Vitamine zählen zu den wichtigsten essentiellen Stoffen. Sie sind für deinen Körper lebensnotwendig, weil sie dabei helfen, Kohlenhydrate, Proteine und Mineralstoffe zu verwerten. Außerdem stärken Vitamine dein Immunsystem, versorgen dich mit genug Energie und unterstützen z.B. den Aufbau von Knochen. Die verschiedenen Vitamine haben dabei die unterschiedlichsten Funktionen und Benefits. Beispielsweise hilft dir Vitamin D beim Calciumstoffwechsel und unterstützt dein Immunsystem. Vitamin D wird auch als Sonnenvitamin bezeichnet, weil in der Haut durch UV-B-Strahlen Vitamin D3 gebildet wird. Vitamin B12 beispielsweise hat erhebliche Auswirkungen auf dein Wohlbefinden und sorgt u.a. für eine ausgewogene Energieversorgung deines Körpers. Diese und weitere wichtige Vitamine erhältst du in unserem Shop.
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FAQ

Wenn du dich nun auch für die wissenschaftliche Seite des Themas Vitamine interessierst, ist unser Ratgeber genau richtig für dich. Wir erklären dir hier unter anderem, wie genau Vitamine eigentlich wirken, wann sich die Einnahme von Vitamin Supplementen überhaupt eignet und wie du erkennen kannst, ob dein Körper an einem Vitamin Mangel leidet.

Was sind Vitamine und wie wirken sie?

Grundlegend sind Vitamine als organische Verbindungen zu begreifen. Als essenzielle Stoffe erfüllen diese lebensnotwendige Funktionen im menschlichen Organismus. Da der Körper nur geringfügig bis gar nicht in der Lage ist, Vitamine selbst herzustellen, müssen diese äußerlich aufgenommen werden.

Im Einzelnen sind Vitamine also an unzähligen Prozessen im Körper beteiligt. Wie elementar die Rolle der Vitamine dabei ist, wird einem bewusst, sobald man sich die beiden Hauptwirkungen der Vitamine ansieht:

Regulation des Stoffwechsels

Viele Reaktionen des Stoffwechsels könnten ohne bestimmte Vitamine nicht ablaufen. Sie fungieren hier als Regulierungsfaktoren, die über die Art der Verwertung von Kohlenhydraten, Proteinen und Mineralstoffen mitbestimmen.

Somit leisten sie einen elementaren Beitrag zur Energiegewinnung deines Körpers. Ein Mangel an entsprechenden Vitaminen kann demnach eine erhebliche Einschränkung deines Stoffwechsels bedeuten. Nicht selten führt dies in der Folge zu Krankheitsbildern.

Stärkung des Immunsystems

Auch bei der Stärkung des Immunsystems haben Vitamine klar ihre Finger im Spiel. Egal ob Zellen oder Blutkörperchen, Knochen oder Zähne, Vitamine sind für deren Aufbau und damit auch für deine Gesundheit unverzichtbar.

Vermeintliche Wirkungen

Rege diskutiert wird auch die vermeintlich vorbeugende Wirkung der Vitamine gegen Krankheiten wie Krebs und dergleichen. Zahlreiche Studien konnten die umstrittene Wirksamkeit von Vitaminen bezüglich verschiedener Krebserkrankungen bisher weder bestätigen, noch vollends verneinen.

Einige Forschungen legten immerhin einen Zusammenhang zwischen niedrigen Vitaminspiegeln im Körper und verschiedenen Krebsarten nahe. Andere Ergebnisse warnten aber sogar dringlich vor der Zuführung bestimmter Vitamine bei Krebserkrankungen.

Mit der Bezeichnung Wunderheiler sollte man bei Vitaminen also vorsichtig umgehen. Dennoch sind sie aus dem Alltag und deinem Körper nicht wegzudenken. Das folgende Video zeigt dir nochmal, für welche Aufgaben Vitamine in deinem Organismus zuständig sind:

Wann und für wen ist die Einnahme von Vitamin Produkten sinnvoll?

Wie oft Vitamine dem Körper zugeführt werden sollten, hängt von der Art ihrer Löslichkeit ab. Die fettlöslichen Vitamine können durch das Fettgewebe und die Leber optimal gespeichert werden und stehen dem Organismus somit länger zur Verfügung.

Wasserlösliche Vitamine kann der Körper dagegen leider nicht speichern. Daher müssen diese täglich über die Nahrung aufgenommen werden, um einem Mangel vorzubeugen. Kommt es dennoch zu einem Vitamindefizit im Körper, kann die Einnahme von Vitamin Präparaten in Erwägung gezogen werden.

Als sinnvoll kann sich die zusätzliche Zufuhr von Vitaminen dann erweisen, wenn der Vitaminmangel auf besondere Alltagsumstände zurückzuführen ist. Die folgende Tabelle zeigt auf, wann der Organismus einer besonderen Vitaminmenge bedarf.

Unabhängig vom Alter können sich Vitamin Supplemente also für jeden Menschen als sinnvoll erweisen. Wie wir gesehen haben, können gewisse Lebensumstände den Bedarf und damit die Eignung zusätzlicher Präparate enorm steigern.

Hinsichtlich fettlöslicher Vitamine sollte dennoch immer darauf geachtet werden, dass das Vitamin Produkt nicht wahllos eingenommen und somit eine Überdosierung provoziert wird. Sich im Vorfeld einen ärztlichen Rat einzuholen, kann darüber hinaus in keinem Fall schaden.

Vitamine übernehmen wichtige Aufgaben bei vielen mit dem Stoffwechsel zusammenhängenden Prozessen. Obwohl sie selbst keine Energielieferanten sind, sind sie daher für die Energiegewinnung dennoch unerlässlich.

Welche Arten von Vitaminen gibt es?

Die Liste der Vitaminarten ist lang. Jede einzelne von ihnen kann zumeist nochmal in mehrere Unterarten unterschieden werden. Die Hauptarten der Vitamine haben wir dir im Folgenden aufgelistet:

  • Vitamin A
  • Vitamin B
  • Vitamin C
  • Vitamin D
  • Vitamin E

Jede Vitaminart kann einer bestimmten Gruppe zugeordnet werden. Zu trennen sind hierbei wasserlösliche von fettlöslichen Vitaminen. Alle Vitamine bringen natürlich ihrer Gruppenzugehörigkeit entsprechend gewisse Vor- und Nachteile mit sich, die wir dir nun genauer erläutern möchten.

Vitamin A

Das fettlösliche Vitamin A ist vor allem bekannt für seine relevante Rolle bezüglich einer gesunden Haut und gesunder Augen. Zur Vorbeugung verminderter Sehkraft und schuppiger, trockener Haut kann sich Vitamin A demnach sehr gut eignen.

Als Teil der fettlöslichen Gruppe lagert sich das Vitamin A sehr gut in Leber und Fettgewebe ein und kann dort gespeichert werden. Umso vorsichtiger sollte man bei der Zuführung zusätzlicher Vitamin Supplemente sein. Bei einer Überdosierung besteht ansonsten die Möglichkeit von Leberschädigungen. Auch Kopfschmerz und Übelkeit sind mögliche Nebenwirkungen bei einem Vitamin A Überschuss.

Vitamin B

Das Vitamin B Komplex wirkt als wichtiger Regulator bei vielen Stoffwechsel Prozessen. Die Energiegewinnung wäre ohne das Vitamin B demnach strak eingeschränkt. Auch bei der Bildung von Blutkörperchen hat das Vitamin B eine wichtige Rolle inne.

Auch hier solltest du aber vor einer wahllosen Einnahme von Vitamin B Supplementen gewarnt sein. Eine Überdosierung könnte zu Appetitlosigkeit, Schwindelfällen oder sogar zu unkontrolliertem Gewichtsverlust führen.

Schon öfter standen Vitamin B Vitamine auch im Verdacht, das Risiko für eine Lungenkrebserkrankung zu erhöhen. Einige Studien bekräftigten diese Annahme mit ihren Ergebnissen. Besonders bei Männern wurde hier eine längere Einnahme von Vitamin B6 und B12 Präparaten mit einer Lungenkrebs-Risikoerhöhung in Zusammenhang gebracht.

Ganz anders argumentierten weitere Studien, deren Ergebnisse dem Vitamin B sogar eine vorbeugende Wirkung gegen Lungenkrebs zuschrieben. Zweifellos bestätigt konnte diese Aussage aber noch nicht werden.

Vitamin C

Die zellschützende Eigenschaft des Vitamins C sowie seine damit einhergehende stärkende Wirkung bezogen auf das Immunsystem sind sicher keine Neuigkeiten für dich. Eine gesunde Vitamin C Zufuhr kann aber auch zu einer Verringerung oft auftretender Müdigkeitserscheinungen beitragen.

Die Gefahr einer Überdosierung von Vitamin C über die reine Nahrungsaufnahme besteht eher nicht. Problematisch kann aber eine übersteigerte Einnahme von Vitamin C Präparaten enden. Symptomatisch sind in diesem Fall Magen-Darm-Beschwerden zu erwarten, die sich als Verdauungsprobleme zeigen.

Mit der Zugehörigkeit zur wasserlöslichen Gruppe kann das Vitamin C im Falle einer Überdosierung durch den Urin aus dem Körper gespült werden. Überschüssiges Vitamin C im Körper könnte jedoch die Steigerung des Gehalts von Oxalaten, salzähnlichen Stoffen, zur Folge haben. Bei Bindung dieser mit anderen Mineralien besteht ein erhöhtes Risiko für Nierensteine.

Vitamin D

Vitamin D ist vor allem für seine fördernde Wirkung bekannt, Calcium und Phosphate besser aufnehmen zu können. Es ist damit gleichzeitig auch ein wichtiger Faktor bei der Einbindung dieser Stoffe in die Knochen- und Zahnstruktur.

Auch beim Vitamin D ist ein Überschuss durch die Nahrungsaufnahme ausgeschlossen. Der Appell bezüglich kritischer Nebenwirkungen bezieht sich hier demnach vor allem wieder auf Vitamin D Supplemente.

Werden Vitamin D Präparate im übersteigerten Maße eingenommen, steigt der Kalziumspiegel im Körper massiv an. Die Folge könnten Übelkeit, Appetitlosigkeit und sogar Herzrhythmusstörungen sein.

Vitamin E

Das fettlösliche Vitamin E kann sehr gut in die menschliche Hornhaut eindringen. Dort abgespeichert kann ein gesunder Vitamin E Gehalt als Schutz vor UV-Strahlung wirken und die allgemeine Wundheilung der Haut verbessern.

Eine Überdosierung von Vitamin E äußert sich vor allem in auftretenden Magen-Darm-Beschwerden. Auch vermehrte Müdigkeitserscheinungen können auf eine übersteigerte Einnahme von Vitamin E Supplementen zurückzuführen sein.

Vitamin E steht außerdem immer mal wieder im Verdacht, bei wahlloser Zuführung über Präparate eine Muskelschwäche auslösen zu können. Andere Studien untersuchten dagegen sogar eine mögliche Heilungswirkung des Vitamin E bei Erkrankungen des motorischen Nervensystems, etwa wie bei ALS. Eine verlängerte Lebenszeit konnten die Ergebnisse allerdings auch hier nicht sicher bestätigen.