Krämpfe im Unterbauch: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Unterbauchkrämpfe und generell Krämpfe im Bauch sind sehr unangenehme Wegbegleiter. Jedoch treten Bauchkrämpfe öfters mal auf, wobei sie sich meistens als harmlos herausstellen. Trotzdem sollte man darauf achten, auf den Körper zu hören und den Ursachen der Bauchkrämpfe insbesondere Krämpfen im Unterbauch nachzugehen.

In diesem Artikel haben wir die Informationen rund um das Thema Krämpfe im Unterbauch zusammengestellt. Dazu wird vor allem geklärt, was Krämpfe sind, welche Ursachen Krämpfe im Unterbauch haben können, aber auch wie man Krämpfe im Unterbauch wirksam bekämpft und wann man zum Arzt gehen sollte. Im Anschluss daran, haben wir dir auch noch wichtige Tipps & Tricks herausgesucht, mit denen du Unterbauchkrämpfe reduzieren und vermeiden kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Unterbauchkrämpfe können verschiedene Ursachen haben, daher ist es wichtig die Schmerzen zu lokalisieren, beispielsweise ob sich die Schmerzen im linken Unterbauch, rechten Unterbauch oder mittleren Unterbauch befinden.
  • Weiters ist es wichtig herauszufinden, ob Bauchkrämpfe insbesondere Krämpfe im Unterbauch zu einem bestimmten Zeitpunkt einsetzten, wie Beispielsweise bei Frauen zum Beginn der Periode.
  • Unterbauchkrämpfe können bei Männern und Frauen verschiedene Ursachen haben. Sollten die Schmerzen länger andauern oder wiederkehrend auftreten, sollte man unbedingt zum Arzt gehen.

Definition: Was sind Krämpfe?

Bei Krämpfen handelt es sich meist um eine plötzlich auftretende, schmerzhafte Muskelkontraktion, welche durch viele verschiedene Faktoren ausgelöst beziehungsweise beeinflusst werden kann. Krämpfe können in verschiedenen Bereichen des menschlichen Körpers auftreten.

Beispiele hierfür sind: Krämpfe im Fuß, Wadenkrämpfe oder auch Krämpfe im Unterbauch.

Hintergründe: Was du über Krämpfe im Unterbauch wissen solltest

Wir haben für dich die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Krämpfe im Unterbauch herausgesucht und nachfolgend beantwortet.

Bevor wir zum Lösungsteil übergehen, solltest du dir die Fragen genau durchlesen. Dadurch kannst du dir Hintergrundwissen aneignen und den Lösungsteil besser verstehen.

Welche Organe befinden sich im Unterbauch?

Im Unterbauch befinden sich viele Organe. Um die Krämpfe im Unterbauch besser einordnen zu können, wird meist vom rechten Unterbauch, linken Unterbauch und mittleren Unterbauch gesprochen.

Allgemein befinden sich beispielsweise folgende Organe im Unterbauch: der Blinddarm, Eierstock und Eileiter, Dickdarm, Dünndarm, Enddarm, Harnleiter, Harnröhre, Blase, Hoden und Gebärmutter.

Welche Ursachen haben Krämpfe im Unterbauch?

Bauchkrämpfe entstehen dadurch, dass sich Muskeln im Verdauungstrakt krampfhaft zusammenziehen.

Bauchkrämpfe können verschiedene Ursachen haben. Manchmal stecken Entzündungen hinter den krampfartigen Schmerzen, jedoch können auch schwerere Erkrankungen Auslöser für die Krämpfe im Unterbauch sein.

Häufige Ursachen für Bauchkrämpfe sind im allgemeinen Stress und Aufregung (1, 2), Allergien, eine falsche Ernährungsweise oder auch nur eine vorübergehende Magenverstimmung.(3, 4)

Weitere Ursachen, die zu Krämpfen im Unterbauch führen können, sind ein Darminfarkt, Darmverschluss, Bauchfellentzündung, Blinddarmentzündung(5), Morbus Crohn, Reizdarmsyndrom(14) und viele weitere.

In der folgenden Tabelle werden die Ursachen für Unterbauchkrämpfe Überblicksmäßig dargestellt:

linksseitigrechtsseitigbeidseitig
DivertikulitisAppendizitisHarnwegsinfekte
Verwachsungen nach Entzündungen / OperationenVerwachsungen nach Entzündungen / OperationenInvagination
NierenbeckentzündungNierenbeckenentzündungentzündliche Darmerkrankungen
LeistenbruchLeistenbruchLeistenbruch
Abszess im LendenmuskelAbszess im LendenmuskelAbszess im Lendenmuskel
TumoreTumoreTumore
Dickdarmkrebs

Ursachen beziehungsweise auch Erkrankungen, die linksseitige Bauchschmerzen bei Männern und Frauen auslösen können sind:

  • Divertikulitis
  • Verwachsungen nach Entzündungen / Operationen
  • Nierenbeckenentzündung
  • Leistenbruch
  • Abszess im Lendenmuskel
  • Tumore
  • Dickdarmkrebs

Bei einer Divertikulitis handelt es sich um eine Erkrankung des Dickdarms. Hierbei gibt es Ausstülpungen der Schleimhaut, die eine Entzündung bildet. Verwachsungen sind Verklebungen zwischen Organen, welche normalerweise nicht miteinander verbunden sind. Diese können im Bauchraum zu Verdauungsbeschwerden führen.

Bei der Nierenbeckenentzündung handelt es sich meist um eine bakterielle Infektion des Nierenbeckens. Meist ist dies die Folge einer Harnröhren-, Blasen- oder Harnleiterentzündung. Der Leistenbruch entsteht dadurch, wenn Schichten der Bauchwand den Leistenkanal durchbrechen. Dadurch entstehen tastbare Schwellungen, die sich meistens nach innen drücken lassen.

Bei Tumoren handelt es sich meist um ein Geschwulst, also eine Zunahme des Volumens eines Gewebes. Man kann gutartige und bösartige Tumore unterscheiden. Bei einem Abszess handelt es sich um eine Eitertasche, die meist durch eine bakterielle Infektion entsteht.

Beim Dickdarmkrebs handelt es sich meist um makroskopisch sichtbare, gestielte Ausstülpungen der Dickdarmschleimhaut.

Tipp: Wenn du Krämpfe im Unterbauch hast, solltest du sie vom Arzt abklären lassen.

Rechtsseitige Bauchschmerzen liegen meist folgende Ursachen beziehungsweise Erkrankungen zugrunde:

  • Appendizitis
  • Verwachsungen
  • Nierenbeckenentzündung
  • Leistenbruch
  • Abszess im Lendenmuskel
  • Tumore

Die Appendizitis wird auch als Wurmfortsatzentzündung bezeichnet und stellt eine Entzündung des Wurmfortsatzes am Ende des Blinddarms dar. Spricht man hingegen von einer Blinddarmentzündung, wird meist von einer Typhlitis gesprochen.

Folgende Ursachen und Erkrankungen können beidseitige Krämpfe im Unterbauch verursachen:

  • Harnwegsinfekte (6)
  • Invagination
  • entzündliche Darmerkrankungen
  • Tumore

Bei der Invagination wird meist die Längsachse erfolgende Einstülpung eines Darmabschnittes in einen anderen bezeichnet. Dadurch kann beispielsweise ein Darmverschluss auftreten.

Bei Tumoren gilt zu beachten das man zwischen gutartigen und bösartigen Tumoren unterscheiden kann. Bei gutartigen Tumoren gibt es manchmal die Option sie im Körper zu belassen, bei bösartigen Tumoren sollte man diese entfernen.

Grundsätzlich sollte man nicht gleich von den schlimmsten Erkrankungen im Unterbauch ausgehen, jedoch soll man, wenn die Bauchschmerzen länger anhalten oder sehr akut sind, schnell einen Arzt aufsuchen.

Was ist bei Krämpfen im Unterbauch bei Frauen zu beachten?

Bei Frauen sollte man beachten, dass Bauchkrämpfe im Unterbauch manchmal auf den Zyklus und die Geschlechtsorgane zurückzuführen sind. Hierbei sind vor allem linksseitige Bauchschmerzen zentral. Erkrankungen, die bei Frauen linksseitige Unterbauchkrämpfe auslösen können sind:

  • Mittelschmerz während des Eisprungs in der Mitte des Zyklus
  • krampfartige Schmerzen der Gebärmutter während der Menstruation (7)
  • Am Beginn der Schwangerschaft, durch Dehnung der Gebärmutterbänder
  • Eileiterschwangerschaft
  • Myome
  • Endometriose
  • Entzündungen der Gebärmutter
  • Entzündungen von Eierstock und Eileiter.

Bei Myomen handelt es sich um gutartige Tumore in oder an der Gebärmutter. Diese können oftmals im Körper verbleiben.

Endometriose kann aber auch rechtsseitige Bauchschmerzen auslösen!

Bei der Endometriose handelt es sich um Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut. Diese sind zwar auch meist gutartig, jedoch lösen sie häufig anderen Beschwerden oder Erkrankungen wie beispielsweise eine Bauchfellentzündung aus. Rechtsseitige Unterbauchkrämpfe können auch durch Eierstockzysten und /oder einer Eileiterschwangerschaft ausgelöst werden.

Was ist bei Krämpfen im Unterbauch bei Männern zu beachten?

Bei Männern können auch linksseitige Unterbauchschmerzen auftreten. Meist ist hierfür eine Entzündung der Prostata verantwortlich. Diese wird meist durch eine Bakterieninfektion ausgelöst. Meist sind Entzündungen an der Prostata gut zu behandeln.

Welche Medikamente helfen bei Krämpfen im Unterbauch?

Bei der Behandlung von Bauchkämpfen inklusive Krämpfen im Unterbauch gibt es viele Möglichkeiten mit Medikamenten. Dabei kann man verschiedene Medikamententypen unterscheiden. Beispiele hierfür sind: Verdauungsfördernde Mittel, Antiflatulentien, krampflösende Mittel, Schmerzmittel, pflanzliche Arzneimittel, Probiotika und Alternativmedizin.

In der folgenden Tabelle werden unterschiedliche Arten von Medikamenten und Beispiele dazu angegeben:

Verdauungsfördernde Mittelkrampflösende MittelSchmerzmittel
Iberogast (15)Buscopan (18)Dalgan (21)
Creon(16)Duspatalin(19)Algifor(22)
Motilium(17)Spasmo-Urogenin(20)Aleve (23)

Verdauungsfördernde Mittel sind vor allem bei Verdauungsproblemen einzusetzen. Antiflatulentien sind Arzneimittel, die gegen Blähungen wirksam sind. Besonders pflanzliche Bittermittel, Gallenmittel, Verdauungsenzyme sind als verdauungsfördernde Mittel anzusehen.

Bei den krampflösenden Mitteln wird häufig auf den Wirkstoff Scopolaminbutylbromid zurückgegriffen, da dieser zu den krampflösenden Wirkstoffen aus der Gruppe der Parasympatholytika zählt. Dieser eignet sich besonders für die Behandlung von Krämpfen und Bewegungsstörungen des Verdauungstrakts, aber auch der Galle und Harnwege. (8)

Aber auch die gängigen Schmerzmittel können bei Bauchkrämpfen im Unterbauch Abhilfe schaffen.(9) Zu den Wirkstoffen zählen Paracetamol (10), Ibuprofen (11) und Naproxen.(12) Diese werden beispielsweise oft bei Menstruationsschmerzen eingenommen.

Die Probiotika werden vor allem zur Behandlung und Vorbeugung von Durchfallerkrankungen eingesetzt, da sie die Darmflora normalisieren.(13)

Bei der Medikamenteneinnahme sollte man generell beachten, dass Medikamente immer Vor- aber auch Nachteile aufweisen.

Pros Cons
schnelle Wirkung Nebenwirkungen möglich
verschiedene Darreichungsformen Probleme bei der richtigen Dosierung

Bei Medikamenten gibt es vor allem den Vorteil, dass sie meist sehr schnell Wirkung zeigen. Zudem gibt es sie in verschiedenen Darreichungsformen wie beispielsweise Tablette, Kapseln, Granulat oder auch Säfte.

Jedoch sollte man immer Bedenken das Medikamente auch Nachteile haben können. Beispielsweise ist es nicht immer einfach die richtige Dosierung zu finden, vor allem bei der Selbstmedikation. Weiters wiesen die meisten Medikamente auch Nebenwirkungen auf, die eintreten können.

Welche Hausmittel helfen bei Krämpfen im Unterbauch?

Wenn man nicht zu den klassischen Medikamenten greifen möchte, gibt es auch noch pflanzliche Arzneimittel und die klassischen Hausmittel. Die wichtigsten Hausmittel gegen Krämpfe im Unterbauch sind: Wärme, Tee, keine schwere Kost sowie ausreichend Ruhe.

Für die ausreichende Wärme können Thermophor mit gefülltem warmem Wasser helfen. Jedoch sollte man aufpassen das man sich nicht verbrennt. Thermophor beziehungsweise Wärmflaschen helfen insbesondere bei Periodenschmerzen.

Tee lässt sich sehr leicht dosieren!

Aber auch Tee ist hilfreich, da man durch das warme Getränk ausreichend Flüssigkeit und Wärme zu sich nimmt. Zum Beispiel können verdauungsfördernde Tees wie Fenchel, Anis, Kümmel und Kamille eigenen sich gut bei Bauchkrämpfen speziell auch bei Unterbauchkrämpfen.

Auch die Ernährung sollte bei Unterbauchkrämpfen und Bauchkrämpfen generell angepasst werden. Daher ist es empfehlenswert bei Bauchkrämpfen nur leicht verdauliche Kost auch Schonkost genannt, zu essen. Unter leicht verdauliche Kost versteht man fettarme, zuckerarme und nicht scharfe Zutaten beziehungsweise Speisen. Zu empfehlen als Schonkost wäre beispielsweise Haferflocken mit Joghurt und einem Apfel.

Ein weiteres bekanntes Hausmittel ist die Vermeidung von Stress beziehungsweise ausreichend Ruhe. Denn auch durch Stress kann es zu Bauchkrämpfen kommen, da der Darm über ein Bauchhirn verfügt und durch zu viel Anspannung im Kopf, die Abwehrzellen aktiviert werden. Dadurch werden Entzündungsstoffe ausgeschüttet, wodurch sich Muskelzellen zusammenziehen können. Daher ist es wichtig, Stress zu vermeiden und bei aufgetretenen Kämpfen für ausreichend Ruhe zu sorgen.

Hausmittel können aber auch wiederum Vor- und Nachteile haben. Im Folgenden werden diese aufgezeigt:

Pros Cons
keine chemischen Wirkstoffe Wirkung kann ausbleiben
leicht erhältlich im Supermarkt und Drogerien Grundwissen über Hausmittel sollte vorhanden sein
gut verträglich Nebenwirkungen und / oder Wechselwirkungen durch falschen Konsum

Bei Hausmitteln ist der größte Vorteil, dass diese keine chemischen Wirkstoffe enthalten. Zusätzlich sind die meisten Hausmittel leicht erhältlich wie beispielsweise im Supermarkt oder der Drogerie, da zahlreiche Lebensmittel und Tees bei der Bekämpfung von Bauchkrämpfen insbesondere Unterbauchkrämpfen helfen können. Weiters zeichnen sich Hausmitteln durch ihre gute Verträglichkeit aus.

Jedoch können Hausmittel auch Nachteile aufweisen, wie beispielsweise die Wirkungslosigkeit. Bei falschem Wissen oder Fehler bei der Anwendung kann es dazu kommen, dass keine Wirkung oder eine falsche Wirkung durch Hausmittel erzielt wird. Weiters kann es sein das Hausmittel trotz richtiger Anwendung keine Abhilfe von den Schmerzen schaffen. Man sollte des Weiteren beachten, dass auch Wechselwirkungen oder Nebenwirkungen bei der Anwendung von Hausmittel auftreten können.

Wann sollte ich bei Unterbauchschmerzen zum Arzt gehen?

Generell gilt, dass Bauchkrämpfe insbesondere Unterbauchkrämpfe relativ häufig auftreten und meist harmlos sind. Vor allem nach schwer verdaulichen Speisen können Bauchkrämpfe relativ schnell auftreten. Jedoch gibt es auch einige Warnzeichen, bei denen man sofort einen Arzt aufsuchen sollte.

Zu diesen Warnzeichen gehören folgende Symptome:

  • Erbrechen von Blut, schwarzer Stuhlgang, sichtbares Blut im Stuhl
  • Wasserlassen und / oder Stuhlgang ist nicht möglich, obwohl der Drang danach besteht
  • sehr starke Schmerzen
  • anhaltende kolikartige Schmerzen, die nicht durch Schmerzmittel, Nahrungskarenz und Ruhe behebbar sind
  • beim Vorliegen von Begleiterkrankungen, Bauchoperationen in der Vorgeschichte und neue, nicht erklärbare Beschwerden
  • akutes Krankheitsbild mit starken Schmerzen, Fieber und starker körperlicher Schwäche
  • bei Kindern und älteren Personen, wenn die Gefahr einer Austrocknung aufgrund von Flüssigkeitsverlusten durch Durchfall und / oder Erbrechen besteht

Treten Bauchkrämpfen in einer Schwangerschaft auf, sollte man diesen besondere Aufmerksamkeit bieten und einen Arzt aufsuchen. Bei schwangeren Personen sollte auch darauf geachtet werden, keine Selbstmedikation durchzuführen, wenn man nicht weiß, ob sich dies schädlich auswirken kann.

Grundsätzlich gilt, dass man lieber öfter zum Arzt gehen sollte, statt Symptome zu ignorieren oder falsch einzuschätzen. Es ist wichtig, dass wiederkehrende Bauchkrämpfe von einem Arzt abgeklärt werden.

Krämpfe im Unterbauch: Die besten Tipps & Tricks gegen Krämpfe im Unterbauch

Um Unterbauchkrämpfe zu bekämpfen, gibt es einige Maßnahmen, die helfen können, den Schmerzen zu entgehen oder sie zumindest zu lindern. Dafür haben wir die besten Tipps & Tricks für dich herausgesucht und zusammengefasst.

Ursachen von Krämpfen im Unterbauch herausfinden

Zu Beginn ist es wichtig, dass man herausfindet, woher die Unterbauchkrämpfe kommen. Dies ist auch für das Stellen einer Diagnose beim Arzt wichtig. Daher sollte man schon immer im Vorhinein versuchen herauszufinden, ob sich die Unterbauchkrämpfe im linken Unterbauch, rechten Unterbauch oder im mittleren Unterbauch befinden.

Weiters kann der Zeitpunkt der einsetzenden Schmerzen für den Arzt eine wichtige Rolle spielen. So zum Beispiel, ob die Unterbauchkrämpfe immer nach dem Essen auftreten oder beispielsweise in stressigen Situationen. Für die Ermittlung wann und wo Unterbauchschmerzen eintreten kann es hilfreich sein, ein Schmerztagebuch zu führen.

Krämpfe im Unterbauch mit Hausmitteln bekämpfen

Um Unterbauchkrämpfe zu lindern beziehungsweise zu bekämpfen, gibt es einige Hausmitteln, die man anwenden kann. Im Folgenden werden die 4 wichtigsten Hausmittel zusammengefasst.

Stressabbau

Bauchkrämpfe können durch Stress ausgelöst werden. Daher ist es ratsam, Stress zu vermeiden. Dies geht am besten, wenn man weiß welche Faktoren den Stress auslösen. Daher sollte man zu Beginn, die Stressfaktoren analysieren.

Wenn man bereits mitten im Stress steckt gibt es auch einige Maßnahmen, die man versuchen kann, um den Stress zu bewältigen:

  • Entspannung: Lege einfach mal eine Pause ein und tu nichts.
  • Abreagieren: Manchmal ist es hilfreich sich kontrolliert abzureagieren, beispielsweise in dem man mit dem Fuß aufstampft oder mal laut schimpft.
  • Ablenkung: Versuche die Wahrnehmung auf etwas komplett anderes zu legen, schaue beispielsweise aufmerksam aus dem Fenster oder betrachte ein analoges Bild.
  • Reduziere Stressfaktoren: Lärmquellen wie beispielsweise das Radio oder das Handy können Stressfaktoren darstellen, um diese zu reduzieren, schalte sie einfach ab.

Die Maßnahmen sind vor allem für kurzzeitigen Stress beziehungsweise in einer akuten Stresssituation hilfreich. Jedoch kann man auch langfristig Stress abbauen. So zum Beispiel, in dem man seine innere Einstellung ändert, denn oftmals haben Stressfaktoren einen psychischen Ursprung.

Um die Einstellung zu ändern, sollte man am Anfang sein eigenes Verhalten reflektieren. Weiters kann es helfen positive Selbstgespräche zu führen, um Stress abzubauen.

Weitere Methoden, die helfen können, sind Entspannungsmethoden wie beispielsweise Meditation oder Yoga.

Yoga und autogenes Training helfen Stress zu bewältigen. (Bildquelle: ammentorp / 123rf)

Mit Autogenem Training lässt sich vor allem psychischer Stress abbauen. Aber auch Sport kann helfen Stress abzubauen.

Grundsätzlich wäre es wichtig die Stressfaktoren zu vermeiden. Damit dies funktioniert, sollte man einige Punkte beachten:

  • Nutze eine Zeitmanagement-Methode
  • Vermeide Konflikte
  • Unterlasse Multitasking
  • Reduziere Ablenkung
  • Vermeide Stress durch Menschenansammlungen

Um Stressfaktoren zu entgehen, ist es oftmals hilfreich sein Zeitmanagement zu überdenken. Hierbei kommt es darauf an, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen, damit man sich nicht zu viel an Aufgaben aufladet.

Weiters ist es hilfreich Konflikte mit anderen Menschen zu vermeiden. Dies geht einfach, indem man Kritiker anspricht, um Probleme zu lösen und den Stress zu reduzieren. Weiters ist es hilfreich Multitasking zu vermeiden. Denn durch Multitasking erreicht man insgesamt auch nicht mehr, als wenn man die Aufgaben nach und nach erledigt.

Die Reduzierung von Ablenkung ist ein zentraler Punkt. Vor allem die Reduzierung durch Ablenkung elektronischer Geräte wie beispielsweise Handy, TV und Computer, da diese ständig neue Reize für das Gehirn liefern. Daher gönne dir am Feierabend auch mal eine digitale Auszeit.

Auch Menschenansammlungen können Stressfaktoren sein. Beispielsweise beim Einkauf zu einer Rushhour. Dies kann man leicht umgehen, in dem man seine Einkäufe auf einen anderen Zeitpunkt verlegt.

Essen

Um Unterbauchkrämpfe zu lindern, sollte man auf schwerverdauliche, fetthaltige und zuckerreiche Ernährung verzichten. Bei Bauchkrämpfen generell ist Schonkost zu empfehlen. Unter Schonkost versteht man Speisen, die dem Verdauungsapparat wenig Probleme bereiten.

Schonkost belastet den Verdauungsvorgang nicht so stark. Daher sollte man bei Krämpfen im Unterbauch und generell bei Bauchkrämpfen auf Schonkost zurückgreifen. (Bildquele: Drew Taylor /Unsplash)

Wichtig ist, sollte man beschlossen haben am nächsten Tag notfallmäßig zu einem Arzt zu gehen, sollte man nüchtern bleiben, bis die Ursache und das weitere Vorgehen mit dem Arzt abgeklärt wurde.

Trinken

Es ist immer wichtig ausreichend zu trinken. Bei Unterbauchkrämpfen sind vor allem Tees eine gute Option. Vor allem verdauungsfördernde Tees wie Fenchel, Anis und Kümmel oder auch Kamille können bei Unterbauchkrämpfen und generell bei Bauchkrämpfen eine Schmerzlinderung verschaffen.

Wärme

Ein weiterer Tipp ist die Wärme. Durch den Einfluss der Wärme kann sich die zusammengekrampfte Muskulatur entspannen, wodurch die Krämpfe gelindert werden. Hierfür eigenen sich Wärmflaschen sehr gut, die man einfach auf Bauch legt. Jedoch sollte man darauf achten, nicht zu heißes Wasser zu verwenden, damit man sich nicht verbrennt.

Fazit

Bauchkrämpfe insbesondere Unterbauchkrämpfe können verschiedene Ursachen haben. Jedoch gibt es auch einige Maßnahmen, die wirkungsvoll gegen Krämpfe im Unterbauch sind. Daher ist es wichtig, dass du auf deinem Körper hörst und beispielsweise mit einem Schmerztagebuch herausfindest, wann und warum die Unterbauchkrämpfe auftreten.

Man kann aber auch einiges zur Vorbeugung von Krämpfen im Unterbauch tun. So zum Beispiel die Vermeidung von Stress. Weiters ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung hilfreich, um Magenverstimmungen zu vermeiden. Sind Unterbachkrämpfe bereits eingetreten, kann man diese mit Medikamenten oder Hausmitteln behandeln.

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