Vielleicht ist dir bekannt, dass der Körper Vitamine grundsätzlich nicht selbst herstellen kann, sie jedoch trotzdem zu den essentiellen Stoffen zählen – also notwendig sind, um wichtige Prozesse und somit deine Gesundheit aufrecht zu erhalten. Vitamin D jedoch stellt eine Ausnahme da. Einfach gesagt wird dieses Vitamin durch Sonnenlicht – natürlich wohl dosiert – in unserer Haut gebildet. Deshalb wird es auch häufig Sonnen- bzw. Sonnenscheinvitamin genannt. Vitamin D unterstützt vor allem dabei, Calcium aus Lebensmitteln aufzunehmen und so Knochen und Zähne zu härten. Doch auch auf das Immunsystem und den Muskelaufbau hat es positive Auswirkungen. Aber du kennst es bestimmt selbst: es ist schwierig, jeden Tag die nötige Dosis Vitamin D zu tanken. Deshalb sind Präparate hilfreich, um trotzdem die benötigte Menge an Vitamin D einzunehmen. Wir bieten dir in unserem Shop passende Supplements an.
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FAQ

Um dich umfassend über Vitamin D zu informieren und dir den aktuellen Stand der Wissenschaft näherzubringen, haben wir dir alle wichtigen Informationen in den folgenden Abschnitten zusammengefasst.

Was ist Vitamin D?

Vitamin D ist der übergeordnete Begriff für eine Gruppe fettlöslicher Vitamine, die Calciferole. Dazu zählen Vitamin D1, D2, D3, D4 und D5. Vitamin D2 (Ergocalciferol) und Vitamin D3 (Cholecalciferol) gehören zu den wichtigsten Formen. Wird von Vitamin D gesprochen, ist meist das natürliche Vitamin D3 gemeint, das im menschlichen Körper produziert wird. Alle anderen Vitamine der D Gruppe sind künstlich hergestellt.

Vitamin D ist kein Vitamin im eigentlichen Sinne, sondern ein Hormon. Im Gegensatz zu anderen Vitaminen kann Vitamin D nämlich mithilfe von UV-B-Strahlung im Körper selbst hergestellt werden. Vitamin D wird beim Menschen zum größten Teil unter Einfluss von Sonnenlicht in der Haut gebildet und zu einem geringen Teil über die Nahrung aufgenommen. Vitamin D ist bei der Regulierung wichtiger Stoffwechselvorgänge beteiligt und ist für die Regulierung ganzer Systeme des menschlichen Organismus zuständig.

Wie wirkt Vitamin D?

Vitamin D erfüllt mehrere verschiedene Aufgaben in deinem Körper. Zu seinen wichtigsten Funktionen zählt die Regulierung deines Phosphat- und Kalziumstoffwechsels. Das Sonnenvitamin ist aber auch noch an anderen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Auf welche Bereiche deines Körpers Vitamin D einwirken kann, erfährst du in den folgenden Absätzen.

Wirkung auf die Knochengesundheit

Vitamin D ist maßgeblich am Knochenstoffwechsel beteiligt. Das Sonnenvitamin sorgt dafür, dass Kalzium und Phosphat aus dem Darm aufgenommen und in den Knochen eingebaut werden. Somit spielt es eine wichtige Rolle bei der Knochenmineralisierung.

Ein hoher Vitamin-D-Wert führt seltener zu Knochenbrüchen]. Das hat eine Studie herausgefunden, die Personen im Alter zwischen 65 und 85 Jahren untersuchte. Das Risiko eines Knochenbruchs verringerte sich bei den Personen, die Vitamin D Präparate erhielten, um 22 Prozent.

Wirkung auf die Muskeln

Vitamin D spielt auch bei der Versorgung deiner Muskeln eine wichtige Rolle. Muskeln brauchen Vitamin D als Nährstoff. Ein ausgeglichener Vitamin D Wert in deinem Körper stärkt die Muskelleistung. Das betrifft besonders ältere Menschen ab 60 Jahre. Das Einnehmen von Vitamin D Kapseln kann die Funktionen der unteren Extremitäten des Bewegungsapparats deutlich verbessern und Symptome lindern.

Vitamin D Mangel ist besonders unter Sportlern häufig verbreitet. Dieser führt zu einer reduzierten Muskelfunktion und Muskelschwäche. Studien liefern inkonsistente Ergebnisse, was die Wirkung einer Vitamin-D-Supplementierung auf die Muskelfunktion bei Sportlern betrifft. Einige Studien sehen einen positiven Einfluss von Vitamin D Präparaten auf die Muskelleistung, andere verneinen eine solche Wirkung. Eine Metastudie aus dem Jahr 2019 kam zu dem Schluss, dass eine Vitamin-D-Supplementierung die Muskelkraft der unteren Extremitäten, jedoch nicht die der oberen Extremitäten positiv beeinflusst.

Wirkung auf das Immunsystem

Vitamin D ist auch für ein funktionierendes Immunsystem wichtig. Bei einem gravierenden Mangel am Sonnenvitamin sind die körpereigenen Abwehrkräfte geschwächt. Vitamin D hilft Abwehrzellen und –stoffe zu produzieren und verhindert entzündliche Immunreaktionen. Darüber hinaus scheint es, als würden Menschen mit hohen Vitamin D Werten seltener krank.

Für wen ist ein Vitamin D Supplement sinnvoll?

Generell gilt, solange du dich gesund ernährst, dich regelmäßig im Freien bewegst und nicht zu den nachfolgend genannten Risikogruppen zählst, dann benötigst du in der Regel keine Vitamin D Präparate. Wenn du in Deutschland lebst, dann bildet dein Körper von zirka März bis Oktober bei einem Aufenthalt im Freien Vitamin D. Neben der akuten Bedarfsdeckung lagert er auch Vitamin-D-Reserven im Fett- und Muskelgewebe ein, auf die er im Winter zurückgreifen kann.

Wenn du zu einer der folgenden Personengruppen gehörst, dann solltest du dir über deine Vitamin D Versorgung jedoch Gedanken machen:

  • Ältere Personen
  • Menschen mit dunkler Hautfarbe
  • Chronisch kranke Menschen
  • Schwangere und Stillende
  • Säuglinge und Kleinkinder
  • Nachtschichtarbeiter

Ältere Menschen kommen häufig nur mehr selten in Kontakt mit der Sonne oder aber die Fähigkeit der Haut Vitamin D zu produzieren, nimmt ab. Dadurch kann schnell ein Vitamin-D-Mangel auftreten. Personen, deren Haut stärker pigmentiert ist, brauchen für ihre körpereigene Vitamin D Produktion mehr Sonnenlicht als weniger pigmentierte Menschen.

Zu den Risikogruppen gehören auch Menschen, die an chronischen Magen-Darm, Leber- oder Nierenerkrankungen leiden oder Medikamente einnehmen, die den Vitamin-D-Stoffwechsel beeinträchtigen (z.B. Antiepileptika oder Zytostatika). Ebenso haben Schwangere und Stillende, Säuglinge und Kleinkinder einen erhöhten Vitamin-D-Bedarf. Auch Nachtschichtarbeiter oder Personen, die berufsbedingt oder aus kulturellen oder religiösen Gründen wenig nackte Haut zeigen, können von einer zusätzlichen Vitamin-D-Zufuhr profitieren.

Wie erkenne ich einen Vitamin D Mangel?

Ein Vitamin D Mangel lässt sich nur über einen Bluttest beim Arzt feststellen. Liegt dein Vitamin D Wert unter 20 ng/ml, kannst du von einem Mangel ausgehen. Häufig bemerkst du davor schon Symptome. Du fühlst dich häufig müde oder antriebslos, schläfst schlechter und hast schlechte Laune, obwohl dein Leben eigentlich in Ordnung ist? Das könnten schon erste Anzeichen für einen Mangel am Sonnenvitamin sein.

Bei den genannten Symptomen handelt es sich noch um leichte Anzeichen. Es kann dich auch schlimmer treffen, etwa durch:

  • Infektanfälligkeit
  • schlechte Wundheilung
  • Leistungsabfall
  • Depression
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Haarausfall
  • Herzrhythmusstörungen

Welche Arten von Vitamin D Produkten gibt es?

Es gibt viele Präparate, die einem Vitamin D Mangel entgegenwirken. Sie unterscheiden sich in der Zusammensetzung, Dosierung und Darreichungsform voneinander. Grundsätzlich wird zwischen Vitamin D2 (Ergocalciferol) und Vitamin D3 (Cholecalciferol) unterschieden. Die Formen belegen unterschiedliche Stufen im Verwertungsprozess. Vitamin D3 hat sich aufgrund seiner stärkeren Wirkung in Nahrungsergänzungsmitteln durchgesetzt.

Vitamin D3 kannst du in folgenden Formen erwerben:

  • Tropfen
  • Tabletten
  • Kapseln

Jede Darreichungsform hat seine Vorteile sowie Nachteile. Ob du dich für Vitamin D in Tabletten oder Kapseln oder doch für die flüssige Form als Tropfen entscheidest, kommt alleine auf deine Vorlieben und Bedürfnisse an. Folgend geben wir dir einen knappen Überblick über die verschiedenen Darreichungsformen von Vitamin D.

Vitamin D Tropfen

Vitamin D Tropfen sind individuell dosierbar und im Vergleich zu Kapseln oder Tabletten leicht zu schlucken. Zudem enthalten sie wenig bis keine Zusatzstoffe. Daher sind Tropfen die ideale Darreichungsform für Babys und Kleinkinder, um ihren Vitamin D Bedarf zu decken.

Bei Tropfen befindet sich das Vitamin bereits in öliger Lösung, wodurch dein Körper das Vitamin D optimal aufnehmen und verwerten kann. Studien ergaben, dass flüssiges Vitamin D (in Öl gelöst) den Vitamin D-Spiegel schneller ansteigen lässt im Vergleich zu anderen Darreichungsformen.

Da Vitamin D in Tropfenform häufig ohne Konservierungsmittel auskommt, ist es auch nicht so lange haltbar wie Kapseln oder Tabletten. Achte beim Kauf auf das Mindesthaltbarkeitsdatum und wähle die optimale Packungsgröße für dich aus. Neben der kurzen Haltbarkeit zählt auch der höhere Preis zu den Nachteilen von Vitamin D Tropfen.

Vitamin D Tabletten

Tabletten gehören zu den beliebtesten Darreichungsformen von Vitamin D. Sie sind in der Regel sehr preiswert und verfügen über eine lange Haltbarkeitsdauer. Die Tabletten sind auch wegen ihres geringen Preises eine sehr beliebte Form der Verabreichung.

Produktionsbedingt sind Vitamin D Tabletten Zusatzstoffe zugesetzt. Diese gelten zwar als unbedenklich, mindern aber die Reinheit des Präparats. Zudem sollten Vitamin D Tabletten gemeinsam mit etwas Fett zu den Mahlzeiten eingenommen werden, um vom Körper besser aufgenommen zu werden. In einer Studie fiel der Anstieg des Vitamin D-Spiegels bei der Einnahme von Vitamin D-Tabletten am geringsten aus.

Vitamin D Kapseln

Vitamin D3 Weichkapseln oder Softgels sind gummiartige Kapseln, die mit bereits in Flüssigkeit gelöstem Vitamin D3 gefüllt sind. Diese Präparatform kommt so gut wie ohne Zusatzstoffe aus und sind somit reiner als Vitamin D Tabletten. Zudem ist die Vitamin D-Aufnahme aus Kapseln besser als bei Tabletten.

Als Nachteil gehört erwähnt, dass die Kapselhüllen häufig aus Gelatine bestehen und daher für Vegetarier und Veganer nicht geeignet sind. Kapseln sind in der Produktion auch kostenintensiver als Tabletten. Im Gegensatz zu Tropfen enthalten Kapseln jedoch kein in Öl gelöstes Vitamin D. Eine Ausnahme bilden die sogenannten Weichkapseln, bei denen es sich um fest verschlossene Kapseln mit Vitamin D-Öl oder -Gel handelt.