Alkohol und Antibiotika: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Alkohol und Antibiotika: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Einige betrachten es als Mythos, andere hingegen nehmen es bitterernst. Der Alkoholkonsum während der Einnahme von Antibiotika sollte bekannter Weise unterlassen werden, da eine solche Kombination Folgen haben könnte. Doch der Verzicht auf ein Glas Bier oder Wein am Wochenende, und dies auch noch in Gesellschaft, fällt manchen dann doch nicht so leicht.

Ist es wirklich besser, auf den Alkohol zu verzichten und gilt dies dann auch f√ľr jedes Antibiotikum? Oder schadet das ein oder andere Glas Wein oder Bier doch nicht? Diesen und noch weiteren Fragen wollen wir nun auf den Grund gehen, um dir wichtige Antworten rund um das Thema Alkohol und Antibiotika zu geben.

Das Wichtigste in K√ľrze

  • Bei einem Antibiotikum handelt es sich um ein Arzneimittel, welches gegen bakteriell ausgel√∂ste Erkrankungen eingesetzt wird. Damit es seine volle Wirkung entfalten und die Krankheit wirksam bek√§mpfen kann, ist es bei einigen Antibiotika ratsam, w√§hrend der Einnahme auf den Genuss von Alkohol zu verzichten.
  • Denn es gibt Antibiotika, dessen Wirkstoffe nicht mit Alkohol vertr√§glich sind und daher bei gleichzeitigem Alkoholkonsum negative Folgen haben k√∂nnen. Die gute Nachricht ist, dass es auch Antibiotika gibt, bei denen keine Wechselwirkung zwischen Alkohol und Antibiotikum entsteht.
  • Nach Beendigung der Antibiotika-Einnahme ist es empfehlenswert, mindestens drei Tage bis hin zu einer Woche zu warten, bevor Alkohol zu sich genommen wird, da die Wirkung des Antibiotikums noch anhalten kann und es so auch noch nach dem Ende der Einnahme zu Nebenwirkungen kommen kann.

Alkohol und Antibiotika: Was du wissen solltest

Das Alkohol und Antibiotika nicht miteinander kombiniert werden sollten, wird von einigen als Mythos betrachtet, von anderen jedoch sehr ernst genommen. Wie ernst du dieses Thema wirklich nehmen solltest, welche Folgen eine solche Kombination haben k√∂nnte und f√ľr welche Antibiotika diese Vorgabe nicht gilt, wollen wir unter anderem nun genauer unter die Lupe nehmen.

Was sind Antibiotika?

Antibiotika sind Arzneimittel, die wirksam gegen Bakterien und andere Mikroorganismen verwendet werden und zur Bek√§mpfung von bakteriell ausgel√∂sten Infektionskrankheiten zum Einsatz kommen. H√§ufig k√∂nnen auch beispielsweise Mandel- und Lungenentz√ľndungen einen bakteriellen Ursprung haben und dementsprechend eine Antibiotikabehandlung ben√∂tigen. (1)

Nicht jedes Antibiotikum wirkt dabei gegen jedes Bakterium. Deshalb werden sie aufgrund ihres Wirkungsspektrums voneinander unterschieden. Breitband- oder Breitspektrum Antibiotika wirken gegen sehr viele Bakterien, w√§hrend Schmalspektrum Antibiotika nur auf bestimmte Bakterien wirken und somit etwas schonender f√ľr den K√∂rper sind.

Weiterhin gibt es die sogenannten Reserveantibiotika, die nur dann zum Einsatz kommen, wenn eine Antibiotikaresistenz entwickelt wurde, die normalen Antibiotika also nicht mehr wirken. Sie werden aber auch bei sehr starken oder seltenen Infektionen verwendet.

Damit das verwendete Antibiotikum auch seine volle Wirkung entfalten und gegen die bakteriellen Erreger vorgehen kann, muss vor allem auf die richtige Einnahme geachtet werden. Dazu geh√∂rt nicht nur die Einnahme des Antibiotikums √ľber den gesamten vorgegeben Zeitraum, sondern bei einigen Antibiotika auch der Verzicht auf Alkohol. (9)

Wie wirken Antibiotika?

Antibiotika helfen dem körpereigenen Abwehrsystem, krankmachende Bakterien zu bekämpfen. Einige Bakterien werden dabei direkt vom Antibiotikum abgetötet, anderen wiederum werden daran gehindert, sich zu vermehren.

Da Antibiotika nicht nur krankmachende, sondern auch f√ľr uns n√ľtzliche Bakterien angreifen, gilt es diese so oft wie notwendig und so selten wir m√∂glich zu verwenden. (1)

Verschiedene Antibiotika k√∂nnen von sich aus w√§hrend der Einnahme f√ľr bestimmte Nebenwirkungen sorgen, wie zum Beispiel:

  • Magen-Darm-Beschwerden: Durchfall, √úbelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen (1,2,3)
  • Allergische Reaktionen: Juckreiz oder R√∂tung der Haut (1,2,4)
  • Pilzinfektionen (1,2,4)
  • Kopfschmerzen (2)
  • Schlafst√∂rungen (2)

Die h√§ufige Anwendung von Antibiotika kann zudem zu einer Resistenz gegen diese f√ľhren. Das ist jedoch nicht etwas, was auf die leichte Schulter genommen werden sollte, da der K√∂rper bei einer bakteriellen Infektion auf eben dieses Medikament angewiesen ist, um die Krankheit bek√§mpfen zu k√∂nnen. Reserveantibiotika k√∂nnen in diesen F√§llen zum Gl√ľck oft weiterhelfen.

Keine Wirkung haben Antibiotika dagegen bei Krankheiten, die aufgrund von Viren ausgelöst wurden. So können beispielsweise Erkältungen oder auch die Grippe nicht damit behandelt werden. (3)

Warum sollte bei der Einnahme von Antibiotika auf Alkohol verzichtet werden?

Bist du erkrankt, ist dein K√∂rper mit der Bek√§mpfung der Krankheitserreger besch√§ftigt. Der Konsum von Alkohol ist dann eine zus√§tzliche Belastung f√ľr deinen K√∂rper, da der Alkohol von diesem abgebaut werden muss. Unabh√§ngig davon, ob du nun Medikamente einnimmst oder nicht, w√§re es daher empfehlenswert, auf Alkohol zu verzichten. So kann dein K√∂rper sich ausschlie√ülich auf die Genesung konzentrieren, ohne zus√§tzlich mit dem Alkohol in deinem K√∂rper besch√§ftigt zu sein. (9)

Nimmst du Medikamente zu dir, k√∂nnen diese in Kombination mit dem Alkohol zu Nebenwirkungen f√ľhren. Grunds√§tzlich w√§re es daher ratsam, w√§hrend der Einnahme von Medikamenten auf Alkohol zu verzichten. Der Verzicht auf Alkohol ist dabei nicht bei jedem Antibiotikum notwendig. Ein grunds√§tzliches Alkoholverbot gibt es also nicht. Es gibt jedoch einige Antibiotika, bei denen es h√∂chst ratsam ist, auf Alkohol zu verzichten, da sich ihre Wirkstoffe nicht gut mit Alkohol vertragen. (7)

  • Cotrimoxazol: Sulfonamide vertragen sich nicht gut mit Alkohol. Diese Antibiotika sind durch den enthaltenen Wirkstoff Cotrimoxazol auf der Packungsbeilage zu erkennen. Sie werden meist f√ľr Harnwegsinfektionen, Nasennebenh√∂hlenvereiterung oder auch schweren Lungenentz√ľndungen verwendet.
  • Metronidazol und Cephalosporine: Der Wirkstoff Metronidazol vertr√§gt sich ebenfalls nicht gut mit Alkohol. Diese Antibiotika werden oft in Kombination mit einigen Wirkstoffen der Antibiotikagruppe Cephalosporine f√ľr beispielsweise Entz√ľndungen in bestimmten Bereichen des Darms verwendet.
  • Doxycyclin und Erythromycin: Auch bei der Einnahme von Doxycylin und Erythromycin sollte auf Alkohol verzichtet werden. Sie geh√∂ren beide zu den Breitband Antibiotika und werden unter anderem zur Behandlung von Atemwegserkrankungen und Chlamydien verwendet.
  • Ciprofloxacin: Einige Antibiotika sind bereits von sich aus f√ľr starke Nebenwirkungen bekannt und sollten daher nicht mit Alkohol kombiniert werden. Ciprofloxacin ist eines davon. Es geh√∂rt zu den Reserveantibiotika und wird beispielsweise bei Hirnhautentz√ľndungen eingesetzt.
Zwei Männer beim Bier trinken

Auch wenn es dir vor allem in Gesellschaft schwerfällt, auf Alkohol zu verzichten, so ist es bei einer Erkrankung und der Einnahme von Antibiotikum doch ratsam, um unnötige Nebenwirkungen zu vermeiden. (Quelle: Wil Stewart / Unsplash)

Auch wenn nicht alle Antibiotika eine Unvertr√§glichkeit mit Alkohol aufweisen, so ist bei den hier aufgef√ľhrten Vorsicht geboten. Bist du dir bei dem f√ľr dich verschriebenen Antibiotikum unsicher, dann frag am besten deinen Arzt oder Apotheker und lass dich dar√ľber in Kenntnis setzen, was erlaubt ist und worauf du im bestenfalls verzichten solltest.

Welche Folgen kann der Alkoholkonsum trotz Einnahme von Antibiotika haben?

Vor allem bei den eben aufgef√ľhrten Antibiotika wird empfohlen, w√§hrend der Einnahme auf Alkohol zu verzichten. Doch was kann passieren, wenn du dich nicht daran h√§ltst?

Werden Antibiotika eingenommen, die nicht mit Alkohol verträglich sind, so können bei Alkoholkonsum allgemein folgende Nebenwirkungen auftreten:

  • Kopfschmerzen, Migr√§ne (4,5)
  • √úbelkeit (4,6)
  • Schwindel (6)
  • Erbrechen (4,5,6)
  • Herzrhythmusst√∂rungen (4)
  • Blutdruckabfall (4)
  • Kr√§mpfe (5)
  • Abgeschw√§chte Wirkung des Antibiotikums (5)

Welche Folgen der Alkoholkonsum während der Einnahme von Antibiotikum im Endeffekt hat, hängt von den Inhaltsstoffen des Medikaments ab. Weiterhin ist wichtig, ob das Antibiotikum in Leber oder Niere verstoffwechselt wird. Vor allem bei Menschen mit chronischen Leber- und Nierenschäden kann der Alkoholkonsum während der Antibiotika-Einnahme schwere Folgen haben.

Alkoholkonsum kann zu einer geringeren Wirksamkeit des Antibiotikums f√ľhren.

Das Breitband Antibiotikum Doxycylin beispielsweise sollte nicht mit Alkohol kombiniert werden, da es in der Leber verstoffwechselt wird. Durch den Konsum von Alkohol erh√∂ht sich die Aktivit√§t der Leber, da der K√∂rper versucht, den Alkohol abzubauen. Dies f√ľhrt jedoch dazu, dass auch das Antibiotikum schneller abgebaut wird, als es sollte.

Die Wirkung des Antibiotikums wird dadurch verringert, was wiederum zur Folge haben kann, dass nicht alle Bakterien get√∂tet werden und sich somit weiterhin vermehren k√∂nnen. Der bakterielle Infekt w√ľrde in dem Fall bleiben und weiterhin mit Antibiotika behandelt werden m√ľssen, was wiederum die Gefahr einer Antibiotikaresistenz erh√∂hen w√ľrde. (9)

Bestimmte Antibiotika k√∂nnen das Enzym hemmen, welches f√ľr den Alkoholabbau im K√∂rper zust√§ndig ist.

Sulfonamide, Metronidazol und manche Cephalosporine hingegen geh√∂ren zu den Antibiotika, die das Enzym Acetaldehyddehydrogenase hemmen, welches f√ľr den Abbau des Ethanolmetaboliten Acetaldehyd bzw. dessen Umwandlung in Essigs√§ure verantwortlich ist. Genauer gesagt, sie hemmen den K√∂rper dabei, den konsumierten Alkohol abzubauen.

Wird das Enzym nicht zur Gen√ľge abgebaut, so kann es zum Acetaldehydsyndrom (auch: Antabus-Effekt ) kommen. In diesem Fall w√ľrde das toxische Acetaldehyd kumulieren und f√ľr Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Zittern, Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Schwindel und Herzrasen sorgen. (8,10)

Kurz gesagt: der Alkohol w√ľrde sich im K√∂rper sammeln, was dazu f√ľhren k√∂nnte, dass man sich mit dem Alkoholkonsum selbst vergiften w√ľrde und der K√∂rper dementsprechend unteranderem mit den eben aufgef√ľhrten Nebenwirkungen reagieren k√∂nnte.

Wie lange sollte nach der Einnahme von Antibiotika auf Alkohol verzichtet werden?

Zu aller erst solltest du darauf achten, das verschriebene Antibiotikum, wie zeitlich vorgeschrieben, ganz zu Ende einzunehmen, selbst wenn du dich bereits vorher besser f√ľhlst. Nach Einnahme der letzten Dosis ist es ratsam, mindestens drei Tage bis hin zu einer Woche mit dem Alkoholkonsum zu warten.

Die Wirkung des eingenommenen Antibiotikums kann noch nach der letzten Einnahme f√ľr eine Zeit anhalten und demnach bei nur kurz darauf folgendem Alkoholkonsum f√ľr Nebenwirkungen sorgen. Zudem braucht der K√∂rper nach einer bakteriellen Infektion und dem verwendeten Antibiotikum erst einmal Ruhe, um sich erholen zu k√∂nnen und zu regenerieren.

Welche Antibiotika vertragen sich mit Alkohol?

Neben den Antibiotika, die sich nicht wirklich gut mit Alkohol vertragen, gibt es tatsächlich welche, die es tun. Antibiotika mit dem Wirkstoff Cefuroxim, welches zur der Gruppe der Cephalosporine gehört, erlauben es dir, auch mal ein Glas Sekt, Wein, Bier oder ähnliches zu trinken, ohne dass es zu einer Wechselwirkung zwischen Alkohol und Antibiotikum kommt.

Um jedoch sicherzugehen, ob es sich bei deinem Antibiotikum um ein solches handelt, solltest du dir die Wirkstoffe genau ansehen und deinen Arzt oder Apotheker um Rat fragen. Denn je nach verschriebenem Antibiotikum fällt die Empfehlung, auf Alkohol zu verzichten, aufgrund der verschiedenen Antibiotika, unterschiedlich aus.

Allgemein w√§re es ratsam, auf jegliche Alkoholmengen f√ľr die Zeit der Einnahme eines Antibiotikums zu verzichten, unabh√§ngig davon, ob das Medikament sich mit Alkohol vertr√§gt oder nicht.

Nicht nur, um sicherzugehen, dass keine Nebenwirkungen auftreten, sondern vor allem auch, um deinen durch die Krankheit geschwächten Körper nicht noch weiter durch Alkohol zu belasten.

Was kann ich tun, wenn ich trotz Antibiotika-Einnahme nicht auf den Alkohol verzichten kann?

Bist du schwer erkrankt und musst daher Antibiotika zu dir nehmen, kannst oder m√∂chtest du jedoch nicht auf Alkohol verzichten, w√§re es ratsam, den eigenen Alkoholkonsum zu √ľberdenken. Denn es w√§re m√∂glich, dass ein chronischer Alkoholmissbrauch oder aber eine Alkoholsucht vorliegt. (9)

Ein solcher Alkoholkonsum kann das Immunsystem dauerhaft schw√§chen. Dies kann wiederum dazu f√ľhrt, dass der K√∂rper anf√§lliger f√ľr Infektionen und auch andere Erkrankungen ist und man so h√§ufiger erkrankt.

So wäre es in einem solchen Fall empfehlenswert, einen Arzt aufzusuchen, um den Verdacht einer solchen Erkrankung zu besprechen und bei einer entsprechenden Diagnose gemeinsam zu entscheiden, wie diese behandelt werden kann.

Fazit

Von einem grundsätzlichen Alkoholverbot während der Einnahme von Antibiotika kann im Endeffekt also nicht die Rede sein. Doch solltest du dich auf jeden Fall informieren, ob das dir verschriebene Medikament zu jenen gehört, die mit Alkohol verträglich sind oder zu denen, die in Kombination mit Alkohol negative Folgen haben können.

Selbst wenn dein Antibiotikum eine Alkoholvertr√§glichkeit aufweist, w√§re es ratsam, die Notwendigkeit des Alkoholkonsums w√§hrend der Einnahme zu √ľberdenken. Nicht nur die Erkrankung selbst, sondern auch das Antibiotikum schw√§chen den K√∂rper. Der Konsum von Alkohol w√ľrde zu einer zus√§tzlichen Belastung deines K√∂rpers f√ľhren, und dies in einer Zeit, in der er Ruhe ben√∂tigt, um sich gegen die Krankheit wehren zu k√∂nnen und zu genesen.

Einzelnachweise

  1. √Ąrztliches Zentrum f√ľr Qualit√§t in der Medizin (√ĄZQ); Im Auftrag von: Kassen√§rztliche Bundesvereinigung (KBV) und Bundes√§rztekammer (B√ĄK); Antibiotika - Was Sie wissen sollten; Patienteninformation; 09/2016.
  2. Nicole Ecke, Mag. Pharm. Christa Wenkoff; Antibiotika; Mini Med Studium; 07/2017.
  3. Bundeszentrale f√ľr gesundheitliche Aufkl√§rung; Europ√§ischer Antibiotikatag am 18. November 2016 - BZgA gibt Empfehlungen f√ľr den richtigen Umgang mit Antibiotika; 11/2016.
  4. Bundeszentrale f√ľr gesundheitliche Aufkl√§rung; Antibiotika.
  5. Schweizerische Fachstelle f√ľr Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA); Zu Risiken und Wechselwirkungen von Alkohol und Medikamenten; 03/2009.
  6. Ebbers, B.; Gef√§hrliche Mischung; Heilberufe 68, 34‚Äď36; 09/2016.
  7. Petra Zagermann-Muncke; Medikamente und Alkohol - Ein Gläschen in Ehren; Pharmazeutische Zeitung; Ausgabe 01/2004.
  8. DAZ Unabh√§ngige pharmazeutische Zeitschrift f√ľr Wissenschaft und Praxis, Bitte Meiden Sie Alkohol!; 26/2016.
  9. Betty Ford Klinik; Antibiotika und Alkohol: Mögliche Wechselwirkungen und andere Risiken.
  10. Dominic Prinz; Acetaldehydsyndrom; DocCheck Flexicon; 12/2016.
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