Ohrensausen: Die wichtigsten Fragen, Antworten und Hausmittel

Ohrensausen hatte jeder schonmal, ob Piepen, Brummen, Zischen, Summen oder Pfeifen. Aber keiner weiß so richtig, wo es herkommt und warum man gerade Ohrensausen hat oder ob es gefährlich ist.

Genau diese Fragen wollen wir dir hier beantworten und noch weiter Fragen. Außerdem wollen wir dir Tipps geben wie du dein Ohrensausen loswerden kannst mit verschiedenen Methoden außer auf ein Medikament zurückzugreifen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ohrensausen, kann viele Ursachen haben, wie Stress, HWS, Blutdruck oder eine einfache Erkältung, aber auch die Menstruation, Hormonveränderungen oder die Wechseljahre können ein Grund für Ohrensausen sein.
  • Man kann Ohrensausen mit Medikamenten loswerden, aber auch mit Homöopathie, Akupunktur oder Schüßlersalze. Meistens geht Ohrensausen, aber einfach von alleine Weg.
  • Ein chronisches Ohrensausen kann deine Lebensqualität enorm verschlechtern, da du schlechter schläfst und schlechter hörst. Beeinträchtigt die Lebensqualität bei nur ungefähr 1 % der Bevölkerung. (9)

Definition: Was ist Ohrensausen?

Es ist ein Geräusch in den Ohren. Es pfeift im Ohr, brummt, summt oder zischt für einige Sekunden oder Minuten. Dann ist das Geräusch wieder weg. Dieses Phänomen ist völlig normal. Wenn das Geräusch in den Ohren über einen langen Zeitraum kontinuierlich oder wiederholt wahrgenommen wird, ist die Situation anders. In diesen Fällen lautet der medizinische Begriff Tinnitus (lateinisch “Tinnire” = Klingeln, Klingeln oder Klingeln).

Das Merkmal von Tinnitus ist, dass diese Art von Lärm nicht durch die Umgebung verursacht wird, sondern in dir selber erzeugt wird und keinen Informationswert für das betreffende Personal hat. Tatsächlich können nur wenige Menschen Tinnitus hören, und dann sagen die Menschen “objektiven Tinnitus”, wie bei einer Blutgefäßstenose.

Hintergründe: Was du über Ohrensausen wissen solltest

Damit du die genauen Hintergründe von Ohrensausen kennst und genauer darüber Bescheid weißt. Haben wir dir die wichtigsten Fragen und Antworten einmal hier hingeschrieben, um dein Wissen zu erweitern.

Wie klingt Ohrensausen?

Ohrensausen klingt wie ein Pfeifen, Klingeln, Piepen oder Rauschen, jeder nimmt es anders wahr. Manchmal klingt es auch wie ein Brummen, Zischen, Summen, Knacken, Pochen oder Hämmern.

Warum bekommt man Ohrensausen?

Es gibt viele Gründe für Ohrensausen. Beispielsweise kann ein subjektives Ohrensausen am Ohr oft auf einen Verlust des Gehöres zurückgeführt werden. Andererseits führt ein beschädigter Hörnerv oder eine beschädigte Hörzelle dazu, dass manche Töne nicht mehr zu spüren sind. Da dem Gehirn diese Töne für ein vollständiges Hören fehlen. Wird das Hören dieser Töne simulieret.

In diesem Fall entspricht das Klingeln des Ohrs nach der Abnahme der Extremität einem Phantomschmerz. Medikamente können auch Ohrensausen verursachen. Daher sollte jeder, der wegen lästiger Ohrgeräusche behandelt wird, seinen Arzt über alle Medikamente informieren, die er einnimmt. Insbesondere verschiedene Krankheiten wie Mittelohrentzündung, Erkältungen oder Bluthochdruck können Ohrengeräusche verursachen.

Gründe für Ohrensausen?

Ohrensausen hat verschiedene Ursachen. Es kann durch Stress, eine Erkältung, HWS oder Blutdruck hervorgerufen werden. Deswegen haben wir dir hier eine Übersicht über die verschiedenen Ursachen zusammengestellt:

Stress

Stress ist eine häufige Ursache für Ohrengeräusche. Weil Stress Spannungen verursacht, die das Hörzentrum des Gehirns stimulieren. Infolgedessen spürt die betroffene Person ein Zischen oder Rauschen in den Ohren.

Es ist erwiesen, dass Stress die Anfälligkeit von Ohrengeräuschen bzw. einem Tinnitus erhöhen. Das kam raus durch eine Befragung eines Tinnituszentrums in Augsburg. Durch den Corona-Stress haben viel mehr Menschen einen Tinnitus bekommen (1).

Erkältung

Auch bei einer Erkältung hat man oft Ohrensausen, da das Hörvermögen meist eingeschränkt ist. Du kannst die Umgebung quasi durch Watte hören, als ob du ein Rascheln bzw. Rauschen hören würdest. Dies ist hauptsächlich auf die Ansammlung von Sekreten zwischen Nasopharynx und Mittelohr in der Eustachischen Röhre zurückzuführen.

Infolgedessen funktioniert die Druckkompensation im dem Ohr nicht mehr so genau, was dazu führen kann, dass das Ohr piept. Andererseits kann das Geräusch in den Ohren den Beginn einer Mittelohrentzündung anzeigen. Wenn die Kälte und die Entzündung nachlassen, verschwindet das Geräusch normalerweise.

HWS

Gehör und Halswirbelsäule sind nah miteinander verbunden. Das Nervenbündel verbindet die oberen Halsgelenke mit den Hör- und Gleichgewichtsnerven im Gehirn. Die andere Beziehung besteht in Form der Arteria spinalis. Es verläuft durch den knöchernen Querfortsatz der Halswirbelsäule und verläuft sich dann am Kopf. Die Arterien dort versorgen den Hörnerv und den Hirnkern, der die Nerven ausbalanciert, mit Blut.

Ohrensausen, kann deine Lebensqualität verschlechtern, da du ständig ein Geräusch auf den Ohren hast und schlecht schläfst oder schlecht hörst (Bildquelle: Ulrike Mai / Pixabay).

Jetzt stimuliert die Muskelspannung im Bereich der Halswirbelsäule den Hörnerv, wodurch die Menschen den Tinnitus hören. Die Abnutzungserscheinungen der Wirbelsäule können die Wirbelarterien beeinträchtigen, was zur Erzeugung oder verstärken von Geräuschen in den Ohren führen kann(5, 6).

Blutdruck

Hoher Blutdruck kann auch ein Summen in den Ohren auslösen. Dies ist normalerweise so, wenn das Geräusch im Ohr gleich mit dem Puls auftritt. Der Auslöser ist beispielsweise die Verengung von Blutgefäßen am Ohr. Der Blutfluss erzeugt Schallwellen in engen Blutgefäßen, und hoher Blutdruck lässt Geräusche in den Ohren besonders laut klingen. Wenn der Blutdruck aufgrund von Stress oder körperlicher Anstrengung weiter ansteigt, verschlechtern sich die Symptome(11).

Auch bei niedrigem Blutdruck, kann man Ohrensausen bekommen eine Art rauschen oder pochen. Das passiert meistens wenn man zu schnell aufsteht oder lange gesessen hat. Daneben tritt meistens auch Schwindel auf.

Andere Ursachen können auch zu laute Musik sein, weil die Sinneszellen beschädigt wurden und das Gehör kurzzeitig nicht mehr richtig funktioniert. Außerdem kann man auch Ohrensausen haben, wenn der Gehörgang durch Wachsstopfen oder Fremdkörper verstopft ist(4).

Wann sollte ich mit Ohrensausen zum Arzt?

Erstmal ist die Frage zu welchem Arzt du gehen solltest, und zwar zu einem Hals-, Nasen-, Ohrenarzt (kurz HNO). Ohrensausen verschwindet normalerweise innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Wenn nicht, solltest du einen Hals-Nasen-Ohren-Spezialisten aufsuchen.

In den meisten Fällen verschwindet Ohrensausen von selbst und du brauchst kein Arzt.

Er sucht nach akutem Tinnitus, der behandelt werden muss, einschließlich der Untersuchung des Gehörgangs, Hörtest und einer speziellen Tinnitusanalyse. Man empfiehlt, dass du vor der Prüfung ruhig bleiben solltest, dich entspannen solltest oder etwas Entspannntes tun solltest. Der Grund dafür ist, dass Angst und Stress das Ohrgeräusch erhöhen bzw. verschlimmern können.

Welche Medikamente verursachen Ohrensausen?

Es gibt verschiedene Medikamente, die Ohrensausen verursachen können. Deswegen haben wir dir hier eine Übersicht erstellt über die verschiedenen Medikamente und die Häufigkeit, wie oft Ohrensausen Auftritt.

HäufigkeitMedikament
Sehr häufig (größer als 10 Prozent)Indometacin
Häufig (1 bis 10 Prozent)Buspiron, Mexiletin, Naproxen, Peginterferon alfa-2b, Piroxicam, Interferon alfa 2b, Risedronsäure, Sertralin, Temozolomid
Gelegentlich (0,1 bis 1 Prozent)Adalimunab, Alemtuzumab, Amlodipin, Amitryptilin, Atorvastatin, Bortezomib, Bupropion, Buspiron|Cefpodoxim, Celecoxib, Citalopram, Enalapril, Frovatriptan, Galantamin, Imatinib, Imiquimod|Meloxicam,Lopinavir, Oxybutynin, Paroxetin, Posaconazol, Sulfasalazin, Tacrolismus, Triptorelin
Selten (größe als 0,1 Prozent)Adenosin, Amlodipin, Anagrelid, Articain, Aztreonam, Budipin,Buserelinacetat, Cefepim|Ciprofloxacin, Gabapentin, Gadobensäure, Lidocain, Moxifloxacin, Loteprednoletabonat, Maprotilin, Misoprostol, Perflutrengas, Quinapril, Ramipril, Roxithromycin, Ticlopidin, Valsartan, Verapamil, Voriconazol
Sehr seltenAmphotericin B, Felodipin, Ibuprofen, Irbersartan, Itraconazol, Methylergometrinmaleat, Ofloxacin, Paclitaxe
VereinzeltImipramin, Mefloquin, Trimipramin|
Im Einzelfall (kleiner als 0,01 Prozent)Dexketoprofen, Imipramin, Teicoplanin, Torasemid
(3)

Ist Ohrensausen gefährlich?

Ohrensausen an sich ist nicht gefährlich, aber wenn man ständig Ohrensausen hat bzw. ein Tinnitus hat kann das eine echte Belastung und Verminderung der Lebensqualität bedeuten. Aus ständigen Ohrensausen resultieren Schlafstörung, weil du ständig aufwachst oder nicht einschlafen kannst. Auch so kann es zur psychischen Belastung werden, wenn es ständig auf dem Ohr piepst.

Ohrensausen: Was kann ich dagegen tun?

Hier wollen wir dir helfen, sodass dein Ohrensausen aufhört. Um die geeignete Methode und Behandlung zu finden müssen die Symptome genau analysiert werden. Deswegen haben wir dir hier die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

Welche Hausmittel gegen Ohrensausen?

Zu viel Ohrenschmalz kann zu Ohrengeräuschen führen. Verwende in diesem Fall unter keinen Umständen ein Wattestäbchen, um Schmalz zu entfernen, denn das stopft den Ohrenschmalz noch tiefer in dein Ohr. Außerdem hilft viel trinken, denn viel zu trinken ist nicht nur gut für deine Gesundheit, sondern auch gut für deine Ohren.

Zwiebeln, Knoblauch, viel trinken und Ingwer kann gegen Ohrensausen helfen.

Zwiebeln sind ein weit verbreitetes Hausmittel, das Ohrenprobleme lösen kann. Wenn das Sausen am Ohr durch eine Infektion verursacht wird, nutze die antibakteriellen Eigenschaften von Zwiebeln. Die Zwiebeln klein hacken und in einer Pfanne leicht erhitzen, damit sie saftig werden. Lasse die Zwiebeln abkühlen und gieße den Saft auf. Tropfe 2 bis 3 Tropfen dieser Flüssigkeit in das infizierte Ohr und lasse es 5 Minuten einwirken. Neige dann deinen Kopf zur anderen Seite, damit der Saft abfließen kann. Wenn du es in der Woche mehrmals täglich anwendest, wird der Tinnitus reduziert.

Knoblauch hilft bei der Behandlung vieler Krankheiten, einschließlich Tinnitus. Knoblauch kann die Durchblutung verbessern, einschließlich der Durchblutung in den Ohren und im Gehirn. Damit sich der Tinnitus mit der Zeit bessert, solltest du täglich ein bis drei Knoblauchzehen verwenden. Du kannst auch Ohrentropfen mit Knoblauch machen. Püriere beide Zehen und brate sie kurz in 1 Esslöffel Öl an.

Gieße nach dem Abkühlen die Flüssigkeit aus und tropfen Sie 2-3 Tropfen in den Gehörgang. Neige dein Kopf nach fünf Minuten zur anderen Seite, damit die Flüssigkeit abfließen kann. Wenn du dies einmal täglich vor dem Schlafengehen tust, kann dies den Tinnitus verringern.

Ingwer ist eine multifunktional einsetzbares Mittel. Das in Ingwer enthaltene Gingerol und Pinanol kann nicht nur die Durchblutung fördern, sondern auch entzündungshemmend wirken. Die Aspirin ähnlichen Eigenschaften von Ingwer tragen auch zur Verringerung der Tinnitus-Symptome bei. Den Ingwer reiben und einen halben Teelöffel in eine Tasse heißes Wasser geben. Lass den Ingwertee zehn Minuten ruhen. Wenn du diese Mischung mehrere Tage lang zwei- bis dreimal täglich trinkst, können die Symptome von Tinnitus gelindert werden.

Welche Medikamente gegen Ohrensausen?

Medikamente gegen Ohrengeräusche haben drei Ziele, wie Verbesserung der Durchblutung des Innenohrs, Normalisierung der gestörten Signalverarbeitung im Innenohr- und Hörnervenbereich, wieder Herstellen der normalen Nervenaktivität im Hörzentrum des Gehirns.

Die folgenden Medikamente werden speziell verwendet, um diese Ziele zu erreichen, hauptsächlich in Form einer Infusion nach bestimmten Infusionsschemata: Plasmadilatatoren (die die Flüssigkeitsmenge im Blut erhöhen) und Vasodilatatoren (wie Pentoxifyllin) können die Blutgefäße erweitern Glutamatrezeptorblocker wie Carverine oder Lokalanästhetika wie Novacain.

Hoher Blutdruck kann auch ein Summen in den Ohren auslösen. Dies ist normalerweise der Fall, wenn das Geräusch im Ohr synchron mit dem Puls auftritt. Der Auslöser ist beispielsweise die Verengung von Blutgefäßen in der Nähe des Ohrs (Bildquelle: Elena Rogulina / Pixabay).

Darüber hinaus werden Kortisonpräparate häufig als Teil von Tinnitusmedikamenten verwendet. Diese sollten eine entzündungshemmende Wirkung auf das Innere deines Ohres haben und soll bewirken, dass sich Wasser bildet. Medikamente gegen Tinnitus sind besonders in den ersten sechs bis acht Wochen nach Auftreten von Tinnitus nützlich.

Wer nicht zu Medikamenten greifen möchte kann auch Vitamin Kapseln nehmen, vor allem Vitamin C und E sollen bei Ohrengeräuschen helfen. Man kann auch Beta-Carotin oder Selen zu sich nehmen. Außerdem kann Magnesium Mangel zu Ohrensausen führen, deswegen kann auch Magnesium bei Ohrensausen helfen.

Welche Schüßlersalze bei Ohrensausen?

Es gibt verschiedene Schüßlersalze die dich von dem Ohrensausen befreien können. Hier haben wir dir eine Übersicht erstellt über Schüßlersalze, die dir helfen könnten:

  • Schüßlersalz Nr. 1 Calcium fluoratum D12: Dies macht das starre Gewebe und die Versorgungsarterien im Ohr wieder elastisch.
  • Schüßlersalz Nr. 11 Silicea D12:Entlastet das Gewebe und stabilisiert es und wirkt Otosklerose entgegen.
  • Schüßlersalz Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12: Blutandrang im Kopf mit Ohrengeräusche.
  • Schüßlersalz Nr. 17 Manganum sulfuricum D12: Bei Stechen im Ohr infolge von Ohrengeräusche.
  • Schüßlersalz Nr. 19 Cuprum arsenicosum D6: Zusammen mit Nr. 3 Ferrum phosphoricum D6 wird die Durchbluung gefördert.

Ale Schüßlersalze sind gleich in der Anwendung. Dreimal täglich eine Tablette im Mund zergehen lassen (2).

Homöopathie bei Ohrensausen?

Homöopathie kann auch bei Ohrengeräuschen verwendet werden. Bei der Homöopathie gegen Ohrensausen muss für jede betroffene Person eine eigene Homöopathie gewählt werden. Für die Homöopathie basiert die Wahl des Arzneimittels auf detaillierten Befunde bei den Patienten(10).

Wenn der betroffene Patient den homöopathischen Tinnitus unabhängig behandeln möchte, müssen die Symptome auch mit den gängigen Symptomen der möglichen Medikamente verglichen werden. Wenn es keine anderen Symptome als Tinnitus gibt, sind homöopathische Mittel gegen Tinnitus besonders lohnenswert, die möglichen Grunderkrankungen wurden ausgeschlossen und das Geräusch in den Ohren zeigt Eigenschaften. Folgende Mittel können gegen Ohrengeräusche helfen:

Homöopathisches MittelAnnwendungbereich
AconitumOhrengeräuschen, die durch eine Verletzung, einem Trauma oder aus einem Schock entstanden sind
ArnicaOhrengeräusche, die das Ohrenvermögen verschlechtern und möglicherweise durch einen Knall, Sturz oder ständiger Lärm Aussetzung entstanden sind.
BelladonnaIm Ohr wird ein summendes wahrgenommen. Dein Gehör ist sehr empfindlich und man hört seine eigene Stimme.
Cactus grandiflorumOhrengeräusche mit Kopfschmerzen und Schwindel. Ohrengeräusche im gleiche Takt wie der Puls und an draußen wird es besser.
Calcium carbonicumOhrengeräusche wie Knallen, Knacken, Knallen oder Klicken sind typisch. Die Auslöser sind Erschöpfung des Körpers oder der Psyche und Überlastung. Geräusche in den Ohren treten häufiger beim Kauen oder Schlucken auf und können mit plötzlichem Hörverlust zusammenhängen.
CausticumEin verstopftes Ohr und man hört seine eigene Stimme hallen Der Auslöser ist normalerweise eine Form von Traurigkeit. Dies geht normalerweise mit allgemeiner Schwäche und Zittern einher.
China officinalisDie Ohrengeräusche klingt wie ein klingendes Geräusch in den Ohren. Die Auslöser sind normalerweise physische und emotionale starke Empfindlichkeit sowie schwere Schwäche und Erschöpfung. Kopfschmerzen können auch dabei sein.
CocculusGeräusche Empfindlichkeit durch Ohrengeräusche mit Schwindel. Daran Schuld kann Schlafmangel sein, ein Jetlag oder Überanstrengung. Dabei ist man meistens sehr aufgeregt, empfindlich und überlastet.
CoffeaPenetrantes Summen im Ohr. Auslöser dafür ist, zu viel Kaffee oder zu wenig Schlaf und Überempfindlichkeit. Die Ohrengeräusche gehen mit Schmerz her.
DulcamaraOhrengeräusche durch eine Erkältung
GraphitesÜber tag ein Zischen im Ohr und Nachts Brausen oder Knallen.
HydrastisMeistens sind ältere Menschen betroffen und die Ohrengeräusche sind eher mechanisch oder metallisch.
IgnatiaOhrengeräusche aufgrund von Kummer.
LachesisOhrengeräusche in den Wechseljahren, meistens im linken Ohr.
LycopodiumHauptsächlich brummt, summt oder raschelt das rechte Ohr. Es kann wie ein Echo widerhallen oder sich wie blubbern anfühlen. Druck, Stress und Überlastung sind meistens der Grund für Ohrengeräusche. Es ist in der Regel auf plötzlichen Hörverlust, nächtliches Zähneknirschen, Nackenprobleme und Kopfschmerzen zurückzuführen.
Nux vomicaOhrengeräusche, wie Sausen, Brausen oder Brummen, die meistens durch Stress, Überarbeitung und Anspannung entstehen. Begleitet werden können sie durch Kopfschmerzen mit Übelkeit und morgens Erbrechen.
PetroleumOhrengeräusche im Takt mit dem Herzschlag und klingt klopfend. Auslöser dafür ist meistens Trauer, Überarbeitung, Periode, Schreck oder eine Krankheit. Begleitet wird das oft durch rissige Ohrläppchen oder Finger und unangenehm riechenden Hautausschlägen.
PhosphorusOhrengeräusche wie Brummen oder Rauschen und sie hallen im Ohr, wodurch das Hören schwer ist. Grund dafür ist meistens Aufregung, Überlastung, Schreck, Trauer oder eine Erkrankung. Meistens steht auch Schwindel oder Hörsturz mit in Verbindung.
PulsatillaRauschende, klingelnde, raschelnde Ohrengeräusche, die ein Echo haben und im Einklang mit dem Puls sind. Entstehen meistens durch Kreislaufschwäche, Schnupfen oder emotionale Schwankungen.
SepiaKlingelndes, brummendes oder Wind mäßige Ohrengeräusche, können auch ein Echo haben und im Takt mit dem Puls eingehen. Gründe dafür sind meistens die Pubertät, Hormonveränderungen, Schwangerschaft, Periode oder die Wechseljahre.
SiliceaZischen oder Brausen als Ohrengeräusch, das oft mit Schwindel auftritt.

Akupunktur bei Ohrensausen?

Akupunktur kann auch bei Ohrengeräuschen helfen (7). Der Fokus ist auf der Leber und Niere. Bei der Verwendung von Akupunktur zur Behandlung von Tinnitus muss der Arzt den Punkt, an dem die Nadel platziert wird, sorgfältig auswählen. Es gibt keine einheitliche Möglichkeit, allen zu helfen. Stattdessen muss die Behandlung auf der Vorerkrankungen des Patienten basieren. Dies schließt auch die Ursachen und Eigenschaften von Geräuschen in den Ohren ein. So ergänzen sich konventionelle medizinische Vorbehandlung und Diagnose, sowie Akupunktur.

Fazit

Viele Dinge können ein Ohrensausen auslösen, dies geht aber meistens nach ein paar Stunden weg. Falls dies nicht der Fall sein sollte oder noch weiter Symptome auftauchen wie Schwindel, Übelkeit, Erbrechen etc., dann sollte man erst zu Arzt.

Ansonsten ist es meistens nicht notwendig. Es gibt viele Arten einen Tinnitus bzw. Ohrengeräusche zu behandeln z.B. durch Homöopathie, Akupunktur, Schüßlersalze oder Medikamente. Also ist eigentlich für jeden etwas dabei, um seine Ohrengeräusche loszuwerden.

Literaturhinweise (11)

1. Ole Steffen (2020);Corona-Stress verstärkt Tinnitus
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2. Dr. Udo Döring ; So können Sie Tinnitus aurium mit Schüßlersalzen behandeln
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3. Inga Leo-Gröning (2006), SOS aus dem Innenohr
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4. Shore SE, Wu C. Mechanisms of Noise-Induced Tinnitus: Insights from Cellular Studies. Neuron. 2019 Jul 3;103(1):8-20. doi: 10.1016/j.neuron.2019.05.008. PMID: 31271756; PMCID: PMC6613804.
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5. Brügel FJ, Schorn K. Zervikaler Tinnitus nach HWS-Behandlung [Cervical tinnitus after cervical vertebrae treatment]. Laryngorhinootologie. 1991 Jun;70(6):321-5. German. doi: 10.1055/s-2007-998046. PMID: 1872936.
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6. Ärztezeitung, Springer Medizin (2004), Tinnitus durch Veränderungen an der HWS?,
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7. Doi MY, Tano SS, Schultz AR, Borges R, Marchiori LL. Effectiveness of acupuncture therapy as treatment for tinnitus: a randomized controlled trial. Braz J Otorhinolaryngol. 2016 Jul-Aug;82(4):458-65. doi: 10.1016/j.bjorl.2016.04.002. Epub 2016 Apr 30. PMID: 27210823.
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8. Simpson JJ, Donaldson I, Davies WE. Use of homeopathy in the treatment of tinnitus. Br J Audiol. 1998 Aug;32(4):227-33. doi: 10.3109/03005364000000070. PMID: 9923984.
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9. Kreuzer PM, Vielsmeier V, Langguth B. Chronic tinnitus: an interdisciplinary challenge. Dtsch Arztebl Int. 2013 Apr;110(16):278-84. doi: 10.3238/arztebl.2013.0278. Epub 2013 Apr 19. PMID: 23671468; PMCID: PMC3648891.
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10. Langguth B. Treatment of tinnitus. Curr Opin Otolaryngol Head Neck Surg. 2015 Oct;23(5):361-8. doi: 10.1097/MOO.0000000000000185. PMID: 26261868.
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