Morgenroutine: Die wichtigsten Fragen und Antworten

In Zusammenhang mit körperlichem und seelischem Einklang wird oft eine Morgenroutine als Einklang mit dir selbst angepriesen. Hierbei wird meistens die Ausgewogenheit und Ruhe in den Vordergrund gestellt. Betont, dass du so entspannter in den Tag startest und schon morgens ein Ziel vor Augen hast. Ebenso steht ganz weit vorne, dass du früh aufstehst und deinen Morgen sinnvoll nutzt.

Im besten Falle ohne auch nur eine Sekunde schon an die Arbeit oder ähnliches zu denken. Das wäre der beste Ablauf, allerdings bringt er auch negative Seiten mit sich wie zum Beispiel die nötige Disziplin und das frühe Aufstehen. Dieser Artikel soll dir die wesentlichen aufzeigen was eine Morgenroutine ist, welche Ansätze du verfolgen kannst und wie du die richtige findest. Behalte jedoch vor Augen, dass alles seine Vor- und Nachteile hat. Alles kann und nichts muss, du solltest die für dich richtige Routine finden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Morgenroutine hilft dir deinen Tag strukturiert zu starten. Du solltest jedoch bedenken, dass genügend Schlaf das A und O ist. Deine Schlafzeit sollte auf Grund deiner Morgenroutine nicht kürzer ausfallen.
  • Deine Morgenroutine sollte von dir selbst gewählt und gestaltet sein. Suche dir Dinge aus die dir Spaß machen und dich entspannen lassen. Du solltest auf keinen Fall die Morgenroutine von jemand anders adaptieren.
  • Ein strukturierter Morgen und Start in den Tag hilft dir dabei, gestärkt, entspannt und motiviert durch den Tag zu gehen. Wenn du schon morgens unliebsame Aufgaben erledigst, hast nach der Arbeit mehr Zeit für Dinge die dir Freunde bereiten.

Definition: Was ist eine Morgenroutine?

Eine Morgenroutine ist der Ablauf der ersten Stunden deines Tages. Diesen kannst du selbst bestimmen und gestalten wie du ihn verbringen möchtest. Dieser Ablauf sollte jeden Morgen derselbe sein und so mit der Zeit zur Gewohnheit werden. Deine Morgenroutine kann dabei aus ganz verschiedenen Elementen bestehen. Im Fokus steht der für dich gute Start in den Tag.

Was bedeutet Morgenroutine?

Bei einer Morgenroutine handelt es sich um einen geplanten Start in den Tag. Diesen kannst du wie oben schon erwähnt selbst gestaltet. Sie zeichnet sich durch verschiedene Faktoren aus. Diese sind:

  • Du wählst sie selbst.
  • Die Morgenroutine wird gezielt geplant.
  • Sie wird täglich gleich durchgeführt.
  • Eine Morgenroutine kann positive Veränderungen mitbringen.
  • Sie ist auf deine eigenen Bedürfnisse eingestellt.
  • Eine Morgenroutine ist ein langfristiges Projekt.

Vor allem bedeutet eine Morgenroutine eine Anpassung an deine eigenen Vorstellungen und Bedürfnisse. Jeder verbringt seinen Morgen anders und so sollte auch deine Morgenroutine individuell sein. Eine Morgenroutine muss nicht zwingend mehrere Stunden umfassen. Die Dauer richtet sich danach wie viel Zeit dir zur Verfügung steht und du für diese Routine aufbringen möchtest.

Wie sieht eine Morgenroutine aus?

Eine Morgenroutine hat kein festes Bild. Sie richtet sich nach den Vorlieben des Anwenders, also dir. Grundsätzlich solltest du dir jedoch ein paar Punkte zu Herzen nehmen Um am nächsten Tag gut starten zu können, reicht nicht nur eine gute Morgenroutine. Du solltest vor allem ausreichend schlafen. Wenn du genügend geschlafen hast, bist du am nächsten Tag effektiver und motivierter. Des Weiteren solltest du die Snooze-Taste auf deinem Wecker meiden. Dein Gehirn wird durch den Wecker wach, schläft danach aber weiter und wird erneut geweckt.

Dieses hin und her verwirrt deinen Körper nur. Er kann dann zwischen Wach- und Schlafphase nur schlecht unterscheiden und dieser schlechte Start kann sich auf den ganzen Tagesablauf auswirken. Hier hilft nach dem ersten Wecker direkt aufzustehen und Licht in deine Wohnung zu lassen.

In der dunklen Jahreszeit kannst du auch Wecker oder Lampen mit Tageslicht verwenden. Licht hilft deinem Körper dabei wach zu werden und sorgt zusätzlich für Motivation. Ein weiterer Punkt ist die Verwendung von Smartphone, Fernseher und Co am frühen morgen. Bleibe bewusst Offline und nutze die Zeit für dich selbst. Gerade in der ersten Zeit nach dem wachwerden solltest du die Zeit mit dir selbst verbringen und dich fokussieren. Hierbei kann helfen wenn du dir eine gewisse Uhrzeit setzt wann du das erste mal auf dein Handy schaust.

Welche Morgenroutine passt zu mir?

Das musst du selbst entscheiden und ausprobieren. Deine Morgenroutine hängt von deinen Vorstellungen und Vorlieben ab. Je nachdem worauf du Wert legst kannst du dir deine eigene Routine zusammenstellen.

Du kannst dir Inspiration für deine Morgenroutine bei Stars oder Influencern holen.

Abhängig von deinen Interessen und Vorlieben kannst du schon morgens gezielt Hobbys mit in die Routine einbauen. Wenn du deine Basis wie Zähne putzen, anziehen und Frühstücken erledigt hast, kannst du zum Beispiel Zeit einplanen um dein Lieblingsbuch weiterzulesen. Falls du zu den aktiven Menschen am Morgen gehörst, kannst du den Tag ebenso mit Sport, Yoga oder zumindest Dehnübungen starten. Das kann dir dabei helfen agiler und motivierter durch den Tag zu gehen.

Wie lang sollte eine Morgenroutine dauern?

Die Dauer deiner Morgenroutine hängt von deiner Zeit ab die du aufbringen kannst. Dementsprechend hängt die Dauer auch von der Zeit ab, wann du aufstehst. Wenn du normalerweise durch Schichtbetrieb oder ähnliches schon um 4Uhr morgens aufstehst, wird die Morgenroutine kürzer.

In den meisten Fällen hat eine Morgenroutine eine Basis sowie optionale Inhalte. Das heißt, dass die Basis jeden Tag durchgeführt werden sollte. Die optionalen Inhalte hängen individuell von deinem Tag und der verfügbaren Zeit ab.

Du kannst allerdings auch einen Basis Inhalt wie dein Frühstück zelebrieren und dir schon am Morgen etwas gönnen. (Bildquelle: piviso / Pixabay)

Für die Basis deiner Morgenroutine kannst du ca. 15-30 Minuten einplanen. Diese Zeit sollte umsetzbar sein, egal wann du aufstehst. Nachdem du die Basis durchgeführt hast, kannst du schauen ob du noch Zeit für optionale Inhalte hast.

Welche Rolle spielt eine Morgenroutine im täglichen Ablauf?

Eine Morgenroutine gibt deinem Morgen eine Struktur. Sie kann dir dabei helfen, dich auf einen anstrengenden Tag vorzubereiten und noch einem Kraft und Ruhe zu tanken. Hierbei solltest du grundsätzlich vermeiden, stressige und hektische Momente aufkommen zulassen.

Versuche eher das Gegenteil zu bewirken und dich gezielt zu entspannen. So kannst du gestärkt, ausgeglichen, entspannt und fokussiert in deinen Arbeitsalltag starten. Zusätzlich bist du aufnahmefähiger und motivierter.

Wann und für wen ist eine Morgenroutine sinnvoll?

Im Grundsatz ist eine Morgenroutine für jeden sinnvoll, der seinen Morgen sinnvoll nutzen und gestalten möchte. Bei den meisten Menschen besteht der Morgen nach dem Aufstehen schon aus Stress und Hektik. Viele stehen zu spät auf, fliegen durch das Badezimmer, trinken den Kaffee nebenbei und essen ihr Frühstück schon auf dem Weg zu Arbeit.

Diese Ablauf sorgt schon früh für eine Hektik die sich durch den ganzen Tag zieht. Wenn du also deinen Tag und die damit verbunden To-Do’s sinnvoller gestalten möchtest könnte eine Morgenroutine etwas für dich sein. Dabei kann ein festgelegte Zeit zum Aufstehen hilfreich sein.

Was kann bei dem Einhalten einer Morgenroutine helfen?

Fast alle Menschen haben schon eine Morgenroutine, ob diese jedoch die richtige ist muss jeder für sich selbst entscheiden. Die meisten Menschen haben am Morgen feste Abläufe wie duschen, Brote schmieren und E-Mails beantworten. Sobald sie sich und ihre Routine allerdings hinterfragen, fällt auf, dass sie nicht glücklich mit dem Ablauf sind. So verbringen viele Menschen schon die erste Zeit nach dem Wach werden mit allem, nur nicht mit sich selbst.

Nimm dir die Zeit am morgen und plane deinen Tag. So weisst du genau was auf dich zu kommt und du kannst diesen entspannt angehen. (Bildquelle: Engin Akyurt / Pixabay)

Wenn allerdings der Wunsch nach einer festen Morgenroutine da ist, muss dir bewusst sein, dass du viel Disziplin und Ehrgeiz benötigst um diese durchzuhalten. Der Körper beginnt erst nach ca. 30 Tagen die neuen Aufgaben als Gewohnheiten anzunehmen und nach einem halben Jahr zählen sie zum festen Bestandteil des Morgens. Außerdem solltest du in regelmäßigen Abständen dich selbst und deine Morgenroutine hinterfragen ob du noch glücklich mit den Abläufen bist oder ob du etwas änderst.

Was solltest du beachten, wenn du deine Morgenroutine mit Sport beginnst?

Auch Sport am Morgen lässt dich produktiver und entspannter durch den Tag gehen. Wenn du Sport in deine Morgenroutine einbaust, bringt das einige tolle Nebeneffekte mit sich. Am Morgen verbrennst du bis zu 20% mehr Körperfett und die sportliche Aktivität steigert deine kognitiven Fähigkeiten um 12%. Du siehst also, es kann sich auszahlen schon morgens Sport zu treiben.

Kaffe schafft es nur um die Hälfte deine kognitiven Fähigkeiten anzukurbeln und versorgst deinen Körper mit wertvollem Sauerstoff für den Tag.

Wenn du deine Sporteinheit schon morgens erledigt hast, so kann diese am Abend nicht mit andere Veranstaltungen kollidieren.

Wie wirksam ist eine Morgenroutine mit Kindern?

Eine Morgenroutine mit Kinder kann helfen dem Tag schon morgen mehr Struktur zu verleihen. Auch die Kinder gehen dann entspannter in die Schule oder den Kindergarten. Außerdem kann es dem morgendlichen Stress mit Kinder entgegenwirken. Grundsätzlich sollte dir bewusst sein, dass eine Morgenroutine zwar funktionieren kann aber auch einiges an Disziplin und Durchhaltevermögen benötigt.

Außerdem ist es für alle beteiligten einfacher wenn du eine gewisse Gelassenheit mitbringst. Eine Morgenroutine so streng und zeitlich getaktet mit Kindern durchzuführen wie wenn du allein wärst. Das kannst du zwar versuchen umzusetzen, wird aber schwer. Kinder haben ihre eigene Zeitvorstellung und brauchen für viele Dinge wie zum Beispiel Anziehen oder Frühstücken erheblich länger als wir.

Es könnte dir und deinem inneren Stress helfen in der Zeit wo deine Kinder etwas länger brauchen in der Zwischenzeit schon andere Punkte deiner To-Do’s abzuhaken sodass euch nach hinten keine Zeit fehlt.

Welche Fehler kann ich bei der Morgenroutine machen?

Zunächst einmal solltest du vermeiden Ausreden zu suchen um deine Morgenroutine nicht durchziehen zu müssen. Sobald du einmal ausgesetzt hast und dir das selbst durchgehen lässt, werden sich immer mehr “Ausnahmen” einschleichen. Weiter solltest du Ablenkungen wie zum Beispiel dein Smartphone bewusst umgehen.

Das heißt, schalte es aus oder stelle es auf Stumm sodass du wirklich die Zeit für dich hast. Um nicht schon den Tag mit Hektik zu beginnen, solltest du bei der Planung deiner Routine auf genügend Zeit achten.

Du sollst während deiner Morgenroutine zur Ruhe kommen und Kraft für den Tag tanken. Motivation für deinen Morgen und die damit verbundene Morgenroutine ist super aber vermeide Planlosigkeit. Stelle dir klare und realistische Ziele für deinen Morgen und überlege dir wie diese gestaltet werden sollen. Du kannst dich gerade im Internet inspirieren lassen welche Morgenroutinen andere morgens absolvieren aber bitte kopiere diese nicht für dich.

Du sollst für dich die richtige Morgenroutine finden. Was für jemand anderen funktioniert muss nicht für dich klappen. Zu guter Letzt, vermeide Sprunghaftigkeit. In der Anfangsphase in der du noch versuchst die richtige Routine für dich zu finden können neue Dinge ausprobiert werden. Irgendwann solltest du aber für dich den richtigen Morgen gefunden haben und dabei bleiben.

Morgenroutine: 4 effektive Ansätze um deinen Morgen zu gestalten

Nachfolgend haben wir dir Ansätze rausgesucht, die dir helfen deine eigene persönliche Morgenroutine zu erstellen und umzusetzen.

  • Nimm dir Zeit für dich
  • Plane deinen Morgen und deinen Tag
  • Meditation
  • Sport

Nimm dir Zeit für dich

Der Morgen gehört dir also gestalte dir deine Morgenroutine so wie du es für richtig und entspannend empfindest. Lege wieder mehr Wert auf dein Hobby und die Zeit mit dir selbst. Nimm dir in der Früh 15-30 Minuten und lies ein Buch, schreibe Tagebuch oder höre deine Lieblingsmusik. Besinne dich auf deine Gedanken und das was dir gut tut.

Plane deinen Morgen und deinen Tag

Viele Menschen bauen diesen Punkt schon in ihre Abendroutine mit ein. Du a´kannst allerdings auch am Morgen deinen Morgen und Tag planen. Überlege dir deine Ziele und Aufgaben für den heutigen Tag. Was muss erledigt werden, welche Aufgaben machst du nicht so gern und kannst du eventuell schon am Morgen erledigen. Wenn du so deinen Tag planst und die unschönen Aufgaben vielleicht am Morgen schon erledigst hast du mehr Zeit nach der Arbeit für die schönen Sachen.

Meditation

Für viele Menschen ist die Meditation ein wichtiger Bestandteil des Morgens. Meditation kann entspannen und den Geist klären. Sie kann die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit steigern und hilft zu fokussieren. Wenn du Meditation in deine Morgenroutine einbauen möchtest aber noch neu darin bist, kann es dir helfen eine Meditations-App zu verwenden. Suche dir einen ruhigen Platz und geniesse mit geschlossenen Augen die Ruhe.

Sport

Wenn du deinen Tag mit Sport starten willst, kann sich das positiven auf den restlichen Tag auswirken. Dazu konntest du weiter oben bereits mehr lesen. Im Grundsatz sind dem keine Grenzen gesetzt. Mach den Sport der dir Spaß macht und der dich motiviert. Allerdings solltest du die ersten zwei keine Ausnahmen machen, gerade wenn du eher ein Morgenmuffel bist. Der morgendliche Sport sollte vorher zur Gewohnheit werden.

Fazit

Eine Morgenroutine kann dir dabei helfen deinen Tag strukturiert und entspannt anzugehen. Du kannst dir schon morgens einen Plan für deinen Tag machen und unliebsame Aufgaben aus der Welt schaffen sodass sie abends nach der Arbeit nicht noch auf dich warten.

Dir sollte jedoch bewusst sein, dass sie den negativen Aspekt mitbringt, dass du etwas früher aufstehen solltest. Die Länge deiner Morgenroutine richtet sicher allerdings immer nach deinem Schlafrythmus. Du solltest nicht wegen deiner Morgenroutine auf wertvolle Schlafzeit verzichten.