Was hilf bei niedrigem Puls? Die besten Tipps, Tricks & Hausmittel

Ein zu niedriger Puls kann in erster Linie nicht pauschalisiert werden und kann zahlreiche verschiedene Hintergründe haben. Beispielsweise kann ein gesunder Erwachsener, der fünfmal die Woche Sport treibt und sich ausgewogen und gesund ernährt, von einem zu niedrigen Puls betroffen sein. Da stellt sich einem die Frage, woher das kommt und ob das negative Konsequenzen für den Körper mit sich bringt?

Hier erfährst du alles, was man wissen sollte, um einen niedrigen Puls zu erkennen. Was du selbst in die Hand nehmen kannst verraten wir hier auch. Dabei wirst du überrascht sein, dass sich so manches Wunder von zu Hause aus, mit bereits vorhandenen Hausmitteln und ohne Umstände durchgeführt werden kann.

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Meisten verbreitet ist der zu hohe Puls und erhöhter Blutdruck in unserer Gesellschaft. Von der Norm abweichend, ist jedoch auch der zu niedrige Puls gefährlich und nicht außer Acht zu lassen. Es handelt sich nämlich meist um ein Symptom einer anderen Erkrankung, deren Ursprung schnell erkannt werden sollte.
  • Ob ein zu geringer Puls vorhanden ist, kann jeder selbst testen. Mit dem Pulsmesser oder dem Finger kann man in nur 15 Sekunden erkennen, ob man eine normale Pulsfrequenz von 60 bis 80 hat.
  • Weicht der Puls von der Norm ab, muss man sich nicht gleich erschrecken, denn leichte Abweichungen sind in Ausnahmesituationen wie Stress, bei Sportlern oder auch im Schlaf normal. Individuell kann vieles zu anderes Idealwerten führen. Das Alter beispielsweise ist auch von äußerster Relevanz sowie Medikamente, welche eine Bradykardie hervorrufen können.

Definition: Was ist der Puls?

Der Puls ist der durch den Herzschlag entstehende Blutfluss beziehungsweise Impuls, bei dem während der Systole Blut aus dem Herzen herausgepumpt wird.

Das Herz pumpt minütlich ca. 60 bis 80 Mal bei einem Erwachsenen. Pro Tag macht das bis zu 8000 Impulse. Hierbei werden über fünf Liter Blut durch den gesamten Körper gepumpt. Das ist uns als Puls bekannt. Wir können das an mehreren Stellen wie Handgelenk oder Hals messen. (ildquelle: Robina Weermeijer / Unsplash)

Dadurch entsteht ein mit bloßen Fingern messbarer Druck. Das Blut fließt hiermit durch das gesamte Blutgefäßsystem und versorgt den Körper in kurzen aufeinanderfolgenden Wellen mit Nährstoffen.(1)

Hintergründe: Was du über den niedrigeren Puls wissen solltest

Bevor wir dir die bestmöglichen Lösungen näher bringen, ist es sinnvoll sich erst einmal ein Bild darüberzumachen welche Hintergrundinformationen man über den zu niedrigen Puls haben sollte.

Hierfür haben wir dir die am häufigsten gestellten Fragen in einigen Absätzen einmal beantwortet, um letzte Zweifel aufzuräumen.

Kann ich einen niedrigeren Puls selbst erkennen?

Wichtig ist, dass der Puls nicht über einen langen Zeitraum wesentlich zu niedrig ist. Das kann nämlich zu chronischen Erkrankungen führen. Unter anderem treten auch im ganzen Körper Folgeerscheinungen und oder Folgeerkrankungen auf. Zu diesen zählen Erschöpfung, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Schwindel, Atemnot und Ohnmacht sowie eine allgemeine Mangelversorgung des Körpers mit Sauerstoff.

Warte nicht zu lange, wenn dein Puls auf Dauer zu niedrig ist.

Wenn bei dir ein oder mehrere dieser Symptome auftreten, solltest du deinen Puls regelmäßig selbst überprüft. Dreimal am Tag reicht aus. Also morgens, mittags und abends. Ist ein zu niedriger Puls erkennbar, sollte eine genauere Diagnose durch einen Arzt durchgeführt werden, um eine eventueller Komorbidität anderer Erkrankungen zu ermitteln oder auszuschließen.

Wie niedrig ist der Puls noch normal?

Im Durchschnitt zählt man bei einem ausgewachsenen Menschen 60 bis 80 Herzschläge pro Minute. Der Puls ist sowohl oberhalb als auch unterhalb kritisch und kann zumindest teilweise zu einem anderen Krankheitsbild hinzugezählt werden.

Der Puls ist mit den bloßen Fingern einfach am Handgelenk ertastbar. Zum Messen nimmst du den Mittel- und Ringfinger der rechten Hand und hältst sie an deine linke Handgelenkinnenseite. Zähle 15 Sekunden lang deine Pulsfrequenz und multipliziere das mit vier. Oft wird zeitgleich der Blutdruck mit einem Blutdruckmessgerät ermittelt. (Bildquelle: Marcelo Leal / Unsplash)

Ist der sogenannte Ruhepuls, also jener, der im Sitzen oder Liegen gemessen wird, geringer als die Spanne von 60 bis 80 pro Minute, spricht man von einer Bradykardie. Das bedeutet so viel wie langsamer Herzschlag.

Ein EKG gibt genauste Daten.

Allerdings ist die medizinisch erfasste Herzfrequenz bei einem EKG etwas schneller als der mit Fingern ertastete Puls.(2) Somit ist die genaueste Bestimmung am Handgelenk nicht möglich. Das ist jedoch auch nicht immer dringend notwendig, zumal in Fachkreisen Uneinigkeit herrscht was noch als normalen Puls zu bezeichnen ist. Oft findet man, dass eine Rate von 50 bis 100 Herzschlägen pro Minute auch noch gesund ist. Die Grenzen der Genauigkeit sind fließend.

Ist eine niedrige Pulsfrequenz gefährlich?

Bei Ausnahmezuständen wie Angst oder Stress ist ein schnellerer Puls normal. Wenn er allerdings zu lange erhöht ist, gefährdet ein zu schneller Puls die Gesundheit erheblich. Ursache und Folge können manchmal nicht eindeutig als diese identifiziert werden. Das kommt immer auf die individuelle Krankheitsgeschichte und Familienhistorie an.

Bei chronischer Bradykardie solltest du dich in ärztliche Begutachtung begeben.

Meist ist das Übergewicht, Schilddrüsenüberfunktion, Nebenwirkungen von Medikamenten, Vererbung, Bluthochdruck, Gelbsucht und chronisch psychischer Stress Grund für einen von der Norm abweichenden Puls.

Auch der zu niedrige Puls ist gefährlich und nicht zu vernachlässigen. Jedoch tritt dieser oft komorbid, also mit einer anderer Erkrankungen zusammen auf, und dadurch sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden. Dieser ist zu individueller Behandlung nicht auszuschließen.

Was kann bei niedrigem Puls helfen?

Die Herkunft des zu niedrigen Pulses ist nicht immer eindeutig, zumal der ideale Puls individuell von vielen Faktoren wie Alter, Geschlecht, gesundheitlicher Zustand oder Sportlichkeit abhängt.(3) Somit fällt er bei jedem unterschiedlich aus. Die genaue Bestimmung durch einen Arzt ist somit unumgänglich. Von Eigendiagnosen wird dringend abgeraten.

Hausmittel

Pros Cons

Herzschrittmacher sind meist nicht notwendig, wenn Medikamente reichen. Wenn dein Puls eindeutig unter 60 ist, und das mithilfe eines Elektrokardiogramms (EKG) bestimmt wurde, dann wird im Normalfall durch die ärztliche Diagnose eine Therapie eingeleitet.(4)

Medikamente

Pros Cons
helfen auf Dauer sind nur auf Rezept erhältlich
chronische Bradykardie ist hiermit behandelbar die Nebenwirkungen sind nicht außer Acht zu lassen
können den Herzschrittmacher ersetzen müssen mit anderen Medikamenten individuell abgestimmt werden

Oft ist die Schrittmacherimplantation eine sinnvolle Lösung. Die genaue Bestimmung der Ursachen ist jedoch der Schlüssel. Denn die Ursache gibt einen genauen Hinweis auf die ursprüngliche Erkrankung, welche meist der Grund für den niedrigen Puls ist.

Ändert sich die Pulsfrequenz mit dem Alter?

Die Pulsfrequenz ist in unterschiedlichen Lebensabschnitten anders. Bei gesunden Menschen unterteilt man den als normal geltenden Puls in vier verschiedene Altersgruppen.

AltersgruppePulsfrequenz
Neugeborene und Säuglinge(5)zwischen 120 und 140
Kleinkinderzwischen 100 und 120
ältere Kinder und Jugendlichezwischen 80 und 100(6)
Erwachsenezwischen 60 und 80
Seniorenzwischen 70 und 100 (7)

Erst sobald man ausgewachsen ist, gilt also die weit verbreitete Norm von 60 bis 80 pro Minute. Der Ruhepuls weicht bis dahin und ab dann hiervon ab und ist durchschnittlich höher. Die Grenzen sind jedoch fließend, das heißt, dass leichte Abweichungen als normal gelten.

Gibt es Hausmittel die zum schnelleren Puls verhelfen?

Das Herzkreislaufsystem kann man auch selbst durch einige Lebensmittel austricksen. Du wirst dich wundern, dass man zu Hause mehr findet als man denkt. Beispielsweise ist Kochsalz ein Hausmittel, um für den Augenblick den Herzschlag zu erhöhen und damit auch die Pulsfrequenz.

Was den Kreislauf in Schwung bringt, erhöht auch den Puls.

Einige Lebensmittel wie Zitrusfrüchte, Rosmarin oder Süßholzwurzel sind empfehlenswert. Auch Rote Beete gilt allgemein als sehr nützlich. Dieses enthält Stickstoffmonoxid, welches die Sauerstoffversorgung im Körper erhöht.

Verschiedene Teesorten wie Süßholztee, Rosmarintee, Lindenblütentee und Weißdorntee sowie aufgebrühter Ingwer bringen den Kreislauf wieder in Schwung. Hinzu kommt, dass Stress auf Dauer, gepaart mit zu wenig Schlaf, ein Verursacher des zu niedrigen Pulses sein kann. Sich daher ein paar Minuten Auszeit zu gönnen und bei einer heißen Tasse Tee zu entspannen kann daher wunder bewirken. (Bildquelle: Marek Rucinski / Unsplash)

Der Kreislauf und somit der Puls kann durch etwas Bewegung in Schwung gebracht werden. Jedoch ist hier Vorsicht geboten, denn zu viel Sport ist nicht immer gut. Eine ausgewogene Ernährung mit mehreren kleinen Mahlzeiten erhöhen sowohl Blutdruck als auch Puls.

Kann ein niedriger Puls beim Schlafen normal sein?

Von einem Normalwert ist die Rede, wenn der Puls zwischen 40 und 60 liegt. Allerdings ist es quasi unmöglich den Herzrhythmus im Schlaf selbst zu messen. Bei ernstzunehmenden Vorerkrankungen bieten Schlaflabore die Möglichkeit, genaue Daten zum individuellen Gesundheitszustand beziehungsweise Krankheitsbild zu liefern und einen niedriger Puls im Schlaf zu ermitteln.(8)

Wem das zeitlich und finanziell zu aufwendig ist, kann natürlich einen Partner oder engen Freund um das Messen des Pulses im Schlaf bitten. Bei Hochleistungssportlern ist ein Puls von 30 bis 50 beim Schlafen auch noch normal. Ist der Puls jedoch bei Nichtsportlern etwas niedriger, kann das an Medikamenten wie Betablockern oder Calciumantagonisten liegen. Diese beeinflussen auch den Puls im Schlaf.

Sollten Sportler bei niedrigem Puls etwas dagegen tun?

Meistens ist bei Ausdauersportarten der Puls etwas niedriger als die Norm.(9) Dadurch kann ein Ruhepuls zwischen 40 und 60 absolut normal sein. Bei Personen, die Gewichte stemmen, ist hingegen oft keine erhebliche Veränderung zu erkennen. Daher ist eine vielseitige und ausgewogene sportliche Betätigung sinnvoll.

Das Herz ist bei Ausdauersportlern nicht nur vergrößert, sondern auch seine Wände sind weitaus dicker. Dadurch ist das Herz in der Lage mehr Blut auf einmal zu pumpen. Die Pulsfrequenz senkt sich insgesamt ab und wird zeitgleich stärker. Dieses sogenannte Sportlerherz ist vor allem bei Männern zu beobachten, wohingegen sich der Puls bei Ausdauersportlerinnen nicht so stark ändert.(10)

Was hilft gegen einen niedrigen Puls: vier effektive Ansätze zur Behandlung und Vorbeugung

Wenn man sich nun sicher ist, dass der eigene Puls niedriger ist als der optimale Wert von 60 bis 80, kann man sich dabei sicher sein, dass jetzt gehandelt werden sollte.

Hierzu sind im Folgenden ein paar hilfreiche Tipps aufgelistet, die man von zu Hause aus selbst durchprobieren kann.

Eine vielfältige Ernährung ist das A und O

Ausgewogene Ernährung ist der Schlüssel zum gesunden Puls. Der Puls steht im engen Zusammenhang mit dem Blutdruck. Dadurch gilt ganz allgemein, was den Blutdruck steigen lässt, kann auch den Ruhepuls erhöhen. Hier haben wir dir einige Lebensmittel aufgelistet, die genau das herbeiführen können.

LebensmittelErläuterung
SchokoladeDer Kakao in Zartbitterschokolade beinhaltet Theobromin, welches das Herz schneller schlagen lässt und zwar nicht nur im übertragenen Sinn.
SüßholzwurzelGlycyrrhizin ist in der Süßholzwurzel enthalten und ist ein Mittel um akuten Schwindel zu regulieren. Die Herzschlagfrequenz gepaart mit dem Blutdruck wird über solche Tees angeregt.
SalzDieses wirkt gegen aufkommende Müdigkeit, die mit einem zu langsamen Puls einhergeht. Der Natriumgehalt im Blut wird durch die salz und jodhaltige Lebensmittel erhöht und somit steigt die Pulsfrequenz. So wie bei zu hohem Blutdruck und Puls zu einer Salzreduktion geraten wird, kann das umgekehrt bei der Bradykardie helfen. Wie immer gilt: die Menge macht das Gift.(11)
GewürzeNeben dem Puls erhöhen Rosmarin, Knoblauch, Pfeffer, Ingwer und Chili auch den Blutdruck sofort. Durch ihre Schaftstoffe regen sie den Stoffwechsel an.
Mineralien und Mikronährstoffe(12)Wenn ein Nährstoffmangel durch Fehl- oder Mangelernährung vorliegt, ist der niedrige Puls oft eine Mitfolge davon. Mit einer bewussten und ausgewogene Ernährung kann man dagegenwirken.
Kaffee, Grüntee oder SchwarzteeDiese Genussmittel sind zwar kurzzeitig pulserhöhend, auf lange Zeit helfen sie allerdings nicht dagegen. Für eine Stabilisierung des Pulses und Blutdrucks sollte hierauf verzichtet werden.
Süßholztee, Rosmarintee, Lindenblütentee, WeißdornteeAll diese Teesorten gelten als kreislaufanregend und belebend.
WasserDie täglich empfohlene Menge von zwei bis drei Liter Flüssigkeit erhöht das Blutvolumen. Schlussfolgernd wird der Blutdruck auch hierdurch beeinflusst. Solange der Körper mit genug Sauerstoff versorgt wird, kann Müdigkeit, Schwindel und Konzentrationsschwäche verhindert werden.
Isotonische GetränkeVor allem bei sportlichen Tätigkeiten über einer Stunde wird der Kreislauf durch sogenannte Sportgetränke angeregt. Diese sind isotonisch. Mit anderen Worten weisen sie relativ ähnliche Nährstoffkonzentrationen auf wie sie im Blut vorhanden sind. Hierzu zählen Natrium, Kalium, Magnesium und andere Mineralien.

Mit all diesen Lebensmitteln und Getränken sind mehrere Blutdruck- und Puls erhöhende Wirkungsweisen nachzuweisen. Sie sind alle dafür da, akkurat im Augenblick zu helfen. Auf lange Zeit hinweg ist ein chronisch niedriger Puls hiermit jedoch nicht selbst behandelbar.

Die Vorbeugung der Bradykardie kann helfen sie zu verhindern

Die Vorbeugung ist bei diesem Krankheitssymptom der Schlüssel. Diesen kann man zweifellos mit etwas Durchhaltevermögen und Willenskraft erreichen. Hierzu zählen alltägliche Handlungen wie der Bewegungsmangel, gepaart mit übermäßigem Alkohol- und Drogenkonsum, sowie Rauchen und eine unausgewogene Ernährung.

All diese Fehler können einfach ausgeglichen und geändert werden. Wie beispielsweise über eine Änderung des Lebensstils. Nicht nur Personen mit Bradykardie in ihrer Familiengeschichte, sondern alle noch gesunde Menschen sollten eine gesunde Lebensweise anpreisen und können das Risiko zur Entstehung solch teilweise vermeidbaren Krankheiten senken.

7 bis 8 Stunden Schlaf dient der Gesundheit

Des Weiteren ist genug Schlaf die einfachste aber äußerst effiziente Lösung. Wer auf lange Zeit hinweg unter Schlafmangel leidet, kann davon ausgehen unter einer Vielzahl von Folgesymptomen zu leiden.

Der Puls ist im Schlaf verlangsamt auf bis zu 40 – 60 pro Minute. Messen kann man das mit modernen Armbanduhren oder Pulsmessgeräten einfach von zu Hause aus. Darüber hinaus bietet ein MRT genauste Daten des Herzkreislaufs. (Bildquelle: Shane / Unsplash)

Erlaub dir einfach auch mal Ruhe. Diese könnte die ewige Müdigkeit und den niedrigen Puls ausbessern. Gleich nach dem Aufstehen ist kühles Wasser im Nacken, an Armen und Beinen gut um den Kreislauf in Schwung zu bringen.

Zur Not kann man auf eine Medikamentöse Behandlung zurückgreifen

Wenn die Wechseldusche und der Spaziergang im Freien nicht weiterhelfen, gibt es einige Medikamente, die nicht bei der Ursache, sondern bei der Bradykardie selbst ansetzen. Parasympatholytika wie Atropin oder bei schweren Fällen Sympathomimetika Adrenalin und Orciprenalin (Alupent)(13) sind die am weitesten verbreitete Medikament und können den Herzschrittmacher vorerst ersetzen.

Herzschrittmacher werden nur bei schweren Fällen oder im Alter eingesetzt.

Weitere Medikamente, welche die Ursache der Absenkung des Pulses sein können, sollten natürlich zunächst reguliert werden. Denn die Bradykardie ist bei Betablockern und Blutdrucksenker eine oft vorkommende Nebenwirkung. Und bevor nun gegen beides gegensätzlich vorgegangen wird, kann die Medikamentenzufuhr gänzlich überdacht und aktualisiert werden.

Fazit

Vieles lässt sich bei Herzkreislauferkrankungen durch einen ausgewogenen Lebensstil vorbeugen. Ein zu niedriger Puls kann in einigen Fällen normal sein und ist mit leichten Abweichungen auch nicht gefährlich. Jedoch genauso wie der zu hohe Puls ist der zu niedrige auf Dauer bedenkenswert für deine Gesundheit.

Obwohl du all diese Tricks für den Moment anwenden kannst und sie zu einem generell gesunden und ausgewogenen Lebensstil führen, helfen sie nicht bei einem chronisch zu niedrigem Puls. Die Bradykardie ist ein ernst zu nehmendes Symptom, welches oft nur die Folge oder Teil einer anderen Erkrankung ist. Hierzu solltest du dir dringend eine Fachmeinung einholen. Denn die hier aufgelistete Hilfe ist kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose.

Literaturhinweise (13)

1. Physiologie des Herzens und des Kreislaufs, Reinhard Larsen, Published online 2016 Jun 14. Germany. doi: 10.1007/978-3-662-50444-4_47. PMCID: PMC7531329.
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3. SPRINT-Studie: Update pharmakologische Therapie der Hypertonie – Welche Blutdruckziele für welche Patienten? Prof. Dr. med. Martin Hausberg, in: Online-Akademie arztCME/my-cme, 2013.
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5. Myers MM, Burtchen N, Retamar MO, Lucchini M, Fifer WP. Neonatal Monitoring: Prediction of Autonomic Regulation at 1 Month from Newborn Assessments. In: Duncan JR, Byard RW, editors. SIDS Sudden Infant and Early Childhood Death: The Past, the Present and the Future. Adelaide (AU): University of Adelaide Press; 2018 May. Chapter 21. PMID: 30035942.
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9. Hottenrott K, Hoos O, Esperer HD. Herzfrequenzvariabilität und Sport [Heart rate variability and physical exercise. Current status]. Herz. 2006 Sep;31(6):544-52. German. doi: 10.1007/s00059-006-2855-1. PMID: 17036185.
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10. Koenig J, Thayer JF. Sex differences in healthy human heart rate variability: A meta-analysis. Julian Koenig, Julian F. Thayer, in Neurosci Biobehav Rev. 2016 May; 64:288-310. DOI: 10.1016/j.neubiorev.2016.03.007. Epub 2016 Mar 7. PMID: 26964804.
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11. Middeke, M. Salzkonsum und kardiovaskuläres Risiko. Internist 53, 14–19 (2012). https://doi.org/10.1007/s00108-011-2888-2.
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12. Mikronährstoffe zur Unterstützung der Abwehrkräfte, Karl F. Haug Verlag, in: MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG, 2006. DOI: 10.1055/s-2006-932296.
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13. Herzrhythmusstörungen: Akutbehandlung, Reinhard Larsen, in: Anästhesie und Intensivmedizin für die Fachpflege. 2016 Jun 14. PMCID: PMC7531415.
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Wissenschaftlicher Artikel
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Klinische Studie
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