Omega 3 Fischöl: Wie gesund ist Fischöl wirklich?

Momentan besteht ein regelrechter Hype, was das Thema Fischöl und Omega 3 betrifft. Aber ist Fischöl denn nun wirklich gesund, oder sind das nur leere Versprechungen und Kommerz?

Erstmals haben die Amerikaner und Europäer in den 70er Jahren auf die positive Wirkung des Omega 3 Fischöls aufmerksam gemacht. Derzeit haben sich die Forscher gewundert, warum die Inuit in Grönland kaum an Herzerkrankungen sterben, obwohl sie sich doch so fettig ernähren.

Es hat sich herausgestellt, dass nicht alle Fette gleich sind. Denn die meisten Fette, die die Inuit durch ihre Nahrung aufnehmen, was hauptsächlich Fische, Robben und Wale sind, bestehen unter anderem aus den mehrfach ungesättigten Fettsäuren Omega 3 und Omega 6.

In diesem Beitrag klären wir dich über die tatsächliche Wirkung des Omega 3 Fischöls auf. Zudem lösen wir auf, ob der momentane Hype gerechtfertigt ist oder nicht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Omega 3 Fischöl besteht aus den mehrfach ungesättigten Fettsäuren EPA und DHA. Diese Fettsäuren sind wichtig für die Zellaktivität, können aber nicht vom Körper selbst produziert werden. Deshalb müssen sie durch die Nahrung aufgenommen werden. Dabei ist das richtige Verhältnis zwischen Omega 6 und Omega 3 Fettsäuren wichtig: 4 zu 1.
  • Generell sollte jeder versuchen 1 bis 2 Fischmahlzeiten pro Woche zu sich zu nehmen, um bestimmte Krankheiten vorzubeugen. Am besten eignen sich dafür die Kaltwasserfische Lachs, Makrele und Hering, da sie reich an den gesunden Fetten sind.
  • Omega 3 Fischöl hilft gegen Krankheiten, wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Hautkrankheiten, Frühgeburten, geschwächte Darmflora, Fettleber u.v.m. Für viele Krankheiten müssen aber noch mehr Untersuchungen durchgeführt werden, um die verbessernde oder verhindernde Wirkung des Fischöls lückenlos erklären zu können. Es steht allerdings fest, dass Omega 3 Fischöl i.d.R. keine gravierenden Nebenwirkungen haben.

Die Wirksamkeit von Omega 3 Fischöl: Was du wissen solltest

Damit du genau verstehst, um was für vorteilhafte, aber auch negative Wirkungen es sich bei Omega 3 Fischöl handeln kann, haben wir dir im Folgenden die wichtigsten Fragen bezüglich der Wirksamkeit von Omega 3 Fischöl kurz zusammengefasst.

Wie wirkt Omega 3 Fischöl?

Omega 3 Fischöl besteht aus einer Fettsäurezusammensetzung und aus Lipidperoxide. Die Omega 3 Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren und deswegen das Wundermittel des Fischöls. Die Zusammensetzung besteht aus Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA).

Omega 3 kann der menschliche Körper selbst nicht herstellen, weshalb es durch die Nahrung aufgenommen werden muss. Das ist sehr wichtig, da die Membran der Zellen aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren besteht.

Somit wird die Membrandurchlässigkeit erhöht und die Gewebshormone (Eicosanoide) werden bei der Regulierung einiger Stoffwechselprozesse unterstützt. Zu diesen Prozessen zählen die Zellvermehrung, die Blutgerinnung und Entzündungsreaktionen.

Diese Eicosanoide sorgen dafür, dass die Gefäße erweitert und Entzündungen gehemmt werden. Zudem kontrollieren sie das Zellwachstum und hemmen die Blutgerinnung. (1) Lipidperoxide sind allerdings im Gegenteil zu den mehrfach gesättigten Fettsäuren mit Vorsicht zu genießen. Denn sie sind das Produkt der Reaktion von Lipidstrukturen und freien Radikalen und deshalb giftig. (2, 3)

Wann und für wen ist die Einnahmen aufgrund der Wirkung von Omega 3 Fischöl sinnvoll?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt pro Woche 1 bis 2 Fischmahlzeiten. Wofür am besten für die Omega 3 Aufnahme die fettreichen Kaltwasserfische Lachs, Makrele, Hering sowie Schalentiere geeignet sind.

Das heißt, dass grundsätzlich jeder Omega 3 Fischöl zu sich nehmen sollte, da der Körper Omega 3 eben nicht selber herstellen kann. Wer allerdings keinen Fisch mag, kann auch zu Omega 3 Fischöl Kapseln greifen. Im Folgenden haben wir dir bestimmte Menschengruppen aufgelistet, für die Omega 3 Fischöl besonders wichtig ist.

  • Schwangere: können mithilfe von Omega 3 Fischöl das Frühgeburtsrisiko um einiges senken. (4)
  • Babys: wenn sie beispielsweise über die Muttermilch mit ausreichend Omega 3 Fischöl versorgt werden, haben sei nachweislich ein geringeres Risiko als Kleinkind an Asthma zu erkranken. (5) Zudem können Kinder mit einem Aufmerksamkeitsdefizit mit Omega 3 Fischöl für kleine Symptomlinderungen behandelt werden. Der Vorteil davon ist, dass zwar die Wirkung nicht so stark ist, wie bei pharmazeutischen Produkten, aber dementsprechend auch weniger bis keine Nebenwirkungen in Kauf genommen werden müssen. (6)
  • Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen: sollten sogar noch mehr Fisch oder Omega 3 Fischöl Kapseln einnehmen, um das Infarktrisiko oder plötzliche Herzrhythmusstörungen zu senken. (7)

Omega 3 Fischöl kann auch gegen viele weitere Krankheiten wirken oder diese zumindest verbessern. Welche das genau sind, siehst du im Folgenden. Wir zählen dir nun einige Krankheiten und Beschwerden auf und erklären kurz, inwieweit Omega 3 Fischöl dagegen wirken kann.

Welchen Krankheiten und Vorkommnisse können durch Omega 3 Fischöl entgegengewirkt werden?

Durch die Einnahme von Omega 3 Fischöl können zahlreiche Krankheiten und Beschwerden verbessert oder sogar vorgebeugt werden. Eine präventive Einnahme von Omega 3 Fischöl kann zum Beispiel Frühgeburten, Herzinfarkte und eine Fettleber verhindern.

Zudem können durch den Konsum von Fischöl Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Migräneanfälle, eine geschädigte Darmflora, ein geschwächtes Immunsystem sowie dermatologische Krankheiten und Krebs Varianten gelindert oder sogar geheilt werden.

Frühgeburt

Schwangere Frauen bekommen von ihren Ärzten grundsätzlich die Empfehlung, während ihrer Schwangerschaft genügend Omega 3 Fischöl zu konsumieren. Denn die Einnahme kann mit hoher Wahrscheinlichkeit das Frühgeburtsrisiko um ein vielfaches senken.

Außerdem reduziert die Einnahme von Omega 3 Fischöl auch die Wahrscheinlichkeit eines perinatalen Todes. Das heißt, dass durch den Fischöl-Konsum weniger ungewollte Schwangerschaftsabbrüche zustande kommen können. Zudem kann eine Omega 3 Supplementierung während der Schwangerschaft die Fruchtbarkeit der Frau kurz nach der Geburt deutlich erhöhen. (4)

Für Ungeborene und Früchen ist es besonders wichtig, dass ihre Mütter ausreichend Omega 3 zu sich nehmen. Das kann unter anderem Frühgeburten und frühe Asthmaerkrankungen vorbeugen. (Bildquelle: Garrett Jakson / Unsplash)

Hinzuzufügen ist, dass selbst bei einer bereits passierten Frühgeburt Fischöl helfen kann. Es kann durch eine intravenöse Verabreichung die Gewichtszunahme bei Früchen fördern. Allerdings gibt es dazu noch nicht allzu viele Untersuchungen, wobei jedoch die bisherigen Studien bereits eine geringe, aber positive Gewichtszunahme bei Frühgeborenen beweisen können. (8)

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Am bekanntesten ist die positive Wirkung des Omega 3 Fischöls für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Inuit gehen mit gutem Beispiel voran, da sie sich hauptsächlich von gesunden Fetten ernähren, unter anderem von Omega 3 Fischöl.

Das Fischöl sorgt dafür, dass die Blutgerinnungsneigung verringert wird, weshalb die Thrombosegefahr und somit auch das Herzinfarktrisiko um einiges zurückgeht. Ein nerviger, aber i.d.R. nicht schlimmer Nebeneffekt könnte häufigeres Nasenbluten sein, da das Blut leicht verdünnt ist. (9)

Menschen mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung sollten deutlich mehr Fischöl zu sich nehmen als gesunde.

Zudem gab es bereits einige Fälle, bei denen Patienten ihren Bluthochdruck durch einen erhöhten Omega 3 Fischöl-Konsum behandeln konnten. Fakt ist aber, dass Menschen mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung deutlich mehr Omega 3 Fischöl einnehmen sollten als gesunde, um eine Verbesserung wahrnehmen oder einen plötzlichen Herzstillstand vermeiden zu können.

Somit kann der Blutdruck und der Triglyceridspiegel (erhöhte Blutwerte) gesenkt werden. Erhöhte Blutwerte kommen zum Beispiel durch einen ungesunden Lebensstil zustande, das heißt, fettiges schlechtes Essen, viel Zucker, Alkohol und kaum Bewegung. (7)

Allerdings hat sich herausgestellt, dass Fischöl in der Sekundärprävention oftmals erfolglos war. Sekundärprävention bedeutet, dass die Krankheit bereits existiert und der Patient versucht, in diesem Fall mit Fischöl, das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern oder zu verlangsamen.

Also vielleicht doch lieber früher mit einem gesunden Lebensstil anfangen, der unter anderem ausreichend Omega 3 Fischöl-Quellen eingebaut hat, als erst dann, wenn es vielleicht schon zu spät ist. (10)

Geschädigte Darmflora

Hast du auch, wie viele andere, mit deinem Darm und deiner Verdauung zu kämpfen und schon vieles ausprobiert, aber trotzdem hat dir noch nichts geholfen? Falls ja, dann ist eine Ernährungsumstellung mit ausreichend Omega 3 Fischöl vielleicht doch noch ein Versuch wert. Denn Menschen mit entzündlichen Darmerkrankungen können tatsächlich damit Erfolge erzielen.

Das liegt daran, dass Omega 3 Mikrobiom-Zusammensetzungen umändern können und die Herstellung entzündungshemmender Substanzen fördern. Mikrobiome sind winzige Lebewesen (Mikroben), die den Menschen besiedeln und eine wichtige Rolle für den Stoffkreislauf haben.

Außerdem kann ein regelmäßiger Omega 3 Fischöl Konsum positiv auf die Darm-Hirn-Achse wirken, denn unser Darm beeinflusst uns bekanntlich auch auf einer psychischen Ebene. Und wenn nun unser Darm gesund ist, geht es uns auch psychisch besser. (11)

Geschwächtes Immunsystem

Du weißt bereits, dass Omega 3 Fettsäuren wichtig für die Zellen sind und aus diesem Grund hilft Fischöl auch bei der Stärkung des Immunsystems. Denn dadurch kann es die Zellaktivierung in unterschiedliche Richtungen beeinflussen. Außerdem dirigieren Omega 3 Fettsäuren die Zellmembran-Eigenschaften, wie beispielsweise die Fluidität oder Montagen. Somit können Krankheitserreger gezielter abgewehrt werden. (12)

Fettleber

Eine nichtalkoholische Fettleber ist häufig die Folge eines ungesunden Lebensstils, der aus viel Zucker, fettiger Ernährung und wenig Bewegung besteht. Es gibt aber auch eine alkoholische Fettleber, die sich aufgrund eines übermäßigen Alkoholkonsums bilden kann.

Beide Varianten können mit Omega 3 Fischöl verhindert werden, wobei jedoch diese Art von Prävention und Behandlung bei der alkoholischen Fettleber eine größere Wirkung zeigt. Das Fischöl verringert die Funktion eines Transkriptionsfaktors und erhöht zugleich die Funktion eines Proteins, das am Fettsäurestoffwechsel beteiligt ist. Somit kann das viele Fett besser verarbeitet werden. (13)

Dermatologische Krankheiten

Es gibt viele Hautkrankheiten, wie zum Beispiel Photoaging, Hautkrebs, Allergie, Dermatitis und Hautwunden. Photoaging ist die Hautalterung durch die UV-Strahlen der Sonne und Dermatitis sind Entzündungen in der sehr trockenen Haut. Fischöl kann durch die mehrfach ungesättigten Fettsäuren den Schweregrad der Hauterkrankungen um einiges verbessern.

Omega 3 hat eine schützende Wirkung für die Haut.

Dadurch kann zum Beispiel die Wundheilung begünstigt und Hautentzündungen gedämpft werden. Zudem könnte Hautkrebs verhindert werden, da Omega 3 Fischöl neben der entzündungshemmenden auch eine generelle schützende Wirkung für die Haut hat.

Somit ist Omega 3 Fischöl ein Mittel, das kosmetisch und therapeutisch für die Bekämpfung und Verbesserung von Hautkrankheiten genutzt wird. Je nach Krankheit verabreichen die Therapeuten die Fettsäuren unterschiedlich: entweder oral, intravenös oder als Creme. (14)

Migräne

Wenn du an Migräneanfälle leidest, kannst du den Versuch starten neben Valproat zusätzlich Omega 3 Fischöl einzunehmen. Valproat wirkt einer unkontrollierten Weiterleitung elektrischer Signale entgegen und wirkt zudem stimmungsaufhellend. In Kombination mit Omega 3 Fischöl könnte sich die Dauer, die Häufigkeit und der Stärkegrad deiner Migräneanfälle deutlich verringern. (15)

Krebs

Krebs ist ein bösartiges Geschwür (Tumor), dessen Zellen sich unkontrolliert und meist schnell vermehren. Demnach ist Krebs eine Zellkrankheit und da Omega 3 Fischöl ja die Zellaktivität beeinflusst, werden viele Krebspatienten mit diesen Fettsäuren unterstützend behandelt. Das soll gegen Entzündungen helfen.

Zudem können dadurch bestimmte Rezeptoren, die Schmerzen, Depressionen und paraneoplastische Syndrome auslösen, gekoppelt und somit gehemmt werden. Ein paraneoplastisches Syndrom ist typisch für Krebspatienten. Es tritt als Symptom im Zusammenhang mit der Erkrankung auf, ist aber keine Folge des bösartigen Geschwürs.

Omega 3 Fischöl ist für uns lebensnotwendig und sorgt dafür, dass es uns gut geht. Zudem kann es gegen bestimmte Krankheiten helfen. (Bildquelle: Elias Shariff Falla Mardini / Pixabay)

Omega 3 ist aber nur eine zusätzliche Behandlungsform für Krebspatienten, um krebsbedingten Komplikationen entgegenwirken zu können und auch noch nicht ausreichend erforscht. Was allerdings feststeht ist, dass diese Zusatzbehandlung keine negativen Auswirkungen hat, es ist also nur, aber immerhin, einen Versuch wert. (16)

Inwieweit wirkt Omega 3 Fischöl bei der Gewichtsregulierung?

Das Omega 3 Fischöl wirkt unterstützend bei der Gewichtsabnahme. Damit ist die Körperfettreduktion aber leider immer noch kein Selbstläufer, denn das Fischöl ist lediglich hilfreich, um die Abnahme aufrechtzuerhalten.

Trotzdem hat das Omega 3 Fischöl bereits vielen an Adipositas erkrankten Menschen geholfen. Es ist ihnen damit gelungen ihr Gewicht zu reduzieren, indem Omega 3 beispielsweise eine Anpassung des Fettstoffwechsels fördert und Fettgewebe-Entzündungen verringert. (17)

Außerdem nehmen einige Frühgeborenen schneller zu, wenn sie mit ausreichend Omega 3 Fischöl versorgt werden. Das hat den Vorteil, dass die Früchen schneller wieder aufgepäppelt werden können, indem sie schneller ihr Normalgewicht erreichen. Das macht sie gegenüber Krankheitserregern weniger angreifbar. (8)

Welche Nebenwirkungen gibt es von Omega 3 Fischöl?

Eine gute Nachricht vorab: es gibt keine bekannten gravierenden Nebenwirkungen durch einen normalen Verzehr von Omega 3 Fischöl, solange man nicht auf Fisch oder Schalentiere allergisch reagiert.

Nichtsdestotrotz gibt es wenige negative Begleiterscheinungen, wie zum Beispiel einen fischigen Nachgeschmack oder einer geringen Erhöhung des LDL-Cholesterins. Das ist ein Cholesterin Transporter, der eine Arterienverkalkung verursachen könnte.

Zudem kann Fischöl genauso wie Fisch ansich mit Umweltschadstoffe, wie zum Beispiel Quecksilber, verunreinigt sein. (18) Außerdem solltest du unbedingt auf die Zusammensetzung deines Fischöls achten, da der Peroxidwert möglichst niedrig sein sollte. Denn die Lipidperoxide und ihre Abbaustoffe sind giftig. (3)

KörperregionNebenwirkungmögliche Folgen
Mund, Halsfischiger NachgeschmackUnwohlsein
Herzleichter Anstieg des LDL-CholesterinsAterienverkalkung
MundQuecksilbervergiftungSpeichelfluss, Zahnlockerungen
Körperallergische ReaktionJuckreiz, Atemnot, Verdauungsprobleme u.v.m.

Die darüberliegende Tabelle veranschaulicht dir die möglichen Nebenwirkungen von Omega 3 Fischöl. Allerdings ist der LDL-Cholesterin-Anstieg und eine Quecksilbervergiftung eher unwahrscheinlich. Diese Nebenwirkungen sind bei einem übermäßig hohen Fischöl-Konsum wahrscheinlicher.

Wenn du ab und zu einen fischigen Nachgeschmack hast, kannst du damit wahrscheinlich gut leben. Denn du weißt ja, wie wertvoll Omega 3 für deinen Körper ist. Falls du allergisch auf Fisch allergisch reagierst, weißt du das ja meistens schon vorher und solltest dann natürlich auf Alternativen zurückgreifen.

Was sagen Studien und die Wissenschaft zur Wirksamkeit von Omega 3 Fischöl?

Es gibt unzählige Studien, die die Wirksamkeit von Omega 3 Fischöl diskutieren. Besonders für die Behandlung und Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit Fischöl gibt es viele Studien.

Zusätzlich gibt es auch viele unterschiedliche Erfolge, die bei den unterschiedlichsten Erkrankungen, nach der kontrollierten Einnahme von Omega 3 Fischöl, erzielt wurden. Die meisten Studien konnten auch durch zahlreiche klinische Untersuchungen ihre Vermutungen bestätigen.

Allerdings ist das Thema `Die Wirksamkeit von Omega 3 Fischöl´ in manchen Bereichen noch nicht ausreichend erforscht und lässt teilweise noch Platz für Spekulationen. Worin sich die Wissenschaftler allerdings alle einig sind, ist die geringe Gewichtung der negativen Nebenwirkungen von Fischöl.

Fazit

Abschließend kannst du deine Zweifel über Omega 3 Fischöl endgültig aus dem Weg räumen. Denn darin ist sich sogar die Wissenschaft einig, dass es keine gravierenden Nebenwirkungen bei einem normalen Fischöl-Konsum gibt, außer die natürlichen, die durch den normalen Fischkonsum ebenfalls in Kauf genommen werden müssen.

Vielmehr ist die Frage, wo noch mehr Untersuchungen gemacht werden müssen, um bereits entdeckte positive Auffälligkeiten durch einen Omega 3 Fischöl Konsum besser erklären zu können.

Fakt ist aber, dass das Fischöl bereits für viele Krankheiten eine vorbeugende oder verbessernde Wirkung gezeigt hat, weshalb der momentane Hype darum definitiv gerechtfertigt ist. Zu den Krankheiten gehören Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Frühgeburten, Hautkrankheiten, Fettleber und einige andere.

Literaturhinweise (18)

1. Susanne Stirn. Die EU health claims-Regulation auf dem Prüfstand: Angaben zu gesundheitsbezogenen Wirkungen der omega-3 Fettsäuren. BIOGUM-Forschungsbericht/BIOGUM-Research Paper FG Landwirtschaft Nr. 29. Hamburg. 2012.
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2. Burillo E, Martín-Fuentes P, Mateo-Gallego R, Baila-Rueda L, Cenarro A, Ros E, Civeira F. Omega-3 fatty acids and HDL. How do they work in the prevention of cardiovascular disease? Curr Vasc Pharmacol. 2012 Jul;10(4):432-41. doi: 10.2174/157016112800812845. PMID: 22339302.
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3. Luley C, Klein B, Hanisch M, Prellwitz W. Fettsäuren-Zusammensetzung und Peroxidationsgrad in Fischöl- und Lebertran-Präparaten [Fatty acid composition and degree of peroxidation in fish oil and cod liver oil preparations]. Arzneimittelforschung. 1988 Dec;38(12):1783-6. German. PMID: 2854466.
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4. Middleton P, Gomersall JC, Gould JF, Shepherd E, Olsen SF, Makrides M. Omega-3 fatty acid addition during pregnancy. Cochrane Database Syst Rev. 2018 Nov 15;11(11):CD003402. doi: 10.1002/14651858.CD003402.pub3. PMID: 30480773; PMCID: PMC6516961
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6. Bloch MH, Qawasmi A. Omega-3-Fettsäure-Supplementierung zur Behandlung von Kindern mit Aufmerksamkeits-Defizit/Hyperaktivitätsstörung Symptomatologie: systematische Überprüfung und Meta-Analyse. J Am Acad Kind Adolesc Psychiatrie. 2011 Okt;50(10):991-1000. doi: 10.1016/j.jaac.2011.06.008. Epub 2011 Aug 12. PMID: 21961774; PMCID: PMC3625948.
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9. Hörcher U. Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl zur Herzinfarkt-Prophylaxe [Omega-3-fatty acids from fish oil for the prevention of myocardial infarct]. Pharm Unserer Zeit. 1988 May;17(3):81-6. German. doi: 10.1002/pauz.19880170304. PMID: 2840674.
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15. Tajmirriahi M, Sohelipour M, Basiri K, Shaygannejad V, Ghorbani A, Saadatnia M. The effects of sodium valproate with fish oil supplementation or alone in migraine prevention: A randomized single-blind clinical trial. Iran J Neurol. 2012;11(1):21-4. PMID: 24250854; PMCID: PMC3829229.
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