Magnesium ist ein Mineralstoff, den der Körper für verschiedene Funktionen braucht. Da Magnesium zahlreiche Enzyme aktivieren kann, ist es ein wichtiger Bestandteil in diversen Stoffwechselprozessen. Doch nicht nur für den Energiestoffwechsel ist Magnesium von großer Bedeutung, es ist auch an verschiedenen Muskel- und Nervenfunktionen des Körpers, sowie an der Regulation des Calcium- und des Kaliumstoffwechsels beteiligt. Gerade weil es so viele wichtige Funktionen in deinem Körper beeinflusst, musst du darauf achten, dass du genügend Magnesium zu dir nimmst: bei Erwachsenen 300-400 mg pro Tag. In unserem Shop findest du verschiedene Magnesium-Präparate, die deinem Körper zu einem ausgeglichenen Magnesium-Haushalt verhelfen.

FAQ

In diesem Abschnitt werden wir alle wichtigen Fragen rund um das Thema Magnesium beantwortet. Zusätzlich bringen wir dir den aktuellen Stand der Wissenschaft näher.

Was ist Magnesium und wie wirkt es?

Der Mineralstoff Magnesium ist für uns essentiell. Das bedeutet, dass unser Körper ihn nicht selbst herstellen kann, wir ihn aber trotzdem dringend brauchen. Magnesium können wir entweder über die Nahrung oder mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln aufnehmen. In der Mineralstoffgruppe wird es als Mengenelement gezählt.

Magnesium besitzt eine hohe elektrische Leitfähigkeit im Wasser. Deshalb zählt es als Elektrolyt. Diese Elektrolyten stellen die Grundbausteine der lebenden Zellen dar und definieren zusätzlich den Wasserhaushalt unseres Körpers.

Magnesium kommt in der Natur nicht in seiner elementaren Form vor. Da es sehr reaktionsfreudig ist, findest du Magnesium als Mineral oder positiv geladenes Ion vor.

Der menschliche Körper enthält knapp 25 Gramm Magnesium. 95% befinden sich in den Zellen der Knochen, Muskeln und Nerven. Der Rest ist außerhalb der Zelle im Extrazellulärraum.

In unserem Körper hat Magnesium verschiedene Aufgaben:

Wirkung auf Körperprozesse

Eine der vielen Aufgaben von Magnesium findet im Gehirn statt. Es ist auf das Mineral angewiesen. Denn Magnesium sorgt für die Energieversorgung unseres Hirns. Dadurch wird das Denkvermögen gewährleistet und sogar gesteigert. Vor allem ältere Menschen verlieren ihre Gedächtnisleistung. Doch Magnesium kann dem entgegenwirken.

Magnesium wird nachgesagt, dass es vor allem gegen nächtliche Beinkrämpfe helfen soll. Durch die Einnahme von Magnesiumpräparaten sollen die Schmerzen verschwinden. Mehrere Studien haben dies bei älteren Menschen sowie Schwangeren getestet. Eine positive Wirkung von Magnesium auf Muskelkrämpfe konnte bei keiner der Studien festgestellt werden.

Doch Magnesium hat eine Wirkung auf unsere Muskulatur. Egal ob Sportler oder nicht im Alltag profitieren unsere Muskeln von Magnesium. Denn es kann die Muskelmasse sowie deren Kraft verbessern. Ab einem Alter von 50 Jahren kann sogar der Muskelabbau verkleinert werden. Die körperliche Leistungsfähigkeit kann durch genügend Magnesium nicht nur bei älteren Menschen gefördert werden.

Wirkung bei alltäglichen Beschwerden

PMS (prämenstruelles Syndrom) betrifft viele Frauen. Zu den Begleiterscheinungen der Periode gehören neben Unterleibsschmerzen auch Krämpfe und Rückenschmerzen. Magnesium kann helfen, die Schmerzen zu lindern und sogar komplett verhindern.

Magnesium kann Müdigkeit reduzieren. Denn es hilft deine Schlafqualität zu verbessern. Die Tiefschlafphasen werden mithilfe von Magnesium verlängert. So kann langfristig gesehen, Müdigkeit verhindert werden.

Zur Vorbeugung von Migräneanfällen kann Magnesium ebenfalls helfen. Die Anzahl der Migränetage kann reduziert werden. Auch auf die Stärke der Attacken kann Magnesium einen positiven Einfluss haben.

Wer kennt ihn nicht – den Muskelkater nach einem erfolgreichen Training? Auch wenn einige das Gefühl mögen, gefällt es vielen nicht. Magnesium unterstützt die Regenerierung des Muskelgewebes. Dadurch fühlt sich der Schmerz nicht mehr so stark an.

Viele Menschen leiden unter ihrer Angst oder sogar Angststörung. Kann Magnesium auch da aushelfen? Ja, kann es. Es kann die Angstsymptome lindern. Auch bei Stress kann Magnesium behilflich sein. Denn oft besteht ein Zusammenhang zwischen Stress und Angst.

Mittlerweile leiden mehrere Hundert Millionen Menschen unter Depressionen. Die Behandlungskosten dafür sind teuer und einige vertragen die Medikamente nicht. Magnesium kann die Symptome bei leichten bis mittelschweren Depressionen bekämpfen und so die Lebensqualität steigern.

Wie äußert sich ein Magnesiummangel?

Wenn wir zu wenig Magnesium einnehmen, kann sich daraus ein Magnesiummangel entwickelt. Dieser ist mit verschiedenen Symptomen verbunden. Da es eher unspezifische Beschwerden sind, können diese auch in Verbindung mit anderen Mängeln oder Krankheiten erscheinen. Personen mit einem Magnesiummangel klagten über folgende Symptome:

  • Wadenkrämpfe
  • Herzrhythmusstörungen
  • Reizbarkeit / Nervosität / innere Unruhe
  • Müdigkeit
  • Muskelzuckungen / Durchblutungsstörungen
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen

Schon als Säugling kann ein Magnesiummangel entstehen. Dies kann Gedeihstörungen, Infektanfälligkeit oder Krampfanfällen mit sich führen.

Kinder können unter Müdigkeit sowie Konzentrationsschwäche leiden. Bei Mädchen kann es zusätzlich starke, krampfartige Menstruationsschmerzen hervorrufen.

Was passiert bei einer Überdosierung?

Gesunde Menschen brauchen sich in der Regel keine Sorgen um einen Magnesiumüberschuss zu machen.

Der Körper kann einer Überdosierung entgegenwirken.

Solltest du zu viel Magnesium zu dir nehmen kann eine gesunde Niere die überschüssige Menge über den Urin ausscheiden. Genau so kann auch Durchfall der Ausscheidung dienen.

Gesundheitliche Folgen kommen bei einem Magnesiumüberschuss nur sehr selten vor. Eine schwache Überdosierung bleibt meistens auch komplett unentdeckt. Bei einem schweren Überschuss können verschiedene Symptome auftreten. Dazu gehören:

  • Durchfall
  • Müdigkeit / Schwächegefühl / Erschöpfung
  • Übelkeit / Erbrechen
  • Blutdruckabfall / Verlangsamung des Herzschlafes
  • Wahrnehmungsstörungen / schwache Muskelreflexe
  • Verlangsamte Atmung

Bei einer benötigten Tagesdosis von 350 – 400 Milligramm Magnesium ist eine Überdosierung schwer zu erreichen. Trotzdem ist Vorsicht geboten. Eine langanhaltende Magnesiumüberdosierung kann gefährlich werden.

Wann und für wen ist die Einnahme von Magnesium-Präparaten sinnvoll?

Das jeder Mensch genügend Magnesium zu sich nehmen muss ist bekannt. Durch eine ausgewogene Ernährung ist dies auf natürliche Weise kein Problem. Doch in manchen Situationen ist eine erhöhte Zufuhr durch Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll. Dies kann im folgenden Fall sein:

  • bei einem Magnesiummangel
  • wenn du nicht genug über die Nahrung aufnimmst
  • bei Krankheiten wie Diabetes oder Schilddrüsenunterfunktion
  • für schwangere und stillende Frauen

Wir benötigen in jeder Lebensphase Magnesium.

Das beginnt schon im Säuglingsalter. Bei Säuglingen und Kindern solltest du den Bedarf über eine ausgewogene und magnesiumhaltige Ernährung decken. Dies ist die beste Einnahmequelle.

Welche Arten von Magnesium gibt es?

Bei Mineralstoffen und somit auch bei Magnesium kann zwischen verschiedenen Arten unterschieden werden. Dabei spielt die Herkunft und das Vorkommen des Minerals eine entscheidende Rolle. Wir können organisches oder anorganisches Magnesium zu uns nehmen.

  • organisches Magnesium
  • anorganisches Magnesium

In diesem Abschnitt möchten wir näher auf die beiden Magnesiumarten eingehen. Zusätzlich findest du hier alle wichtigen Vor- sowie Nachteile.

Organisches Magnesium

Von organischen Magnesiumverbindungen sprechen wir, wenn Magnesiumsalze an organische Säuren gebunden sind. Die bekanntesten organische Magnesiumverbindungen sind Magnesiumcitrat, Magnesiumtricitrat, Magnesiumglycinat, Magnesiumorotat und Magnesium-Malat. Daneben gibt es noch weitere organische Verbindungen. Jede einzelne hat eine eigene und wichtige Aufgabe im Körper.

Organischen Magnesiumverbindungen wird nachgesagt, dass sie eine höhere Bioverfügbarkeit haben. Unser Körper kann sie schneller aufnehmen und damit arbeiten. So können sie den akuten Bedarf von Magnesium schnell decken.
Deswegen eigenen sich organische Magnesiumverbindungen vor allem für den Sport oder bei Muskelkrämpfen.

Eine schnelle Aufnahme hat nicht nur Vorteile. Der Magnesiumspiegel wird so nur kurzzeitig erhöht. Das Magnesium ist genauso schnell wieder aufgebraucht. Als ein langfristiges Depot kann organisches Magnesium nicht dienen.

Anorganisches Magnesium

Wir sprechen von anorganischen Magnesiumverbindungen, wenn Magnesiumsalze an anorganische Säuren gebunden sind. Die bekanntesten anorganischen Magnesiumverbindungen sind Magnesiumcarbonat, Magnesiumchlorid, Magnesiumsulfat, Magnesiumoxid, Magnesiumhydroxid und Magnesiumhydrogenphosphat. Jede Verbindung besitzt eine eigene Aufgabe im Körper.

Anorganisches Magnesium besitzt nicht so eine hohe Bioverfügbarkeit wie Organisches. Doch dies ist kein Nachteil. Bei einer langsamen Aufnahme dient der restliche Magnesiumanteil als Depot. Der Körper verfügt also über genügend Nachschub.

In der Natur findest du nur anorganische Magnesiumverbindungen. Wenn du deinen Magnesiumhaushalt durch die Nahrung aufnimmst, bekommst du genügend anorganische Verbindungen.

Die Trägheit von anorganischem Magnesium während der Aufnahme sorgt für eine längere Wirkungsdauer. Deswegen sind die anorganischen Verbindungen nicht bei einem akuten Bedarf nicht hilfreich.

Keine der beiden Magnesiumverbindungen ist besser. Beide sind gut für unseren Körper. Denn je nach Bedarf und Situation ist entweder die organische oder die anorganische Form hilfreicher.