Immunsystem stärken mit Vitamin D: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Immunsystem stärken mit Vitamin D: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Das Immunsystem hat die Aufgabe den Körper vor schädlichen Stoffen wie Bakterien, Pilze, Viren zu schützen. Es ist das Abwehrsystem biologischer Organismen gegenüber fremden Substanzen. Ist es geschwächt, können Krankheitserreger wie Pilze, Viren und Parasiten schneller den Körper angreifen und machen krank.

In dem Artikel soll die Bedeutung des Immunsystems für den Körper und welche Rolle oder Wirkung Vitamin D überhaupt dabei einnimmt, sachlich-informativ erklärt und beschrieben werden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Immunsystem besteht aus verschiedenen Organen, Geweben, Zelltypen und Molekülen. Gemeinsam kämpfen sie gegen Krankheitserregern an und halten den Körper gesund.
  • Es wird zwischen einem angeborenen und adaptiven Immunsystem unterschieden. Sie haben jeweils unterschiedliche Wirkungen. Das angeborene Immunsystem wirkt antiviral und antibakteriell, das adaptive hingegen wirkt antientzündlich.
  • Vitamin D aktiviert die T-Zellen und Abwehrkörper, die wiederum die Aufgabe haben, dass Krankheitserreger erkannt und beseitigt werden können. Es hemmt auch Überreaktionen des Immunsystems, welches vor allem bei Autoimmunkrankheiten bedeutend ist.

Immunsystem stärken mit Vitamin D: Was du wissen solltest

Vitamin D ist an vielen Körperfunktionen beteiligt, auch das Immunsystem ist davon abhängig. Es stärkt das Immunsystem und fördert die Entwicklung der Immunzellen, die gegen Infektionen ankämpfen.

In folgenden Abschnitten werden die wichtigsten Fragen zum Immunsystem beantwortet.

Wie funktioniert das Immunsystem?

Das Immunsystem besteht aus verschiedenen Organen wie z.B. Knochenmark, Milz, Mandeln aber auch aus Geweben, Zelltypen und Molekülen. Die Blut- und Lymphgefäßen sind die Verbindungsstellen und Transportwege für die Immunzellen und wichtige Botenstoffe.

Das Immunsystem führt viele wichtige Funktionen aus, um den Menschen gesund zu halten. Es besitzt einen Abwehrmechanismus, der lebenswichtig ist. Zu den Aufgaben gehören unter anderem:

  • körperfremde Eindringlinge erkennen: Die weißen Blutzellen sind dafür verantwortlich Fremdkörper zu erkennen. Einige davon sind Bakterien, Pilze, Viren oder Parasiten.
  • Fremdkörper zerstören: Wird ein Antigen wahrgenommen, werden Antikörper gebildet, um den Eindringling zu bekämpfen
  • spezifische Immunsystem entwickeln: Der Körper bildet mit der Zeit ein immunologisches Gedächtnis. Das bedeutet, er speichert Informationen über Antigene, um bei einem erneuten Eindringen von ähnlichen Stoffen passend zu reagieren.
  • zwischen körpereigen und fremd unterscheiden: Diese Funktion ist äußerst von großer Bedeutung, da das Immunsystem sich vor allem mit körperfremden Zellen beschäftigt.

Das Immunsystem ist zwar dafür zuständig gegen körperfremde Stoffe anzukämpfen aber auch für physiologische Prozesse wie die Entwicklung, Reproduktion und Wundheilung. (1)

Wann ist es wichtig, das Immunsystem zu stärken?

Insbesondere bei Menschen, die bereits ein geschwächtes Immunsystem haben, welches durch einen ungesunden Lebensstil, Immundefekte, Infektionen, Medikamente oder Krankheiten verursacht werden können, ist darauf zu achten, dass es gestärkt werden soll. Denn je geschwächter das Immunsystem ist, umso leichter haben es Krankheitserreger in den Körper einzudringen.

Im Laufe des natürlichen Alterungsprozesses wird das Immunsystem bei älteren Menschen schwächer. Einer der Gründe ist, dass weniger B- und T-Zellen im Knochenmark und Thymus produziert wird. Außerdem nimmt auch die Funktion der reifen Lymphozyten in den sekundären lymphatischen Organen ab. (2)

Woran erkenne ich, dass das Immunsystem geschwächt ist?

Wenn das Immunsystem geschwächt ist, hartnäckige Krankheitserreger sich im Körper befinden oder mit einem unbekannten Erreger konfrontiert werden, kommt es zur Erkrankung. Die Anfälligkeit für Infektionen ist deutlich höher.

Grippe, Erkältungen mit Schnupfen, Husten und Halsschmerzen und Magen-Darm-Erkrankungen treten wesentlich häufiger auf. Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten können auf ein geschwächtes Immunsystem zurückgeführt werden.

Ein geschwächtes Immunsystem benötigt keine spezifische Behandlung, da es keine eigenständige Krankheit darstellt aber die Entstehung anderer Erkrankungen begünstigt. Das Ziel ist somit das Immunsystem präventiv zu stärken.

Welche Erkrankungen des Immunsystems gibt es?

Es gibt Immundefekte, die angeboren sein können und sich in einem sehr frühen Alter schon bemerkbar machen. In dem Fall weist das Immunsystem keine Abwehrreaktion auf, obwohl es seine Aufgabe wäre.

Eine der Erkrankungen des Immunsystems kann ein Immundefekt sein. Es wird auch als Immuninsuffizienz, Immundefizienz oder Immunmangelerkrankung bezeichnet. Hier wird das Abwehrsystem für eine Zeit oder auf Dauer geschwächt. Der Organismus ist nicht mehr fähig gegen Krankheitserreger anzukämpfen. Infolgedessen kann es vorkommen, dass Betroffene an Infektionskrankheiten leiden können. Ein Beispiel für eine Immuninsuffizienzerkrankung ist AIDS.

Desweiteren zählen auch Autoimmunerkrankungen zu Erkrankungen des Immunsystems.

Wenn eine Autoimmunerkrankung vorliegt, kann das Abwehrsystem nicht mehr zwischen körperfremde und körpereigene Stoffe differenzieren.

Es liegen außerdem chronische entzündliche Prozesse im Körper vor.

Zu den Autoimmunerkrankungen gehören zum Beispiel auch Schilddrüsenerkrankungen sowie Diabetes 1. Bei der Schilddrüsenerkrankung wie die Hashimoto-Thyreoiditis leiden Betroffene unter Symptome wie Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Gewichtszunahme. Sie kann für eine lange Zeit unentdeckt bleiben und die chronische Schilddrüsenentzündung weiter voranschreiten.

Diabetes 1 ist eine chronische Autoimmunerkrankung bei der insulinproduzierende Betazellen, die sich im Pankreas befinden, vom eigenen Immunsystem angegriffen werden. Wenn ein gewisser Anteil an Betazellen zerstört wird, führt dies zu einem Insulinmangel. (3)

Brille neben Taschentücher und Tasse

Das Immunsystem kämpft gegen potenzielle Krankheitserreger wie z.B. Viren, Bakterien, Parasiten und Pilzen an, um eine Erkältung bzw. Erkrankungen zu vermeiden. Es schützt den Körper vor allem, was fremd ist. (Bildquelle: Kelly Sikkema / unsplash)

Welche Rolle spielt Vitamin D bei der Stärkung des Immunsystems?

Überleitung, vorbeugend und während einer Erkältung

Vitamin D hat nicht nur die Aufgabe das Immunsystem zu regulieren, es wirkt auch gezielt auf Infektionskrankheiten und Autoimmunerkrankungen. Ein Mangel an Vitamin D kann zu einer höheren Autoimmunität und Anfälligkeit für Infektionen führen. Da es die Abwehrkräfte und auch das Immunsystem stärken soll, kann es Autoimmunerkrankungen, Typ-1-Diabetes und auch Krebserkrankungen helfen. (4)

Besteht im Körper ein Vitamin D-Mangel, ist das Immunsystem wesentlich anfälliger und die Abwehrkräfte schwächer. Vitamin D beeinflusst und steuert das angeborene und adaptive Immunsystem.

  • angeborenes/unspezifisches Immunsystem: Vitamin D regt die Produktion von körpereigenen Abwehrstoffen an, die antiviral und antibakteriell wirken. Es sorgt auch dafür, dass Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Pilzen und Parasiten durch Makrophagen, die Fresszellen, zerstört werden. Das angeborene Immunsystem besitzt Rezeptoren, die angeboren sind und Pathogene Sturkturen erkennen können. Vor allem die Toll-like Rezeptoren (TLRs) sind wichtig, denn wenn sie einen Krankheitserreger wahrnehmen, erhöhen sie die Produktion von aktivem Vitamin D, was dazu führt, dass mehr körpereigene Abwehrstoffe gebildet werden.
  • adaptives/erworbenes Immunsystem: In dem Fall übernimmt Vitamin D eine antientzündliche Wirkung. Dabei werden die TH1 und TH17 Zellen reduziert, die TH2 Zellen und regulativen T-Zellen hingegen angeregt. Dadurch können auch die Entstehung von Autoimmunerkrankungen verhindert werden (5), aufgrund der Verhinderung von Überreaktionen und auch die Bildung von Antikörpern kann dafür sorgen, dass Krankheitserreger gezielter bekämpft werden. (6)

Wann und für wen ist die Einnahmen von Vitamin D zur Stärkung des Immunsystems sinnvoll?

Da Vitamin D nur in einer begrenzten Anzahl von Lebensmitteln wie Lachs bzw. fettem Fisch, Leber, Fleisch, Eier und Milchprodukten vorhanden ist, ist meist eine Vitamin-D-Ergänzung nötig.

Die Produktion von Vitamin D ist von verschiedenen Faktoren wie z.B.:

  • Jahreszeit
  • Tageszeit
  • Hautfarbe
  • Kleidung
  • Alterung

abhängig.

Es gibt auch bestimmte Risikogruppen und -faktoren die dazu beitragen, dass der Körper zu einem Vitamin-D-Mangel neigt. Dazu gehören unter anderem:

  • Kinder unter 4 Jahren
  • Frauen über 50 Jahren
  • Männer über 70 Jahren
  • Schwangere
  • Dunkle Haut
  • Obesität

Was solltest du beachten, wenn du das Immunsystem mit Vitamin D stärkst?

Neben einem Vitamin-D-Mangel kann es auch zu einer Vergiftung von Vitamin D, indem eine zu große Menge dem Körper zugeführt wird. Vitamin D wird als fettlösliches Vitamin im Fett- und Muskelgewebe gespeichert.

Eine Vergiftung rein durch Nahrungsmittelzufuhr oder durch die körpereigene Bildung von Vitamin D ist nicht möglich.

Eine Vergiftung kann durch eine hohe Einnahme an Nahrungsergänzungsmittel, hochdosierten Medikamenten und auch angereicherten Lebensmittel verursacht werden.

Deswegen ist es wichtig zu beachten, dass eine gewisse Höchstmenge bei der Dosierung von Vitamin D nicht überschritten wird. Es sollten nicht mehr als 100 Mikrogramm insgesamt eingenommen werden. Nebenwirkungen wie Übelkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Verstopfung oder Dehydration können sonst die Folge sein oder auch zu ernsthaften Krankheiten wie Nierenverkalkung, Nierensteine oder zur reduzierten Nierenfunktion führen. (7)

Wie wirksam ist Vitamin D zur Stärkung des Immunsystems?

Vitamin D gehört zu denen die wir selbst bilden und auch speichern können. Genauer gesagt ist Vitamin D deswegen auch ein Hormon.

Es aktiviert in verschiedenen Vorgänge die Abwehrkräfte und übernimmt auch zentrale Funktionen bezüglich der Steuerung des Immunsystems. Vitamin D wirkt modulierend und kann so den Körper vor fehlgeleiteten Angriffen durch das eigene Immunsystem schützen.

Mädchen zeigt in die Luft hoch

Vitamin D kann durch die Nahrung zu sich genommen werden oder durch den menschlichen Körper selbst produziert. Das funktioniert jedoch nur unter Einwirkung von Sonnenlicht. (Bildquelle: Jude Beck / unsplash)

Leidet der Körper an einem Vitamin-D-Mangel, können nicht genug T-Zellen und andere Abwehrkörper aktiviert werden. Dadurch können Krankheitserreger im Blut und Gewebe nicht richtig erkannt werden. Somit trägt Vitamin D einen großen Teil dazu bei, dass der Körper vor Fremdkörpern geschützt wird und Infektionen verhindert werden.

Ist es schädlich Vitamin D Präparate einzunehmen, die das Immunsystem stärken?

Grundsätzlich ist eine Vitamin D Vergiftung durch eine zu hohe Zufuhr an Nahrungsergänzungsmittel oder angereicherte Lebensmittel eine Seltenheit. Jedoch kann es durchaus zu einer Überdosis kommen. Patienten, die eine Vitamin D Konzentration in der Menge zwischen 150 und 1220 ng/mL, haben Symptome wie Übelkeit, Schmerzen, Dehydratation und Appetitlosigkeit verspürt. Die Gründe sind auf Herstellerfehler, Überdosierung vom Patienten oder verschreibendem Arzt oder eine Kombination dieser Einflussfaktoren zurückzuführen. (8)

Hält man sich an die tägliche Höchstdosis an Vitamin D, sollte es zu keinen gesundheitlichen Problemen führen. Auch wenn eine Toxizität durch Vitamin D nicht häufig vorkommt, kann es passieren. Deswegen sollte die potenzielle Gefahr einer Überdosis nicht außer Acht gelassen werden.

Welche Alternativen gibt es zu immunstärkenden Medikamenten?

Es muss nicht immer zu Medikamenten bzw. Präparaten gegriffen werden. Soll auf Medikamente verzichtet werden, ist es auch möglich das Immunsystem auf natürlichem Wege zu stärken. Einige Faktoren, die das Immunsystem in ihrer Funktion unterstützen können, sind:

  • Schlaf: Der Schlaf spielt eine entscheidende Rolle bei immunologischen Prozessen. Bekommt der Körper zu wenig Schlaf, kann es zu einer Stressreaktion kommen und regt somit die Produktion von Zytokine, die entzündungsfördernd sind, an. Dadurch kann das Immunsystem geschwächt werden. Deswegen ist es wichtig dem Körper die nötige Ruhe zu geben. (9)
  • Ernährung: Die Ernährung ist eine der wichtigsten Faktoren, um das Immunsystem gesund zu halten. Erkrankte weisen oft einen hohen Nährstoffmangel auf. Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, sowie Antioxidantien, sorgen für ein gut funktionierendes Immunsystem. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Mikro- und Makronährstoffen ist somit ausschlaggebend. (10)
  • Trinken: Der Flüssigkeitsbedarf eines Menschen ist von der Größe und vom Gewicht abhängig. Jedoch werden mindestens 1,5L empfohlen. Bei einer unzureichenden Flüssigkeitszufuhr ist es leichter, dass Viren und Bakterien sich im Körper festsetzen.
  • Sport: Ausreichend Bewegung wirkt sich entzündungshemmend auf den Körper aus und somit das Immunsystem und die Abwehrkräfte stärken. Es genügt schon den Körper pro Woche für 2,5 Stunden mit mittlerer Intensität in Bewegung zu setzen. Intensive Trainingseinheiten bzw. das Trainieren für Wettkämpfe können das Immunsystem hingegen schwächen.
  • Stressverminderung: Bei Stress und viel Belastung ist der Körper anfälliger für Erkrankungen. Dabei werden Stresshormone ausgeschüttet und das Immunsystem geht auf Sparflamme.
  • Alkohol und Nikotin: Alkohol blockiert den Protein-Rezeptor TLR4 und die Zytokine. Beide sind für das Immunsystem und die Abwehrkräfte wichtig. Nikotin hingegen kann zu Entzündungsprozessen im Gewebe führen und schwächt die Funktion weißer Blutkörperchen. Das ermöglicht es den Krankheitserregern sich leichter im Körper anzusiedeln.
  • Darmflora: Der Darm und das Immunsystem sind eng miteinander verbunden, da 80 % der Abwehrzellen sich im Darm befinden. Aus diesem Grund ist es essentiell die Darmflora durch eine ausgewogene Ernährung zu unterstützen.
  • Impfung: Aggressive Erregern können den Körper nicht nur krank machen, sondern auch dauerhafte Schäden hinterlassen. In dem Fall können Impfungen eine vorbeugende Möglichkeit sein, um gegen bestimmte Infektionskrankheiten anzukämpfen.

Fazit

Vitamin D übernimmt wichtige Funktionen des Immunsystems und trägt dazu bei, dass der Körper Krankheitserreger erkennt und beseitigt. Es schützt den Körper somit vor Infektionen und auch chronischen Entzündungen. Auch gegen schwerwiegenden Krankheiten wie Herz- und Gefäßkrankheiten, Autoimmunkrankheiten und Typ-1-Diabetes hat Vitamin D ihre Wirkung bewiesen.

Einzelnachweise

  1. Sattler S. The Role of the Immune System Beyond the Fight Against Infection. Adv Exp Med Biol. 2017;1003:3-14. doi:10.1007/978-3-319-57613-8_1
  2. Montecino-Rodriguez E, Berent-Maoz B, Dorshkind K. Causes, consequences, and reversal of immune system aging. J Clin Invest. 2013;123(3):958-965. doi:10.1172/JCI64096
  3. Ilonen J, Lempainen J, Veijola R. The heterogeneous pathogenesis of type 1 diabetes mellitus. Nat Rev Endocrinol. 2019;15(11):635-650. doi:10.1038/s41574-019-0254-y
  4. Gröber U, Reichrath J, Holick MF. Live longer with vitamin D?. Nutrients. 2015;7(3):1871-1880. Published 2015 Mar 12. doi:10.3390/nu7031871
  5. Cantorna MT, Zhao J, Yang L. Vitamin D, invariant natural killer T-cells and experimental autoimmune disease. Proc Nutr Soc. 2012;71(1):62-66. doi:10.1017/S0029665111003193
  6. Kamen DL, Tangpricha V. Vitamin D and molecular actions on the immune system: modulation of innate and autoimmunity. J Mol Med (Berl). 2010;88(5):441-450. doi:10.1007/s00109-010-0590-9
  7. Galior K, Grebe S, Singh R. Development of Vitamin D Toxicity from Overcorrection of Vitamin D Deficiency: A Review of Case Reports. Nutrients. 2018;10(8):953. Published 2018 Jul 24. doi:10.3390/nu10080953
  8. Galior K, Grebe S, Singh R. Development of Vitamin D Toxicity from Overcorrection of Vitamin D Deficiency: A Review of Case Reports. Nutrients. 2018;10(8):953. Published 2018 Jul 24. doi:10.3390/nu10080953
  9. Besedovsky L, Lange T, Born J. Sleep and immune function. Pflugers Arch. 2012;463(1):121-137. doi:10.1007/s00424-011-1044-0
  10. Marcos A, Nova E, Montero A. Changes in the immune system are conditioned by nutrition. Eur J Clin Nutr. 2003;57 Suppl 1:S66-S69. doi:10.1038/sj.ejcn.1601819
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