Zwiebelsaft bei Husten: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Wenn man krank ist, möchte man oft auf Medikamente verzichten und greift lieber auf natürliche Hausmittel zurück, die das Immunsystem stärken und auf natürliche Weise heilen können. Vor allem bei einer Erkältung kommt das Husten sehr oft als Begleiterscheinung dazu. Zwiebelsaft ist nicht nur einfach zum zubereiten, sondern auch sehr effektiv gegen Husten.

In diesem Beitrag erklären wir dir, wie du Zwiebelsaft ganz einfach Zuhause zubereiten kannst, ob es wirklich wirksam gegen Husten ist, ob es für Kinder und Babys geeignet ist und ob es in der Schwangerschaft bzw. in der Stillzeit genommen werden darf. Zum Schluss geben wir dir sogar ein paar Alternativen zum Zwiebelsaft, die auch gegen Husten helfen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Husten und anderen Erkältungsbeschwerden gehört Zwiebelsaft zu den wichtigsten Hausmitteln. Es wird schon seit Jahrhunderten in vielen Haushalten zum Stärken des Immunsystems eingenommen.
  • Zwiebelsaft ist nicht nur gesund. Es wirkt auch noch antibakteriell und tötet somit Keime, die sich im Körper angesammelt haben ab. Das ist vor allem auf die Vitamine und Ballaststoffe, die in der Zwiebel zu finden sind zurückzuführen.
  • Zubereiten kann man Zwiebelsaft auf vielen verschiedenen Arten. Je nachdem, wie du den Geschmack bevorzugst, kannst du einige Zutaten zum Zwiebelsaft hinzufügen, die ihm ein besseres Aroma verleihen.

Zwiebelsaft bei Husten: Was du wissen solltest

Zwiebeln sind nicht nur gesund, sondern sie wirken auch antibakteriell und stärken das Immunsystem. Sie enthalten viele Mineralstoffe, Ballaststoffe und Vitamine wie zum Beispiel Vitamin C. Zwiebel zählen zur Gemüse und ist sehr arm an Kalorien. Vor allem sind rote Zwiebeln gut, denn sie haben spezielle Pigmente, die dem Gemüse diesen roten Ton verleihen, sogenannte Anthocyanen. Wenn diese in Lebensmittel vorkommen, können sie das Risiko für Herzerkrankungen verringern und vor Krebs und Diabetes schützen(1, 2).

Zur Zubereitung eines Hustensaftes kann man verschiedene Zwiebelsorten benützen. Sehr praktisch ist die weit verbreitete Küchen- oder Speisezwiebel mit dem eher scharfen Aroma, das durch den hohen Alliin-Gehalt entsteht. Gemüsezwiebeln sind größer und schmecken dagegen mild-süß(10).

Zwiebeln gehören zur Gemüse und sind sehr gesund, denn sie enthalten viele nützliche Inhaltsstoffe, die sowohl unser Immunsystem als auch unsere allgemeine Gesundheit fördern. (Bildquelle: mayu ken / Unsplash)

Um die Inhaltsstoffe der Zwiebel zu schonen, setzt man den Hustensaft kalt an und lässt ihn am besten über Nacht ziehen. In einem sauberen, verschließbaren Gefäß wie zum Beispiel einem Marmeladenglas kann man ihn im Kühlschrank einige Tage lang aufbewahren. Die maximale Haltbarkeit beträgt eine Woche.

Wie wird Zwiebelsaft zubereitet?

So machst du den klassischen Zwiebelsaft gegen Husten:

  • Eine Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden und in eine Schüssel geben
  • Esslöffel Honig oder Honigersatz (100-150 g Zucker oder Kandis) dazugeben
  • Über Nacht oder mehrere Stunden ziehen lassen
  • Die Flüssigkeit durch ein Sieb abgießen
  • Den fertigen Hustensaft täglich löffelweise zu sich nehmen

Zusatzoption 1: Wenn du möchtest kannst du an dieser Stelle noch Zitronensaft hinzugeben. Er sorgt für eine zusätzliche Portion Vitamin C und ein frisches Aroma.

Zusatzoption 2: Statt Zitrone kannst du auch einen Teelöffel Thymian und einen Teelöffel Salbei mit 250 ml kochendem Wasser aufgießen. Nachdem das ganze abgekühlt ist, kannst du den Sud durch ein Sieb gießen und zum Zwiebelsaft hinzugeben. Thymian und Salbei unterstützen die antimikrobielle und schleimlösende Wirkung. Der Saft ist auch für Babys geeignet.

Zusatzoption 3: Zu den Zwiebelstücken kannst du auch wenn du willst die gleiche Menge zerkleinerten Meerrettich hinzugeben, um dann die Mischung mit Zucker bzw. Honig über Nacht stehen zu lassen. Meerrettich enthält Senföle und Flavonoide, die antibakteriell wirken. Da Meerrettich reizend ist, darf dieser Sirup nicht bei Magen-Darm-Geschwüren eingenommen werden und ist für Kinder erst ab vier Jahren geeignet(2, 3).

Wie wirksam ist Zwiebelsaft gegen Husten?

Zwiebeln enthalten ein ätherisches Öl, schwefelhaltige Verbindungen und Blütenfarbstoffe. Diese drei Bestandteile wirken antibakteriell und töten somit Keime ab. In der Volksmedizin wird die Küchenzwiebel zur Behandlung verschiedener Beschwerden eingesetzt, wie zum Beispiel Arteriosklerose, Magen-Darm-Störungen, Appetitlosigkeit, Stiche, Narben und Erkältungskrankheiten(4, 5).

Zwiebelsaft kann den Hustenreiz lindern und den Schleim lösen.

Außerdem wirken Zwiebeln nicht nur gegen Entzündungen, sie wirken auch beruhigend auf die Bronchien. Aus diesem Grund kann Zwiebelsaft auch den Hustenreiz lindern und den Schleim lösen. Vor allem in Kombination mit Honig, der das Kratzen im Hals ebenfalls mildert, kann Zwiebelsaft bessere Ergebnisse gegen das Husten erzielen(7, 9).

Wie oft soll ich Zwiebelsaft bei Husten nehmen?

Vom selbstgemachten Hustensaft aus Zwiebel und Honig kann nach Bedarf ein Teelöffel mehrmals täglich eingenommen werden. Da hier im Gegensatz zu Hustensäfte aus der Apotheke das Risiko einer Überdosis sehr unwahrscheinlich ist.

Ist Zwiebelsaft bei Husten für Kinder und Babys geeignet?

Es wird empfohlen, dass Kinder, die jünger als ein Jahr sind, aufgrund der selten auftretenden Botulismus-Gefahr keinen Honig bekommen. Botulismus ist eine Lebensmittelvergiftung durch Sporen des Botulinum-Bakteriums. Die Sporen können in Honig vorkommen und bei empfindlichen Menschen und Säuglingen zu einer Vergiftung mit oft bleibenden Lähmungen führen(1, 8).

Weder in der Schwangerschaft noch in der Stillzeit stellt das Einnehmen vom Zwiebelsaft für dich oder für dein Baby ein Problem dar. (Bildquelle: freestocks / Unsplash)

Es gilt: sofern keine Unverträglichkeiten oder Allergien vorliegen und es nicht um ein Kind unter einem Jahr geht, kann man Zwiebelsaft gegen Halsentzündungen und Husten einnehmen.

Kann ich Zwiebelsaft gegen Husten in der Schwangerschaft oder beim Stillen nehmen?

In der Schwangerschaft wird sogar empfohlen Zwiebelsaft statt Hustensaft aus der Apotheke zu nehmen, da es ein natürliches Heilmittel ist, das sehr effektiv gegen Husten hilft und den Schleim löst.

Auch in der Stillzeit stellt das Einnehmen vom Zwiebelsaft weder für dich, noch für dein Baby ein Problem dar.

Wie dosiere ich Zwiebelsaft gegen Husten?

Kinder, Jugendliche und Erwachsene können den Zwiebelsaft dreimal täglich bis stündlich einen Esslöffel einnehmen. Den Sirup nimmst du am besten unverdünnt ein und lässt lässt ihn möglichst lang im Mund verweilen. Dadurch wird die lokale hustenreizstillende Wirkung erhöht. Wem der Sirup zu intensiv ist, kannst du ihn mit kalter bis warmer Flüssigkeit wie zum Beispiel Tee mischen.

Eine Überdosierung durch Zwiebelsaft ist eher unwahrscheinlich. Dennoch wird eine mittlere Tagesdosis von 50g frischer Zwiebel als Richtwert für die Einnahme empfohlen. Grund dafür ist der Stoff Diphenylamin, der in verzehrbaren Pflanzen wie Zwiebeln und Tee gefunden wurde. Wird er über Monate verstärkt eingenommen, kann er zu Nierenschäden führen(1, 8).

Mit welchen Nebenwirkungen muss ich bei Zwiebelsaft rechnen?

Als Nebenwirkungen von Zwiebelsaft können allergische Hautreaktionen wie zum Beispiel Kontaktekzeme und Reizung der Nasen- und Augenbindehaut auftreten. Der Geruch von Haut und Atem kann sich verändern und Magen-Darm-Reizungen und Blähungen sind ebenfalls möglich(5, 6).

Bei einer Allergie gegen irgendeine der Inhaltsstoffe darf Zwiebelsaft nicht eingenommen werden. Zubereitungen mit Honig sind für Säuglinge ab einem Jahr, die Zwiebel-Meerrettich-Variante erst für Kinder ab vier Jahren geeignet. Zwiebelsirup mit Meerrettich darf bei Magen-Darm-Geschwüren nicht eingenommen werden(5, 8).

Ab wann soll ich bei Husten zum Arzt gehen?

Wenn Neugeborene und Babys unter einem Jahr Husten haben, geht man grundsätzlich gleich zum Kinderarzt. Kleinkinder werden dem Arzt spätestens nach einer Woche ununterbrochenem Husten gebracht. Auch, wenn sie einen schlechten Allgemeinzustand, Fieber oder pfeifenden Atemgeräusche haben sollte man sie vom Arzt untersuchen lassen.

Ein Arztbesuch ist nötig, wenn sich das Husten verschlechtert oder andere Symptome dazukommen.

Bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ist ein Arztbesuch nötig, wenn zum Husten andere Symptome dazukommen wie beispielsweise Fieber, starke Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen oder Schmerzen auf der Brust. Auch bei hartem, blutigem Husten, Bronchitis und asthmatische Hustenanfälle ist eine ärztlichen Behandlung nötig. Wenn sich das Krankheitsbild nach anfänglicher Besserung wieder verschlechtert oder wenn der Husten drei Wochen und länger anhält, sollten man genauso lieber zum Arzt gehen.

Welche Alternativen gibt es zu Zwiebelsaft bei Husten?

Es kommt nicht selten vor, dass manchen Menschen der Zwiebelgeruch zu stark und unangenehm sein kann. Aus diesem Grund haben wir dir hier ein paar Alternativen zum klassischen Zwiebelsaft gegen Husten aufgelistet:

AlternativeWirkung
Hustenteebefeuchtet die Schleimhäute, verflüssigt zähen Schleim und lindert den Hustenreiz
Ingwerteehat eine immunstimulierenden, desinfizierenden Wirkung
Thymianwirkt Bronchien-erweiternd, hustenlösend und antibakteriell
Verdünnter Apfelessigwirksamer Schleimlöser
Spitzwegerichstimuliert das Immunsystem und wirkt antibakteriell
Heiße Milch mit Honigwirkt gegen Schlafstörungen, Husten und leichten Atemwegsproblemen
Inhalierenwirkt wohltuend bei Hustenreiz und Schleim

Im folgenden Abschnitt erklären wir dir genauer, wie diese Alternativen zum Zwiebelsaft gegen Husten helfen können und was du genau beachten musst bzw. Möglichkeiten, wie du sie zubereiten könntest und gegen den Husten anzukommen.

Hustentee

Hustentees helfen nicht nur durch ihre enthaltenen Heilpflanzen (z.B. Thymian, Anis, Efeu), sie lindern auch die Symptome relativ schnell und beschleunigen die Genesung. Die Flüssigkeit, die du durch den Hustentee zu dir nimmst, befeuchtet deine Schleimhäute, verflüssigt den zähen Schleim und lindert den Hustenreiz.

Selbstgemachter Ingwertee

Selbstgemachter Ingwertee hat einen ähnlichen Effekt wie der Hustentee. Dank seiner immunstimulierenden, desinfizierenden Wirkung. Ingwer enthält ätherischen Öle, die die Speichelproduktion anregen und somit die Verdauung verbessern und schmerzhafte Blähungen verhindern. Ein weiterer Vorteil von Ingwer: ist , dass er die Fettverbrennung anregt.

Thymian

Thymian ist ein vielseitiges Heil- und Gewürzkraut. In der Naturmedizin gilt die Pflanze als ein hervorragendes Heilkraut, das u.a. Husten und Magenbeschwerden lindern kann. Er wirkt Bronchien-erweiternd, hustenlösend und antibakteriell. Thymian Öl kann man auch als Mundspülung gegen Halsschmerzen einsetzen. Gieße dazu die Blätter von Thymian zu Tee auf oder koche sie zu einem Sirup ein.

Thymian ist ein vielseitiges Heil- und Gewürzkraut. In der Naturmedizin gilt die Pflanze als ein hervorragendes Heilkraut, das u.a. Husten und Magenbeschwerden lindern kann. (Bildquelle: gate74 / Pixabay)

Verdünnter Apfelessig

Verdünnter Apfelessig gilt als wirksamer Schleimlöser. Dazu muss man einfach 2 Esslöffel Apfelessig mit 200 ml Wasser mischen und nach und nach entweder kalt oder warm trinken. Wenn man will, kann man es dann mit etwas Honig süßen.

Spitzwegerich

Das Hausmittel Spitzwegerich stimuliert das Immunsystem und wirkt antibakteriell. Außerdem beeinflusst die es den Aufbau der Schleimhaut positiv. Dazu muss man einfach die Blätter von Spitzwegerich zu einem Tee aufgießen oder sie zu einem Sirup einkochen.

Heiße Milch mit Honig

Sowohl Milch als auch Honig wirken antibakteriell auf den Körper und können dem Wachstum von schädlichen Bakterien entgegenwirken. Zudem können sie bei Infektionen als natürliches Antibiotikum wirken. Des Weiteren sollen Milch und Honig auch bei Husten und leichten Atemwegsproblemen wirksam sein.

Dazu einfach die Milch in einem Topf bei geringer Hitze erwärmen und dann den Honig (ein bis zwei Esslöffel auf 500 ml Milch) hinzugeben. Mit Gewürzen wie Zimt, Vanille oder Muskatnuss kannst du dann die heiße Milch noch verfeinern.

Inhalieren

Heißer Wasserdampf wirkt wohltuend bei Hustenreiz und Schleim. Am einfachsten ist das Inhalieren mit Hilfe eines Inhalators. Du kannst aber auch einfach heißes Wasser in eine Schüssel geben und den Dampf mit einem Handtuch über dem Kopf langsam einatmen.

Die Inhalation solltest du drei- bis viermal am Tag durchführen. Man kann dem Aufguss auch noch etwas Salbei hinzufügen wenn man will. Dadurch werden die Schleimhäute noch stärker beruhigt. Trockener Husten wird durch das Inhalieren gelindert, zäher Schleim wird gelöst.

Fazit

Zwiebelsaft gehört du den Klassikern, was die effektivsten und einfachsten Hausmittel gegen das Husten und das Stärken des Immunsystems angeht. Es ist ganz einfach zum zubereiten mit Lebensmittel, die jeder Zuhause hat. Man braucht dafür nur etwas Geduld und nach einer mehrmaligen Einnahme täglich, wirkt der Zauber und man fühlt sich normalerweise schon besser.

Dieser selbstgemachte Zwiebelsaft hilft nicht nur gegen Husten. Man kann ihn auch bei Halsschmerzen, Ohrenschmerzen und sogar Insektenstiche nehmen. Es ist ein traditionelles Hausmittel, das schon seit Jahrhunderten bei Erkältung verwendet wird.

Literaturhinweise (10)

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