Mit dem Rauchen aufhören: So bist du erfolgreich

Du kennst es sicher aus deinem Freundes- und Bekanntenkreis oder hast es sogar selbst schon einmal versucht oder zumindest darüber nachgedacht. Das Thema mit dem Rauchen aufzuhören begleitet viele Menschen, und vielleicht ja auch dich, im Alltag. Viele sind an dem Versuch gescheitert mit dem Rauchen aufzuhören oder starten alle paar Monate einen neuen Versuch.

In diesem Artikel möchten wir dich in das Thema Rauchen und besonders mit dem Rauchen Aufhören einführen und dir einen kleinen Überblick über die wichtigsten Dinge geben. Du erfährst, welche Auswirkungen das Rauchen auf den Körper hat und was auf dich zukommt, wenn du mit dem Rauchen aufhörst. Wir wollen dir auch zeigen, wie du dich mental stärken kannst und welche Möglichkeiten dir helfen können, dass du es erfolgreich schaffst, das Rauchen hinter dir zu lassen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Rauchen hat viele negative Auswirkungen auf deinen Körper und insbesondere deine Gesundheit. Nicht nur das Krebsrisiko wird durch das Rauchen erhöht, auch für andere Krankheiten bist du anfälliger.
  • Mit dem Rauchen aufzuhören ist für viele Menschen nicht ganz leicht und hat einige Auswirkungen auf deinen Körper. Es kann passieren, dass du Krankheitssymptome bekommst und dich schlecht fühlst. Dein Körper erholt sich aber schnell und wird mit der Zeit immer fitter und gesünder.
  • Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Wege, die dir helfen, das Aufhören mit dem Rauchen zu erleichtern. Mentale Stärke und professionelle Unterstützung helfen dir dabei, nachhaltig mit dem Rauchen abzuschließen.

Hintergründe: Was du über das Rauchen und das Aufhören wissen solltest

Im folgenden Abschnitt erzählen wir dir ein paar Hintergründe zum Thema Rauchen. Hierbei wollen wir dir vor allem zeigen, was eigentlich als Rauchen zählt und welche Auswirkungen das Rauchen auf deinen Körper hat. Wir zeigen dir auch kurz auf, was die Auswirkungen auf ein Baby sind, wenn die Mutter während der Schwangerschaft raucht oder geraucht hat.

Anschließend kommen wir zum Thema mit dem Rauchen Aufhören und welche Phasen du nach dem Aufhören durchläufst. Außerdem zeigen wir dir welche positiven und auch negativen Folgen das Aufhören auf deinen Körper haben kann und beantworten häufig gestellte Fragen zur Rückfallquote und wieso es vielen Menschen so schwerfällt, mit dem Rauchen aufzuhören.

Was zählt eigentlich zum Rauchen dazu? Was gilt als Rauchen?

Du wirst als Raucher bezeichnet, wenn du regelmäßig Nikotin konsumierst. Das kann in Form des Tabakrauchens geschehen oder aber auch beim schnupfen von Tabak. Als regelmäßig wird hier vor allem der tägliche Konsum betrachtet. Aber auch wenn du nur gelegentlich eine Zigarette rauchst, hat diese auch Auswirkungen auf deinen Körper. Sogar das Passivrauchen ist durchaus gefährlich und sollte von dir nicht außer Acht gelassen werden.

Produkte, welche zum Rauchen gehören:

  • Zigarette
  • E-Zigarette
  • Zigarre (auch wenn sie, wie die Shisha, häufig nur gepafft wird)
  • Shisha
  • E-Shisha
  • Schnupftabak
  • Lutschtabak

Welche Auswirkungen hat das Rauchen auf meinen Körper?

Wenn du rauchst, hat das viele negative, gesundheitliche Auswirkungen auf deinen Körper. Wichtig ist, zu erkennen, dass das Rauchen eine mentale und körperliche Abhängigkeit hervorruft. Die Giftstoffe im Tabakrauch gelangen sehr schnell in deinen Körper und verteilen sich über das Blut in jedes Körperteil.

Das führt zu einem erhöhten Risiko an zum Beispiel Lungenkrebs oder auch anderen Krebserkrankungen zu erkranken (1, 2). Vor allem deine Lunge wird durch das Rauchen belastet. Husten und häufige Erkältungen, sowie Schleimbildungen können auftreten. Rauchen ist in manchen Fällen, durch seine Einflüsse auf die Gesundheit, tödlich.

Das Rauchen hat bewiesenermaßen erhebliche Schäden auf deinen Körper.

Zusätzlich greift das Gift Nikotin auch deine Muskeln, Gelenke und Knochen an. Rauchen kann zudem impotent und unfruchtbar machen und lässt dich extrem schnell altern (3). Das ist vor allem an der Haut erkennbar, aber auch die Zähne werden durch das Rauchen verfärbt (4).

Tabakrauch enthält das Gift Nikotin, welches sich über das Blut im ganzen Körper verteilt und viele gesundheitliche Schäden hervorrufen kann (Bildquelle: Stephen Hocking/ Unsplash)

Das Rauchen wirkt sich auch auf die Augen aus und kann vermehrt den grauen Star hervorrufen. Dein Geruchs- und Geschmackssinn werden unter anderem auch durch das Rauchen verändert. Aber auch deine Denkleistung kann durch das Rauchen schnell abnehmen. In manchen Fällen zieht das Rauchen und die Sucht danach auch schwere Depressionen mit sich.

Welche Auswirkungen hat das Rauchen auf meine Schwangerschaft?

Das Rauchen hat viele vor allem negative Einflüsse auf das ungeborene Leben bzw. den Fötus in der Schwangerschaft. Studien belegen die Veränderungen, die das Rauchen der Mutter bei ihrem Baby verursachen. Das Rauchen kann unter anderem Missbildungen bei Kindern hervorrufen wie zum Beispiel eine Kiefer-Gaumen-Spalte oder auch Fehlbildungen des Schädels (5). Aber auch mentale Entwicklungsstörungen oder Verhaltensstörungen treten häufig bei Kindern auf, die im Mutterleib mit den Giftstoffen des Tabakrauchs konfrontiert wurden.

Viele Babys von Raucherinnen haben bei der Geburt ein geringeres Gewicht als oder sind kleiner als Babys von Nicht-Raucherinnen. Insgesamt ist das gesamte Immunsystem solcher Babys schwächer und das Risiko eine Lungenerkrankung oder einen Herzfehler zu bekommen wird durch das Rauchen während der Schwangerschaft deutlich gesteigert.

Studien fanden heraus, dass es häufiger zum Kindestod kommt, wenn die Mutter in der Schwangerschaft geraucht hat (6). Aber auch nach der Schwangerschaft kann das Rauchen immer noch Einflüsse auf das Baby haben, denn die Giftstoffe gelangen auch in die Muttermilch und wirken sich negativ auf die Gesundheit des Babys aus.

Welche Phasen gibt es, wenn man mit dem Rauchen aufhört?

Wir stellen dir hier die Phasen vor, die dein Körper nach dem Aufhören mit Rauchen durchläuft. In dieser Tabelle betrachten wir vor allem die positive Regeneration deines Körpers und zeigen dir, nach welcher Zeit welche Schritte erreicht werden.

Zeit nach AufhörenVeränderungen des Körpers
20 Minuten danachPuls- und Blutdruckwerte normalisieren sich
12 Stunden danachAnstieg des Sauerstoffspiegels im Blut auf Normalwert, Absinken des Kohlenmonoxidspiegels im Blut, verbesserte Versorgung der Organe mit Sauerstoff und Anstieg der körperlichen Leistungsfähigkeit
2 Wochen bis 3 Monate danachKreislaufstabilisierung, verbesserte Lungenfunktion
1 bis 9 Monate danachSchleimabbau in der Lunge, weniger Hustenanfälle und weniger häufige Kurzatmigkeit, geringere Infektionsgefahr
1 Jahr danachhalbiertes Risiko einer Erkrankung der Herzkranzgefäße gegenüber einem Raucher
5 Jahre danachHalbierung des Risikos für Krebs in der Mundhöhle oder im Rachen, geringeres Risiko für einen Schlaganfall oder sonstige Krebserkrankungen
10 Jahre danachHalbierung des Risikos an Lungenkrebs zu sterben, geringeres Risiko von Krebserkrankungen des Kehlkopfes oder der Bauchspeicheldrüse
15 Jahre danach oder mehrRisiko der Erkrankung der Herzkranzgefäße sinkt auf Nichtraucher-Niveau

Welche negativen Auswirkungen hat das Aufhören mit Rauchen auf meinen Körper?

Wenn du mit dem Rauchen aufhörst, kann es sein, dass dein Körper sich erstmal an das fehlende Nikotin und die anderen Giftstoffe gewöhnen muss. Es kann also sein, dass du häufiger Kopfschmerzen bekommst oder zum Beispiel Konzentrationsschwierigkeiten hast. Nachts kann es vorkommen, dass du Schlafstörungen entwickelst. Dein Körper wird sich mit der Zeit an dein neues Verhalten gewöhnen, aber Durchfall, Fieber und andere Krankheitssymptome können nach dem Aufhören auftreten.

Durch das Aufhören mit dem Rauchen kann auch Langeweile entstehen, weil du eine Gewohnheit abgelegt hast, die sonst deinen Tag bestimmt hat. Möglicherweise bist du schneller reizbar oder häufiger nervös. Aber auch das bekommst du in den Griff, wenn du dich mit anderen Dingen beschäftigst und dich auf ein gesundes Leben konzentrierst.

Welche positiven Auswirkungen hat das Aufhören mit Rauchen auf meinen Körper?

Das Aufhören mit dem Rauchen hat vor allem gesundheitlich stark positive Auswirkungen auf deinen Körper. Wie schon in der oberen Tabelle gezeigt sinkt vor allem das Risiko auf Krebserkrankungen und deren mögliche tödliche Folgen. Aber nicht nur die gesundheitlichen Risiken sinken, dein Körper erholt sich auch nach und nach von den Giftstoffen, die beim Rauchen in deinen Körper und vor allem in dein Blut gelangt sind.

Schon nach kurzer Zeit wirst du dich fitter fühlen und vor allem deine Lungen- und Herzleistung wird sich deutlich verbessern. Andere positive Aspekte zusätzlich zu den körperlichen sind auch die finanziellen. Hast du erstmal mit dem Rauchen aufgehört, wirst du schnell merken, wie viel Geld das Rauchen gekostet hat und was du dir von dem nicht ausgegebenen Geld gönnen kannst. Außerdem riechst du nicht mehr nach Rauch und auch das Konfliktpotenzial nimmt ab, wenn mal keine Zigarette zur Hand ist.

Warum ist es so schwer mit dem Rauchen aufzuhören?

Das Rauchen macht abhängig. Selbst wenn du die negativen Auswirkungen des Tabakrauchens auf deinen Körper kennst, ist es oft nicht einfach einen Schlussstrich zu ziehen. Die Gewohnheit in bestimmten Situationen zur Zigarette zu greifen, macht es umso schwerer. Aber auch die Abhängigkeit deines Körpers, die sich durch den Nikotinkonsum bildet, stellt für viele Menschen eine Hemmschwelle dar, einen Versuch zu starten um aufzuhören.

Zigaretten können extrem abhängig machen und machen das Aufhören mit dem Rauchen deswegen so schwer (Bildquelle: Andres Siimon / Unsplash)

Bei manchen Menschen ist das Problem aber auch, dass sie die negativen Auswirkungen, die das Rauchen auf den Körper hat, nicht ernst genug nehmen beziehungsweise ignorieren. Sie nehmen auch die positiven Auswirkungen auf den Körper, nach dem Aufhören, nicht als Motivation um den Schritt zu gehen. Einige haben aber auch Angst vor den unschönen Auswirkungen, die das Aufhören mit sich bringen kann.

Was ist die Rückfallquote nach dem Aufhören mit Rauchen?

Die meisten Menschen, die nach dem Aufhören mit Rauchen einen Rückfall haben, haben diesen innerhalb der ersten acht Tage nach dem Aufhörversuch. Ca. 65 % der Menschen die versuchen mit dem Rauchen aufzuhören werden rückfällig und unternehmen bis zu sechs Versuche, häufig auch mehr um das Rauchen einzustellen. Studien haben unter anderem herausgefunden, dass nur einer von fünf Rauchern jährlich versucht nachhaltig aufzuhören (7).

In manchen Fällen werden Ex-Raucher auch durch andere Dinge motiviert wieder zur Zigarette zu greifen. In Gesellschaft mit anderen Rauchern, aus Gewohnheit oder aus Langeweile greifen viele wieder zur Zigarette. Wenn du nach dem Aufhören zum Beispiel an Gewicht zunimmt kann es sein, dass du dich unwohl fühlst und auch wieder rückfällig wirst.

Das Rauchen aufhören: Die besten Tipps & Tricks um erfolgreich das Rauchen aufzuhören

Du hast nun ein paar Informationen zum Rauchen und Aufhören allgemein bekommen. Im Folgenden wollen wir die ein paar Tipps und Tricks zeigen, wie du es schaffst, erfolgreich und nachhaltig mit dem Rauchen aufzuhören.

Dazu werden wir dir zeigen, wie du dich mental auf das Aufhören vorbereiten kannst. Außerdem wollen wir die Frage beantworten, wie du am besten mit dem Rauchen aufhörst ohne zuzunehmen und auch ob es sinnvoller ist sofort mit dem Rauchen aufzuhören oder nach und nach zu reduzieren. Wir nennen dir anschließend ein paar Möglichkeiten wie du das Nikotin aus der Zigarette ersetzen kannst. Zum Schluss geben wir dir noch ein paar Informationen wie du dein Ziel durch unterstützende Maßnahmen erfolgreich erreichen kannst.

Wie kann ich mich mental stärken, um das Rauchen aufzuhören?

Am wichtigsten um sich mental zu stärken, um erfolgreich mit dem Rauchen aufzuhören, ist es, wenn du Freunde und Familie über dein Vorhaben informierst und sie um Unterstützung bittest. Dies kann dir vor allem dabei helfen, nicht in Situationen zu geraten, in denen andere Menschen rauchen und du auch dazu verleitet wirst. Wichtig ist außerdem, dass du dir über die positiven Auswirkungen bewusst bist, die das Aufhören mit sich bringt. Hierfür kannst du dir auch notieren, warum es erstrebenswert für dich ist, rauchfrei zu sein.

Eine andere Möglichkeit sich auf das Rauchen Aufhören vorzubereiten, ist sich Gedanken zu machen und aufzuschreiben in welchen Situationen du normalerweise rauchst. Studien haben herausgefunden, dass es Menschen leichter fällt, mit dem Rauchen aufzuhören, wenn sie sich ihrer Lage bewusst sind (8).

So kannst du, wenn du mit dem Rauchen aufhörst in solchen Situationen gezielt anderen Tätigkeiten nachgehen und dich ablenken, um dem Verlangen entgegenzuwirken. Außerdem solltest du dazuschreiben, wie wichtig zum Beispiel die Zigarette nach dem Essen für dich ist um dir vor Augen zu führen, dass die Zigarette häufig gar nicht wirklich wichtig ist.

Wie schaffe ich es, das Rauchen aufzuhören ohne zuzunehmen?

Viele Menschen befürchten, dass sie, durch das Aufhören mit dem Rauchen, zunehmen. Wichtig ist es, dass du dir bewusst bist, dass Nikotin aus Zigaretten ein Appetithemmer ist. Wenn du also mit dem Rauchen aufhörst, hast du mehr Appetit als vorher. Bist du ein Mensch, der gerne nascht, dann such dir gesunde Snacks die du essen kannst.

Versuch auch allgemein auf eine gesunde Ernährung zu achten und viel Bewegung in deinen Alltag zu integrieren.

Wenn du zum Beispiel in eine stressige Situation gerätst, in der du normalerweise geraucht hättest, geh raus und mach einen kleinen Spaziergang. Oder mach ein Workout zu Hause um einen Ausgleich zu finden.

Es wurde herausgefunden, dass Bewegung nach dem Aufhören mit dem Rauchen, die Lebensqualität steigert (9). Die Hypnose, welche wir dir weiter untern im Artikel vorstellen, kann dir auch dabei helfen, deine Essgewohnheiten oder Gelüste in den Griff zu bekommen. Im Allgemeinen solltest du aber nicht traurig sein, dass du zunimmst, sondern froh darüber sein, dass du ein gesundes Leben ohne das Rauchen führst.

Das Rauchen reduzieren oder sofort ganz aufhören, um nachhaltig aufzuhören?

Wenn du mit dem Rauchen aufhören willst, gibt es zwei Optionen dies zu tun. Entweder du hörst von jetzt auf gleich auf und rauchst von diesem Zeitpunkt an keine Zigarette, E-Zigarette oder Shisha mehr. Oder du versuchst das Rauchen zu reduzieren, also schrittweise immer weniger zu rauchen, bis du irgendwann komplett aufhörst.

Die erste Möglichkeit zeigt dir schnell Erfolge und führt häufig dazu, dass du wirklich nachhaltig mit dem Rauchen aufhörst. Wenn du das Rauchen reduzierst, kannst du durchaus auch erfolgreich sein, es besteht aber die Gefahr, dass du dich leichter zum Rauchen verleiten lässt. Wir empfehlen dir, dass du dich auf jeden Fall professionell beraten lässt, um den besten Weg für dich zu finden, um das Rauchen erfolgreich aufzuhören.

Alternativen und Nikotinersatz für das Rauchen

Du hast dich bestimmt auch schon einmal gefragt, welche Möglichkeiten es gibt, Entzugserscheinungen, nach dem Aufhören mit dem Rauchen, entgegenzuwirken. Obwohl dein Ziel langfristig sein sollte, zum Gift Nikotin Abstand zu gewinnen, können dir die folgenden Produkte helfen, mit dem Rauchen aufzuhören. Nutzt du diese Produkte gelangt, wie auch beim Rauchen, Nikotin in deinen Blutkreislauf. Die weiteren Schadstoffe wie zum Beispiel Teer, die zusätzlich im Tabakrauch enthalten sind, gelangen allerdings nicht mehr in deinen Körper.

In der folgenden Tabelle zeigen wir dir, welche nikotinhaltigen Produkte du verwenden kannst, um das Rauchen als Gewohnheit schneller abzulegen. Wir sagen dir auch, bei welcher Art des Aufhörens sie geeignet sind und was sie bewirken.

NikotinpflasterNikotin LutschtablettenNikotin Kaugummis
Zum sofortigen Aufhören geeignetZum sofortigen Aufhören geeignetzum schrittweisen Aufhören geeignet
Für eine gleichmäßge NikotinzufuhrFür eine schnelle NikotinzufuhrBeim Verlangen nach einer Zigarette

Online Kurse und Coachings um mit dem Rauchen aufzuhören

Um mit dem Rauchen nachhaltig abzuschließen, werden Online und auch in Präsenz viele Kurse und Coachings angeboten. Dafür kannst du einfach im Internet nach Kursen suchen oder auch deinen Arzt oder einen Therapeuten fragen. Ziel dieser Therapien ist es, dich aktiv zu unterstützen mit dem Rauchen aufzuhören und dir Tipps zu geben, wie du es nachhaltig schaffst diesen Erfolg beizubehalten, ohne rückfällig zu werden.

Professionelle Hilfe kann, Studien zufolge, helfen, nachhaltig mit dem Rauchen aufzuhören.

Du kannst dir diese Kurse wie eine Art Verhaltenstherapie vorstellen. Dort analysierst und besprichst du, wieso du rauchst, wann du zu einer Zigarette greifst und wie wichtig das Rauchen für dich ist. Dieses Verhalten sollst du dann mithilfe des Coachings verstehen und verändern, um erfolgreich mit dem Rauchen aufzuhören. Auch Studien belegen, dass diese Coachings helfen, um erfolgreich und nachhaltig aufzuhören (10).

Hypnose und Akupunktur um mit dem Rauchen aufzuhören

Hypnose und Akupunktur sind zwei häufig eingesetzte und empfohlene Therapiemethoden um den Erfolg mit dem Rauchen aufzuhören zu steigern. Vielen Menschen helfen diese Methoden ihre alten Gewohnheiten abzulegen und nachhaltig rauchfrei zu bleiben. Wir erklären dir im folgenden kurz beide Methoden.

Hypnose

Die Hypnose wird häufig genutzt, um den Versuch mit dem Rauchen aufzuhören zu unterstützen. Vor allem, wenn Rauchen für dich eine Gewohnheit ist, kann eine Hypnose dir helfen, diese Gewohnheit abzulegen. Voraussetzung für eine Hypnose ist, dass du dir sicher bist, dass du mit dem Rauchen aufhören möchtest und hinter deiner Entscheidung stehst.

In ein bis zwei Sitzungen besprichst du dann mit dem Hypnotiseur was deine Motivation hinter dem Rauchen ist und in welchen Situationen du häufig zur Zigarette greifst. In der Hypnose können dann Gewohnheiten und Konditionierungen durch neue Verhaltensmuster ersetzt werden. Das Bedürfnis kann so vollkommen eliminiert werden. Hypnosen haben eine 50%ige Erfolgschance dich nachhaltig rauchfrei zu machen.

Akupunktur

Die Akupunktur ist eine weitere Möglichkeit dein Vorhaben mit dem Rauchen aufzuhören zu unterstützen. Hiermit sollen häufige Entzugssymptome wie zum Beispiel Reizbarkeit oder Heißhunger verringert werden. Der Therapeut sticht dir hierzu einige sogenannte Dauernadeln in bestimmte Punkte an deinem Ohr und fixiert sie mit einem Pflaster, sodass sie zwei Wochen in deinem Ohr bleiben können, um ihre Wirkung zu entfalten. Anschließend sind ca. 50 % der Menschen befreit von ihren Symptomen und ihrem Verlangen.

Du kannst aber zum Beispiel auch eine Akupunkturbehandlung zur Gewichtsreduktion machen, wenn du nach dem Aufhören mit Rauchen zugenommen hast. Die Therapie verläuft ähnlich und soll vor allem deinen Appetit mindern und deinen Stoffwechsel stimulieren.

Fazit

Schlussendlich ist es wichtig, dass du deinen eigenen Weg findest, dein Ziel, mit dem Rauchen aufzuhören, zu bestreiten. Wir haben dir mit diesem Artikel ein paar Anhaltspunkte und Vorschläge gegeben, wie du erfolgreich Aufhören kannst. Außerdem haben wir dir ein paar Tipps gegeben, wie du dich selber stärken kannst und konnten dir vielleicht auch ein paar Ängste nehmen.

Wichtig ist, dass du weißt, dass Rauchen deinem Körper erheblich schadet und dass du nach dem Aufhören schnell Verbesserungen an deiner Fitness und deinem Immunsystem feststellen wirst. Mit etwas professioneller Hilfe und einem starken Willen kannst du es schaffen mit dem Rauchen aufzuhören, um in ein gesundes Leben zu starten.

Literaturhinweise (10)

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2. Tobacco smoking and cancer: a brief review of recent epidemiological evidence - Sasco AJ, Secretan MB, Straif K. Tobacco smoking and cancer: a brief review of recent epidemiological evidence. Lung Cancer. 2004 Aug;45 Suppl 2:S3-9. doi: 10.1016/j.lungcan.2004.07.998. PMID: 15552776.
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3. Lifestyle factors and reproductive health: taking control of your fertility — Sharma R, Biedenharn KR, Fedor JM, Agarwal A. Lifestyle factors and reproductive health: taking control of your fertility. Reprod Biol Endocrinol. 2013 Jul 16;11:66. doi: 10.1186/1477-7827-11-66. PMID: 23870423; PMCID: PMC3717046.
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4. Cigarette smoking and its influence on skin aging - Urbańska M, Nowak G, Florek E. Wpływ palenia tytoniu na starzenie sie skóry [Cigarette smoking and its influence on skin aging]. Przegl Lek. 2012;69(10):1111-4. Polish. PMID: 23421102.
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5. A systematic review of maternal smoking during pregnancy and fetal measurements with meta-analysis — Abraham M, Alramadhan S, Iniguez C, Duijts L, Jaddoe VW, Den Dekker HT, Crozier S, Godfrey KM, Hindmarsh P, Vik T, Jacobsen GW, Hanke W, Sobala W, Devereux G, Turner S. A systematic review of maternal smoking during pregnancy and fetal measurements with meta-analysis. PLoS One. 2017 Feb 23;12(2):e0170946. doi: 10.1371/journal.pone.0170946. PMID: 28231292; PMCID: PMC5322900.
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6. Maternal Smoking Before and During Pregnancy and the Risk of Sudden Unexpected Infant Death - Anderson TM, Lavista Ferres JM, Ren SY, Moon RY, Goldstein RD, Ramirez JM, Mitchell EA. Maternal Smoking Before and During Pregnancy and the Risk of Sudden Unexpected Infant Death. Pediatrics. 2019 Apr;143(4):e20183325. doi: 10.1542/peds.2018-3325. Epub 2019 Mar 11. PMID: 30858347; PMCID: PMC6564075.
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7. Smoking Cessation Attempts and Common Strategies Employed - Kotz D, Batra A, Kastaun S. Smoking Cessation Attempts and Common Strategies Employed. Dtsch Arztebl Int. 2020 Jan 6;117(1-2):7-13. doi: 10.3238/arztebl.2020.0007. PMID: 32008606; PMCID: PMC7008148.
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8. Addiction Mindsets and Psychological Processes of Quitting Smoking - Sridharan V, Shoda Y, Heffner JL, Bricker J. Addiction Mindsets and Psychological Processes of Quitting Smoking. Subst Use Misuse. 2019;54(7):1086-1095. doi: 10.1080/10826084.2018.1555259. Epub 2019 Mar 20. PMID: 30892118; PMCID: PMC6532787.
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9. Quality of life after quitting smoking and initiating aerobic exercise — Bloom EL, Minami H, Brown RA, Strong DR, Riebe D, Abrantes AM. Quality of life after quitting smoking and initiating aerobic exercise. Psychol Health Med. 2017 Oct;22(9):1127-1135. doi: 10.1080/13548506.2017.1282159. Epub 2017 Jan 19. PMID: 28103704; PMCID: PMC5624525.
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10. Individual behavioural counselling for smoking cessation - Lancaster T, Stead LF. Individual behavioural counselling for smoking cessation. Cochrane Database Syst Rev. 2017 Mar 31;3(3):CD001292. doi: 10.1002/14651858.CD001292.pub3. PMID: 28361496; PMCID: PMC6464359.
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