Anzeichen von Magnesiummangel: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Anzeichen von Magnesiummangel: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Du f√ľhlst dich oft schlapp, leidest unter Wadenkr√§mpfen oder zeigst weitere Anzeichen eines Magnesiummangels? Dann solltest du diese Anzeichen nicht untersch√§tzen oder sogar ignorieren. Magnesium ist ein essenzielles Mineral, das an unz√§hligen Stoffwechselprozessen in unserem K√∂rper beteiligt ist. Dennoch kann dieser den Mineralstoff nicht selbst produzieren und ist auf eine Magnesiumzufuhr durch Nahrung angewiesen.

Zus√§tzlich zu einer magnesiumhaltigen Ern√§hrung gibt es zahlreiche Nahrungserg√§nzungsmittel zur Behandlung von Magnesiummangel. Erh√§ltlich sind diese in Apotheken, Drogerien und jedem Supermarkt. Mit diesen Magnesium-Pr√§paraten kannst du deinen Magnesium-Speicher wieder auff√ľllen.

Anhand dieses Artikels erf√§hrst du warum Magnesium so wichtig f√ľr unseren K√∂rper ist und wie du Magnesiummangel erkennen und behandeln kannst. Des Weiteren sollst du dar√ľber aufgekl√§rt werden, wann und ob Nahrungserg√§nzungsmittel sinnvoll gegen Anzeichen von Magnesiummangel sind.

Das Wichtigste in K√ľrze

  • Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der f√ľr unseren K√∂rper und die damit verbundenen Prozesse essenziell ist. Das Mineral befindet sich haupts√§chlich in den Knochen und der Skelettmuskulatur. Dar√ľber hinaus beeinflusst es den Herzmuskel, die Muskulatur der Organe und viele Enzymsysteme. (1)
  • Unser K√∂rper kann das Mineral nicht selbst herstellen, weswegen es √ľber die Nahrung aufgenommen werden muss. Ein auftretender Magnesiummangel kann Anzeichen f√ľr Krankheiten im Magen-Darm-Trakt sein oder durch starkes Schwitzen, Medikamente oder hormonelles Ungleichgewicht entstehen.
  • Sollte ein Magnesiummangel auftreten und sich nicht durch ausgewogene Ern√§hrung beheben lassen, kann mit magnesiumhaltigen Nahrungserg√§nzungsmitteln nachgeholfen werden. Unter den Magnesium-Pr√§paraten gibt es verschiedene Darreichungsformen

Anzeichen von Magnesiummangel mit : Was du wissen solltest

Magnesium kommt sowohl in Mineralien, als auch in Pflanzen vor. F√ľr den menschlichen K√∂rper ist das Mineral nicht wegzudenken. Der lebenswichtige Mineralstoff spielt f√ľr den gesamten Organismus eine essenzielle Rolle. In den folgenden Abschnitten erf√§hrst du genaueres √ľber die Aufgaben von Magnesium, wieso das Mineral so wichtig f√ľr unseren K√∂rper ist und was Nahrungserg√§nzungsmittel damit zu tun haben.

Welche Aufgaben √ľbernimmt Magnesium im K√∂rper?

Das Mineral reguliert das Elektrolytgleichgewicht, ist f√ľr einen normalen Energiestoffwechsel verantwortlich und garantiert eine vitale Muskel- und Nervenfunktion. Dar√ľber hinaus ist Magnesium wichtig f√ľr den Aufbau und Erhalt von gesunden Z√§hnen und Knochen.

Magnesium aktiviert Adenosintriphosphat, bekannt als ATP, welcher als Energiespeicher und -träger in Zellen fungiert. ATP kontrolliert demnach energieliefernde Prozesse.

In Verbindung mit Magnesium entfaltet ATP seine vollst√§ndige Kraft und sorgt f√ľr Energie und Antrieb. Aufgrund dessen tr√§gt Magnesium zu einem gesunden und ausgeglichenen Energiestoffwechsel bei.

Diese Energie wird ebenfalls f√ľr die Muskel- und Nervent√§tigkeit ben√∂tigt. Magnesium dient dazu erh√∂hte Calcium-Werte auszugleichen und schafft es somit die Muskulatur zu entspannen. Kr√§mpfe und Verspannungen werden durch Magnesium gel√∂st, da es die Calciumzufuhr stoppt bzw. verringert. Auch f√ľr unsere Nervenzellen ist Magnesium unentbehrlich.

Steigt die Calcium-, Natrium- und Kalium-Konzentration in unserem Körper zu stark, sind die Nervenzellen leichter erregbar. Somit können Krämpfe in den Muskeln entstehen. Durch Magnesium wird die Erregbarkeit der Nervenzellen gesenkt. (2)

Wie hoch ist der tägliche Magnesiumbedarf?

Der individuelle Tagesbedarf an Magnesium h√§ngt von verschiedenen Lebenssituationen ab, weswegen ein Magnesiummangel entstehen kann. In der folgenden Tabelle erf√§hrst du welche t√§glichen Mengen an Magnesium durch die Deutsche Gesellschaft f√ľr Ern√§hrung (DGE) empfohlen werden.

Alter Magnesiumbedarf männlich (in Milligramm) Magnesiumbedarf weiblich (in Milligramm)
1 bis 4 Jahre 80 80
4 bis 7 Jahre 120 120
7 bis 10 Jahre 170 170
10 bis 13 Jahre 230 250
13 bis 15 Jahre 310 310
15 bis 25 Jahre 400 310
25 bis 51 Jahre 350 300
51 bis 65 Jahre 350 300
65 Jahre und älter 350 300
Schwangere Frauen / 310
Stillende Frauen / 390

Die Empfehlung des t√§glichen Magnesiumbedarfs f√ľr Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene lautet somit 300 bis 400 Milligramm pro Tag.

Welche Ursachen sind f√ľr Magnesiummangel verantwortlich?

Du fragst dich jetzt sicher wie ein Magnesiummangel (Hypomagnesi√§mie) √ľberhaupt entsteht und woran man diesen erkennt. Bei Magnesiummangel besteht eine geringe Konzentration von Magnesium im Blut.

Magnesiummangel tritt auf, wenn zu wenig Magnesium aufgenommen wird oder der Körper zu viel von diesem Mineral verliert.

Normalerweise verhindern spezielle Mechanismen des K√∂rpers, dass zu viel Magnesium abgesto√üen wird. Ebenfalls unterst√ľtzen diese Mechanismen die Magnesiumaufnahme aus dem Darm.

Mangel-Symptome k√∂nnen bereits in der Kindheit auftreten. Vor allem bei Jugendlichen ist Magnesiummangel stark verbreitet, da diese einen erh√∂hten Magnesiumbedarf haben. Folgende Risikofaktoren k√∂nnen zu Magnesiummangel f√ľhren:

  • Einseitige Ern√§hrung/ Essst√∂rungen
  • Durchfall/ Erbrechen (St√∂rungen im Mineralstoffhaushalt)
  • Fieber (Fl√ľssigkeitsverlust)
  • Leistungssport (erh√∂hte Schwei√üproduktion) (3)
  • Regelblutung
  • Schwangerschaft
  • gest√∂rte Magnesiumaufnahme im Darm
  • Medikamente (Nebenwirkungen)
  • Diabetes
  • Stress
  • Alkoholismus

Hypomagnesiämie verläuft meist unbemerkt. Erst bei sehr geringen Konzentration macht sich der Mangel mit Beschwerden bemerkbar.

Welche Anzeichen treten bei Magnesiummangel auf?

Magnesium ist f√ľr unz√§hlige wichtige Aufgaben im K√∂rper verantwortlich. Der K√∂rper muss bei unzureichender Magnesiummenge auf seine Reserven aus den Knochen und Z√§hnen zur√ľckgreifen. Starker Magnesiummangel macht sich daher sp√ľrbar bemerkbar. H√§ufige Symptome sind Muskelzucken, Muskelkr√§mpfe und M√ľdigkeit.

Wie bereits erw√§hnt ist Magnesium wichtig f√ľr die Regulation der Muskeln.

Zuckende Augenlider, verkrampfte Waden und schmerzhafte Muskelverspannungen sind Anzeichen f√ľr eine eingeschr√§nkte Magnesiumversorgung. Aus diesem Grund m√ľssen vor allem Leistungssportler auf eine magnesiumreiche Ern√§hrung achten. F√ľr sportlich aktive Menschen ist eine erh√∂hte Magnesiumversorgung besonders wichtig.

Hast du dich bereits √∂fter gefragt, warum du andauernd ersch√∂pft, kraftlos und m√ľde bist? Dann k√∂nnte dieses Empfinden Anzeichen f√ľr eine unzureichende Magnesiumversorgung sein. Das Mineral hat nicht nur eine belebende Funktion f√ľr den K√∂rper, sondern reguliert auch die Psyche.

F√ľr depressive Verstimmungen und geistige Anspannungen k√∂nnte ein bestehender Magnesiummangel verantwortlich sein. Durch eine verbesserte Magnesiumverabreichung sind positive Effekte zu erwarten.

Welche Folgen entstehen durch Magnesiummangel?

Magnesiummangel sollte m√∂glichst schnell behandelt werden, da eine unzureichende Magnesiumversorgung den gesamten Mineralhaushalt beeinflussen kann. Eine Folge kann z. B. eine sinkende Kalium- und Kalziumkonzentration sein. Diese Mineralstoffe sind f√ľr wichtige K√∂rperfunktionen notwendig und sorgen z. B. f√ľr einen normalen Herzschlag.

Langfristige Folgen von Magnesiummangel:

  • Nervosit√§t (4) / Herzrasen
  • Vergesslichkeit/ Konzentrationsst√∂rungen (5)
  • Taubheit/ Kribbeln im K√∂rper
  • Kopfschmerzen/ Migr√§ne
  • Schlafst√∂rungen
  • Reizbarkeit
  • Gewichtsverlust

Wenn Magnesiummangel unbehandelt bleibt, kann dieser somit schwerwiegende Folgen haben. Andersrum gehen die Symptome bei rechtzeitiger Behandlung schnell wieder zur√ľck.

Frau hat Kopfschmerzen

Andauernde Erschöpfungszustände können ein Anzeichen von Magnesiummangel sein. (Bildquelle: Carolina Heza / Unsplash)

Bei Magnesiummangel ist rechtzeitiges Entgegenwirken sehr wichtig. Neben der Magnesiumaufnahme durch geeignete Nahrung kann der Mineralstoff dem K√∂rper auch in Form eines Nahrungserg√§nzungsmittels zugef√ľhrt werden.

Welche Rolle spielen Nahrungsergänzungsmittel bei der Behandlung von Magnesiummangel?

Magnesium ist eines der meistverkauften Nahrungserg√§nzungsmittel. Das Mineral sorgt f√ľr einen gesunden Energiestoffwechsel und ist an Muskelfunktionen beteiligt.

Fehlt dem Körper Magnesium, kann es zu Erschöpfung und Muskelkrämpfen kommen.

Gesunde Menschen, die sich ausgewogen ern√§hren, nehmen durch die magnesiumreiche Nahrung gen√ľgend von dem Mineral zu sich. Sportler, Jugendliche und stillende oder schwangere Frauen haben einen erh√∂hten Magnesiumbedarf.

Diese Bev√∂lkerungsgruppen greifen daher oftmals zus√§tzlich zur t√§glichen Ern√§hrung zu magnesiumhaltigen Supplements. Nahrungserg√§nzungsmittel k√∂nnen eine sinnvolle Erg√§nzung sein, wenn √ľber die Nahrung nicht gen√ľgend Magnesium aufgenommen wird. (6)

Nahrungserg√§nzungsmittel sollen die Magnesiumzufuhr verbessern. Diese Supplements enthalten Magnesium haupts√§chlich in Form von Magnesiumcitrat. Die organische Verbindung ist f√ľr eine verbesserte Aufnahme in den K√∂rper bekannt. Magnesiumhaltige Nahrungserg√§nzungsmittel sollen somit zu einem ausgeglichenen Magnesiumspiegel beitragen.

Wann ist das Einnehmen von Nahrungsergänzungsmitteln zum Aufbau des Magnesiumhaushalts sinnvoll?

Magnesium kann zu jeder Tageszeit eingenommen werden, egal ob vor oder nach den Mahlzeiten. Solltest du unter nächtlichen Wadenkrämpfen leiden, ist es sinnvoll das Magnesiumpräparat am Abend einzunehmen.

Hierdurch kann der Magnesiumspiegel in der Nacht reguliert werden. Bei regelmäßiger Einnahme ist es möglich, dass Krämpfen langfristig vorgebeugt wird. Grade Personen, die viel Sport treiben, sollten vermehrt auf ihren täglichen Magnesiumbedarf achten und im Zweifel zu Präparaten greifen.

Achte allerdings darauf, dass du deinen t√§glichen Magnesiumbedarf nicht √ľberschreitest, da dies zu Durchfall f√ľhren kann. Des Weiteren muss auf eine ausreichende Einnahmedauer geachtet werden.

Es kann einige Wochen dauern, bis der Mangel ausgeglichen ist und der Magnesiumspeicher nachhaltig wieder aufgef√ľllt ist. Die Einnahme sollte vorerst fortgesetzt werden, auch wenn akute Symptome nachlassen, um einen konstanten Ausgleich des Magnesiumhaushalts zu garantieren.

Welche Nahrungsergänzungsmittel gibt es, um Anzeichen von Magnesiummangel zu beseitigen?

Magnesium ist in unterschiedlichen Dosierungen, Geschmacksrichtungen und Darreichungsformen in der Apotheke, der Drogerie und dem Supermarkt erhältlich. Unter den Magnesiumpräparaten gibt es folgende Darreichungsformen.

Brausetabletten

Die Brausetabletten werden in einem Glas Wasser aufgelöst und anschließend getrunken.

Grundsätzlich reichen niedrig dosierte Magnesium-Brausetabletten. Bei durch den Arzt nachgewiesenem Magnesiummangel kann die Einnahme von höher dosierten Brausetabletten empfohlen werden.

Kapseln

Magnesium-Kapseln erleichtern die Magnesiumversorgung, da anstatt mehrerer Magnesium-Tabletten eine Kapsel täglich ausreichend ist.

Neben Tabletten sind Kapseln die schnellste Methode Magnesium einzunehmen.

Micro-Pellets

Micro-Pellets bieten eine besonders praktische Möglichkeit Magnesium einzunehmen, da kein Wasser benötigt wird. Die Pellets zur Einnahme direkt auf die Zunge geben, zergehen lassen und herunterschlucken.

Wenn dich der Gedanke an unappetitliche Nahrungserg√§nzungsmittel und das Schlucken von Tabletten abschreckt, sind die Pellets eventuell eine M√∂glichkeit f√ľr dich.

Trinkgranulat

Magnesium-Granulat wird genauso wie eine Brausetablette in einem Glas Wasser aufgelöst und anschließend getrunken. Diese Darreichungsform ist in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich.

Magnesium-Trinkgranulat ist hoch dosiert und bietet eine Alternative zu den herkömmlichen Brausetabletten.

Was solltest du beachten, wenn du deinen Magnesiumhaushalt mit Nahrungsergänzungsmitteln stärkst?

Wichtig ist, dass du dich vor der Einnahme von Magnesium-Supplements mit deinem K√∂rper und den Pr√§paraten auseinandersetzt. Nur so kann das gew√ľnschte Ergebnis erzielt und Nebenwirkungen ausgeschlossen werden.

Empfehlenswert sind handels√ľbliche Nahrungserg√§nzungsmittel mit einer Dosierung von 100 bis 300 Milligramm. Bei einer akuten √úberdosierung kann es zu Durchfall, Ersch√∂pfung, Blutdruckabfall, √úbelkeit, Atemdepression und Wahrnehmungsst√∂rungen kommen. Solltest du √ľber einen l√§ngeren Zeitraum zu viel Magnesium eingenommen haben oder unter Nierensch√§den leiden, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Um eine Überdosierung zu vermeiden, empfiehlt es sich mehrmals täglich kleine Mengen Magnesium einzunehmen, anstatt einmal täglich eine hohe Dosis. Somit kann der Körper den Mineralstoff am besten verarbeiten.

Wie wirksam sind Nahrungsergänzungsmittel, um Anzeichen von Magnesiummangel zu beseitigen?

Die Wirksamkeit von Nahrungsergänzungsmitteln gegen Anzeichen von Magnesiummangel bei schwangeren Frauen, alten Menschen und Sportlern ist nicht ausreichend durch Studien belegt.

Es ist leider wissenschaftlich kaum untersucht, ob Sportler durch das Einnehmen der Mineralien Krämpfen durch sportliche Belastung vorbeugen können.

Bez√ľglich der Wirksamkeit bei √§lteren Menschen existieren mehr Studien, es wird davon ausgegangen, dass Magnesium bei ihnen gegen Wadenkr√§mpfe helfen kann. Eine hundertprozentige Sicherheit besteht jedoch nicht. Eindeutig ist ebenfalls nicht zu sagen, ob Schwangere ihren Magnesiumbedarf durch Pr√§parate ausgleichen k√∂nnen. (7)

Insgesamt wird zwar davon ausgegangen, dass die genannten Personengruppen von magnesiumhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln profitieren, wissenschaftlich belegt ist dies jedoch nicht vollständig. (8) Des Weiteren können Diagnosen nur durch einen Arzt oder Ernährungsberater getroffen werden.

Ist es schädlich Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, die Anzeichen von Magnesiummangel beheben?

Der Körper benötigt im Normalfall täglich Magnesium. Zu hohe Mengen von diesem Mineralstoff sind jedoch schädlich. Aus diesem Grund sollten magnesiumhaltige Nahrungsergänzungsmittel nicht eingenommen werden, ohne zuvor ärztlichen Rat eingeholt zu haben. Nur so kann eine Überdosierung vermieden werden.

Bei einem Magnesium√ľberschuss, auch Hypermagnesi√§mie, befindet sich zu viel Magnesium im Blut. Dies kann mit harntreibenden Medikamenten behandelt werden. Jedoch sollte die Ursache vorher √§rztlich untersucht werden.

Denn es muss sich nicht zwangsl√§ufig um einen √úberschuss herbeigef√ľhrt von Nahrungserg√§nzungsmitteln handeln. Erkrankungen wie Nierenschw√§che und eine Schilddr√ľsenunterfunktion k√∂nnen ebenfalls der Ausl√∂ser sein. Sollte dies der Fall sein, kann es gef√§hrlich werden.

Welche Alternativen gibt es zu magnesiumhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln?

Magnesiummangel f√ľr zu Muskelkr√§mpfen und Erm√ľdungszust√§nden. Um diese Anzeichen zu verhindern, wird oft leichtfertig direkt zu Magnesium-Pr√§paraten gegriffen. Magnesiumhaltige Nahrungserg√§nzungsmittel sind oftmals zu hoch dosiert, wodurch Nebenwirkungen, wie Durchfall auftreten k√∂nnen.

Ab einer Menge von √ľber 2500 Milligramm pro Tag kann es sogar zu Blutdruckabfall und Muskelschw√§che kommen. In einigen F√§llen wird Magnesium in hohen Dosen tats√§chlich zur Behandlung von erh√∂htem Blutdruck verwendet. (9)

Ernährung

Eine magnesiumreiche Ernährung kann Anzeichen von Magnesiummangel beheben, Beschwerden lindern und sogar einem Mangel vorbeugen. Achte auf eine ausgewogene Ernährung, um deinen Magnesiumhaushalt aufrechtzuerhalten. (10)

Im Folgenden zeigen wir dir welche Lebensmittel du zu dir nehmen und welche du eher vermeiden solltest.

Empfohlene Lebensmittel Nicht empfohlene Lebensmittel
Weizenkleie zu viel Fette und Eiweiße
K√ľrbis- und Sonnenblumenkerne Speisesalz
Cashew- und Erdn√ľsse ballaststoffarme Fertigprodukte
Bitterschokolade/ Kakao viel weißer Zucker
Vollkornbrot Weißmehl
Haferflocken Kaffee
Bananen und Himbeeren Alkohol
Erbsen, Bohnen und Brokkoli Nikotin

Alkohol und Nikotin gehören weniger zu Lebensmitteln, als zu der Kategorie der Genussmittel, sind der Vollständigkeit halber dennoch mit aufgelistet.

Arzt aufsuchen

Fall du unter den bereits genannten Anzeichen von Magnesiummangel wie z. B. Muskelkr√§mpfen und Erm√ľdung leidest, empfehlen wir dir in jedem Fall einen Arzt aufzusuchen. Nur durch eine √úberpr√ľfung deiner Blutwerte kann sichergestellt werden, dass es sich nicht um ernsthafte Komplikationen handelt.

Arzt

Bei Anzeichen von Magnesiummangel ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen und sich untersuchen zu lassen. (Bildquelle: Online Marketing / Unsplash)

Nach einem Magnesiummangel-Test kann ein Arzt sagen, ob die Symptome mit Magnesium behandelbar sind und ob Nahrungserg√§nzungsmittel sinnvoll sind. Auch ein Ern√§hrungsberater kann bei Bedenken und Unsicherheiten Abhilfe schaffen und einen f√ľr dich bestens geeigneten Ern√§hrungsplan erstellen.

Fazit

Wir empfehlen bevor du dir Magnesium-Pr√§parate zur Behebung von Magnesiummangel-Anzeichen kaufst, einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann dir Gewissheit dar√ľber verschaffen, ob du an Magnesiummangel leidest.

Andernfalls riskierst du eine √úberdosierung mit magnesiumhaltigen Nahrungserg√§nzungsmitteln. Einige der Erg√§nzungsmittel k√∂nnen nur schlecht vom K√∂rper aufgenommen werden und verursachen teilweise sogar unerw√ľnschte Nebenwirkungen wie Durchfall und Bl√§hungen.

Meist l√§sst sich der Magnesiumbedarf √ľber eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ern√§hrung decken. In einigen Sonderf√§llen und bestimmten Lebenssituationen wie z. B. bei erh√∂htem Wasserverlust, im Alter, in der Schwangerschaft, bei Leistungssportlern und bei bestimmten Erkrankungen k√∂nnen Supplements jedoch hilfreich sein. Lass dich diesbez√ľglich von deinem Arzt beraten.

Einzelnachweise

  1. Friedman JM. Leptin and the regulation of body weight. Keio J Med. 2011;60(1):1-9. doi:10.2302/kjm.60.1
  2. Vaidya A, Williams JS, Forman JP. The independent association between 25-hydroxyvitamin D and adiponectin and its relation with BMI in two large cohorts: the NHS and the HPFS. Obesity (Silver Spring). 2012;20(1):186-191. doi:10.1038/oby.2011.210
  3. Ruan H, Dong LQ. Adiponectin signaling and function in insulin target tissues. J Mol Cell Biol. 2016;8(2):101-109. doi:10.1093/jmcb/mjw014
  4. Aliasghari F, Yaghin NL, Mahdavi R. Relationship between hedonic hunger and serum levels of insulin, leptin and BDNF in the Iranian population. Physiol Behav. 2019;199:84-87. doi:10.1016/j.physbeh.2018.11.013
  5. Kennel KA, Drake MT, Hurley DL. Vitamin D deficiency in adults: when to test and how to treat. Mayo Clin Proc. 2010;85(8):752-758. doi:10.4065/mcp.2010.0138
  6. Sahota O. Understanding vitamin D deficiency. Age Ageing. 2014;43(5):589-591. doi:10.1093/ageing/afu104
  7. Macdonald HM, Mavroeidi A, Barr RJ, Black AJ, Fraser WD, Reid DM. Vitamin D status in postmenopausal women living at higher latitudes in the UK in relation to bone health, overweight, sunlight exposure and dietary vitamin D. Bone. 2008;42(5):996-1003. doi:10.1016/j.bone.2008.01.011
  8. Patrick RP, Ames BN. Vitamin D and the omega-3 fatty acids control serotonin synthesis and action, part 2: relevance for ADHD, bipolar disorder, schizophrenia, and impulsive behavior. FASEB J. 2015;29(6):2207-2222. doi:10.1096/fj.14-268342
  9. Prietl B, Treiber G, Pieber TR, Amrein K. Vitamin D and immune function. Nutrients. 2013;5(7):2502-2521. Published 2013 Jul 5. doi:10.3390/nu5072502
  10. Shahar DR, Schwarzfuchs D, Fraser D, et al. Dairy calcium intake, serum vitamin D, and successful weight loss. Am J Clin Nutr. 2010;92(5):1017-1022. doi:10.3945/ajcn.2010.29355
  11. Coutinho RCS, Santos AFD, Costa JGD, Vanderlei AD. Sun exposure, skin lesions and vitamin D production: evaluation in a population of fishermen. An Bras Dermatol. 2019;94(3):279-286. Published 2019 Jul 29. doi:10.1590/abd1806-4841.20197201
  12. Abbas MA. Physiological functions of Vitamin D in adipose tissue. J Steroid Biochem Mol Biol. 2017;165(Pt B):369-381. doi:10.1016/j.jsbmb.2016.08.004
  13. Mason C, Xiao L, Imayama I, et al. Vitamin D3 supplementation during weight loss: a double-blind randomized controlled trial [published correction appears in Am J Clin Nutr. 2014 Oct;100(4):1213]. Am J Clin Nutr. 2014;99(5):1015-1025. doi:10.3945/ajcn.113.073734
  14. Giovannucci E. Vitamin D, how much is enough and how much is too much?. Public Health Nutr. 2011;14(4):740-741. doi:10.1017/S1368980011000243
  15. Kim S, Stephens LD, Fitzgerald RL. How much is too much? Two contrasting cases of excessive vitamin D supplementation. Clin Chim Acta. 2017;473:35-38. doi:10.1016/j.cca.2017.08.004
  16. Davies JS, Poole CD. Vitamin D: too much of a good thing?. Br J Gen Pract. 2014;64(618):8-9. doi:10.3399/bjgp14X676276
  17. Kilim HP, Rosen H. Optimizing calcium and vitamin D intake through diet and supplements. Cleve Clin J Med. 2018;85(7):543-550. doi:10.3949/ccjm.85a.17106
  18. Rodr√≠guez-Rodr√≠guez E, Aparicio Vizuete A, S√°nchez-Rodr√≠guez P, Lorenzo Mora AM, L√≥pez-Sobaler AM, Ortega RM. Deficiencia en vitamina D de la poblaci√≥n espa√Īola. Importancia del huevo en la mejora nutricional [Vitamin D deficiency in Spanish population. Importance of egg on nutritional improvement]. Nutr Hosp. 2019;36(Spec No3):3-7. doi:10.20960/nh.02798
  19. Saltiel AR. Insulin Signaling in the Control of Glucose and Lipid Homeostasis. Handb Exp Pharmacol. 2016;233:51-71. doi:10.1007/164_2015_14
  20. Wang X, Sparks JR, Bowyer KP, Youngstedt SD. Influence of sleep restriction on weight loss outcomes associated with caloric restriction. Sleep. 2018;41(5):10.1093/sleep/zsy027. doi:10.1093/sleep/zsy027
  21. van der Valk ES, Savas M, van Rossum EFC. Stress and Obesity: Are There More Susceptible Individuals?. Curr Obes Rep. 2018;7(2):193-203. doi:10.1007/s13679-018-0306-y
  22. Kulda V. Metabolizmus vitaminu D [Vitamin D metabolism]. Vnitr Lek. 2012;58(5):400-404.
  23. Holick MF, Binkley NC, Bischoff-Ferrari HA, et al. Evaluation, treatment, and prevention of vitamin D deficiency: an Endocrine Society clinical practice guideline [published correction appears in J Clin Endocrinol Metab. 2011 Dec;96(12):3908]. J Clin Endocrinol Metab. 2011;96(7):1911-1930. doi:10.1210/jc.2011-0385
  24. Pourshahidi LK. Vitamin D and obesity: current perspectives and future directions. Proc Nutr Soc. 2015;74(2):115-124. doi:10.1017/S0029665114001578
Zur√ľck zum Blog
Vorheriger Beitrag

Nächster Beitrag

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Ver√∂ffentlichung freigegeben werden m√ľssen.