Niedriger Blutdruck: Ursachen, Risiken und Hilfsmittel

Ein niedriger Blutdruck oder Blutniederdruck (lat. Hypotonie) zählt allein nicht als Krankheit. Anders als bei Bluthochdruck, welcher zu Schlaganfall, Herzinfarkt oder Organschäden führen kann, schädigt niedriger Blutdruck den Körper nur in seltenen Fällen. Erst wenn dadurch Beschwerden wie Müdigkeit, Schwindel oder das Sehen von “Sternen vor den Augen” auftreten, kann Hypotonie zu einem Problem werden.

Da Hypotonie nur in Deutschland in bestimmten Fällen als eigenständige Krankheit gilt, wird sie international auch als “German disease” (die deutsche Krankheit) bezeichnet. Ein niedriger Blutdruck kann häufig bei schlanken, jungen Frauen in der Pubertät, bei Schwangeren und hageren, älteren Menschen auftreten. Hast auch du einen niedrigen Blutdruck, dann verrät dir unser Artikel alles Wichtige, was du zu diesem Thema wissen solltest und was du dagegen tun kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein niedriger Blutdruck zählt eher zu den Symptomen und weniger zu den Krankheiten. Als grobe Richtlinie gilt ein Blutdruckwert von unter 110/100 zu 70/60 mmHg als niedrig.
  • Es kann 4 verschiedene Ursachen für einen niedrigen Blutdruck geben. Meist ist er allerdings unbedenklich und ohne erkennbare Ursache.
  • Ein niedriger Blutdruck ist per se nichts schlechtes, kann jedoch unangenehme Beschwerden wie Müdigkeit oder Kopfschmerzen hervorrufen. Diese lassen sich jedoch sowohl mit Medikamenten als auch mit einigen guten Tricks behandeln.

Definition: Was ist ein niedriger Blutdruck?

Durch das Herz werden Gewebe und Organe im Körper mit Blut versorgt. Durch das abwechselnde Zusammenziehen und Erschlaffen deines Herzmuskels (Herzschlag) wird Blut in die Gefäße deines Blutkreislaufes gepumpt. Dieser Druckwert, mit dem dein Blut ausgehend vom Herzen in deine Blutgefäße gepumpt wird, wird als Blutdruck bezeichnet (1).

Denk daran: Blutniederdruck ist im Grunde nur ein Symptom und keine Erkrankung.

Von einem niedrigen Blutdruck spricht man, wenn dein Blutdruck unter einem Wert von 100 zu 60 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) sinkt. Dies ist aber nur ein grober Richtwert, da die Grenze von normalem zu niedrigem Blutdruck nicht genau festgelegt ist.

Hintergründe: Was du über niedrigen Blutdruck wissen solltest

Bevor wir dir einige Lösungsvorschläge geben, wie du gegen einen niedrigen Blutdruck vorgehen kannst, klären wir im folgenden Abschnitt alles Wichtige zu diesem Thema.

Dafür haben wir einige häufig gestellte Fragen über den niedrigen Blutdruck zusammengetragen und beantwortet. So bekommst du mit der Auswahl an Fragen einen guten Einblick in dieses medizinische Gebiet.

Welche Ursachen für einen niedrigen Blutdruck gibt es?

Im Wesentlichen entsteht ein niedriger Blutdruck, wenn die arteriellen Gefäße ein zu geringes Füllungsvolumen aufweisen. Flüssigkeitsmangel oder Blutverlust können Gründe dafür sein. Aber auch durch eine Herzschwäche oder einen verminderten Rückstrom des Bluts zum Herzen kann Hypotonie entstehen.

Generell lassen sich die Ursachen für niedrigen Blutdruck in 4 Kathegorien einteilen:

  1. Hypotonie durch Veranlagung bzw. ohne genau erkennbare Ursache (primäre Hypotonie)
  2. Hypotonie durch Krankheit oder Medikamente (sekundäre Hypotonie)
  3. Hypotonie durch eine heftige Schocksituation
  4. Hypotonie durch eine schlechte Regulierung des Blutdrucks beim Wechsel der Körperposition z.B. beim Aufstehen (orthostatische Hypotonie)

Neben erblichen Faktoren (2) spielen auch die körperliche Verfassung, verschiedene Umwelteinflüsse und der individuelle Körperbau eine Rolle (3).

Wie benutze ich ein Blutdruckmessgerät richtig?

Möchtest du herausfinden, ob du einen niedrigen Blutdruck hast, dann kann ein Blutdruckmessgerät dir dabei helfen. Für den Hausgebrauch gibt es zwei unterschiedliche Varianten. Im Handel kannst du zwischen einem Blutdruckmessgerät für das Handgelenk oder den Oberarm wählen. Beide Geräte arbeiten vollautomatisch und digital.

  • Gerät für das Handgelenk: Hier legst du das Blutdruckmessgerät einfach wie eine Armbanduhr an, drehst aber den Bildschirm auf die Innenseite deines Handgelenks. Beim Messen stützt du den Ellenbogen auf den Tisch, setzt dich gerade hin und hälst das Handgelenk auf Herzhöhe.
  • Blutdruckmessgerät für den Oberarm: Diese Variante misst deine Blutdruckwerte noch etwas genauer, da es sich näher an der Herzregion befindet. Kleiner Nachteil ist, dass sich das Gerät etwas schwieriger anlegen lässt.

Bitte beachte, immer den selben Arm beim Messen zu benutzen. Außerdem solltest du ganz entspannt sein und vorher keinen Sport oder ähnliches gemacht haben, da sich sonst die Werte verfälschen können. Um zuverlässige Werte zu erhalten, messe deinen Blutdruck an mehreren Tagen und in Ruhe (4).

Die Blutdruckmessvariante für den Oberarm misst deine Blutdruckwerte etwas genauer. Auf dem Display werden dir von oben nach unten der systolische Wert, der diastolische Wert und dein Puls angezeigt (Bildquelle: Mockup Graphics / Unsplash).

Was bedeuten die Werte beim Blutdruckmessen?

Hast du dein Blutdruckmessgerät benutzt, dann zeigt es dir mehrere Werte an. Neben deinem Pulswert gibt es zwei unterschiedliche Werte für deinen Blutdruck:

  • Der systolische Wert: Dieser Wert misst den Druck, der beim Zusammenziehen des Herzmuskels entsteht. Dabei wird Sauerstoffreiches Blut in die Gefäße gepumpt.
  • Der diastolische Wert: Erschlafft der Herzmuskel wird ein gewisser Druck auf die Blutgefäße ausgeübt. Dieser Druck wird durch den diastolischen Wert wiedergegeben. Dabei ist der diastolische Druck/Wert niedriger als der systolische.

Der obere Wert, den dir dein Blutdruckmessgerät anzeigt, ist immer der systolische Wert und der untere Wert immer der diastolische Wert (5).

Ab wann wird ein niedriger Blutdruck gefährlich?

Hypotonie ist selten bedrohlich. Erst wenn die Werte zu stark absinken und eine Ohnmacht droht, kann Hypotonie gefährlich werden. Manchmal kann eine arterielle Hypotonie ein Zeichen für eine potenziell ernste Organerkrankung sein.

BlutdruckartWerte für Männer in mmHgWerte für Frauen in mmHg
Niedriger Blutdruckunter 110 zu 70unter 100 zu 60
Optimaler Blutdruckunter 120 zu 80unter 120 zu 80
Normaler Blutdruck120-129 zu 80-84120-129 zu 80-84

Macht dir dein niedriger Blutdruck zu schaffen, dann solltest du das unbedingt mit deinem Arzt abklären. Ist eine Krankheit der Auslöser für den niedrigen Blutdruck, dann sollte sich dein Blutdruck normalisieren, sobald auch die Krankheit behandelt wird.

Welche Symptome treten bei niedrigem Blutdruck auf?

Ein niedriger Blutdruck muss keine Beschwerden verursachen. Er schont im Gegenzug das Herz und den Kreislauf und ist daher gesünder als ein zu hoher Blutdruck. Jedoch können folgende Beschwerden durch einen niedrigen Blutdruck ausgelöst werden (3, 6):

  • fehlende Konzentration
  • Müdigkeit
  • Blässe
  • Ohrensausen
  • verschwommenes Sehen oder Schwarzwerden vor den Augen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Übelkeit…

Die Ausprägung der Beschwerden kann unterschiedlich sein. Auch Stress als Verstärker vieler Probleme wirkt sich negativ auf diese Beschwerden aus (7). Sollten die Beschwerden nicht weggehen, oder dich in deinem alltäglichen Leben beeinträchtigen, dann suche bitte einen Arzt auf.

Welche Rolle spielt der Puls bei niedrigem Blutdruck?

Bei Blutniederdruck kann der Körper nicht alle seine Bereiche gleichbleibend mit genügend Blut versorgen. Mit einem erhöhten Herzschlag versucht er eine Unterversorgung auszugleichen. Ein hoher Puls und ein niedriger Blutdruck stehen sich daher nicht im Weg.

Bei niedrigem Blutdruck ist der Puls oft höher.

Es kommt selten vor, dass bei niedrigem Blutdruck auch der Puls niedrig ist. Solltes du bei niedrigem Blutdruck jedoch auch längerfistig einen niedrigen Puls aufweisen (weniger als 60-80 Herzschläge in der Minute in Ruhe), dann suche ebenfalls einen Arzt auf. Hier kann es nämlich zu einer Unterversorgung deines Körpers mit sauerstoffhaltigem Blut kommen.

Welcher Blutdruck ist für welches Alter normal?

Die Blutdruckwerte von Kindern unterscheiden sich von den Werten der Erwachsen und liegen deutlich darunter. Besonders Kleinkinder haben niedrige Werte. Mit dem Älterwerden nähern sich aber auch die Blutdruckwerte der Kinder denen der Erwachsenen an. Die nachfolgende Tabelle verdeutlich die Normalwerte für den Blutdruck je Altersgruppe:

AltersgruppeBlutdruckwerte in mmHg
Neugeborene60 zu 40
Säuglinge80 zu 60
Kleinkinder95 zu 60
Schulkinder100 zu 60
Jugendliche110 zu 70
Erwachsene120 zu 80
Alte Menschen150 zu 90

Wie die Tabelle veranschaulicht, nimmt der Blutdruck mit jedem Jahrzehnt bis zum Seniorenalter zu. Der Grund ist, dass mit zunehmendem Alter die Arterien an Elastizität verlieren. Steife Arterien führen zu einem Anstieg des Blutdrucks. In Folge dessen, gelten leicht erhöhte Blutdruckwerte ab einem Alter von 60 Jahren als akzeptabel. Sollten jedoch weitere Krankheiten oder Risikofaktoren vorliegen, sollten die höheren Werte mit einem Arzt abgeklärt werden.

Wie gefährlich ist ein niedriger Blutdruck in der Schwangerschaft?

Während der Schwangerschaft stellen sich dir Hormone im Körper um. Dadurch verändern sich auch einige Körperfunktionen wie das Herz-Kreislaufsystem. Es ist nicht unüblich, dass sich dabei der Blutdruck etwas absenkt und der Puls erhöht wird. Für Schwangere gelten Werte unter 120 zu 80 mmHg als optimal. Einen generell zu niedrigen Bludruckwert gibt es in der Regel nicht.

Grundsätzlich besteht keine Gefahr für das Kind.

Auch hier gilt, nur wenn auftretende Beschwerden wie Schwindel oder Müdigkeit das Leben auf Dauer beeinträchtigen, wird der niedrige Blutdruck zum Problem. Jedoch stellt ein niedriger Blutdruck keine Gefahr für das Kind dar. Eine Unterversorgung des ungeborenen Kindes besteht normalerweise nicht (8).

Keine Angst bei niedrigem Blutdruck während der Schwangerschaft. Es ist üblich, dass der Blutdruck während der ersten Monate etwas absackt. In der Regel bestehen dabei keine Gefahren für das Baby (Bildquelle: freestocks / Unsplash).

Welche Risiken gibt es bei niedrigem Blutdruck allgemein?

Neben den schon genannten Beschwerden sollten besonders ältere Menschen bei niedrigem Blutdruck aufpassen. Bei ihnen kann starker Schwindel auftreten, welcher zu gefährlichen Situationen führen kann. Dadurch verursachte Treppenstürze können schwere Verletzungen mit sich ziehen. Bei Menschen mit einem sehr hohen Alter und einem niedrigen Blutdruck besteht außerdem ein höheres Risiko an Demenz zu erkranken (9).

Wer bereits eine Herz-Kreislauferkrankung (z.B. Engstellen in den Herzkranzgefäßen) hat, sollte einen niedrigen Blutdruck ebenfalls mit seinem Arzt abklären lassen. Sinkt der Blutdruck dieser Patienten unter 110 mmHg, kann dadurch ein Herzinfarkt ausgelöst werden. Bei älteren Menschen und Herz-Kreislaufkranken ist eine zu starke Blutdrucksenkung daher ungünstig (10).

Niedriger Blutdruck: Was kann ich dagegen tun? Die besten Tipps & Tricks

Leidest du unter den Symptomen deines niedrigen Blutdrucks, wirst also schnell müde, dir ist schwindlig oder hast keine Konzentration, dann gibt es Mittel und Wege dagegen anzugehen. Neben Medikamenten gibt es auch ganz einfach Hilfsmittel, die zu einer Besserung beitragen können.

Daher haben wir dir im folgenden Abschnitt einige nützliche Tipps und Tricks zusammengestellt, die dir bei niedrigem Blutdruck helfen sollen. Solltest du dir unsicher sein, dann frag vor der Anwendung lieber deinen Arzt.

Medikamente gegen niedrigen Blutdruck

Bevor du irgendwelche Medikamente gegen niedrigen Blutdruck kaufst, solltest du deinen Arzt kontaktieren. Normalerweise ist eine Hypotonie nicht schädlich und braucht keine ärztliche Behandlung. Die Ausnahme ist, wenn der niedrige Blutdruck durch eine Erkrankung verursacht wird.

Auch wenn du sehr unter den Symptomen leidest, empfehlen wir dir deinen Arzt um Rat zu fragen.

In diesem Fall können auch Medikamente sinnvoll sein. So kann der Arzt zum Beispiel Arztneimittel verschreiben, die den Druck in den Venen und Arterien erhöhen. Diese Medikamente wirken sich meist zusätzlich positiv auf Herz und Blutgefäße aus. Wirkstoffe wie Erythropoetin, Etilefrin oder auch Dihydroergotamin werden bei Hypotonie angewendet.

Hausmittel gegen niedrigen Blutdruck

Nicht immer müssen Medikamente zur Linderung von Beschwerden genommen werden. Gegen niedrigen Bludruck helfen auch einige Hausmittel.

Die folgenden 5 Hausmittel und Techniken sollten dir schnell helfen, wenn die Beschwerden durch niedrigen Blutdruck mal zum Problem werden und du dich müde oder schwindelig fühlst.

Ausreichend trinken

Um deinen niedrigen Blutdruck zu verbessern, ist es ratsam deine Trinkmenge zu erhöhen. Als grobe Richtlinie ist eine Trinkmenge von 2,5 l optimal. Sehr gut eignen sich dafür Früchte- oder Kräutertees, mineralhaltiges Wasser oder verschiedene Säfte.

Trinke mindestens 2,5 l täglich.

Die morgentliche Tasse Kaffee kannst du gut mit einer Tasse Grün- oder Schwarztee ersetzen. Denn im Gegenzug zu früheren Annahmen hält die Wirkung des im Kaffee enthaltenen Koffeins nur kurz an. Auch können Heilkräuter im Tee beim Stressabbau helfen. Ab und zu kannst du auch ein kleines Glas Sekt zu Hilfe ziehen.

Die richtigen Lebensmittel essen

Steigt der Cortisolspiegel, dann kommt auch der Körper in Schwung. Hülsenfrüchte, Lakritz und Hafer eignen sich gut dazu. Auch Salz lässt den Blutdruck ansteigen. Das Mineral bindet die Flüssigkeit im Körper und erhöht so das Gefäßvolumen. Hilfreich sind hier Salzgebäck oder fermentiertes Gemüse. Jedoch sollte die Menge an Kochsalz 5g pro Tag nicht überschreiten.

Auch Mineralstoffe und Vitamine sind enorm wichtig. Versuche daher viel Obst und Gemüse in deine Ernährung zu integrieren. Iss außerdem lieber mehrere kleine Mahlzeiten als drei große.

Regelmäßige Bewegung

Tägliche Bewegung ist für Menschen mit niedrigem Blutdruck von großer Bedeutung. Das muss jetzt nicht in täglichen Sportsessions ausarten. Öfter mal das Auto stehen lassen oder die Treppe anstatt den Aufzug zu nehmen, tut schon einiges. Auch vermehrt das Fahrrad zu benutzen, bietet sich für mehr Bewegung im Alltag an.

Mit etwas Durchhaltevermögen lassen sich diese Dinge ganz einfach in das alltägliche Leben integrieren und werden zur Gewohnheit. Zwar ändert sich der Blutdruck dadurch nicht wesentlich, aber Schwindelgefühle bessern sich und der Kreislauf kommt in Schwung.

Regelmäßige Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung und kann helfen Beschwerden wie Müdigkeit und Kopfschmerzen zu verbessern (Bildquelle: Juliane Liebermann / Unsplash).

Langsames Aufstehen

Wer unter orthostasischer Hypotonie leidet, hat besonders beim Aufstehen Probleme mit seinem Blutdruck. Auch hier sollte sich eine neue Routine einstellen. Statt schnell aus dem Bett zu kommen, solltest du dir hierfür mehr Zeit nehmen. Es ist besser, wenn du dich erst ganz langsam aufsetzt und dann 1-2 Minuten in der Sitzposition verharrst.

Auch kann es helfen, wenn bereits beim Liegen der Blutfluss in den Beinen angeregt wird. Hierzu reicht es aus die Beine abwechselnd anzuwinkel und wieder zu strecken. Auch liegend mit den Beinen in der Luft Fahrrad zu fahren, ist eine gute Übung.

Kneippen oder Wechselwarm duschen

Eine Wechseldusche ist das abwechselnde Abduschen der Beine oder Arme mit kaltem und warmen Wasser. Dabei sollte das Wasser immer zuerst vom Herzen weg über Arme und Beine laufen. Morgens nach dem Aufstehen kann das abwechselnde Abduschen sehr hilfreich bei niedrigem Blutdruck sein. Durch Wechselduschen wird der Kreislauf gut angeregt und in Schwung gebracht. Beginne zuerst mit heißem Wasser und nimm danach kaltes.

Die wohl bekannteste Kneipp Therapie ist das Wassertreten. Oft kannst du Wassertretbecken beim Spaziergang im Wald entdecken. Das Wassertreten besteht daraus mit nackten Füßen in sehr kaltem Wasser hin und her zu laufen, oft auch über verschiedene Untergründe. Die Wassertemperatur sollte dabei unbedingt unter 15 Grad Celsius liegen. Auch darf das Wasser nicht über die Knie gehen.

Fazit

Wie unser Artikel zeigt, ist ein niedriger Blutdruck nur in wenigen Fällen bedrohlich und wird eher zu den Symptomen gezählt und weniger als eigenständige Krankheit gesehen. Jedoch kann ein niedriger Blutdruck unangenehme Beschwerden verursachen. Darunter zählen Müdigkeit, Kopfschmerzen und Schwindel. Wer dadurch in seinem Alltag beeinträchtigt wird, sollte sich unbedingt mit seinem Arzt in Verbindung setzen.

Zum Glück gibt es aber auch einige Tricks und Hilfsmittel, um gegen die Beschwerden vorzugehen. Viel Wasser, die richtige Ernährung und mehr Bewegung im Alltag wirken oft Wunder. Auch Wechselduschen oder Kneippen sind gute Möglichkeiten, um seinen Kreislauf in Schwung zu bringen und den Blutdruck zu erhöhen.

Literaturhinweise (10)

1. Schneider H.J., Jacobi N., Thyen J. (2020) Mein Blutdruck stimmt nicht. In: Hormone – ihr Einfluss auf mein Leben. Springer, Berlin, Heidelberg, S. 251-255.
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2. Harris SR. Congenital hypotonia: clinical and developmental assessment. Dev Med Child Neurol. 2008 Dec;50(12):889-92. doi: 10.1111/j.1469-8749.2008.03097.x. PMID: 19046184.
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3. Wessely S, Nickson J, Cox B. Symptoms of low blood pressure: a population study. BMJ. 1990 Aug 18-25;301(6748):362-5. doi: 10.1136/bmj.301.6748.362. PMID: 2400856; PMCID: PMC1679910.
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4. Ritter, Martin A., Darius G. Nabavi, and E. Bernd Ringelstein. "Messung des arteriellen Blutdrucks." Dtsch Arztebl 104.20 (2007): 1406-10.
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5. C. Stosch (2013): Blutdruckmessung. Universität zu Köln, Köln.
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6. Pilgrim JA, Stansfeld S, Marmot M. Low blood pressure, low mood? BMJ. 1992 Jan 11;304(6819):75-8. doi: 10.1136/bmj.304.6819.75. PMID: 1737142; PMCID: PMC1881007.
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7. Norbert Lagoni, München, Matthias Mauz (2005): Hypotone Kreislaufstörungen. In: Pharmazeutische Zeitung. Ausgabe 47/2005, Esslingen.
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8. Hohmann M, Künzel W. Der niedrige Blutdruck in der Schwangerschaft--Ursachen, Folgen und Therapie [Low blood pressure in pregnancy]. Z Geburtshilfe Neonatol. 2007 Apr;211(2):45-53.
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9. Verghese J, Lipton RB, Hall CB, Kuslansky G, Katz MJ. Low blood pressure and the risk of dementia in very old individuals. Neurology. 2003 Dec 23;61(12):1667-72. doi: 10.1212/01.wnl.0000098934.18300.be. PMID: 14694027.
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10. Michael Böhm, Helmut Schuhmacher, Koon K Theo et. al (2017): Achieved blood pressure and cardiovascular outcomes in high-risk patients: results from ONTARGET and TRANSCEND trials. In: The Lancet. Volume 389, ISSUE 10085, S. 2226-2238.
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Fachbuch
Schneider H.J., Jacobi N., Thyen J. (2020) Mein Blutdruck stimmt nicht. In: Hormone – ihr Einfluss auf mein Leben. Springer, Berlin, Heidelberg, S. 251-255.
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Wissenschaftliche Studie
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