Vitamin D Mangel Haut: Ursachen & effektive Lösungen

Der moderne Lebensstil des Menschen besteht in vielen Fällen nur mehr daraus stundenlang vor dem Computer, in einem von der Außenwelt abgekapselten Büro zu sitzen und sich nicht mehr im Klaren zu sein, wann man zuletzt den warmen Sonnenschein zu spüren bekommen hat. Das Resultat, an dem ein Großteil der Menschheit heutzutage betroffen ist, ist ein Vitamin D Mangel.

Ein Vitamin D Mangel ist nichts, was man unterschätzen sollte, denn es führt zu ernstzunehmenden Schäden an dem größten Organ, dass der Mensch besitzt, nämlich der Haut. In diesem Artikel möchten wir dir daher erklären, was die Ursachen sein können und mit welchen Mitteln und Therapien du Vitamin D Mangel entgegenwirken kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vitamin D ist ein spezielles Vitamin, das der Körper mithilfe von Sonnenlicht selber produzieren kann. Ebenso kann es durch die Nahrung aufgenommen werden. Ein Vitamin D Mangel kann auftreten, wenn man selten in Kontakt mit der Sonne kommt oder wenn durch die lokalen Wetterbedingungen selten sonniges Wetter herrscht.
  • Die Haut ist sehr an Vitamin D angewiesen, da es im wesentlichen für die Gesundheit und den Schutz der Hautzellen sorgt. Dabei wirkt es als ein natürliches Heilmittel für Hautkrankheiten, wie Neurodermitis, Schuppenflechte und kann sich positiv auf Hautkrebs auswirken.
  • Um Vitamin D Mangel behandeln zu können, gibt es diverse Heilmethoden. Ein möglicher Mangel kann zunächst mit einem Vitamin D Test erkannt werden, um in weiterer Folge mit Präparaten und Therapien behandelt zu werden

Definition: Was ist Vitamin D?

Vitamin D oder auch das Sonnenvitamin genannt, ist ein Vitamin, das zuständig für den Kalziumhaushalt und die Mineralisation der Knochen ist. Der Körper ist in der Lage dieses Vitamin selbst durch Kontakt mit UV-B-Strahlung herzustellen. Dieser Kontakt erfolgt rein durch die Hilfe der Sonnenlichtbestrahlung der Haut, deshalb auch der Name Sonnenvitamin.(1)

Ebenso ist aber auch die Ernährung eine wichtige Vitamin D Quelle. Der Großteil der Vitamin D Aufnahme im Körper erfolgt jedoch mit Hilfe des Sonnenlichts, schätzungsweise 80 bis 90 Prozent, da es in der Nahrung eher seltener vorhanden ist.

Hintergründe: Was du über Vitamin D und dessen Wirkung auf die Haut wissen solltest

In diesem Abschnitt gehen wir genauer auf die Hintergründe von Vitamin D ein. Hier erklären wir dir beispielsweise den Einfluss von Vitamin D auf deinen Körper, die Ursachen für einen Vitamin D Mangel und die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Vitamin D.

Wie wirkt Vitamin D in deinem Körper?

Grundlegend besitzt jeder Vitamin D bereits in seinem Körper, als inaktive Vorstufe 7-Dehydrocholesterol. Durch das einwirken von UV-Strahlung auf die Haut, löst das eine Aktivierung aus und es findet ein Umwandlungsschritt statt. Daraus entwickelt der Körper das Hormon “Calcitriol”, das die Knochen mit Calcium versorgt und das Immunsystem moduliert. (1)

Überdies spielt Vitamin D eine wichtige Rolle in der Regelung der mentalen Aktivitäten und der Muskelfunktion.

So sorgt Vitamin D für einen gesunden und funktionierenden Denk- und Muskelprozess.

Aus diesem Grund ist Vitamin D auch so besonders wichtig für Schwangere und Säuglinge, da ein Säugling im Mutterleib und in seinem ersten Lebensjahr eine starke Weiterentwicklung durchlebt.

Die meisten von uns kennen auch mal eine Stimmungsveränderung, wenn die ersten sonnigen Tage im Frühling erscheinen und den kalten, düsteren Winter vertreiben. Die ersten Sonnenstrahlen lösen oft ein wohltuendes Befinden bei uns aus. Das liegt daran, dass Vitamin D das Hormon Serotonin im Gehirn reguliert, dass auch als “Glückshormon” bezeichnet wird und ein positives Wohlbefinden im Körper auslöst.

Vitamin D und Haut

Die Haut ist der zentrale Vermittler in der Aufnahme von Vitamin D. In dem Zeitpunkt, in dem Sonnenstrahlen auf die Haut treffen, löst das einen chemischen Prozess aus, der das Vitamin über das Blut im Körper verteilt.

Gleichzeitig hängt die Gesundheit und der Schutz der Haut von Vitamin D ab und wirkt dabei auch oft als Heilmittel für diverse Hautkrankheiten. So ist Vitamin D für essentielle Vorgänge in unserer Haut verantwortlich.(8)

Funktionen von Vitamin D
ZellteilungDie menschliche Haut ist in der Lage vierzig Tausend Hautzellen in der Minute zu erneuern. Gelingen kann dieser Prozess nun durch das Vitamin D im Körper. Spezielle Zellen an der oberen Hautschicht, die sogenannten Keratinozyten, sind dafür zuständig die Haut ständig zu erneuern. Jedoch ist dieser Vorrat an Zellen nicht grenzenlos. Die Haut muss also mit neue Keratinozyten versorgt werden, sonst droht die Haut auszutrocknen, es bilden sich Falten und der Körper wird ein gefundenes Fressen für Fremdkörper und Keime. Vitamin D spielt hier die Rolle des Botenstoffes, die die Haut mit neuen Zellen versorgt. Demnach ist es so, dass je mehr Vitamin D der Körper aufnimmt, desto gesünder ist die Haut.
AbwehrbarriereDie Haut ist glasklar das größte Organ, dass der Körper besitzt und ebenfalls das wichtigste Organ im Thema Abwehr. Sie ist der äußere Schutzwall, der unseren Körper vor Keimen und Krankheitserregern schützt. Vitamin D bildet dabei einen wichtigen Grundstoff, der diesen Schutz verstärkt. Dabei erfüllt das Vitamin verschiedenste Aufgaben. Zum einen ist es dafür zuständig durch körpereigene Abwehrstoffe Bakterien abzuwehren. Zum anderen dient es der Regulierung und Aufrechterhaltung der Hautbarriere. Noch dazu schützt Vitamin D unsere Wunden vor Infektionen, Entzündungen und widmet sich der Heilung der Haut.
Schutz vor StrahlenschädenWährend ein Aufenthalt unter der strahlenden Sonne unseren Vitamin D Haushalt anregen kann, so besteht die Gefahr dennoch, dass eine zu starke Sonnenbestrahlung mehr Schaden als Heil verursacht. Dabei kann es zu vorzeitigem Absterben von Hautzellen und einem daraus resultierendem Alterungsprozess bis hin zu Gendefekten bzw. Hautkrebs führen. Das Wunderbare an Vitamin D ist jedoch, dass es nicht nur durch UV-Strahlung produziert wird, sondern uns auch vor dessen negativen Auswirkungen schützt.

Wie viel Vitamin D benötigst du?

Das benötigte Maß an Vitamin D ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Manche Körper stellen das Vitamin schneller her, während andere Körper länger brauchen oder einfach mehr Vitamin D benötigen.

So verlangsamt sich die Vitamin D Produktion bei älteren Menschen deutlich, so dass sie länger brauchen um die nötige Menge zu produzieren. Bei schwangeren Frauen erhöht sich der Bedarf an dem Vitamin, da das Kind im Mutterleib mitversorgt werden muss.

Unabhängig von Alter und Geschlecht ist aber auch die Hautfarbe ein Faktor in der Vitamin D Herstellung. Menschen mit heller Hautfarbe können das Vitamin schneller bilden, als dunkelhäutige Personen.

Vitamin-D-Mangel und seine Ursachen

Während der Großteil des Vitamin D Anteils, den der Körper braucht durch die UV-Strahlen des Sonnenlichts aufgenommen wird, nehmen von der Außenwelt abgeschottete Menschen Vitamin D lediglich durch ihre Nahrung auf.

Neben diesen Faktoren sind aber auch andere Hintergründe schuld für eine zu geringe Vitamin D Aufnahme. (5, 7, 10)

Breitengrad

Die Menge an Sonneneinstrahlung, die du täglich zu dir nehmen kannst ist abhängig vom Breitengrad bzw. der Region in der du lebst. In der Regel kann man auf der Europakarte einen Bereich eingrenzen, der das Glück hat, in den Sommermonaten mit ausreichend viel Sonne versorgt zu werden.

Dieser Bereich befindet sich zwischen dem nördlichen Teil von Barcelona (42. Breitengrad) und südlich von Berlin (52. Breitengrad). Alles was nördlich von Berlin hinausgeht leidet sogar im Sommer unter einem Mangel von Sonneneinstrahlung.

Unausgewogene Ernährung

Nun gibt es leider nur wenig Nahrungsmittel, die das benötigte Vitamin enthalten. Dadurch kann eine Person, selbst bei einer gesunden und abwechslungsreichen Diät ihr Mindestmaß an Vitamin D nicht erreichen. Es entsteht aus diesen Folgen heraus ein Vitamin D Mangel.

Auch wenn Vitamin D nicht in allzu vielen Lebensmitteln vorhanden ist, ist es dennoch wichtig seinen Nutzen aus den Lebensmitteln zu ziehen, die es beinhalten. Deshalb kann der Verzehr auf Nahrungsmittel, wie Eier, Käse, Avocados, verschiedene Pilzsorten, Lebertran, Aal, Hering, Lachs, Austern oder Thunfisch deinen Vitamin D Spiegel stark ins positive beeinflussen.

Beruf und Kleidung

Wenn du, wie viele Menschen deine Arbeit vor einem Bildschirm in geschlossenen Räumen durch führst, erleidet dich, wie allen anderen dasselbe Problem und zwar ein Vitamin D Mangel.

Meistens ist es dann im Sommer der Fall, dass man zwar vor dem Abend die letzten Momente der untergehenden Sonne genießen kann, aber die schwachen UV-Strahlung natürlich nicht die gleiche Wirkung erzielen können, wie Stunden zuvor.

Dazu kommt noch, dass man gern in manchen Berufszweigen mit langer Kleidung herum läuft, die zusätzlich die Haut vor der Sonne fern hält. Das Gesicht und die Arme sind aber leider oftmals nicht ausreichend, um genügend Vitamin D zu bilden.

Alter

Ältere Menschen laufen besonders Gefahr an Vitamin D Mangel zu leiden, aus verschiedenen Gründen. Die Hauptursache ist, dass je älter man wird, desto weniger Vitamin D hergestellt wird und desto mehr UV-Strahlung muss man ausgesetzt sein.

Nun ist es häufig der Fall, dass im zunehmenden Alter die Bewegungsfreiheit je nach Individuum eingeschränkt wird und deshalb ältere Menschen weniger Zeit im Freien verbringen.

Was die Nahrungsaufnahme angeht, ist es auch meist der Fall, dass Senioren weniger Appetit verspüren und dadurch die Vitamin D Aufnahme durch die Nahrung auch nicht gefördert wird. Überdies nimmt die Absorptionsfähigkeit der Nährstoffe im Alter zunehmend ab.

Hautfarbe

Der Hautton und die Pigmentierung sind ausschlaggebende Kriterien im Feststellen der Ursachen für Vitamin D Mangel. In Gebieten mit wenig Sonneneinstrahlung hat sich die menschliche Haut so weitgehend entwickelt, dass ein hellerer Hautton Vitamin D schneller synthetisiert.

Im Gegensatz dazu produzieren Menschen mit dunkler Hautfarbe das Vitamin viel langsamer, da sie ursprünglich aus sonnigeren Gebieten stammen.

Die Wahrscheinlichkeit ist nun aber sehr hoch, dass Personen mit einer dunklen Pigmentierung, die in nördlichen Breitengraden leben an Vitamin D Mangel leiden werden. Dadurch dass ihre Haut nicht an das dortige Klima angepasst ist.

Sonnencremes und Sunblocker

Sonnencreme ist im Grunde ein wichtiges Mittel, dass man bei längerem Aufenthalt im sonnigen Wetter nicht vergessen darf. Jedoch muss es auch in den richtigen Fällen benutzt werden.

Viele gehen heutzutage nicht an die Sonne, ohne sich eine Schicht Sonnencreme auf die Haut zu schmieren. Dabei vernachlässigen sie aber, dass die Creme ebenfalls verhindert, dass die Haut dadurch gehemmt wird genügend Sonnenstrahlen aufzunehmen.

Die Gefahren, die von UV-Strahlung ausgehen können sollte man natürlich nicht verharmlosen. Es ist dennoch kein Grund sie ganz von sich fernhalten zu wollen, da sie essentiell für die Vitamin D Produktion sind.

Vitamin D und Hautkrankheiten

Die regenerativen Eigenschaften von Vitamin D sind Anlass dafür, dass es auch bei vielen Hautkrankheiten zur Behandlung benutzt wird. Zu diese Hautkrankheiten gehören insbesondere Neurodermitis und Schuppenflechte.

Bei Neurodermitis und Schuppenflechte, die auf Fehlfunktionen des Immunsystems zurückgehen, zeigt sich das Vitamin D als positive Behandlungsmöglichkeit.

Beide dieser Hautkrankheiten beruhen auf einem Defekt der Hautbarriere und Störung der Keratinozyten, wodurch entzündungsfördernde Botenstoffe ausgeschüttet werden. Ausreichendes Vitamin D im Körper kann dabei die Ausschüttung dieser Botenstoffe regulieren und dabei die Symptome lindern. (9)

Vitamin D und Hautkrebs

Die Produktion von Vitamin D, als auch die Entstehung von Hautkrebs verbindet eine besondere Gemeinsamkeit. Beide entstehen durch UV-Strahlung.

Die Angst vor Hautkrebs hat viele Menschen dazu verleitet, sich von der Sonne fernzuhalten und sich ohne Sonnencreme nicht aus dem Haus zu bewegen. Vorauf sich unweigerlich die Zahl, der an Vitamin D Mangel leidenden Menschen vergrößert hat. (3)

Wiederum gibt es Studien, die zeigen, dass Vitamin D das Risiko von Hautkrebs verringern. Zum einen weiß man, dass Vitamin D die Schädigung von Zellen und DNA verhindert und so die Empfindlichkeit gegen UV-Strahlung senken kann.

Derzeitige Ergebnisse zeigen, dass gesundheitliche Risiken durch die Meidung der Sonne und ständigem Auftragen von Sonnencreme entstehen können.(4)

So sind einige, der heutigen Forscher davon überzeugt, dass genügend Sonne den Gefahren von Hautkrebs vorbeugen kann, während andere das Gegenteil behaupten. (6)

Was tun gegen Vitamin D Mangel: Die besten Lösungsansätze

In diesem Kapitel wirst du erfahren, welche Möglichkeiten es gibt Vitamin D Mangel zu behandeln und welche für dich die Richtige sein kann. Wir raten dir jedoch, bevor du dich entscheidest, immer deinen Arzt zu Rate zu ziehen.

Vitamin D Test

Um den Verdacht auf Vitamin D Mangel bestätigen zu können, kann ein Test vollzogen werden. Dabei wird durch eine Blutabnahme die Serumkonzentration an 25-Hydroxyvitamin-D (25-OH-Vitamin-D), der Speicherform des Vitamins, gemessen. Dadurch erhält man ein genaues Bild des Vitamin D Haushalts im Körper. (1, 2)

Mit einem Test kann die Vitamin D Konzentration im Blut ermittelt werden. Dabei kann man feststellen, ob man einen Vitamin D Mangel hat oder noch im grünen Bereich ist. (Bildquelle: Hush Naidoo / unsplash)

So würde zum Beispiel eine Konzentration von 41 bis 60 Nanogramm pro Milliliter 25-OH-Vitamin-D bedeuten, dass man eine gute Vitamin D Versorgung aufweist. 31 bis 40 Nanogramm pro Milliliter würde auf eine Ausreichende Vitamin D Aufnahme hindeuten. Ein Wert von 11 bis 30 Nanogramm pro Milliliter würde schließlich auf einen langfristigen Vitamin D Mangel deuten.

Für manche Menschen besteht leider eine hohe Wahrscheinlichkeit an einem Vitamin D Mangel zu leiden. Diese Personen sind daher umso mehr auf einen Vitamin D Test angewiesen. Besonders bei diesen Anzeichen ist es ratsam sich testen zu lassen:

  • Hohes Alter – 60 Jahre oder älter
  • Dunkler Hauttyp
  • wenig bis seltener Aufenthalt an der Sonne
  • Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Zöliakie
  • Beschwerden wie chronischer Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskel- und Knochenschmerzen oder ständigen Infekten

Vitamin D und Sonnenlicht

Der menschliche Körper ist durch die Sonneneinstrahlung selbst in der Lage das Vitamin herzustellen. Daher ist eine ordentliche Sonneneinwirkung auf die Haut auch ausreichend, um genügend Vitamin D zu produzieren.

Daher ist es wichtig, gerade im Sommer die zahlreichen Stunden voller Sonnenschein auszunutzen. Sei es durch Spaziergänge, Radtouren oder Sonnenbäder.

Zwei wichtige Sachen solltest du dir aber merken:

  • Du solltest keine Dusche nach einem Sonnenbad nehmen
  • Bei Rötungen auf deiner Haut, trage Sonnencreme auf oder geh aus der Sonne

Nun ist es ja der Fall, dass Vitamin D in der Haut gebildet wird. Damit dieses Vitamin D nun durch die Haut in dein Blut gelangt wird im Durchschnitt eine Dauer von 48 Stunde benötigt. Eine Dusche nach dem Aufenthalt unter Sonne würde aber dieses Verfahren nur verhindern, da es durch das Wasser nur abgewaschen werden würde.

Ein Sonnenbad verhilft der Haut auf natürlicher Art und Weise Vitamin D herzustellen. Sonnencreme sollte nicht zu früh aufgetragen werden, weil es die Vitamin D Produktion hemmt. (Bildquelle: Maciej Serafinowicz / unsplash)

Nachdem die Haut längere Zeit dem Sonnenlicht ausgesetzt war, beginnt sie natürlicherweise zu röten an und kann ein Sonnenbrand entsteht.

Diese Rötungen sind die ersten Anzeichen dafür, dass die Haut nur mehr ganz wenig Vitamin D herstellt und es an der Zeit ist mal wieder sich in den Schatten zu begeben. Eine andere Möglichkeit wäre Sonnencreme aufzutragen, um so weitere Schäden auf der Haut zu vermeiden.

Vitamin D in Lebensmitteln

Vitamin D ist in Nahrungsmitteln leider nur schwer zu finden. Deshalb läuft auch nur 10 bis 20 Prozent unserer ganzen Vitamin D Aufnahme über die Ernährung.

Vor allem in tierischen Lebensmitteln findet sich das Vitamin. Besonders in Fischen, wie Heringe, Makrelen und diverse Lachs Arten.

Des weiteren ist es auch in Lebertran (Fischöl), Eigelb, Milch und angereicherte Lebensmittel wie Margarine oder Butter zu finden. In pflanzlichen Lebensmitteln ist es in verschiedenen Speisepilzen und Avocados enthalten.

Vitamin-D-Präparate

Dadurch das in manchen Regionen der mangelnde Kontakt mit der Sonne während den Wintermonaten unvermeidlich ist und der moderne Lebensstil immer mehr dazu neigt, dass der Mensch die meiste Zeit in seinen eigenen vier Wänden verbringt, wird Vitamin D Mangel immer mehr zu einem, sich verbreitenden Problem.

Zusätzlich ist auch noch ein Umstieg in eine Vitamin D reiche Ernährung nicht die optimalste Lösung. Um der körpereigen benötigten Vitamin D Menge nun nach zu kommen, ist es in der Regel sinnvoll auf Vitamin D Präparate zurück zu greifen. Dafür haben wir dir einige nützliche Produkte bereitgestellt.

Vitamin D Präparate helfen dir einen Mangel an Vitamin D und dessen gesundheitlichen Einschränkungen zu behandeln. (Bildquelle: Michele Balckwell / unsplash)

Beachte, dass die Einnahme von Supplementen immer in Absprache mit deiner Ärztin oder deinem Arzt erfolgen sollte.

Folgende Produktarten bieten sich an:

  • Die qualitativ besten Vitamin D3 Tabletten
  • Die besten Vitamin D3 Tropfen aus reinsten Inhaltsstoffen
  • Das Vitamin D3 + K2 Depot für einen gesunden Geist und Körper

Vitamin-D-Therapie

In Extremfällen, wo sich schwerwiegende Symptome von Vitamin D Mangel bereits entwickelt haben, ist es ratsam eine Vitamin D Therapie zu beginnen.

Der Ablauf einer Therapie läuft daraufhin wie folgt in 2 Schritten ab:

  1. Hochdosierte Anfangstherapie
  2. Erhaltungstherapie

Während der Hochdosierten Anfangstherapie ist es das Ziel zunächst einmal deinen Vitamin D Haushalt wieder auf die Beine zu bringen und deine Speicher aufzufüllen. Beginnen wirst du dabei mit einer hohen Dosierung in Form von Spritzen und Präparaten. Die Höhe der Dosierung wird dann im Laufe der Therapie immer weiter gesenkt.

Nachdem du diesen Abschnitt hinter dir gelassen hast und sich dein Vitamin D Spiegel wieder stabilisiert hat, ist es an der Reihe mit der Erhaltungstherapie zu beginnen.

Dabei ist der Anspruch derer deine Vitamin D Aufnahme weiterhin auf einem konstanten Niveau beizubehalten und gegen zukünftige Risiken eines Vitamin D Mangels vorzubeugen.

Die einzigen Nebenwirkungen, die bei dieser Therapie auftreten kann, sind ein Mangel an Vitamin K und Magnesium. Daher solltest du stets darauf achten, eine nötige Menge davon einzunehmen.

Literaturhinweise (10)

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3. Tang JY, Fu T, Lau C, Oh DH, Bikle DD, Asgari MM. Vitamin D in cutaneous carcinogenesis: part II. J Am Acad Dermatol. 2012 Nov;67(5):817.e1-11; quiz 827-8. doi: 10.1016/j.jaad.2012.07.022. PMID: 23062904; PMCID: PMC3706259.
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