienten sterben an Hypotonie leiden ca. eine stunde länger schlaf. Schlaflose Menschen haben nämlich das Problem das, wenn sie mitten in der Nacht aufgestanden sind schwer wieder einschlafen. Außerdem hat ein ausreichender Schlaf auch andere gesundheitliche Vorteile.(7)

Stützstrümpfe

Die Stützstrümpfe bestehen meistens aus Polyester. Dadurch wird der Blutfluss beschleunigt. Zudem fließt das Blut nicht mehr so leicht in die untere Region deines Körpers und kann sich somit auch besser verteilen.

Ernährung

Die Ernährung kann einen niedrigen Blutdruck vermeiden. Wichtig ist es viel Wasser zu sich zu nehmen. Dazu gehören auch unterschiedliche Teesorten wie Früchtetee oder auch Kräutertee. Aber auch Kaffee ist gut gegen einen niedrigen Blutdruck. Durch das Zunehmen von Wasser hast du mehr Volumen im Blut, daraus resultiert dann ein höherer Blutdruck.

Aber auch die Zunahme von Essen kann helfen. Zum einen kann Schokolade helfen deinen Blutdruck zu erhöhen. In der Schokolade ist ein Stoff namens Theobromin enthalten, welcher nicht nur den Blutdruck erhöht, sondern auch die Herzfrequenz erhöht.

Des weiteren solltest du auf die Zunahme von Salz achten. Du sollst aber nicht wie in den meisten Fällen auf Salz verzichten, sondern viel mehr Salz konsumieren. Durch Salz erhöht sich dein Natriumgehalt, welches positiv auf deinen Blutdruck wirkt. Achte zudem das du genug Zink, Magnesium und Eisen zu dir nimmst. Zudem kannst du auch einen Immunbooster verwenden.(8)

Fazit

Du hast jetzt in diesem Artikel gelernt, dass ein niedriger Blutdruck nicht so schlimm ist wie eine zu hoher Blutdruck. Du weißt jetzt auch, dass ein niedriger Blutdruck für Müdigkeit, Appetitlosigkeit, schwindel und im schlimmsten Fall zu Atemnot führen kann.

Zudem kannst du die vorgestellten Tipps, um dein Blutdruck zu erhöhen, einfach umsetzen. Dadurch bist du nicht mehr tagsüber müde oder auch deine Übelkeit kann verschwinden. Damit kannst du einen Arztbesuch vorerst vermeiden. Nur, wenn die Tipps nichts bezwecken ist ein Arzt Termin notwendig.

Literaturhinweise (8)

1. Böhm M, Schumacher H, Teo KK, Lonn EM, Mahfoud F, Mann JFE, Mancia G, Redon J, Schmieder RE, Sliwa K, Weber MA, Williams B, Yusuf S. Achieved blood pressure and cardiovascular outcomes in high-risk patients: results from ONTARGET and TRANSCEND trials. Lancet. 2017 Jun 3;389(10085):2226-2237. doi: 10.1016/S0140-6736(17)30754-7. Epub 2017 Apr 5. PMID: 28390695.
Source

2. Weber, T., Arbeiter, K., Ardelt, F. et al. Österreichischer Blutdruckkonsens 2019. Wien Klin Wochenschr 131, 489–590 (2019).
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3. SPRINT Research Group, Wright JT Jr, Williamson JD, Whelton PK, Snyder JK, Sink KM, Rocco MV, Reboussin DM, Rahman M, Oparil S, Lewis CE, Kimmel PL, Johnson KC, Goff DC Jr, Fine LJ, Cutler JA, Cushman WC, Cheung AK, Ambrosius WT. A Randomized Trial of Intensive versus Standard Blood-Pressure Control. N Engl J Med. 2015 Nov 26;373(22):2103-16. doi: 10.1056/NEJMoa1511939. Epub 2015 Nov 9. Erratum in: N Engl J Med. 2017 Dec 21;377(25):2506. PMID: 26551272; PMCID: PMC4689591.
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4. uni-wh.de
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5. bvf.de
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6. Juliff LE, Halson SL, Bonetti DL, Versey NG, Driller MW, Peiffer JJ. Influence of contrast shower and water immersion on recovery in elite netballers. J Strength Cond Res. 2014 Aug;28(8):2353-8. doi: 10.1519/JSC.0000000000000417. PMID: 24531433.
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7. Cohen S, Doyle WJ, Alper CM, Janicki-Deverts D, Turner RB. Sleep habits and susceptibility to the common cold. Arch Intern Med. 2009 Jan 12;169(1):62-7. doi: 10.1001/archinternmed.2008.505. PMID: 19139325; PMCID: PMC2629403.
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8. Koletzko B. Grundlagen der Ernährung. Pädiatrie. 2019;25-39. doi:10.1007/978-3-662-57295-5_2
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Was tun bei Atemnot? Eine Studie zu Einflussfaktoren auf die Entscheidungsfindung von Pflegenden
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NIEDRIGER BLUTDRUCK – FÜR SCHWANGERE WIRKLICH GEFÄHRLICH
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Wissenschaftliche Studie
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