Chaga Pilz: Wichtige Informationen und Eigenschaften

Fühlst du dich auch oft schwach und angeschlagen? Besonders schlimm ist es im Winter. Wenn die Tage kürzer sind und die Sonne sich nur selten blicken lässt. Du spürst, dass dein Immunsystem belastet ist und du einfach kaputt bist. Doch was kannst du an Tagen wie diesen tun? Einfach zurück ins Bett oder gibt es eine bessere Lösung?

Hast du schon einmal etwas von Vitalpilzen, genauer gesagt dem Chaga Pilz, gehört? Er soll dein Immunsystem stärken und auch sonst eine sehr heilende Wirkung besitzen. Wenn du mehr über diesen Heilpilz erfahren möchtest und wissen willst wofür er gut ist, dann solltest du auf jeden Fall weiter lesen. Wir versuchen dir alle wichtigen Informationen über diesen Vitalpilz zu geben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zu aller erst solltest du wissen, dass über den Chaga Pilz noch nicht ausreichend geforscht wurde. Es gibt zwar einige Studien zu seiner heilenden Wirkung. Diese wurden jedoch nicht spezifisch für den Menschen durchgeführt.
  • Der Chaga Pilz ist ein Holzparasit. Er nutzt Bäume, genauer gesagt Birken, als Wirt. Der Vitalpilz holt sich seine vermeintlich heilenden Stoffe aus der Rinde der Bäume, die er befällt.
  • Man schreibt dem Chaga Pilz eine heilende Wirkung zu. Er soll das Immunsystem unterstützen, bei Diabetes helfen, den Magen-Darm-Trakt stärken und die Symptome und den Krankheitsverlauf von Krebs lindern. Deshalb wird er auch als Vital- oder Heilpilz bezeichnet.

Chaga Pilz: Was ist das und wofür ist er gut?

Der Chaga Pilz ist eine Pilzsorte. Auch bekannt unter dem Namen “Schiefer Schillerporling” oder auf lateinisch “Inonotus Obliquus”. Dem Pilz wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Er soll vor allem antioxidativ und entzündungshemmend wirken. Außerdem schreibt man ihm eine immunstärkende Eigenschaft zu (1).

Saprophytisch oder parasitär bedeutet: Sich von toten Substanzen ernährend.

Der Chaga Pilz wächst als Baumpilz in bzw. auf gesunden Bäumen. Durch den Befall des Schiefen Schillerporlings wird der befallene Baum, auch Wirtsbaum genannt, dann langsam abgetötet. Somit ist der Chaga Pilz ein Parasit. Er ist knochenartig und hart (1).

Auf die einzelnen Eigenschaften, das Vorkommen des Pilzes und was du sonst noch alles über ihn wissen solltest, gehen wir im Laufe des Artikels genau ein. Wenn dich dieser faszinierende Pilz interessiert, solltest du also unbedingt weiter lesen.

Wo wächst der Chaga Pilz und wo kommt er vor?

Wie wir bereits wissen, ist der Chaga Pilz ein parasitärer Baumpilz. Er wächst vor allem auf Birken, genauer gesagt der Weiß- und Gelbbirke. Der Schiefe Schillerporling bevorzugt ein kaltfeuchtes Klima und Moorgebiete mit Birkenwäldern (2).

Wusstest du, dass feuchtes Klima auch als “humid” bezeichnet wird. Es bedeutet, es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Man findet ihn deshalb beispielsweise in Nord- und Südamerika, Japan, Sibirien, Nordrussland, Iran und Europa. Hier vor allem in Skandinavien, hauptsächlich in Finnland, in Deutschland an der Ostsee oder im Bayerischen Wald. Je weiter man in den Süden kommt, desto weniger Chaga Pilze wird man finden (1, 2).

Welche Eigenschaften hat der Chaga Pilz?

Man könnte sagen, dass der Chaga Pilz aus zwei Teilen besteht. Der erste Teil ist der Fruchtkörper, er kann bis zu einem Meter lang werden und ist ca. 5-10 mm dick. Dieser Teil des Pilzes ist von Außen nicht zu sehen. Er wächst Richtung Erdmittelpunkt (3).

Der Zweite Teil ist die Knolle des Schiefen Schillerporlings. Sie besitzt eine dunkle, teerartige, braune Kruste. Diese wird des Öfteren auch als dunkle Birkenrinde bezeichnet. Sie wächst am Äußeren des Birkenbaumes und wölbt sich an der Rinde bauchig nach Außen. Die Knolle des Chaga Pilzes ist ebenfalls rostbraun aber mit cremefarbenen, weißen Adern durchzogen (3).

Auf diesem Bild kann man die rostbraune bis teerartige Farbe des Chaga Pilzes sehr gut erkennen. Auch die trockene Beschaffenheit ist gut zu sehen. (Bildquelle: Unsplash / Bluebird Provisions)

Die Knolle des Chaga Pilzes kann einen Durchmesser von 10 bis 40 cm erreichen. Im ausgewachsenen Zustand kann ein Gewicht von bis zu 5 Kilogramm erreicht werden (3).

Wie schmeckt der Chaga Pilz?

Zur heutigen Zeit würde man den Chaga Pilz wohl als Superfood bezeichnen. Besonders deshalb, weil man ihm eine heilende Wirkung nachsagt. Dazu allerdings später mehr. Doch auf welchen Geschmack solltest du dich einstellen, wenn du diesen Pilz einmal probieren möchtest (4)?

Wer gerne Kaffee oder Schwarztee trinkt sollte das Pulver, das aus dem Chaga Pilz gewonnen wird, unbedingt einmal probieren. Geschmacklich erinnert es stark an diese Getränke. Ein Tee aus dem Chaga Pilz ist leicht süß und aromatisch (1, 4).

Der Geschmack von Tee, der aus dem Chaga Pilz gewonnen wird, erinnert stark an den Geschmack von Schwarz Tee oder auch Kaffee. Leicht bitter aber trotzdem aromatisch süßlich. (Bildquelle: Unsplash / Joanna Kosinska)

Der Geruch des Chaga Pilzes erinnert allerdings eher an Rindenmulch. Doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Wenn du den Geschmack noch etwas aufpeppen möchtest, kannst du auch ganz einfach mit Zimt, Kardamom oder Zucker würzen oder einen Chai oder Latte daraus machen (4).

Welche Wirkung hat der Chaga Pilz und wie wendet man ihn an?

Solltest du an einer Krankheit leiden, solltest du die Einnahme des Chaga Pilzes vorher immer mit deinem Arzt absprechen. Vor allem, wenn deine eigentliche Behandlung nicht richtig funktioniert und du deine Medikamente durch den Pilz ersetzen möchtest. Auch wenn du den Pilz bei bestimmten Symptomen einnehmen möchtest, solltest du das vorher immer abklären.

Betulin wird zur Behandlung verschiedener Krankheiten verwendet.

Der Pilz ist nicht erst seit ein paar Jahren bekannt. Schon vor einigen Jahrhunderten wurde er zur Heilung von Krankheiten angewendet. Durch seine parasitären Eigenschaften kann der Chaga Pilz Stoffe aus dem Holz der Rinde der Bäume aufnehmen. Einer dieser Stoffe ist zum Beispiel Betulin (4).

Doch nun etwas spezifischer. Bei welchen Krankheiten soll der Chaga Pilz möglicherweise helfen? Dem Schiefen Schillerporling werden entzündungshemmende und immun stärkende Eigenschaften zugeschrieben. Außerdem soll er die Leber unterstützen und bei bakteriellen und viralen Infekten helfen. Er kann außerdem bei Diabetes eingesetzt werden (8).

Zusätzlich schreibt man ihm darmunterstützende Eigenschaften zu. Ist das Mikrobiom des Darmes im Ungleichgewicht, soll der Chaga Pilz dabei helfen die Balance wieder zu erreichen. Er soll bei Verdauungsstörungen helfen und Entzündungen im Magen und Darm reduzieren (7).

Man sagt außerdem, dass der Chaga Pilz bei der Krebsbehandlung einsetzbar ist. Hierbei ist allerdings zu sagen, dass derzeit keine signifikanten und aussagekräftigen Studien, vor allem keine Studien am und für den Menschen, vorhanden sind. Es ist dennoch vorgefallen, dass der Chaga Pilz die Nebenwirkungen der Chemotherapie beziehungsweise von der Bestrahlung lindern konnte, bei Krebserkrankungen helfen konnte und eine vorbeugende Wirkung gegen Krebs besitzt (7, 8).

Auf diesem Bild kann man besonders gut erkennen wie der Chaga Pilz den Stamm und die Rinde einer Birke befällt. Man sieht wie der Pilz anfängt zu wachsen. (Bildquelle: Reijo Telaranta / Pixabay)

Trotz der vielen guten Eigenschaften und Wirkungen, die der Chaga Pilz mutmaßlich haben soll, kann man nicht genug betonen, dass er dennoch mit Vorsicht zu genießen ist. Die Forschung auf diesem Gebiet ist noch nicht ausreichend. Man sollte Krankheiten auch immer mit einem Arzt besprechen.

Besitz der Chaga Pilz eine heilende Wirkung?

Dem Chaga Pilz werden viele heilende Eigenschaften zugeschrieben. Auch eine vorbeugende Wirkung für verschiedene Krankheiten soll er haben. Allerdings lässt sich das nicht zu 100 Prozent bestätigen. Um eine eindeutige Aussage zu treffen, fehlen aussagekräftige Studien.

Auch wenn es einige Untersuchengen zu den heilenden Wirkungen des Chaga Pilzes gibt, wurde nichts daran am Menschen getestet. Deshalb kann man nicht sagen, ob alle Wirkungen auch hier wirklich zutreffen (5).

Können bei der Einnahme des Chaga Pilzes Nebenwirkungen auftreten?

Dem Chaga Pilz werden einige gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Dennoch sollte man sich nicht auf alles verlassen, was man liest. Auch wenn die Einnahme des Schiefen Schillerporlings dir helfen kann, solltest du dieses Produkt mit einer gewissen Vorsicht genießen. Wie bereits erwähnt ist auf dem Gebiet noch nicht ausreichend geforscht worden.

Oxalsäure senkt die Bioverfügbarkeit von Mineralien, die in Lebensmitteln enthalten sind. Eine erhöhte Zufuhr kann gesundheitliche Schäden mit sich bringen.

Der Chaga Pilz enthält beispielsweise eine Substanz, die gefährlich für deinen Körper werden kann. Der Chaga Pilz besitzt eine sehr hohe Konzentration an Oxalat. Wenn diese Substanz deinem Körper in zu großen Mengen zugeführt wird, kann das zu Nierensteinen führen und deine Nieren langfristig schädigen (6).

Wie sollte man den Chaga Pilz dosieren bzw. wie viel sollte man davon einnehmen?

Der Chaga Pilz wird in verschiedenen Darreichungsformen angeboten. Frisch ist er so gut wie nicht haltbar. Deswegen wird er oft in Tabletten-, Pulver- oder Kapselform angeboten. Am besten sollte man allerdings einfach ein Stück von dem getrockneten Pilz als Tee aufkochen. So wirkt er am besten (7, 9).

Bei der Einnahme kommt es stark darauf an, für welche Darreichungsform du dich entscheidest. Je nachdem welche Form du zu dir nimmst, solltest du auf der Verpackung immer zuerst die Dosierung überprüfen. Da die Inhaltsstoffe variieren können, kann auch die Menge oder Häufigkeit der Einnahme unterschiedlich sein (7).

Wie bereitet man den Chaga Pilz richtig zu?

Am besten bereitet man den Chaga Pilz als Tee zu. Viele wichtige Stoffe, die im Chaga Pilz enthalten sind, lösen sich erst in heißem Wasser. Die Temperatur ist tatsächlich sehr wichtig, einige Stoffe lösen sich nicht in kaltem Wasser (7, 10).

Kann man den Chaga Pilz leicht mit anderen Pilzen verwechseln?

Zuerst solltest du generell jeden Pilz aus dem Wald nur dann mitnehmen, wenn du dir ganz sicher bist, was es für ein Pilz ist. Hierbei ist es auch egal, ob es ein Vital-, Heil- oder Speisepilz ist. Wenn du dir nicht zu 100 Prozent sicher bist, um welchen Pilz es sich handelt, solltest du ihn nicht ernten. Es ist schon sehr oft zu Vergiftungen wegen der Verwechslung von Pilzsorten gekommen. Der Chaga Pilz oder Schiefe Schillerporling könnte mit folgenden Dingen verwechselt werden.

TypEigenschaften
BirkenporlingWächst ebenfalls auf der Birke, sieht dem Chaga Pilz allerdings nicht ähnlich (1).
BaumkrebsDies ist eine Krankheit, die den Baum befällt. Man erkennt sie an einer Infektion der Rinde (2).
HexenbesenDas sind buschige Verzweigungen in der Krone von Birken (2).

Es gibt noch einen weiteren Pilz, der auf den Stämmen von Birken wächst. Er heißt Birkenporling. Der Birkenporling sieht dem Chaga Pilz allerdings nicht ähnlich. Sie unterscheiden sich schon in der Farbe. Der Birkenporling hat eine weißliche Knolle, während der Chaga Pilz eine eher lederfarbige bis schwarze besitzt (11).

Der Baumkrebs ist eine Pilzinfektion am Stamm eines Baumes. Sie entsteht bei einer Beschädigung des Stammes durch Risse, die beispielsweise durch die Wetterbedingungen anfallen. Es setzten sich dann Sporenlager auf dem Stamm des Baumes ab. Diese Geschwulst sehen dem Erscheinungsbild des Chaga Pilzes sehr ähnlich. Sie lassen sich allerdings nicht ernten und sind auch nicht genieß- oder essbar (12).

Bei Hexenbesen handelt es sich um Verzweigungen in der Baumkrone. Dies ist ein Schlauchpilzbefall der Birke. Er lässt den Baum immer wieder austreiben. Dadurch entstehen immer mehr Äste an der gleich Stelle in der Baumkrone und es kommt zu einer Ansammlung. Dieses Konstrukt kann dem Chaga Pilz sehr ähnlich sehen. Man merkt allerdings schnell, ob es sich um Hexenbesen oder den echten Vitalpilz handelt (13).

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass der Chaga Pilz einige gute Eigenschaften mit sich bringt. Er ist schon Jahrhunderte lang in Verwendung und gilt schon lange als Heil- und Vitalpilz. Seine heilende Wirkung wurde auch schon in einigen Studien erforscht, wenn auch noch nie in Studien, die den Menschen betreffen.

Als Nahrungsergänzungsmittel oder Zusatz zu einer ausgewogenen Ernährung kann er das Immunsystem unterstützen. Auch bei anderen Krankheiten konnte er bereits einigen Menschen helfen. Er ist jedoch trotzdem mit Vorsicht zu genießen. Die Forschung auf dem Gebiet, vor allem, was schwere Krankheiten betrifft, ist noch nicht ausgedehnt genug. Man kann also nicht mit Sicherheit sagen, ob die heilenden Kräfte bei den genannten Krankheiten wirklich helfen.

Man kann ihn als Alternativmethode ausprobieren. Du solltest die Einnahme im Zusammenhang mit Krankheiten aber auf jeden Fall immer mit deinem Arzt absprechen. Bei schwerwiegenden Erkrankungen solltest du außerdem nicht auf eine ärztliche Behandlung mit entsprechenden Medikamenten verzichten.

Literaturhinweise (13)

1. Stefanie Goldscheider, Chaga (Inonotus obliquus)
Source

2. Heinz-Wilhelm Bertram, Schiefer Schillerporling: Seine Beschreibung, seine Eigenarten, seine Fundorte
Source

3. Balandaykin ME, Zmitrovich IV. Review on Chaga Medicinal Mushroom, Inonotus obliquus (Higher Basidiomycetes): Realm of Medicinal Applications and Approaches on Estimating its Resource Potential. Int J Med Mushrooms. 2015;17(2):95-104. doi: 10.1615/intjmedmushrooms.v17.i2.10 Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen. PMID: 25746615
Source

4. Claudia Fromme (2017), Chaga
Source

5. Bernd Kerschner (2019), Chaga Pilz: keine Belege für Heilwirkung
Source

6. Kikuchi Y, Seta K, Ogawa Y, Takayama T, Nagata M, Taguchi T, Yahata K. Chaga mushroom-induced oxalate nephropathy. Clin Nephrol. 2014 Jun;81(6):440-4. doi: 10.5414/CN107655. PMID: 23149251.
Source

7. PraxisVITA (2020), Chaga Pilz: Wirkung und Anwendung
Source

8. Duru KC, Kovaleva EG, Danilova IG, van der Bijl P. The pharmacological potential and possible molecular mechanisms of action of Inonotus obliquus from preclinical studies. Phytother Res. 2019 Aug;33(8):1966-1980. doi: 10.1002/ptr.6384. Epub 2019 Jun 17. PMID: 31209936.
Source

9. The Art of Raw, Chaga Vitalpilz
Source

10. Nomura M, Takahashi T, Uesugi A, Tanaka R, Kobayashi S. Inotodiol, a lanostane triterpenoid, from Inonotus obliquus inhibits cell proliferation through caspase-3-dependent apoptosis. Anticancer Res. 2008 Sep-Oct;28(5A):2691-6. PMID: 19035296
Source

11. Antje Wohlers, Thomas Kowol, Dirk Dujesiefken: Pilze bei der Baumkontrolle. Erkennen wichtiger Arten an Straßen- und Parkbäumen. Thalacker Medien, Braunschweig 2001. ISBN 3-87815-167-5
Source

12. Hans-Peter Willig, Die Biologie Seite, Baumkrebs
Source

13. Fritz Schwerdtfeger, Die Waldkrankheiten. Lehrbuch der Forstpathologie und des Forstschutzes. Paul Parey, Hamburg und Berlin 1981, ISBN 3-490-09116-7
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Chaga (Inonotus obliquus)
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Wissenschaftliche Studie
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Duru KC, Kovaleva EG, Danilova IG, van der Bijl P. The pharmacological potential and possible molecular mechanisms of action of Inonotus obliquus from preclinical studies. Phytother Res. 2019 Aug;33(8):1966-1980. doi: 10.1002/ptr.6384. Epub 2019 Jun 17. PMID: 31209936.
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