Die Wirkung von Taurin: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Der breiten Masse ist Taurin vor allem durch die populären Energydrinks bekannt. Doch was genau ist Taurin und welche Wirkung hat es auf unseren menschlichen Körper?

In diesem Artikel erfährst du alles, was du über die Wirkung von Taurin wissen solltest. Wir verraten dir, welche positiven sowie negativen Einflüsse es haben kann und außerdem bekommst du eine Übersicht mit allen Lebensmittel, die Taurin enthalten. Am Ende behandeln wir zusätzlich vier weitverbreitete Mythen und finden heraus, was wirklich an ihnen dran ist.

Das Wichtigste in Kürze

  • Taurin ist eine Säure mit einer Sulfonsäure- und einer Aminogruppe, welche im menschlichen Körper hergestellt wird und in einer Vielzahl von biologischen Prozessen involviert ist. Zu finden ist diese darüber hinaus noch in vielen tierischen Produkten, wie beispielsweise in Milch, Rind- oder Hähnchenfleisch.
  • Taurin ist an der Fettverdauung sowie an der Kommunikation zwischen den Nervenzellen beteiligt und sorgt dafür, dass die Zellmembranen im Körper erhalten bleiben. Hinzu kommt, dass es die Nerven schützt.
  • In Kombination mit Koffein, wie beispielsweise in Energydrinks, besitzt Taurin eine aufputschende und anregende Wirkung. Ohne Koffein wirkt es dagegen beruhigend.

Definition: Was ist Taurin?

Taurin ist eine organische Säure, welche als Abbauprodukt der Aminosäure Cystein im Stoffwechsel entsteht und im menschlichen Körper auf natürliche Weise vorkommt. Dieser ist in der Lage, selbst Taurin zu produzieren. Dies bedeutet, dass es somit nicht zwingend über die Nahrung aufgenommen werden muss. Das Wort „Taurin” leitet sich von dem lateinischen Begriff Fel tauri für Stiergalle beziehungsweise vom griechischen Wort tauros für „Stier” ab.

Taurin Wirkung: Was du wissen solltest

Das Thema Taurin und seine Wirkung auf den menschlichen Körper ist sehr komplex und bedarf einiges an Wissen. Im anknüpfenden Abschnitt haben wir nicht nur die wichtigsten Fragen recherchiert, sondern auch die dazugehörigen Antworten für dich bereitgestellt.

Was bewirkt Taurin?

Die organische Säure Taurin tritt in mehreren Organen auf und besitzt deshalb ein breites Wirkungsspektrum. Die Aufgaben umfassen:

  • Bildung von Gallensäurenkonjugaten
  • Beeinflussung der Signalübertragung
  • potentielle Rolle bei der Entwicklung des Zentralnervensystems und der Herzfunktion
  • Schutz des Gewebes vor oxidativen Schäden
  • Entzündungshemmung (1)
  • Minderung durch Alkohol hervorgerufene Leberschäden (2)

Welche Lebensmittel enthalten Taurin?

Taurin ist in einer Vielzahl von Lebensmitteln enthalten. Hauptsächlich handelt es sich hierbei um tierische Produkte, da Taurin kaum in pflanzlichen Produkten vorkommt.

Aus der folgenden Tabelle kannst du entnehmen, welche Nahrungsmittel Taurin aufweisen und wie viel davon jeweils enthalten ist:

LebensmittelMenge an Taurin
Milch6 mg pro 100 ml
Leber30 mg pro 100 g
Hühnerfleisch34 mg pro 100 g
Rindfleisch36 mg pro 100 g
Lammfleisch47 mg pro 100 g
Schweinefleisch50 mg pro 100 g
Thunfisch70 mg pro 100 g
Austern73 mg pro 100 g
Muscheln240 mg pro 100 g
Krabben260 mg pro 100 g

Welche Folgen kann Taurin für den Schlaf haben?

Taurin hat fälschlicherweise den Ruf, schlecht und somit hinderlich für den Schlaf zu sein. Auch dieses Vorurteil geht vermutlich auf den Verzehr von Energydrinks zurück, die Taurin, aber vor allem auch Koffein enthalten.

Dabei bewirkt Taurin genau das Gegenteil und sorgt dafür, dass sich deine Schlafqualität deutlich verbessert und dir beim Einschlafen hilft. Es wirkt nämlich auf GABA, den Hemmstoff und Neurotransmitter im zentralen Nervensystem. Jenes hat den Effekt, dass die Stresshormone reduziert werden und du ruhiger und gelassener wirst (3), was die Grundlage für einen ausgewogenen Schlaf schafft.

Taurin hilft dir, besser in den Schlaf zu finden und deine Schlafqualität zu verbessern. (Bildquelle: Hernan Sanchez / unsplash)

Wir wissen außerdem, dass ein Mangel an Taurin mit Stress und schlechtem Schlaf einhergeht. Eine zusätzliche Einnahme von Taurin kann somit helfen, diese Art von Symptomen zu lindern (4). Bei Schlafproblemen kann es förderlich sein, 2000 bis 3000 mg Taurin vor dem Schlafengehen einzunehmen, um die Qualität des Schlafens zu verbessern (5).

Wie wirkt sich Taurin auf die Psyche aus?

Taurin hat, gemeinsam mit Glutaminsäure, eine entgiftende Wirkung für das Zentralnervensystem. Es wirkt beruhigend, angst- und krampflösend, da es dort in Verbindung mit GABA und Glycin wirkt und die dämpfende Wirkung unterstützt (3). Außerdem wirkt es positiv bei Epilepsien und Rhythmusstörungen und gegen oxidativen Stress.

Des Weiteren wurde bei einer Studie mit über 100 High-School-Schülern herausgefunden, dass der Verzehr von besonders taurinhaltigen Nahrungsmitteln den Ehrgeiz, die Einstellung gegenüber den Lehrern, die Selbstkontrolle und die Motivation verbessert hat (6).

Taurin kann also nicht nur dazu führen, dass du dich deutlich entspannter und angstbefreiter fühlst, sondern ebenfalls deinen Ehrgeiz und deine Motivation voranbringen. Die Psyche wird somit positiv beeinflusst.

Welche Nebenwirkungen kann Taurin haben?

Nicht nur bei vielen anderen Dingen im Leben, auch bei Taurin ist entscheidend: Auf die richtige Dosis kommt es an. In angemessenen Mengen ist Taurin völlig unbedenklich und besitzt keinerlei Nebenwirkungen (7). Generell kann man sagen, dass es sich hierbei um einen ungefährlichen und unbedenklichen Stoff handelt.

Dennoch ist eine zu große Zufuhr an Taurin durch Nahrungsergänzungsmittel nicht empfehlenswert. Gerade bei Menschen mit einer Nierenerkrankung kann es hier zu Problemen kommen, da überschüssiges Taurin über die Niere ausgeschieden wird und diese dadurch beschädigt wird.

Energydrinks, die eine durchschnittliche Menge von 600 bis 1000 mg Taurin enthalten, haben oft einen schlechten Ruf und gelten als gesundheitsschädlich, teilweise sogar als sehr gefährlich. Dies liegt aber nicht am Taurin selbst, sondern an den weiteren Inhaltsstoffen. Vor allem die Kombination von Taurin mit Koffein wird äußerst kritisch angesehen und es besteht der Verdacht, dass Taurin die Wirkung von Koffein verstärkt. Eindeutige Beweise fehlen hierzu allerdings noch.

Kann Taurin schädlich sein?

Grundsätzlich ist es so, dass Taurin nicht schädlich ist. Wie bereits oben beschrieben, produziert unser menschlicher Körper selbst Taurin, da es von großer Wichtigkeit für unsere Körperorgane ist. Es lassen sich somit keine Studien finden, die Taurin als bedenklich oder gesundheitsgefährdend einstufen.

Taurin ist harmlos und kann nur zu Schädigungen führen, wenn es in unverantwortlich hoher Menge konsumiert wird.

Dennoch solltest du bei der Einnahme von Taurin, beispielsweise bei einer Supplementierung, darauf achten, dass du nicht übertreibst und zu viel von dem Stoff zu dir nimmst. Wie zuvor erwähnt, wird überschüssiges Taurin über die Niere ausgeschieden, was zu einer Schädigung eben dieser führen kann. Eine Überdosis einzunehmen ist aber ziemlich unwahrscheinlich.

Was passiert bei einem Mangel an Taurin?

Ein Mangel an Taurin kommt eher selten vor, kann aber auftreten. Anfällig hierfür können Kleinkinder mit eingeschränkter Eigensynthese sowie Menschen sein, die sich rein pflanzlich ernähren. Bei dieser Ernährung kann es zu einem Mangel kommen, da Taurin einzig und allein von Tieren und Menschen produziert wird und dementsprechend nur über tierische Produkte zugeführt werden kann. Auch Diabetiker gehören zur Risikogruppe, da es bei ihnen zu einem erhöhten Taurinabbau kommen kann.

Ein Mangel an Taurin ist selten, kommt aber hin und wieder vor. Die Folgen sind ein gestörtes Immunsystem sowie Schädigungen der Seh-, Hör- und Geruchsfähigkeiten.

Für Erwachsene liegt der Normalwert im Blutplasma zwischen 54 und 210 Mikromol pro Liter. Ein Mangel an Taurin sollte auf jeden Fall ernst genommen werden. Forscher haben die Auswirkungen bei Maus und Mensch untersucht und herausgefunden, dass zu wenig Taurin zu einer Störung des Immunsystems und somit zu schweren Fehlfunktionen bei Sehfähigkeit, Hör- und Geruchssinn führen kann.

Hinzu kommt, dass sich die Reizweiterleitung im Gehirn und die Muskelfunktionen des Herzens verschlimmern. So etwas kann sich später sogar zu einer Fibrose oder Leberkrebs entwickeln (8).

Wie wirkt Taurin bei Katze und Hund?

Taurin ist nicht nur für uns Menschen essenziell, sondern spielt auch einige wichtige Rolle bei unseren liebsten Haustieren, nämlich den Katzen und Hunden. Auch hier übernimmt es Aufgaben im Körper, die zum Erhalt wichtiger Funktionen beitragen. Besonders bei Katzen ist Taurin relevant.

Der Körper einer Katze ist nur in sehr geringem Maße in der Lage, Taurin selbst zu bilden. Aus diesem Grund ist es lebensnotwendig, Taurin über das Futter zu ergänzen. Ein Mangel an Taurin kann außerdem zum Verlust der Fortpflanzungsfähigkeit führen sowie zu Mangelerscheinungen, die sich in Form von einer Herzmuskelschwäche oder einer Schädigung der Netzhaut äußern. Katzen sind Fleischfresser und sollten somit das Taurin aus tierischen Quellen wie Fleisch oder Fisch beziehen (9).

Hunde hingegen sind in der Lage, Taurin durch Eigensynthese herzustellen, jedoch hat es nicht den selben Stellenwert wie bei Katzen. Demzufolge muss einem Hund auch nicht zwingend Taurin über das Hundefutter zugefüttert werden. Dessen ungeachtet kann ein Taurinmangel zu einer sogenannten dilatativen Kardiomyopathie, einer Herzerkrankung, führen (10).

HundeKatzen
Können Taurin durch Eigensynthese herstellenSind nur in sehr geringem Maße in der Lage, Taurin selbst zu bilden
Taurin muss nicht unbedingt über das Futter zugefüttert werdenNotwendig, Taurin über das Futter zu ergänzt zu bekommen
Mangel kann zu Herzerkrankung führenMangel kann zu Herzmuskelschwäche oder einer Schädigung der Netzhaut

Grundsätzlich ist es also auch beim Haustier wichtig, auf eine ausreichende Taurinversorgung zu achten, da dieser Stoff, genauso wie beim Menschen, wichtige Funktionen innehat.

Taurin und seine Mythen: 4 Annahmen und was wirklich dahinter steckt

Rund um das Thema Taurin und seine Wirkung ranken sich viele Mythen und Legenden. An einigen von ihnen ist tatsächlich etwas dran, andere wiederum sind komplett an den Haaren herbeigezogen. In den folgenden Absätzen haben wir vier Annahmen für dich herausgesucht und diese auf ihren Wahrheitsgehalt untersucht.

Welchen Einfluss hat Taurin auf die Konzentration und wird es wirklich aus Stierhoden gewonnen? Sind Energydrinks tatsächlich so gefährlich und kann ich meine sportliche Leistung mit Taurin fördern? Antworten auf all diese Fragen erhältst du in den anschließenden Zeilen.

Taurin fördert die Konzentration und setzt zusätzliche Energie frei

Diese Annahme steht oft im direkten Zusammenhang mit Energydrinks, die Taurin enthalten. Einige Hersteller werben mit den positiven Effekten von ihren Getränken und behaupten, sie würden die Konzentration fördern, belebende Wirkungen freisetzen und die Leistungsfähigkeit erhöhen. Dies sei vor allem auch auf das Taurin zurückzuführen. Aus diesem Grund hält sich diese These bis heute hartnäckig. Doch stimmt das wirklich?

Nein, zumindest gilt dies nicht als wissenschaftlich erwiesen. Taurin bindet an die Neurotransmitter im zentralen Nervensystem, auch GABA genannt, und Glycin Rezeptoren in Nervenzellen (11).

Diese haben eine beruhigende und sedierende Wirkung auf den menschlichen Körper (12). Aus diesem Grund wird Menschen mit Schlafproblemen auf häufig die Einnahme von Taurin vor dem Schlafengehen empfohlen.

Es ist also falsch, dass Taurin die Konzentration fördert und zusätzliche Energie freisetzt. Dieser Stoff hat sogar die gegenteilige Wirkung und wirkt beruhigend und entspannend. Demnach ist also nicht ratsam und sogar sehr gefährlich, bei aufkommender Müdigkeit während des Autofahrens einen Energydrink zu trinken. Dieser überspielt die Müdigkeit oft nur für sehr kurze Zeit und erhöht das Risiko eines Sekundenschlafs.

Taurin wird aus Stierhoden gewonnen

Auch dieser Mythos hält sich über die Jahre hartnäckig und ist immer noch weit verbreitet. Dennoch kann man diese Frage ohne Zweifel verneinen.

Zwar leitet sich der Begriff „Taurin”von dem lateinischen Wort für Stiergalle ab, dies hat jedoch einen anderen Hintergrund.

Im Jahr 1827 gelang es den Chemikern Leopold Gmelin und Friedrich Tiedemann erstmals, Taurin zu isolieren. Hierfür entnahmen sie den Stoff aus der Gallenflüssigkeit des Tieres und so entstand auch schließlich der Name.

Der Name hat zwar seine Herkunft vom Stier, dennoch wird Taurin nicht aus Stierhoden gewonnen. (Bildquelle: 2 Bull Photography / unsplash)

Taurin wird also nicht aus Stierhoden gewonnen. In Energydrinks, wie beispielsweise in den Getränken von Red Bull, ist das verwendete Taurin eine rein synthetische Substanz und wird von pharmazeutischen Unternehmen hergestellt. Dies garantiere höchste Qualitätsstandards, so das Unternehmen (13).

Energydrinks sind aufgrund des Taurins ungesund und gefährlich

Energydrinks gehören mittlerweile bei vielen Menschen zum Alltag. Sei es morgens vor der Arbeit, vor einer Feier oder vor dem Sport. Doch viele Experten warnen vor den vermeintlichen süßen Wachmachern und deren gefährlichen Nebenwirkungen. Doch wie ungesund sind Energydrinks wirklich und welche Rolle spielt das enthaltene Taurin dabei?

Energydrinks enthalten einige Zutaten, jedoch sind bei vielen der beliebtesten Marken vor allem hohe Dosen an Zucker, Koffein und Taurin enthalten. Besonders das Koffein wird äußerst kritisch angesehen, da es beim Menschen zu einigen Krankheiten führen kann. Übel­keit, Schlaflosig­keit (14) sowie Herz­rasen, aber auch ein erhöhter Bluthochdruck (15) können die Folge bei einem erhöhten Konsum sein.

Allerdings ist bis heute nicht geklärt, welche Rolle Taurin bei den Gefahren von Energydrinks spielt.

Vermutet wird, dass dieser Stoff als Neurotransmitter im Gehirn aktiv ist und somit die Wirkung von Koffein verstärkt. Diese Aussage gilt aber nicht als wissenschaftlich erwiesen und ist aus diesem Grund mit Vorsicht zu genießen.

Fakt ist aber, dass viele Energydrinks die Grenzwerte für Taurin (4000 mg pro Liter) und Koffein (3200 mg pro Liter) überschreiten. Dies ist vor allem für Kinder und Jugendliche mit einem Risiko verbunden, da mit gesundheitlichen Nebenwirkungen gerechnet werden muss. Erbrechen, Schmerzen in der Brust, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen können die Folge sein (14).

Zusammenfassend kann man sagen, dass Energydrinks Nebenwirkungen auslösen können, die ernsthafte Folgen für unseren Körper haben können. Besonders bei Kindern und Jugendlichen ist höchste Vorsicht geboten. Ein gewissenhafter und reduzierter Konsum sollte stets im Vordergrund stehen. Ob Taurin allerdings schädlich ist in Energydrinks, muss zumindest bezweifelt werden.

Taurin fördert die sportliche Leistung

Zu guter Letzt gehen wir für dich auf die Frage ein, ob Taurin die sportliche Leistung fördert und sich positiv auf deinen Körper auswirken kann. Auch diese Annahme grassiert immer wieder und wird deshalb als wahr empfunden. Aber ist Taurin wirklich förderlich für Sportler und Sportlerinnen?

Taurin wirkt sich tatsächlich förderlich auf die sportliche Leistungsfähigkeit aus und hat einige positive Nebeneffekte. Zum einen hilft der Stoff bei der Regeneration und trägt dazu bei, Muskelschäden und -schmerzen zu reduzieren (16). Außerdem kann dieser dabei mithelfen, die körperlichen Leistungsfähigkeit zu verbessern, was beispielsweise für Laufathleten interessant erscheint (17).

Taurin hat einige positive Effekte und kann somit sehr interessant für Sportler sein. (Bildquelle: Victor Freitas / unsplash)

Obendrein unterstützt Taurin die Fettverbrennung bei sportlicher Aktivität. Eine Studie mit 30 fettleibigen Studenten zeigte, dass die tägliche Einnahme von Taurin zu einer Gewichtsreduzierung beitrug (18). Nebenbei unterstützt es aber auch bei gesunden Menschen den Fettabbau.

Alles in allem kann man also mit gutem Gewissen sagen, dass Taurin die sportliche Leistung fördert und somit für alle sportaffinen Menschen interessant sein kann. Eine Supplementierung ist folglich empfehlenswert.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass einige falsche Mythen über Taurin im Umlauf sind und es zudem ein schlechtes Image besitzt, was vor allem auf Energydrinks zurückzuführen ist. Dieser schlechte Ruf ist aber keinesfalls gerechtfertigt, da Taurin viele wichtige Funktionen hat und es zudem einige gesundheitliche Vorteile mit sich bringt.

Taurin fördert die sportliche Leistung, kann bei Schlafproblemen helfen, wirkt angst- und krampflösend und wird im Übrigen vom menschlichen Körper selbst hergestellt. Noch dazu hat es keine nennenswerten Nebenwirkungen und kann bei einer Supplementierung als äußerst unbedenklich angesehen werden.

Literaturhinweise (18)

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13. Die häufigsten Fragen zu Red Bull Energy Drink.
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15. Köksal E, Yardımcı H, Kocaadam B, Deniz Güneş B, Yılmaz B, Karabudak E. Relationship between dietary caffeine intake and blood pressure in adults. Int J Food Sci Nutr. 2017 Mar;68(2):227-233. doi: 10.1080/09637486.2016.1226276. Epub 2016 Sep 2. PMID: 27589213.
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