Die Auswirkungen von Stress auf den Cortisolspiegel: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Die Auswirkungen von Stress auf den Cortisolspiegel: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Kann Stress uns wirklich krank machen? Auch körperlich? Welche Auswirkungen hat Stress auf unseren Hormonhaushalt und unseren gesamten Körper? Welche Rolle spielt Cortisol dabei? Und was genau ist das? Diese Fragen stellen sich viele. Die genauen Auswirkungen von Stress und Cortisol, sowie der Zusammenhang von Stress und Beschwerden oder Krankheiten sind zwar gut erforscht, aber nur wenigen bekannt.

Sowohl die biologische, als auch die soziale, physiologische und psychologische Forschung befasst sich mit den körperlichen Auswirkungen von Stress und chronischem Stress. In diesem Artikel haben wir die Informationen einiger dieser Studien zusammengefasst und alle wichtigen Fragen zu Stressauswirkungen gesammelt und beantwortet.

Das Wichtigste in Kürze

  • Cortisol ist ein sogenanntes Stresshormon. Es wird in der Nebenniere hergestellt und kann einen starken Effekt auf beinah alle Organe und das zentrale Nervensystem unseres Körpers haben.
  • Anhaltender Stress ohne Ruhephasen, erhöht dauerhaft den Cortisolspiegel. Dies kann zu verschiedenen Beschwerden und einigen ernsten Krankheiten führen.
  • Ein zu hoher Cortisolwert kann durch Methoden der Stressprävention und -bewältigung gesenkt werden. Weiterhin kann eine gesunde Ernährung ohne Kaffee und Zucker helfen, sowie einige Nahrungsergänzungsmittel.

Auswirkungen von Stress und Cortisol: Was du wissen solltest

Stress ist die körperliche und geistige Belastung durch besondere Anforderungen ohne Ruhepausen. Durch das Jonglieren von Beruf, Familie, Freundschaften und insgesamt zu vollen Terminkalendern leiden viele Deutsche darunter. Häufig wird gesagt, Stress würde krank machen. Im Folgenden erklären wir, welche Auswirkungen Stress wirklich auf unseren Körper hat.

Was ist Cortisol?

Cortisol oder auch Kortisol ist ein Hormon. (1) Gemeinsam mit Adrenalin und Noradrenalin, zählt es zu den sogenannten "Stresshormonen". (1,3) Cortisol ist genau gesagt ein Steroidhormon und wird in der Nebennierenrinde gebildet. Damit gehört es zur Gruppe der Glucocorticoide und ist unter anderem Teil des Glucose-Stoffwechsels. (2)

Wie wirkt Cortisol in deinem Körper?

Da Cortisol in der Nebennierenrinde gebildet wird, ist es ein Produkt der sogenannten HPA-Achse (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse). Der Begriff HPA-Achse beschreibt einen komplexen Regelkreis zwischen dem Hypothalamus (Teil des Zwischenhirns), der Hypophyse (ein Organ des Zentralnervensystems) und der Nebenniere. Dieser Regelkreis beeinflusst unterschiedliche Körperreaktionen und -funktionen, unter anderem die Stressreaktion. (1)

Das Hormon Cortisol beeinflusst nahezu alle Organe und das zentrale Nervensystem.

Cortisol kann aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung unsere Körperzellen durchdringen. Damit ist jede kernhaltige Zelle eine potentielle Zielzelle und Cortisol kann nachhaltige Effekte auf nahezu alle Organe und das zentrale Nervensystem ausüben. So unterliegen auch die Aufmerksamkeit teilweise der Kontrolle des Hormons. (1)

Cortisol beeinflusst zusätzlich den Hippocampus. Dieser Teil des Gehirns ist die Schaltstelle zwischen dem Kurz- und Langzeitgedächtnis und ist der zentrale Teil des limbischen Systems. Letzteres bedeutet, dass hier emotionale Äußerungen wie Wut, Angst und Freude sowie das Sexualverhalten und viele weitere Funktionen gesteuert werden. (1,16,20)

Was ist ein normaler Cortisolwert?

Wie der gesamte Hormonspiegel, steigt und sinkt auch der Cortisolspiegel durch verschiedene Aktivitäten oder Situationen. Er kann von einer Ärztin oder einem Arzt im Blut, Urin oder Speichel gemessen werden. Dies geschieht zum Beispiel bei der Diagnostik und Kontrolle von Krankheiten. Durch die Schwankungen des Spiegels sind die Normwerte für bestimmte Zeiten gültig. Die folgende Tabelle zeigt die Normwerte von Cortisol im Blut, bei einer Blutabnahme um acht Uhr morgens.

Alter Cortisol-Normwerte im Blut (in Nanomol pro Liter)
bis zu einer Woche 17 - 550
zwei Wochen bis ein Jahr 66 - 630
ein bis 15 Jahre 69 - 630
16 bis 18 Jahre 66 - 800
ab 19 Jahre 119 - 618

(49)

Morgens ist der Cortisolspiegel im Blut am höchsten und sinkt im Tagesverlauf. Bei einer späten Blutabnahme um elf Uhr am Abend liegt der Referenzwert des Spiegels bei allen Altersgruppen unter 138 Nanomol pro Liter. Auch bei anderen Testmethoden sind die Referenzwerte an feste Zeiten gekoppelt.

Bluttest

Der Cortisolspiegel kann im Blut gemessen werden. Dafür muss die Blutabnahme zu einer bestimmten Zeit erfolgen. (Bildquelle: Daniel Sone / Unsplash)

Sowohl ein zu hoher, als auch ein zu niedriger Cortisolspiegel können teils ernste Beschwerden und Krankheiten nach sich ziehen. Dies geschieht allerdings nur, wenn der Cortisolanteil im Blut über eine längere Zeitspanne von den Normwerten abweicht.

Welche Auswirkungen hat Stress auf den Cortisolspiegel?

Durch verschiedene Aktivitäten und/oder Situationen steigt und sinkt der Cortisolspiegel. Unvorhersehbare, mehrdeutige und unkontrollierbare - also von Menschen als stressig wahrgenommene - Situationen aktivieren zum Beispiel die HPA-Achse und erhöhen die Ausschüttung von Cortisol. (1)

Welche Situationen als stressig wahrgenommen wird, unterscheidet sich von Mensch zu Mensch.

Durch die Cortisolausschüttung wird Energie bereitgestellt. Dies geschieht indem Glucose ausgeschüttet wird und aktuell unwichtige physiologische Systeme, wie zum Beispiel das Immunsystem, unterdrückt werden. Der Körper passt sich an die potentielle Gefahrensituation an und unterstützt eine mögliche Kampf-/Fluchtreaktion. Der Körper ist im Stress. (1) Diese Wirkung von Cortisol ist gut und gewollt, sie kann auch heute noch lebenswichtig sein.

Stress

Ist der Körper dauerhaftem Stress ausgesetzt und bekommt durch volle Terminkalender keine Ruhepausen, sinkt der Cortisolspiegel nicht. (Bildquelle: Jeshoots / Unsplash)

Dauerstress oder chronischer Stress ohne ausreichende Entspannung überlastet allerdings den Körper. Er führt zu einem dauerhaft erhöhten Cortisolspiegel. Dieser kann zu Krankheiten wie Depression, Tinnitus, Bluthochdruck und vielen weiteren führen, welche ebenfalls einen chronischen Verlauf annehmen können. Auch Stress durch traumatische Erlebnisse oder Stress durch sozio-ökonomische Umstände kann diese Folgen haben. (8,9,10,11,18,21)

Was sind die Anzeichen für einen erhöhten Cortisolwert durch Stress?

Es gibt verschiedene Anzeichen für einen erhöhten Cortisolwert durch Stress. Solltest du mehrere der hier aufgelisteten Symptome erleben, könnte chronischer Dauerstress und ein dadurch erhöhter Cortisolwert dafür verantwortlich sein.

  • Übergewicht, Bauchfett: Da sich zu viel Cortisol negativ auf den Stoffwechsel auswirkt, kommt es zu Einlagerung von ungesundem Bauchfett. So kann es durch ein hohes Stressniveau zu einer Zunahme des Bauchumfangs kommen, trotz Bewegung und gesunder Ernährung. (50)
  • Häufige Infekte und langsame Wundheilung: Cortisol schwächt das Immunsystem. Geschieht dies auf Dauer, wirst du häufig krank und auch kleine Wunden heilen langsamer als gewohnt. (23)
  • Erschöpfung und häufige Müdigkeit: Durch den Einfluss von Cortisol auf den Hormonhaushalt kann der Schlafrythmus gestört werden. Da Cortisol außerdem einen Einfluss auf den Energiestoffwechsel hat, kann ein Überschuss an Cortisol zu starker Erschöpfung führen. (25)
  • Konzentrationsschwierigkeiten: Cortisol beeinträchtigt das Gedächtnis und kann kann so eine geistige Trübung (brain fog) hervorrufen. In diesem Fall ist die Konzentration gestört und einfachste mentale Aufgaben können nur mit Schwierigkeiten bewältigt werden. (51)

Einige der hier aufgelisteten Anzeichen können auch aus einem anderen Grund auftreten. So kann häufige Erschöpfung auch eine Erscheinung von Eisenmangel sein. Kommen dir mehrere Symptome bekannt vor, kannst du mit deiner Ärztin oder Arzt die Möglichkeit eines Bluttests besprechen.

Welche Auswirkungen kann ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel durch Stress haben?

Bleibt der Cortisolspiegel durch Dauerstress hoch, kann dies zu ernsten Krankheiten führen, welche anhaltende Beeinträchtigungen mit sich bringen. Einige der am häufigsten in Verbindung mit Cortisol gebrachten Krankheiten haben wir hier aufgelistet:

  • Gedächtnisstörungen: Durch die Hemmung von Informationsverarbeitung im Hippocampus durch Cortisol, kommt es zu einer Verschlechterung der Gedächtnisprozesse. (1) Mehrere Studien haben bewiesen, dass ein hoher Cortisolspiegel die Erinnerung beeinträchtigt. (4,5,6,12,16)
  • Wachstumstörungen und Osteoporosis: Da Cortisol das Knochenwachstum hemmt, kann es zu Wachstumsstörungen kommen. (7) Weiterhin wird der Zusammenhang von einem erhöhten Cortisolspiegel und Osteoporosis in mehreren Studien untersucht. (22)
  • Depression: Die Aktivierung von Cortisol führt zu einer Behinderung der Übertragung des "Glückshormons" Serotonin. Daher kann ein erhöhter Spiegel des Stresshormons die Entwicklung von Depressionen fördern. (13,17,18,19,20,21)
  • Tinnitus: Klinische Beobachtungen legen nahe, dass Tinnitus von Stress und Cortisol beeinflusst wird. (14,15)
  • Schwächung des Immunsystems: Cortisol gilt als das stärkste Immunsuppressivum, das unser Körper selbst produziert. Wird dies dauerhaft ausgeschüttet, wird das gesamte Immunsystem geschwächt. (1,23)
  • Schlafstörungen: Normalerweise nimmt der Cortisolspiegel im Laufe des Tages stetig ab und der am Abend niedrige Cortisolspiegel erleichtert das Ein- und Durchschlafen. Ist der Cortisolspiegel durch Stress erhöht, kommt es zu Schlafstörungen, Schwierigkeiten beim Einschlafen und Aufwachen. (24,25)
  • Diabetes: Durch Stress kann Diabetes aufgrund Insulin-Resistenz entstehen, da die Insulin-Rezeptoren durch die von Cortisol bereitgestellte Glucose desensibilisiert werden können. (22)
  • Cushing-Syndrom: Die seltene aber ernste Krankheit entsteht durch eine chronisch-übermäßige Konzentration von Cortisol und hat unter anderem Änderungen der Körperform zur Folge wie Übergewicht, Doppelkinn, gerötetes pausbackiges Gesicht, "Stiernacken", dünne Haut und schlankwirkende Extremitäten. (26,27)

Da Cortisol einen Effekt auf fast alle Organe hat, betreffen auch die möglichen Folgen eines hohen Cortisolspiegels unterschiedlichste Teile des Körpers. Ist die Ursache dieser Beschwerden und Krankheiten Dauerstress und ein erhöhter Cortisolspiegel, können einige von ihnen und die sie begleitenden Symptome durch die Senkung des Spiegels behandelt werden.

Meditation

Gezielte Entspannung ist das beste Mittel zur Stressbewältigung. Diese kann unter anderem durch Meditation erreicht werden. (Bildquelle: Rodolfo Sanches Carvalho / Unsplash)

Im nächsten Abschnitt haben wir die erfolgreichsten Methoden zur Stressbekämpfung und -vermeidung zusammengestellt. Mit diesen kannst du Stress verringern und die Auswirkungen eines hohen Cortisolspiegels vermindern.

Wie können die Auswirkungen von Stress auf den Cortisolspiegel verringert werden?

Um die Auswirkungen von Stress auf den Cortisolspiegel zu verringern, sollte zunächst der Stress an sich verringert werden. Stressbewältigung und -prävention kann sehr unterschiedlich aussehen, jeder Mensch benötigt allerdings Auszeiten und Ruhephasen. Weiterhin gibt es einige Tipps und Tricks um einen hohen Cortisolspiegel zu senken. Diese und bewährte Methoden gegen Stress haben wir im folgenden zusammengefasst:

  • Meditation: Gezielte Ruhephasen wie während einer Meditation helfen bei der Stressbewältigung und senken so den Cortisolspiegel. Diese muss nicht stundenlang dauern und auch nicht im Schneidersitz erfolgen. Bereits 15 Minuten liegende Meditation pro Tag können helfen. (32)
  • Entspannung: Neben Meditation helfen alle Formen der gezielten Entspannung gegen Stress. Besonders hervorzuheben sind das Tiefe Atmen (deep breathing), (35) Massagen (34) und Yoga. (33)
  • Musik: Gern gehörte oder explizit entspannende Musik kann ebenfalls zur Stressreduktion und damit zu Senkung des Cortisolspiegels beitragen. Dies gilt allerdings nur, wenn du dich auf das Hören der Musik konzentrierst und nicht noch nebenbei etwas anderes erledigst. (36,37)
  • Gedankenketten unterbrechen: Wenn wir stressige Erlebnisse oder Situationen in Gedanken wiederholt erleben, steigt der Cortisolspiegel. Dies gilt besonders für Schuld-, Scham-, und Unzulänglichkeitsgefühle. Abhilfe schafft das Erkennen und Beenden der Gedankenkette, sowie Toleranz und Vergebung sich und anderen gegenüber. (32,38)
  • Positive Gedanken: Freude und Spaß können den Cortisolwert nachweislich senken. Plane gezielt Aktivitäten, die dir Spaß machen wie ein Zoobesuch oder eine Runde Bowling mit Freunden. Eine generelle positive Einstellung und Lachen im Besonderen helfen zusätzlich bei der Stressprävention und -bewältigung. (39,40)
  • Hobbies: Regelmäßige Freude durch geliebte Aktivitäten können die Auswirkungen von Stress auf den Cortisolpiegel verringern. Schaffe dir also ein Hobby an oder achte darauf deines beizubehalten. Besonders hilfreich scheint das Gärtnern beziehungsweise das Kümmern um Pflanzen zu sein. (41,42)
  • Ernährung: Um den Cortisolspiegel zu senken solltest du Kaffee und Zucker meiden. Hilfreich sind stilles Wasser, dunkle Schokolade, frisches Obst, eine Tasse grüner Tee und probiotische Lebensmittel. (28,29)
  • Schlafhygiene: Achte auf geregelte Wach- und Schlafphasen, vermeide Bildschirme vor dem Einschlafen und schalte dein Handy über Nacht aus oder in den Flugmodus. (30,31,45)
  • Nahrungsergänzungsmittel: Von Omega-3-Fettsäuren, wie sie in Fisch- und Leinöl enthalten sind, wird angenommen, dass sie Cortisol reduzieren. (43) Gleiches gilt für Ashwagandha auch bekannt als indischer Gingko, Winterkirsche oder Schlafbeere. (44)
  • Bewegung und Sport: Durch sportliche Betätigung steigt das Cortisollevel kurz an und geht am Abend runter. So hilft Sport beim Einschlafen und senkt dauerhaft den Cortisolspiegel. Paradoxerweise steigt das Cortisollevel bei leichten sportlichen Aktivitäten wie Yoga oder Spaziergängen nicht, sinkt aber dennoch am Abend. (33,45,46,47,48)

All diese Methoden helfen dir dabei, weniger gestresst zu sein und ermöglichen deinem Körper und Geist eine Ruhepause. So sinkt der Cortisolspiegel, du fühlst dich fitter und entspannter. Um dem Kreislauf von Stress, körperlichen Folgen von Stress und daraus entstehendem neuen Stress zu entkommen, solltest du dir pro Tag mindestens 15 Minuten nehmen um dich aktiv zu entspannen.

Fazit

Stress hat besondere Auswirkungen auf unseren Körper. Um diesen an die Stresssituation anzupassen wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet. Geschieht dies durch anhaltenden Dauerstress steigt der Cortisolspiegel zu hoch, was ernsthafte Folgen haben kann. Die zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen zu Cortisol bestätigen, dass dieses Hormon wie kaum ein anderer Botenstoff als Bindeglied zwischen Psyche und Soma, zwischen Geist und Körper fungiert.

Zum Glück gibt es viele erprobte und erforschte Methoden und Taktiken um Stress zu vermeiden oder zu bewältigen. Ein kurzzeitig erhöhter Cortisolspiegel ist gut und gewollt, allerdings benötigt der Körper Ruhepausen, damit der Cortisolspiegel sinken kann. Diese Ruhepausen können durch gezielte Entspannung gemacht werden. Zusätzlich kann die Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel zu einer Senkung von Cortisol beitragen.

Einzelnachweise(52)

  1. Clemens Kirschbaum, Das Stresshormon Cortisol. Ein Bindeglied zwischen Psyche und Soma? In: Jahrbuch der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, 2001, S.150-156 Source
  2. Hans J. Hatz, Glucocorticoide, Stuttgart 1998.
  3. Richard Contrada, Andrew Baum, The Handbook of Stress Science. Biology, Psychology, and Health, New York 2011.
  4. Sabrina Kuhlmann, Marcel Piel, Oliver T Wolf, Impaired memory retrieval after psychosocial stress in healthy young men. Journal of Neuroscience, 2005, 25(11), S.2977-82. Source
  5. Claudia Buss, Oliver T Wolf, Joern Witt, Dirk Helmut Hellhammer, Autobiographic memory impairment following acute cortisol administration, in: Psychoneuroendocrinology, 2004, 29(8), S.1093-6. Source
  6. Clemens Kirschbaum et al., Stress- and treatment-induced elevations of cortisol levels associated with impaired declarative memory in healthy adults, in: Life Sciences, 1996, 58(17), S.1475-83. Source
  7. Yong S. Chyun, Cortisol Decreases Bone Formation by Inhibiting Periosteal Cell Proliferation, in: Endocrinology, 1984, 114 (2), S.477-80. Source
  8. Paula Braveman, Laura Gottlieb, The social determinants of health. It's time to consider the causes of the causes, in: Public Health Reports, 2014 129 (Suppl. 2), S.19-31. Source
  9. Bruce S McEwen, Peter J Gianaros, Central role of the brain in stress and adaptation. Links to socioeconomic status, health, and disease, in: Annals of the New York Academy of Sciences, 2010, S.190-222. Source
  10. Jens CPruessner et al., Self-esteem, locus of control, hippocampal volume, and cortisol regulation in young and old adulthood, in: Neuroimage, 2005, 28(4), S.815-26. Source
  11. Gary W Evans, Michelle A. Schamberg, Childhood poverty, chronic stress, and adult working memory, in: Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, 2009, 106 (16), S.6545-6549. Source
  12. Dominique de Quervain et al., Acute cortisone administration impairs retrieval of long-term declarative memory in humans, in: Nature Neuroscience, 2000, 3, S.313-314. Source
  13. A Heinz et al., Relationship between Cortisol and Serotonin Metabolites and Transporters in Alcoholism, in: Pharmacopsychiatry, 2002, 35(4), S.127-134 Source
  14. Sylvie Hébert, Sinia J Lupien, The sound of stress. Blunted cortisol reactivity to psychosocial stress in tinnitus sufferers, in: Neuroscience Letters, 2007, 411(2), S.138-42. Source
  15. Sylvie Hébert, Sinia J Lupien, Salivary cortisol levels, subjective stress, and tinnitus intensity in tinnitus sufferers during noise exposure in the laboratory, in: International Journal of Hygiene and Environmental Health, 2009, 212(1), S.37-44. Source
  16. Eun Joo Kim et al., Stress effects on the hippocampus: a critical review, in: Learning and Memory, 2015, 22(9), S.411-6. Source
  17. Christine Heim et al. The link between childhood trauma and depression: insights from HPA axis studies in humans, in: Psychoneuroendocrinology, 2008, 33 (6), S.693-710. Source
  18. Akiko Suzuki et al., Long term effects of childhood trauma on cortisol stress reactivity in adulthood and relationship to the occurrence of depression, in: Psychoneuroendocrinology, 2014, 50, S.289-99. Source
  19. Dick F Swaab et al., The stress system in the human brain in depression and neurodegeneration, in: Ageing reserach reviews, 2005, 4 (2), S.141-94. Source
  20. Paul J Lucassen et al., Neuropathology of stress, in: Acta Neuropathology, 2014, 127 (1), S.109-35. Source
  21. Rubin de Celis et al., The effects of stress on brain and adrenal stem cells, in: Molecular psychiatry, 2016, 21 (5), S.590-3. Source
  22. Iacopo Chiodini, Clinical review: Diagnosis and treatment of subclinical hypercortisolism, in: The Journal of clinical endocrinology and metabolism, 2011, 96(5), S.1223-3. Source
  23. Thomas W Buford, Darryn S Willoughby, Impact of DHEA(S) and cortisol on immune function in aging: a brief review, in: Applied Physiology, Nutrition, and Metabolism, 2008, 33(3), S. 429-33. Source
  24. Francesca Pistollato et al., Associations between Sleep, Cortisol Regulation, and Diet. Possible Implications for the Risk of Alzheimer Disease, in: Advances in Nutrition, 2016, 7(4), S.679-89. Source
  25. Daniel J H Powell et al., Unstimulated cortisol secretory activity in everyday life and its relationship with fatigue and chronic fatigue syndrome. A systematic review and subset meta-analysis, in: Psychoneuroendocrinology, 2013, 38(11), S.2405-22. Source
  26. M Reincke, Subclinical Cushing's syndrome, in: Endocrinology and Metabolism Clinics of North America, 2000, 29(1), S.43-56. Source
  27. Rosario Pivonello et al., Complications of Cushing's syndrome. State of the art, in: The Lancet. Diabetes and endocrinology, 2016, 4(7), S.611-29. Source
  28. Lauren E Gyllenhammer et al., Modifying influence of dietary sugar in the relationship between cortisol and visceral adipose tissue in minority youth, in: Obesity (Silver Spring). 2014, 22(2), S.474-81. Source
  29. A Iranmanesh, Glucose ingestion selectively amplifies ACTH and cortisol secretory-burst mass and enhances their joint synchrony in healthy men, in: The Journal of clinical endocrinology and metabolism, 2011, 96(9), S.2882-8. Source
  30. Camila Hirotsu et al., Interactions between sleep, stress, and metabolism. From physiological to pathological conditions, in: Sleep Science, 2015, 8(3), S.1. Source
  31. Nicolas C Nicolaides et al., HPA Axis and Sleep, in: Kenneth R Feingold et al., Endotext South Dartmouth, 2020. Source
  32. Bulent Turan et al., Anticipatory sensitization to repeated stressors. The role of initial cortisol reactivity and meditation/emotion skills training, in: Psychoneuroendocrinology, 2015, 52, S.229-38. Source
  33. Kristen E Riley KE, Crystal L Park, How does yoga reduce stress? A systematic review of mechanisms of change and guide to future inquiry, in: Health Psychological Review, 2015, 9(3), S.379-96. Source
  34. Tiffany Field et al., Cortisol decreases and serotonin and dopamine increase following massage therapy, The international Journal of Neuroscience, 2005, 115(10), S.1397-413. Source
  35. Valentina Perciavalle et al., The role of deep breathing on stress. Neurological Sciences, 2017, 38(3), S.451-458. Source
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  38. Daryl B O'Connor DB et al., Stress-related thinking predicts the cortisol awakening response and somatic symptoms in healthy adults, Psychoneuroendocrinology, 2013, 38(3), S.438-46. Source
  39. Andres Steptoe et al., Positive affect and psychobiological processes relevant to health, in: Journal of Personality, 2009, 77(6), S.1747-76. Source
  40. Charalambos Vlachopoulos et al., Divergent effects of laughter and mental stress on arterial stiffness and central hemodynamics, in: Psychosomativ Medicine, 2009, 71(4), S.446-53. Source
  41. Mark B Detweiler et al., Horticultural therapy. a pilot study on modulating cortisol levels and indices of substance craving, posttraumatic stress disorder, depression, and quality of life in veterans., in: Alternative therapies in Health and Medicine, 2015, 21(4), S.36-41. Source
  42. Agnes E Van Den Berg, Mariette H G Custers, Gardening promotes neuroendocrine and affective restoration from stress, in: Journal of Health Psychology, 2011, 16(1), S.3-11. Source
  43. J Delarue, Fish oil prevents the adrenal activation elicited by mental stress in healthy men, in: Diabetes and Metabolism, 2003, 29(3), S.289-95. Source
  44. Biswajit Auddy et al., A Standardized Withania Somnifera Extract Significantly Reduces Stress-Related Parameters in Chronically Stressed Humans. A Double-Blind, Randomized, Placebo-Controlled Study, in: JANA, 2008, 11(1), S.50-6. Source
  45. Mathieu Nédélec et al., Sleep Hygiene and Recovery Strategies in Elite Soccer Players, in: Sports Medicine, 2015, 45(11), S.1547-59. Source
  46. Mitch D Van Bruggen et al., The relationship between serum and salivary cortisol levels in response to different intensities of exercise, in: International Jounal of sports, physiology and performance, 2011, 6(3), S.396-407. Source
  47. Chong Chen et al., The exercise-glucocorticoid paradox. How exercise is beneficial to cognition, mood, and the brain while increasing glucocorticoid levels, in: Frontiers in Neuroendocrinology, 2017, 44, S.83-102. Source
  48. A C Hackney, A Viru , Twenty-four-hour cortisol response to multiple daily exercise sessions of moderate and high intensity, in: Clin Physiology, 1999, 19(2), S.178-82. Source
  49. Universitätsklinikum Essen, Zentrallabor: Referenzwerteverzeichnis für Erwachsene und Kinder (Stand: Juni 2018). Source
  50. Ioannis Kyrou et al., Stress, visceral obesity, and metabolic complications. Annals of the New York Academy of Sciences, 2006, S.77-110. Source
  51. S Het et al., A meta-analytic review of the effects of acute cortisol administration on human memory, in: Psychoneuroendocrinology, 2005, 30(8), S.771-84. Source
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