Ingwer für das Immunsystem: Die besten Tipps & Tricks

Ingwer ist als wahre Wunderknolle bekannt, die das Immunsystem stärken soll. Nicht nur die traditionelle asiatische Medizin weiß das, sondern auch hierzulande greift man immer öfter zu dem natürlichen Heilmittel. Beim Kochen oder Backen, als Snack zwischendurch – oder wie wäre es mit einem Ingwershot? – der würzige Geschmack des Ingwers bleibt unverkennbar.

Neben Einnahmemöglichkeiten liefern wir dir die wichtigsten Hintergrundinformationen zum Thema Ingwer und Immunsystem. Wobei genau hilft Ingwer? Wer sollte Abstand davon halten? Wie viel davon ist gesund? Was passiert bei einer Überdosis? Hier findest du Antworten auf deine Fragen, damit der Ingwer seine Wirkung bestmöglich entfalten kann.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ingwer ist eine in den Tropen und Subtropen heimische Pflanze, die in der traditionellen Medizin schon seit Tausenden von Jahren eingesetzt wird.
  • Wir kennen meist den Wurzelstock des Ingwers. Heute gibt es alternativ unter anderem fertiges Pulver, Kapseln oder Tee zu kaufen.
  • Dank seiner vielen gesunden Inhaltsstoffe kann Ingwer dein Immunsystem stärken. Das erkennt auch die zeitgenössische Schulmedizin an.

Definition: Was ist Ingwer?

Wenn wir von Ingwer sprechen, meinen wir meist den Wurzelstock (Rhizom) des Ingwers. Er wird sowohl in der Küche als auch für medizinische Zwecke genutzt. Prägnant ist der scharfe, würzige Geschmack, der vor allem auf das enthaltene Gingerol zurückgeführt werden kann.

Ingwer ist wegen seines hohen Wassergehalts kalorienarm.

Ingwer besteht jedoch zu etwa 85 Prozent aus Wasser. So kommen 100 Gramm Ingwer nur auf 50 kcal / 211 kJ. Außerdem findet man unter anderem B-Vitamine und Vitamin C, Folsäure, einen hohen Anteil an Kalium sowie Magnesium, Natrium und Calcium.

Ingwer war Heilpflanze des Jahres 2018. (Quelle: Lawrence Aritao / unsplash)

Die Traditionelle Chinesische Medizin zählt schon lange auf die Kraft des Ingwers. Besonders die antibakterielle und antivirale Wirkung wird geschätzt. Bei einer Erkältung, Übelkeit oder Verdauungsbeschwerden greift man heute gerne zu Ingwer – oder um das Immunsystem vorab zu stärken. (1)(2)

Ingwer kommt in den Tropen und Subtropen heimisch vor und wird in verschiedenen Ländern auf der ganzen Welt kommerziell angebaut. Länder wie Indien, Nigeria und China sind Vorreiter bei der Ingwerproduktion. Du kannst Ingwer aber selbst in deinem Garten anpflanzen. Etwa seit dem 9. Jahrhundert findet man Ingwer im deutschen Sprachraum.

Hintergründe: Was du über die Wirkung von Ingwer auf das Immunsystem wissen solltest

Dass man bei Heilpflanzen zunächst ein wenig kritisch ist, ist durchaus in Ordnung. Wir beantworten die wichtigsten Fragen, die es rund um Ingwer und das Immunsystem gibt.

Welche Funktion hat das Immunsystem für unseren Körper?

Das Immunsystem ist die Abwehrinstanz des Körpers gegen gesundheitsschädliche Einflüsse aus dem Inneren und von außen. Schadstoffe, Krankheitserreger, krankhafte Zellveränderungen spürt es auf und geht dagegen vor. Damit sind gleich mehrere Organe, Zellarten und Eiweiße beschäftigt.

Die Milz dient beispielsweise als Speicher für Abwehrzellen, während die Mandeln Krankheitserreger schon im Hals abfangen. Außerdem spielen auch die Thymusdrüse, deine Lymphknoten, Schleimhäute oder der Darm eine wichtige Rolle. Das Immunsystem ist komplex aufgebaut, um die Gesundheit deines Körpers zu sichern.

Meistens bemerken wir nichts von all dem. Ist das Immunsystem aber geschwächt und wird dann mit einem Krankheitserreger konfrontiert, kann es versagen – wir werden krank.

Um das zu verhindern, ergibt es Sinn, dem Immunsystem zu helfen. Besonders in der Erkältungszeit greifen daher viele zu Vitaminpräparaten und Co. Ingwer ist eine natürliche Alternative, die sich nach Belieben verarbeiten lässt.

Wie hilft Ingwer dem Immunsystem?

Die chemische Zusammensetzung von Ingwer macht ihn sehr gesund. Die folgende Tabelle (3) zeigt ausgewählte Inhaltsstoffe und wie sie deinem Körper helfen.

StoffWirkung / Anwendung
CineolEntzündungshemmend, antioxidativ
CitralGeruch, Leber schützend, entzündungshemmend
LinaloolU. a. antimikrobiell, schmerzstillend, Angst lösend, antidepressiv
GingerolU. a. antioxidativ, antimikrobiell, antipilz, gegen Erbrechen
ShogaolAntioxidativ, entzündungshemmend, gegen Erbrechen, Nerven unterstützend
ParadolU. a. entzündungshemmend, gut für das Herz, Nerven unterstützend
ZingeronU. a. antidiabetisch, antimikrobiell, krampflösend
CurcuminU. a. antioxidativ, gut für das Herz, antidiabetisch, antimikrobiell
etherisches ÖlU. a. antiviral, antiparasitär, bakterizid, schmerzlindernd
Ingwerextrakt / -pulverU. a. entzündungshemmend, gut für das Herz, antidiabetisch

Seine Inhaltsstoffe machen den Ingwer für die Medizin interessant. Bisher wurden vor allem eher kleinere Untersuchungen zu Ingwer gemacht, weil für die Pharmaindustrie wenig Nutzen in natürlichem Ingwer besteht. Einige Studien weisen auf jedoch auf seine stärkende Wirkung auf das Immunsystem hin. (4)(5)

Doch nicht nur bei Erkältungen trägt Ingwer zum Wohlbefinden bei. Besonders wenn du Vorerkrankungen hast, ist dein Immunsystem schon angeschlagen und auf Unterstützung angewiesen.

Positiv auf eine Behandlung mit Ingwer anzusprechen scheinen unter anderem Patienten mit:

  • multipler Sklerose (6)
  • diabetischen Nierenerkrankungen (7)
  • rheumatischer Arthritis (8)
  • chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (9)
  • Influenza (10)

Egal, ob du schon krank bist oder nur vorbeugend etwas für dein Immunsystem tun willst, Ingwer hilft. Deinen Prädispositionen gemäß kann sich der Effekt unterscheiden, aber in einer Studie profitierten sowohl Raucher als auch Nichtraucher von der Einnahme von Ingwer. (11)

In welcher Dosierung sollte Ingwer eingenommen werden, um das Immunsystem zu unterstützen?

Im Allgemeinen ist Ingwer gut verträglich. Wie so oft lautet das Motto jedoch: alles in Maßen!

Im Schnitt kannst du bis zu 4 Gramm Ingwerpulver pro Tag zu dir nehmen. Bei frischem Ingwer ist eine Menge von 50 Gramm täglich unbedenklich.

Kann zu viel Ingwer dem Immunsystem schaden?

Hast du viel Ingwer – über längere Zeit oder einmal hochdosiert – eingenommen, kann sich das auf die Blutgerinnung und den Blutdruck auswirken. Außerdem kann Ingwer den Blutzuckerspiegel senken.

Zu viel roher Ingwer kann außerdem zu Durchfall, Blähungen und Sodbrennen führen. Dass der Stoffwechsel angekurbelt und mehr Magensäure produziert wird, kann auch nach hinten losgehen. Wenn du einen sensiblen Magen hast, achte darauf, es mit dem Ingwer nicht zu übertreiben.

Im Allgemeinen wirkt die Schärfe des Ingwers jedoch als natürliches Warnmittel gegen eine Überdosierung. Wenn du nicht an den würzigen Geschmack gewöhnt bist, isst du normalerweise instinktiv nicht zu viel.

Wann sollte ich Ingwer vermeiden?

Menschen, die auf ihre Blutwerte achten müssen, sollten aufpassen, wie viel Ingwer sie einnehmen. Sei vorsichtig, wenn du Diabetes oder Bluthochdruck hast oder Medikamente nimmst, die die Blutgerinnung hemmen.

Am besten sprichst du bei Unsicherheiten mit deinem Arzt.

Steht dir eine Operation o. Ä. bevor, verzichte lieber auf Ingwer. Die blutverdünnende Wirkung kann dir sonst Probleme machen. Ist dein Mund-Rachen-Raum gerade empfindlich, zum Beispiel weil du gerade beim Zahnarzt warst, kann der scharfe Ingwer zu Irritationen führen.

Bei Gallensteinen solltest du ebenfalls die Finger von Ingwer lassen, denn Ingwer fördert die Gallenflüssigkeit. So kann es zu Schmerzen kommen. Schlimmer noch, ein Gallenwegsverschluss kann ausgelöst werden.

Ingwertee kann eine Wohltat sein – musst du zum Beispiel auf deine Blutwerte aufpassen oder bist du schwanger, verschiebe den Genuss aber lieber auf einen späteren Zeitpunkt. (Quelle: Dominik Martin / unsplash)

Für Personen mit Menstruationsbeschwerden ist ebenfalls Achtung angesagt. Ingwer wirkt durchblutungsförderund und stimulierend – es kann also passieren, dass deine Beschwerden sich verschlimmern.

Bist du gerade im späteren Stadium deiner Schwangerschaft, könnten die Inhaltsstoffe des Ingwers Wehen auslösen. Sei also vorsichtig.

Wie weiß ich, ob mein Ingwer noch gut ist?

Achte am besten schon beim Kauf darauf, dass der Ingwer von guter Qualität und Frische ist. Frischer Ingwer hat eine dünne, hellbraune, seidig glänzende Schale. Er sollte sich nicht einfach eindrücken lassen, sondern prall sein und schwer in der Hand liegen. Eine runzelige Knolle hat schon viel ihrer etherischen Öle verloren und schmeckt dadurch auch weniger.

Aufgeschnitten sollte der Ingwer blassgelb bis leicht hellgrün aussehen. Findest du dunkle Stellen oder ist der Ingwer zu trocken, solltest du ihn nicht mehr verwenden.

Oft reicht ein Stückchen Ingwer beim Würzen und Verfeinern vollkommen. Damit dein Ingwer trotzdem möglichst lange hält, solltest du ihn richtig aufbewahren. Im Allgemeinen muss er kühl und trocken im Dunklen gelagert werden. Dann hast du mehrere Optionen:

  1. Kühlen: Du kannst Ingwer zum Beispiel im Gemüsefach deines Kühlschranks, in der Speisekammer oder in einem entsprechenden Keller unterbringen. In einer luftdichten Frischhaltebox / einem Frischhaltebeutel bleibt das Aroma des Ingwers mindestens 3 Wochen erhalten.
  2. Einfrieren: Willst du Ingwer länger aufbewahren, kannst du ihn einfrieren. So bleibt er bis zu 3 Monate haltbar.
  3. Trocknen: Natürlich kannst du Ingwer auch getrocknet – luftdicht und lichtgeschützt – aufbewahren. Auf diese Weise bleibt der Geschmack bis zu 2 Jahre lang.

Ingwer für das Immunsystem: Die besten Möglichkeiten der Ingwer-Einnahme für das Immunsystem

Auch wenn meist der Wurzelstock des Ingwers verwendet wird, findest du ihn in verschiedenen Varianten. Wie möchtest du dein Immunsystem boosten?

Wie kann ich Ingwer einnehmen?

Kapseln ermöglichen es dir, schnell eine festgelegte Dosis Ingwerextrakt zu dir zu nehmen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob du zu Hause in deiner Küche bist oder dich im Urlaub verwöhnen lässt. Magst du die Schärfe des Ingwers sonst nicht, ist das eine gute Möglichkeit für dich.

Auch Ingwerzucker bietet sich als Alternative an. Gebackene Süßspeisen bekommen damit ein besonderes Aroma. Oder was hältst du davon, deinen Ingwer zu kandieren? Du kannst ganz einfach einen gesunden Snack herstellen. Auch Kinder greifen so eher zu Ingwer.

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, Ingwer in deine Gerichte einzubauen.

Gemahlenes Ingwerpulver kannst du zum Würzen verwenden. Das schmeckt gut und bringt gleichzeitig gesundheitliche Vorteile. Zum Beispiel kann man Porridge damit aufwerten – oder wie wäre es mit Ingwerkeksen?

Der Klassiker bleibt natürlich Ingwer in seiner natürlichen Form. Mit dem Wurzelstock kannst du allerhand Leckeres zaubern. (Tipp am Rande: Sushi und eingelegter Ingwer sind ein Dreamteam.) Lass deiner Kreativität ruhig freien Lauf!

Gute Ideen findest du zum Beispiel, wenn du an verschiedene Hausmittel für das Immunsystem denkst. Etwa Ingwersuppe macht sich nicht nur in der Grippezeit ausgezeichnet.

Wie kann Ingwer zubereitet werden?

Ingwertee ist wohl die weitverbreitetste Variante, um an die gesunden Bestandteile des Ingwers zu kommen. Besonders wenn es draußen kalt ist, tut eine Tasse davon gut. Eine große Auswahl an fertigen Teemischungen kannst du kaufen, am günstigsten ist es jedoch, wenn du dir selbst ein paar Minuten Zeit nimmst. Mit frischem Ingwer schmeckt die Sache gleich nochmal so köstlich.

Natürlich kannst du deinen Ingwertee oder dein Ingwerwasser danach noch verfeinern. Dazu braucht es gar nichts Ausgefallenes, nimm einfach das, das du schon zu Hause hast. Ausgesprochen lecker wird die Sache zum Beispiel mit:

  • Honig
  • Zitronensaft
  • Pfefferminze
  • Thymian

Der Nachteil: beim Erhitzen verliert der Ingwer einige Vitamine und Mineralstoffe. Glücklicherweise gibt es neuerdings Alternativen.

In den letzten Jahren bekannt geworden ist der Ingwershot. All die guten Inhaltsstoffe des Ingwers bekommst du so konzentriert in einem Schluck. Du kannst 1 bis 3 Shots täglich einnehmen, eine Portion reicht in der Regel aber vollkommen. Besonders nach dem Aufstehen am Morgen bringt das das Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel so richtig in Schwung.

Im Supermarkt kann der Muntermacher recht teuer kommen. Sparfüchse stellen sich ihre Ingwershots da einfach selbst her. Das hat auch den Vorteil, dass du den Geschmack nach Belieben anpassen kannst.

Fazit

Ingwer mag als modernes Superfood gelten – in Wahrheit verwenden ihn die Menschen schon seit langer Zeit. Seine zahlreichen gesunden Inhaltsstoffe in Verbindung mit dem scharfen, würzigen Geschmack machen ihn attraktiv. Die verschiedenen Zubereitungs- und Einnahmemöglichkeiten öffnen ein weites Feld, aus dem du das für dich Passende wählen kannst. So bringst du die Extraportion Abwehrkräfte auf den Tisch.

Natürlich gibt es auch bei einer natürlichen Pflanze wie Ingwer ein paar Dinge zu beachten. Vorsicht ist etwa angebracht, wenn du einen sensiblen Magen hast oder deine Blutwerte streng kontrollieren musst. Solange du aber mögliche Nebenwirkungen im Auge behältst, solltest du kein Problem haben. Bei einigen Vorerkrankungen hilft Ingwer sogar. Im Allgemeinen bietet Ingwer einen leckeren Weg, dir und deinem Körper etwas Gutes zu tun. Das Immunsystem dankt!

Literaturhinweise (11)

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Klinische Studie
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